Artikel mit Infografiken
03/2017
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Sankt Gallen (Fürstabtei)

Quellen: Angaben von Lorenz Hollenstein; H.J. Leu, Allgemeines helvetisches, eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon 8, 1754, 117-130; 18, 1763, 211-214; 19, 1764, 632 f.; K. Steiger, Kirchen- und Staatsetat eines schweizerischen geistlichen Fürstentums, in: ZSK 14, 1920, 161-170; P. Robinson, Die Fürstabtei St. Gallen und ihr Territorium 1463-1529, 1995, 203-239; SGGesch. 3, 57-62  © 2010 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/>Die Zusammensetzung des Geheimen Rats und der Pfalzräte in St. Gallen und Wil ist noch wenig erforscht. Sie war aber variabel. Im Geheimen Rat waren Landshofmeister und Hofkanzler gesetzt, darüber hinaus rief der Fürstabt jeweils diejenigen Personen zusammen, die kompetent und verfügbar waren. Verallgemeinerungen sind auch bei den Pfalzräten schwierig. In St. Gallen sassen neben Landshofmeister und Hofkanzler meist auch der Lehenpropst und der Lehenvogt, zudem oft der Offizial oder der Pater Küchenmeister im Pfalzrat. Dazu kamen je nach Sachlage z.B. die Obervögte von Rorschach und auf Oberberg sowie häufig auch Pfalzräte, die kein bestimmtes Amt innehatten.<BR/>

Sankt Gallen (Gemeinde) (SG)

Quellen: M. Haltmeyer, Beschreibung der Eidgnössischen Statt St. Gallen. Gelegenheit, Geschichten und Regiment, 1683, 679–722; H.J. Leu, Allgemeines helvetisches, eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon 8, 1754, 162–199; C. Moser-Nef, Die freie Reichsstadt und Republik Sankt Gallen, 1, 1931, 153–240, 372–381; H.-P. Höhener, Bevölkerung und Vermögensstruktur der Stadt Sankt Gallen im 16. und 17. Jahrhundert, 1974, 144–166; E. Ehrenzeller, Geschichte der Stadt Sankt Gallen, 1988, 229–241; SGGesch. 3, 56 f.   © 2010 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/><BR/>

Savoyen

Quellen: Histoire de la Savoie, hg. von P. Guichonnet, 1973, 195; B. Demotz, Le comté de Savoie du XI<SUP>e</SUP> au XV<SUP>e</SUP> siècle, 2000, 471 f., 492; F.W. Putzger, Historischer Weltatlas, Schweizer Ausgabe, <SUP>13</SUP>2004  © 2010 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/><BR/>Quellen: Histoire de la Savoie, hg. von P. Guichonnet, 1973, 195; B. Demotz, Le comté de Savoie du XI<SUP>e</SUP> au XV<SUP>e</SUP> siècle, 2000, 471 f., 492; F.W. Putzger, Historischer Weltatlas, Schweizer Ausgabe, <SUP>13</SUP>2004  © 2010 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>

Savoyen, von

Quelle: La Maison de Savoie en Pays de Vaud, hg. von B. Andenmatten, D. de Raemy, 1990, 190–194  © 2010 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>Herrschaftsausübung im Mittelalter verlangte Reisen und Repräsentanz vor Ort. Die überlieferten Rechnungsbücher der Regierungsjahre Philipps I. von Savoyen (1268–85) ermöglichen die genaue Rekonstruktion des Itinerars des Savoyer Hofs. Mit den Reisen der Jahre 1271 und 1272 wurden politische Ziele verfolgt: 1271 zuerst die Sicherung der Herrschaft in Aosta und dann der Vertragsabschluss mit dem Fürstbischof von Sitten. Die Streitigkeiten mit Habsburg erforderten im Sommer 1272 die Präsenz Philipps in der Waadt. Das Reiseverhalten des Hofs gehorchte neben politischen Zwängen auch ökonomischen. So bewegte sich der Hof als Grosskonsument z.B. zu den Nahrungsreserven hin. Die klimatisch härtesten Wintermonate Januar bis März verbrachte er schliesslich regelmässig am Genfersee.<BR/>

Schulwesen

Quelle: StJ  © 2006 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/>2005 hatte in der Generation der vor 1940 Geborenen gut die Hälfte der Frauen (50,8%) nur die obligatorische Schule absolviert. Bei den zwischen 1971 und 1980 geborenen Frauen waren es noch rund 15%. Bei den Männern war der Anteil mit abgeschlossener Tertiärbildung in allen Altersgruppen 2005 deutlich höher als bei den Frauen, z.B. bei 25-34-Jährigen 37,3% gegenüber 25,2%.<BR/>

Schwaben

Quellen: HAS, 16; Grosser Historischer Weltatlas 2, <SUP>2</SUP>1979, 18; H. Maurer, "Das Herzogtum Schwaben", in Historischer Atlas von Baden-Württemberg: Erläuterungen. Beiwort und Beikarte V, 1a, 1988; A. Zettler, Geschichte des Herzogtums Schwaben, 2003, 91, 97; F.W. Putzger, Historischer Weltatlas, Schweizer Ausgabe, <SUP>13</SUP>2004, 60  © 2011 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>

