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Heute vor 300 Jahren wurde Johann Baptist Babel geboren.

Heute vor 50 Jahren starb Adolf Bär.
IM FOKUS

Die Stadt Bern errichtete am 21. Juni 1537 die Vogtei Romainmôtier.

Am 16. Juni 1816 soll Mary Shelley in Cologny Frankensteins "Monster" erfunden haben.

Der Zehngerichtenbund wurde in Davos am 8. Juni 1436 geschlossen.

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Historisches Lexikon der Schweiz, +41 31 313 13 30,


05/2016

Neuer Direktor des HLS

Nach einem offenen Selektionsverfahren ist Christian Sonderegger zum Direktor des HLS ernannt worden. Er übernimmt seine Funktion auf den 1. Januar 2017 (Pressecommuniqué der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, SAGW).

Christian Sonderegger ist beim HLS kein Unbekannter. Bereits seit 1992 stellt er seine breit gefächerten Kompetenzen in den Dienst des Lexikons. Aus einer Vielzahl von qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern fiel die Wahl auf ihn: Seine ausgewiesenen Führungsqualitäten, die Fähigkeit, die Mitarbeitenden zu motivieren sowie seine Vision, das HLS in eine unter dem Vorzeichen der "Digital Humanities" stehende Zukunft zu führen, überzeugten die Findungskommission.

Ab Januar 2017 wird das HLS als Unternehmen der SAGW geführt. Ich bin sicher, dass Christian Sonderegger die damit verbundenen Herausforderungen - mit dem Vertrauen und der Unterstützung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HLS  - erfolgreich bewältigen wird. Ich wünsche ihm alles Gute und viel Freude an der Leitung des HLS.

Martine Brunschwig Graf, Präsidentin des Stiftungsrats des HLS

 

Aktuell / Das aktuelle Thema
05/2016

Alpentransit

Der am 1. Juni 2016 eingeweihte Basistunnel am Gotthard ist mit seinen 57 km der längste Eisenbahntunnel der Welt. Das HLS würdigt diese wichtige Etappe der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) mit einem Blick auf die Geschichte der Verkehrswege durch die Alpen.

Erobern, handeln, reisen
Zahlreiche alpine Pässe waren bereits seit der Frühzeit begangen, als die Römer 15 v.Chr. mit der Eroberung der Alpen begannen. Sie bauten Strassen und Brücken für den Feldzug sowie die Verwaltung ihres Reichs. Zwei Nord-Süd-Achsen durchquerten die Alpen: die eine verband Oberitalien über den Grossen St. Bernhard mit Gallien und Germanien, die andere führte vom Comersee über die Bündnerpässe zum Bodensee (Maloja, Julier, Septimer, Splügen). Nach einer Zeit des Stillstands nahm der Transitverkehr durch die Alpen auch dank dem Aufblühen der europäischen Messen ab dem Ende des 12. Jahrhunderts zu. Saumpfade wurden wieder eröffnet und die Erschliessung der Schöllenen durch die Teufelsbrücke im 13. Jahrhundert machte den Gotthard zur neuen Transitroute. Die gewerblich organisierte Säumerei betrieb den Warentransport mit Saumtieren, bis jene im 19. Jahrhundert durch den Bau fahrbarer Strassen verdrängt wurde. Junge aristokratische Engländer reisten ab der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts auf ihrer Grand Tour durch Europa auch über die Alpen (Reisen, Schweizerreisen). Die Entdeckung der Alpen, für die sich bis dahin nur wenige gelehrte Reisende interessiert hatten, wurde ab dem 18. Jahrhundert zum eigentlichen Ziel des aufkommenden Tourismus.

Die Felsen durchbohren
Mit dem Durchstich des Urnerlochs 1708 entstand der erste Strassentunnel für den Verkehr durch die Alpen. Zwischen 1850 und 1920 erforderte das Schienennetz der Eisenbahnen zahlreiche Tunnelröhren, deren Bau ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts von Maschinen erleichtert und beschleunigt wurde. Dynamit kam erstmals 1872-1882 für den Bau des Gotthard-Eisenbahntunnels zum Einsatz (Explosivstoffe).

Die dunkle Seite
Der Tunnelbau kostete zahlreichen Arbeitern das Leben. Insbesondere bei der Erstellung der Gotthardbahn fanden rund 200 Menschen den Tod, Hunderte trugen Krankheiten wie etwa Silikose davon. Die mehrheitlich italienischen Mineure lebten zudem unter schlechten Arbeitsbedingungen und in erbärmlichen Unterkünften. Vincenzo Velas Hochrelief in Airolo zeugt vom schweren Opfer, das sie gebracht haben.

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Pässe
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02/2016

HLS 2016: Unterwegs zum neuen Lexikon

Bald geht das neue, multimediale HLS online: 2016 beenden wir die Konzeptarbeiten und starten mehrere Pilotprojekte, die 2017 zur Lancierung des neuen Lexikons führen. Entdecken Sie die wichtigsten Neuerungen dieses innovativen und ambitionierten Projekts im Management Summary der Gesamtkonzeption.

2016 markiert gleichzeitig die Auflösung der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz: Auf den 1. Januar 2017 wird das HLS zu einem Unternehmen der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Ebenfalls 2016 erfährt die bestehende Online-Version e-HLS einen markanten Ausbau, vor allem dank der Integration der Infografiken aus dem gedruckten Lexikon. Unsere Homepage informiert Sie regelmässig über die Neuigkeiten aus dem HLS. Sie erhalten dort in den Rubriken "Das aktuelle Thema" und "Im Fokus" auch Einblicke in ausgewählte historische Themen.

 

 

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