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Baumgartner, Walter

geboren 24.11.1887 Winterthur,gestorben 31.1.1970 Basel, ref., von Schwändi. Sohn des Andreas, Prof. für Englisch am Polytechnikum Zürich. ∞ 1923 Mia Schirp. Stud. der Gesch., der klass. und altoriental. Philologie in Zürich (1912 Promotion), Weiterstud. in Giessen und Marburg (1916 Habilitation), 1917 Lizentiat in Theologie. 1920 ao., 1928 o. Prof. in Giessen, 1929-58 Ordinarius in Basel. Die Publikationen des liberalen Theologen, der nur selten spezifisch theologisch arbeitete, decken seiner Neigung zu komparatist. Studien entsprechend ein breites Spektrum ab: u.a. alttestamentl. Prophetie und Weisheit, semitische (v.a. hebräische und aramäische) Philologie, Sagenkunde, Religionsgesch. und Märchenforschung. Sein Hauptwerk bilden die ersten beiden Bände des von Ludwig Köhler begr. "Hebräischen und aramäischen Lexikons zum Alten Testament" (31967-74), zu dessen 2. Auflage er den aramäischen Teil (1953) und ein Supplement (1958) beigesteuert hat.


Werke
Zum Alten Testament und seiner Umwelt, 1959, (mit Bibl.)
Literatur
– J.J. Stamm, «Walter B. als Gelehrter und Lehrer», in Theol. Literaturztg. 82, 1951, Sp. 875-879

Autorin/Autor: Hans-Peter Mathys