Seide

Quelle: B. Fritzsche, Historischer Strukturatlas der Schweiz, 2001, 127  © 2011 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/><BR/>Quellen: HistStat; Fabrikstatistik  © 2011 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/><BR/>

Sekundarschule

Quelle: BFS  © 2004 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/>

Siedlung

Quellen: Arealstatistiken 1979/85 und 1992/97; StJ  © 2006 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/>Gemäss Arealstatistik beinhalten Siedlungsflächen alle Areale und Anlagen, die dem Wohnen, dem Verkehr, der Produktion (ohne Land- und Forstwirtschaft), dem Handel und den Dienstleistungen, der Ver- und Entsorgung sowie der Erholung dienen. Diese Daten der Arealstatistik wurden in den Kantonen zu unterschiedlichen Zeitpunkten zwischen 1979 und 1985 sowie 1992 und 1997 erhoben.<BR/>

Sozialtopografie

Quellen: R. Gerber, Gott ist Burger zu Bern, 2001, 277-281, 537; R. Gerber, "Arm und Reich", in Berns mutige Zeit, hg. von R.C. Schwinges, 2003, 274-281  © 2011 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>Das älteste überlieferte Berner "Tellbuch" (Steuerbuch) ermöglicht für das Jahr 1389 eine kartografische Darstellung der Vermögensverteilung. Wie in anderen Städten im Reich nimmt im spätmittelalterlichen Bern der durchschnittliche Reichtum ab, je peripherer ein Stadtteil oder eine Gasse liegt. Bevorzugte Wohnlagen konzentrieren sich an der breit angelegten Marktgasse sowie an den ebenfalls als breite Strassenmärkte konzipierten Kram- und oberen Gerechtigkeitsgasse. Als topografische Besonderheit Berns konzentrierten sich die grössten Vermögen an der südlichen Junkerngasse: Die Liegenschaften sind zwar peripher gelegen, befinden sich aber in unmittelbarer Nähe der städtischen Pfarrkirche St. Vinzenz und an bester Sonnenlage.<BR/>

Stadtrechte

Quelle: Angaben von Anne-Marie Dubler  © 2002 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>

Steuern

Quellen: HistStat; Öffentliche Finanzen der Schweiz; StJ  © 2006 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/><BR/>Quelle: StJ  © 2006 HLS und Marc Siegenthaler, Bern.<BR/>Der Gesamtindex der Steuerbelastung ist ein Zusammenzug verschiedener Indexreihen (Einkommens- und Vermögensbelastung, Reingewinn- und Kapitalbelastung, Motorfahrzeugsteuern). Der gesamtschweizerische Durchschnitt entspricht der Indexziffer 100. Bei unterdurchschnittlicher Belastung liegen die kantonalen Indexziffern unter 100, bei überdurchschnittlicher Belastung über 100.<BR/>

Stickerei

Quelle: B. Fritzsche, Historischer Strukturatlas der Schweiz, 2001, 129  © 2002 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>

Stimm- und Wahlrecht

Quellen: E. Gruner et al., Die Wahlen in den schweizerischen Nationalrat 1848-1919, 1, 1978, 312-378; 3, 1978, 506-508; J. Hardegger et al., Das Werden der modernen Schweiz 1, <SUP>3</SUP>2001, 246  © 2004 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>Wahlkreiseinteilung sowie Lage und Zahl der Wahlorte beeinflussen Wahlbeteiligung und -ausgang und waren deswegen bei den ersten Nationalratswahlen in vielen Kantonen umstritten. 1848 konnten die Luzerner an sechs Orten wählen, welche jedoch für Teile der Wählerschaft der jeweiligen Kreise nur schwer erreichbar waren. Erst ab 1872 konnte in jeder Gemeinde gewählt werden.<BR/>

Strassen

Quelle: Angaben von Heinz Herzig  © 2010 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/><BR/>

Studenten

Quellen: Schweizerische Hochschulstatistik 1890-1935, 1935; HistStat; StJ; Hochschulindikatoren Schweiz, 1997  © 2013 HLS und Gerhard Zbinden, Bern.<BR/>Die Darstellung bezieht sich auf die Studierenden, die an den Universitäten Basel, Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Neuenburg (bis 1909 Akademie), St. Gallen (ab 1899) und Zürich immatrikuliert waren, ausserdem auf jene der Eidgenössischen Technischen Hochschulen von Zürich und Lausanne (vor 1969 Teil der Universität Lausanne), der theologischen Fakultät Luzern (ab 1950, ab 2000 Universität mit zwei Fakultäten) sowie auf jene der Universität der italienischen Schweiz (ab 1997). Die Zahlen betreffen jeweils das Wintersemester.<BR/>

Städtegründung

Quelle: HAS, 17  © 2003 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>Im Gebiet der heutigen Schweiz entstanden im 13. Jh. vor allem zwischen Genfer- und Neuenburgersee viele neue Städte. Meist überlebten diese Gründungsstädte aber nur als Dörfer oder verschwanden gänzlich.<BR/>

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