Artikel mit Bildern
06/2017
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 

Waadt

<b>Waadt</b><br>Ausschnitt aus der Radierung "Der Lüge Prophet" von  Balthasar Anton Dunker ,  um 1792 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Blatt zeigt eines der Bankette vom 14. und 15. Juli 1791, wahrscheinlich dasjenige von Rolle. Dafür sprechen die dargestellte Landschaft und die Person des Künstlers, der das Bürgerrecht von Rolle erhalten hat. Ebenfalls auf das Bankett von Rolle verweist der Freiheitshut auf der Fahnenstange. Die Berner Obrigkeit hatte nämlich die Teilnehmer an dem gleichzeitig stattfindenden jährlichen Schiessen der Bogenschützengesellschaft für das Aufpflanzen eines Freiheitshuts bestraft, genau wie Dunker es hier darstellt.<BR/><b>Waadt</b><br>Plakat für eine Japan-Ausstellung im Musée de l'art brut in Lausanne, von  Werner Jeker,   2008 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1976 im Schloss Beaulieu eröffnete Collection de l'art brut geht auf eine Schenkung von Jean Dubuffet zurück, der 1971 seine Kunstsammlung der Stadt Lausanne vermacht hat. Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum regelmässig thematische oder monografische Wechselausstellungen.<BR/>

Waffenproduktion und -handel

<b>Waffenproduktion und -handel</b><br>Plakat für die Abstimmung über die Volksinitiative betreffend vermehrte Rüstungskontrolle und ein Waffenausfuhrverbot, gestaltet von  Stephan Bundi,   1972 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Wahlsysteme

<b>Wahlsysteme</b><br>Plakat gegen die Volkswahl des Bundesrats in der Volksabstimmung vom 25. Januar 1942, von  Noël Fontanet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Wahlsysteme</b><br>"La belle alliance. Bild ohne Worte in schwarz-roter Beleuchtung". Karikatur auf der Titelseite des "Nebelspalters", erschienen am 15. Oktober 1910 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Kurz vor der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1910 über die Einführung der Proporzwahl des Nationalrats prangert der Karikaturist die ungewöhnliche Allianz der linken Arbeiterbewegung mit der katholisch-konservativen Rechten an. Beide kämpften für die Verankerung des Proporzsystems in der Verfassung, während sich die freisinnige Partei, die im Parlament seit 1848 die Mehrheit stellte, dagegen wehrte.<BR/><BR/>

Wald

<b>Wald</b><br>"Das Wehr bei Mühletal" im Oberhasli. Öl auf Leinwand von  Caspar Wolf,   1776 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das hinter der Brücke sichtbare Holzwehr am Zusammenfluss von Gental- und Gadmerwasser hielt das geflösste Holz auf, das anschliessend von den Arbeitern an Land gezogen werden konnte.<BR/><b>Wald</b><br>Bauer beim Transport eines Baumstamms. Ausschnitt eines Altarflügels aus Zürich. Öl auf Holz des  Zürcher Veilchenmeisters,   um 1505 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Wald</b><br>Plakat zur Debatte über das Waldsterben von  Hans Erni,  1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Walenstadt (SG)

<b>Walenstadt</b><br>Ansicht des Städtchens am Walensee von Osten. Kolorierte Aquatinta von   Franz Hegi  nach einer Zeichnung von  Johann Jakob Wetzel (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Stadtsiedlung liegt auf der rechten Seite der noch unkorrigierten Seez, über die eine gedeckte Holzbrücke führt. Die Pfarrkirche St. Luzius und Florin steht ausserhalb der Stadtmauer. Eine Strasse verbindet den Ort mit dem Hafen Stad (rechts im Bild). Vom Walensee steigen rechts die Steilwände der Churfirsten, links die besiedelten Geländeterrassen von Quarten und des Kerenzerbergs auf. Über Letzterem erhebt sich das dreigipflige Mürtschenstockmassiv. Die Glarner Voralpen bilden den Horizont im Westen.<BR/>

