Artikel mit Infografiken
03/2017
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Chur (Diözese, Fürstbistum)

Quellen: Historischer Atlas der Schweiz, hg. von H. Ammann, K. Schib,  <SUP>2</SUP> 1958, 41 f.; F.W. Putzger, Historischer Atlas, <SUP>9</SUP>1975  © 2003 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>Das Herrschaftsgebiet der Churer Bischöfe im Mittelalter war starken Veränderungen unterworfen. Einige Gebiete standen nur zeitweilig unter der Herrschaft der Fürstbischöfe, so im Hochmittelalter Chiavenna und Bormio oder das Gericht Schams (1456-58). Im Unterengadin musste der Bischof die Landeshoheit mit den Grafen von Tirol teilen. Im Vinschgau bestand sie aus der Herrschaft über die Gotteshausleute. Auf der Karte fehlen die Herrschaften Gräpplang (Flums) und Grossengstingen in Schwaben.<BR/>

Clearing

Quelle: P. Hug, M. Kloter, Der "Bilateralismus" in seinem multilateralen Kontext, in: Aufstieg und Niedergang des Bilateralismus, hg. von P. Hug, M. Kloter, 1999, 58 f.  © 2003 HLS und Atelier Marc Zaugg, Bern.<BR/>

Cluniazenser

Quelle: HS III/2, Anhang, Karte Nr. 1  © 2000 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>

Colonia

Quelle: Angaben von Regula Frei-Stolba  © 2003 HLS und Atelier Marc Zaugg, Bern.<BR/>Das linke Schema stellt die politische Struktur einer Kolonie im republikanischen Italien (2./1. Jh. v.Chr.) dar: Die Volksversammlung wählte in einem Verfahren, das die koloniale Oberschicht weitgehend kontrollierte, die aus dieser stammenden Beamten, die nach Ende ihrer einjährigen Amtszeit im Dekurionenrat Einsitz nahmen. Dieser Rat, in dem sich die gesamte Verwaltungserfahrung einer Stadt konzentrierte, entschied die wichtigsten Fragen. In Italien verlor die Volksversammlung schon in der frühen Kaiserzeit an Bedeutung. In den Kolonien im Gebiet der heutigen Schweiz (Schema rechts) wurden wahrscheinlich nie Volksversammlungen durchgeführt. Es ist vielmehr zu vermuten, dass der Dekurionenrat sich durch Kooptation selbst ergänzte und auch die Wahl der Beamten aus seiner Mitte vornahm.<BR/>

Como (Diözese) (I)

Quellen: Angaben von Paolo Ostinelli; HAS, 53; Diocesi di Como, hg. von A. Caprioli et al., 1986; F. Ninguarda, Atti della Visita pastorale diocesana 1, <SUP>2</SUP>1992  © 2003 HLS und Kohli Kartografie, Bern.<BR/>

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