Konrad

geboren um 900, gestorben 26.11.975 Konstanz. K. entstammte dem Haus der Welfen. In der Konstanzer Domschule ausgebildet und danach Dompropst, wurde er am 21.11.934 auf Fürsprache Bf. Ulrichs von Augsburg zum Bf. von Konstanz gewählt. Seine enge Beziehung zum Herrscher Otto I. ist u.a. dadurch erwiesen, dass dieser im Jahr 962 der Domkirche, auch zu K.s Seelenheil, Reichsbesitz im Breisgau schenkte. Im Mittelpunkt von K.s Wirken standen die Verbesserung der Seelsorge an seinem Bischofssitz und zugleich dessen Ausgestaltung durch die Errichtung von Kirchen, deren Patrozinien auf Rom verwiesen. Daneben liess er bei der Domkirche das Stift St. Mauritius erbauen und dem Domkapitel seine Fürsorge zukommen. Am 28.3.1123 kanonisierte ihn Papst Calixt II.


Literatur
HS I/2, 255-257
Germania Sacra NF 42,1, 2003, 125-145

Autorin/Autor: Helmut Maurer