Wallis

<b>Wallis</b><br>Arvenholztruhe aus dem Val d'Hérens, 1449 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Gemäss Inschrift schuf ein Handwerker namens Suter aus Baltschieder 1449 das Möbelstück im Auftrag von Bartholomäus Perren von Zermatt. Truhen dienten zum Versorgen von Kleidern, Haushaltswäsche oder Geschirr. In solchen mit Füssen wurden auch Lebensmittelvorräte wie Mehl aufbewahrt.<BR/><b>Wallis</b><br>Der Walliser Bundesrat Roger Bonvin, Vorsteher des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements, stellt 1970 das Projekt des Furka-Basistunnels vor  © KEYSTONE.<BR/>Dem Bau des Furka-Basistunnels zwischen 1973 und 1982 ging eine lange Vorbereitungs- und Verhandlungsphase mit den betroffenen Kantonsbehörden voraus. Im Beisein des Urner Landammanns und des Direktors der Furka–Oberalp-Bahn erläuterte Bonvin, Förderer des Projekts, der Presse mit Hilfe von Karten die Herausforderungen der Baustelle.<BR/><b>Wallis</b><br>Plakat für den Verkehrsverein Zermatt von  Alfred Perren-Barberini,   1953 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Walser, Robert (1878-1956)

<b>Robert Walser</b><br>Fotografie, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Walther, Heinrich (1862-1954)

<b>Heinrich Walther</b><br>Fotografie, 1940 (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern) © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Das Pressebild wurde bei Heinrich Walthers Rücktritt als Präsident des Verwaltungsrats der Schweizerischen Bundesbahnen verbreitet.<BR/>

Wander

<b>Wander</b><br>Werbeplakat für das Hauptprodukt des Unternehmens, 1947 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Anfänglich war Ovomaltine ein Stärkungsgetränk für Kinder und kränkelnde Menschen. 1923 trat die Marke erstmals bei einem Sportereignis als Sponsor auf. Von da an etablierte sich Ovomaltine als Getränk für jedermann.<BR/>

Wappen

<b>Wappen</b><br>Zunftscheibe mit dem Monatsbild März der Zürcher Zunft zur Schmiden, angefertigt von  Josias Murer,   1605 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Im Mittelbild sind die im März zu verrichtenden Arbeiten des Bäume-, Weiden- und Rebenschneidens dargestellt. Am Fuss figurieren die beiden schräggestellten Zunftwappen und darüber jenes des Zunftlokals Zum goldenen Horn sowie rundum die Wappen von 17 Zunftmitgliedern.<BR/><b>Wappen</b><br>Stammbaum der Familie Effinger, 1816 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Romantische Darstellung der Genealogie und der Wappen von zwei Effinger'schen Linien und deren Schlössern, Wildegg (links) und Wildenstein (rechts).<BR/>

Waschen

<b>Waschen</b><br>Werbeplakat von  Jacques Bänninger,  1962 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Waser, Johann Heinrich (1600-1669)

<b>Johann Heinrich Waser</b><br>Porträt. Öl auf Leinwand,  Conrad Meyer   zugeschrieben, 1654 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Weber, Joachim (1913-1999)

<b>Joachim Weber</b><br>Fotoporträt, um 1970  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Weber, Max (1897-1974)

<b>Max Weber</b><br>Fotografie, um 1950 (Schweizerisches Sozialarchiv) © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Weber, Oscar (1868-1952)

<b>Oscar Weber</b><br>Werbeplakat für das Zürcher Warenhaus, gestaltet von  René Gilsi,   1944 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Weissrussland

<b>Weissrussland</b><br>Titelseite des zweiten Bands der Reiseberichte von Johann Bernoulli (1744–1807), erschienen 1779 in Leipzig, der eine Beschreibung der Stadt Grodno enthält  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Weltausstellungen

<b>Weltausstellungen</b><br>Plakat für die Weltausstellung in Paris von 1900 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Welti [-Escher], Lydia (1858-1891)

<b>Lydia Welti</b><br>Radierung von  Karl Stauffer,  1887 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Welti [-Furrer], Carl Adolf (1871-1951)

<b>Carl Adolf Welti</b><br>Werbeplakat für das Transportunternehmen, 1934 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Welti, Albert (1862-1912)

<b>Albert Welti</b><br>Ausstellungsplakat, 1912 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Weltkrieg, Zweiter (1939-1945)

<b>Zweiter Weltkrieg</b><br>Einrückende Soldaten vor dem Genfer Bahnhof, 1939  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Die Ironie des Schicksals will es, dass der Marschbefehl unter einem Tourismusplakat für Ferien und Reisen in der Schweiz angeschlagen wurde.<BR/>

Wenger (coutellerie)

<b>Wenger</b><br>Schweizer Armeemesser (Sackmesser) mit Stahlklingen und Aluminiumgehäuse geprägt mit Schweizerkreuz, in Delsberg hergestelltes Modell aus dem Jahr 1977 (Museum für Gestaltung Zürich, Designsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Seit 1891 rüstet die Schweizer Armee jeden Soldaten mit einem in der Schweiz produzierten Taschenmesser aus, das vorher lange Zeit aus Deutschland bezogen wurde. Dieses Messer stellte Elsener (später Victorinox) in Ibach her. Seit 1908 teilt er sich die Lieferung an die Armee je zur Hälfte mit Wenger in Delsberg.<BR/><BR/>

