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Abbondio, Valerio

geboren 26.2.1891 Ascona, gestorben 13.8.1958 Mendrisio, kath., von Ascona. Sohn des Carlo. Ledig. Gymnasium in Ascona, Lyzeum in Lugano, Doktorat in ital. Sprache und Literatur an der Univ. Freiburg; anschliessend Erwerb des Lehrerpatents für Französisch an der staatl. Univ. Mailand. 1916-52 Französischlehrer am Lyzeum Lugano. A. veröffentlichte zahlreiche Gedichtsammlungen, u.a. "Betulle" (1922), "L'eterna veglia" (1928), "Campanule" (1932), "Silenzi" (1943) und "Cuore notturno" (1947). Seine Naturlyrik, die auch das Unscheinbare zum Thema macht, ist von den ersten Versuchen an von einem starken religiösen Gefühl durchdrungen. Mitarbeiter der Zeitschrift "Pagine nostre" (Lugano), zu der er Essays und Gedichte beisteuerte. Seine letzten Jahre verbrachte er in Minusio bei seinem Bruder, dem Bildhauer Fiorenzo (1882-1980).


Literatur
– G. Bonalumi, «Schede per una lettura dell'opera di Valerio A.», in L'Almanacco, 8, 1989, 80-86

Autorin/Autor: Giovanni Bonalumi / EB