Wertpapiere

<b>Wertpapiere</b><br>Zehn Aktien im Wert von je 500 Franken der Schweizerischen Nationalbank vom 6. Juni 1907 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Wetter, Ernst (1877-1963)

<b>Ernst Wetter</b><br>Fotoporträt, 1957 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Widerstandsrecht

<b>Widerstandsrecht</b><br>Vignette für die Sektion Wilhelm Tell, Radierung aus Paris, 1794 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1790 teilte die verfassunggebende Nationalversammlung die Stadt Paris in 48 Sektionen (Stadtteile) auf. Eine der Sektionen nannte sich nach Wilhelm Tell, weil dieser im revolutionären Paris als Held galt. Er hatte einen Tyrannen getötet und stand deshalb an der Seite von Brutus und den Märtyrern der Französischen Revolution. In der Eidgenossenschaft des Ancien Régime hingegen zeichnete die Helvetische Gesellschaft ab dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts von Tell das Bild eines Helden, der das Vaterland schützt und eint.<BR/><BR/>

Widmer [-Schlumpf], Eveline (1956-)

<b>Eveline Widmer</b><br>Die Bundespräsidentin (rechts) im Gespräch mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga während der Von-Wattenwyl-Gespräche vom 3. Februar 2012  © KEYSTONE / Lukas Lehmann.<BR/>

Wiemken, Walter Kurt (1907-1941)

<b>Walter Kurt Wiemken</b><br>Ausstellungsplakat für eine dem Künstler gewidmete Retrospektive in der Kunsthalle Bern, 1962 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Plakat zeigt ein mit Feder und Pinsel gefertigtes Selbstporträt von Walter Kurt Wiemken, das in den 1930er Jahren entstanden ist.<BR/>

Wiesen

<b>Wiesen</b><br>Ansicht des Schlosses Kehrsatz und des Landsitzes Blumenhof von Norden. Aquarell von  Johann Ludwig Aberli,  1775 (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Auf der Wiese zwischen den Obstgärten sind Bauern am Heuen. Der eine grüsst Niklaus Emanuel Tscharner, den Gutsbesitzer. Als Gründungsmitglied der Ökonomischen Gesellschaft von Bern wandte Tscharner die von der Gesellschaft empfohlenen neuen landwirtschaftlichen Anbaumethoden an.<BR/><BR/>

Wilker, Gertrud (1924-1984)

<b>Gertrud Wilker</b><br>Fotografie von  Peter Friedli,  um 1980 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Wille, Ulrich (1848-1925)

<b>Ulrich Wille</b><br>Der General (links) posiert für den Maler Ferdinand Hodler und den Bildhauer August Heer. Foto von  Franz Henn,  1915 (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Der Neuenburger Mäzen und Direktor der Schokoladefabrik Suchard, Willy Russ, hatte bei Hodler ein Gemälde von Wille bestellt. Die Sitzungen dauerten etwa drei Stunden und fanden im Hotel Bellevue-Palace in Bern statt, in dem der General zwischen Ende Februar und Anfang Mai 1915 logierte. Heer nutzte diese Gelegenheit, um eine Büste des Generals anzufertigen.<BR/>

Wintersport

<b>Wintersport</b><br>Werbeplakat für den Wintersport im Auftrag der Schweizerischen Verkehrszentrale, gestaltet von  Emil Cardinaux,   1921 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Wintersport</b><br>Werbeplakat für 60 Höhenkurorte und Hotels im Auftrag der Schweizerischen Verkehrszentrale, gestaltet von  Otto Wyler,   1924 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Wintersport</b><br>Werbeplakat für den Wintertourismus im Auftrag des Davoser Verkehrsbüros, gestaltet von  Emil Cardinaux,   1918 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Wirth, Kurt (1917-1996)

<b>Kurt Wirth</b><br>Werbeplakat des Grafikers für eine Luzerner Druckerei, 1932 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Wirtschaftliche Landesversorgung

<b>Wirtschaftliche Landesversorgung</b><br>Plakat von   Hans Erni  zur Mehranbauaktion des Verbands schweizerischer Konsumvereine und der Konsumgenossenschaften, 1939 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Wirtschaftspolitik

<b>Wirtschaftspolitik</b><br>Eine der ersten Konferenzen der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC) in Paris, 1948  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Carl Jacob Burckhardt, Schweizer Gesandter in Frankreich, sitzt rechts in der ersten Reihe. Im Rahmen des Marshallplans widmete sich die OEEC dem Wiederaufbau des kriegszerstörten Europas. Die Schweiz schloss sich der Organisation an, um sich den Zugang zu Absatzmärkten und zu Rohstoffen zu sichern. Die Beteiligung beeinträchtigte weder ihre Neutralität noch ihre wirtschaftspolitische Autonomie. 1960 wurde die OEEC in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) umbenannt.<BR/>

Wirtschaftswissenschaften

<b>Wirtschaftswissenschaften</b><br>Titelblatt der im Umdruckverfahren publizierten und 1838–39 gehaltenen Vorlesungen von Antoine-Elisée Cherbuliez (1797–1869) zur Politischen Ökonomie (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Cherbuliez lehrte 1838–40 und 1852–55 an der Akademie Lausanne. Dann wurde er als Professor für Politische Ökonomie und Statistik ans Eidgenössische Polytechnikum in Zürich berufen.<BR/><b>Wirtschaftswissenschaften</b><br>Umschlag des ersten Bandes von Kyklos, der ab 1947 in Bern herausgegebenen Internationalen Zeitschrift für Sozialwissenschaften (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Zeitschrift wurde von einigen Gelehrten wie Edgar Salin von der Universität Basel, William Emmanuel Rappard und Wilhelm Röpke von der Universität Genf, dem italienischen Ökonomen Luigi Einaudi sowie Joseph Alois Schumpeter von der Universität Harvard gegründet. Sie erscheint im 21. Jahrhundert unter der Verantwortung des Instituts für empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich.<BR/>

Witwenschaft

<b>Witwenschaft</b><br>Modezeichnung für Trauerkleidung in der "Neuen Schweizer Mode", 1900, Heft 3, 27 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Zeichnung illustriert einen längeren Artikel über Trauer- und Witwenbekleidung. Obwohl die Zeitschrift im Text betont, dass Trauermode schlicht sein solle, zeigt sie im Bild ein elegantes Kleid. Die enge Taillierung lässt die Witwe im Hinblick auf eine Wiederverheiratung attraktiv erscheinen.<BR/>

Wohnen

<b>Wohnen</b><br>Umschlag der Broschüre "Befreites Wohnen", die von   Sigfried Giedion  in Zürich und Leipzig 1929 publiziert wurde  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>"Licht, Luft, Öffnung" war in den 1920er Jahren ein Leitspruch der Vertreter des Neuen Bauens und des Bauhauses. Auf dem Umschlag von Giedions Werk ist das Modellhaus an der Wasserwerkstrasse in Zürich abgebildet, das der Architekt Max Ernst Haefeli kurz zuvor errichtet hatte.<BR/>

Wölfli, Adolf (1864-1930)

<b>Adolf Wölfli</b><br>Touristikplakat für die Stadt Bern unter Verwendung eines Blattes von Adolf Wölfli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>In den 1980er Jahren benutzte Bern Tourismus Werke von Berner Künstlern für eine Plakatreihe, die dem Stadtmarketing diente. Das hier ausgewählte Motiv entstammt dem 1916 gemalten Blatt "Stadt-Plan Bern: Nidek-Brük". Es zeigt Wölflis persönliche Sicht der Bundesstadt.<BR/>

Wolle

<b>Wolle</b><br>Der Tuchscherer, Holzschnitt aus dem "Ständebuch", 1568, von   Jost Ammann (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Mit eigener Muskelkraft und einer grossen Schere schneidet der Tuchscherer vom Tuch, das ihm der Kaufmann übergeben hat, die hervorstehenden Wollfasern ab.<BR/>

Wyss, Johann David (1743-1818)

<b>Johann David Wyss</b><br>Frontispiz und Titelblatt einer französischen Ausgabe des Erfolgsromans "Der Schweizerische Robinson" von  Johann David Wyss.  Es handelt sich um den ersten Band der zweiten Auflage, die 1816 in Paris bei Arthus Bertrand herauskam (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Isabelle de Montolieu übersetzte den unvollendet gebliebenen Roman ins Französische, dessen erste Auflage in Paris 1814 erschien. 1824 veröffentlichte sie beim gleichen Verlag eine erweiterte und mit einem Schluss ergänzte Fassung. Diese Version der Erzählung des Berner Pfarrers diente den meisten englischen Übersetzungen als Vorlage.<BR/>

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z