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10/2017
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Valeyres-sous-Rances

<b>Valeyres-sous-Rances</b><br>Ansicht des Dorfs und seines Umlands. Öl auf Leinwand von  Albrecht Kauw,   1678 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Das Dorf mit seinem Weinbaugebiet wird aus südöstlicher Richtung vor den Jurahöhen und dem Hügelzug der Aiguilles de Baulmes dargestellt. Es war auch unter dem Namen "petit Berne" bekannt. Verschiedene Patrizierfamilien wie die Manuel, von Steiger und von Bonstetten besassen hier ab dem 17. Jahrhundert Landhäuser, die sie nur im Sommer und im Herbst bewohnten. Im Vordergrund zeigt der Maler eine typische Jagdszene. Am linken Bildrand ist die Kapelle Saint-Jacques-le-Majeur ersichtlich.<BR/><BR/>

Vaucher, Samuel

<b>Samuel Vaucher</b><br>Zu seinen Hauptwerken zählt dieser 1864 in Genf veröffentlichte Titel über das Gefängniswesen, der auch Pläne und Tabellen enthält (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Vautier

<b>Vautier</b><br>Plakat für die Zigarettenmarke Marocaine, das bekannteste Produkt der Tabakfabrik in Grandson, gestaltet von  André Simon,   1945 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Venedig

<b>Venedig</b><br>Tafelaufsatz in Form des Löwen von San Marco. Silber gegossen, ziseliert und vergoldet, geschaffen vom Zürcher Goldschmied  Diethelm Holzhalb,  1608 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Stadt Zürich erhielt den Löwen als Geschenk des Gesandten von Venedig. Dieser versuchte sich die Unterstützung der reformierten Kantone zu sichern, da die spanisch-österreichischen Truppen Habsburgs Venedig bedrohten. Zur Übergabe des Geschenks wurde ein Bankett veranstaltet, an dem jeder Gast aus dem abnehmbaren Kelch trank, der als Löwenkopf gestaltet ist.<BR/><BR/><b>Venedig</b><br>Installation von  Fabrice Gygi  in der Kirche San Stae anlässlich der 53. internationalen Kunstbiennale von Venedig, 2009  © KEYSTONE / Walter Bieri.<BR/>Die Baslerin Silvia Bächli und der Genfer Fabrice Gygi waren 2009 die offiziellen Vertreter der Schweiz in Venedig. Sie wurden vom Bundesamt für Kultur auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission an die Biennale geschickt. Bächli zeigte ihre Zeichnungen im Schweizer Pavillon auf dem Ausstellungsgelände, Gygi präsentierte in der am Canale Grande gelegenen Kirche San Stae eine seiner Installationen.<BR/>

Venel, Jean-André

<b>Jean-André Venel</b><br>Porträt in einem Medaillon. Radierung aus der "Sammlung von Bildnissen gelehrter Männer und Künstler", veröffentlicht in Nürnberg von  Christoph Wilhelm Bock,  1794 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Verbier

<b>Verbier</b><br>Werbeplakat für den Sessellift von Médran, die erste Seilbahn des Kurorts, gestaltet von  Martin Peikert,   1951 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Vereinigte Staaten von Amerika

<b>Vereinigte Staaten von Amerika</b><br>Porträt von General George Washington mit einer Darstellung der Ereignisse vom 19. Oktober 1781 in Yorktown (Virginia). Radierung von  Christian von Mechel   nach einem Bild von N. Piehle, 1786 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Kapitulation der britischen Truppen 1781 markierte das Ende der Kriegshandlungen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Die Verbreitung von Washingtons Porträt durch den Basler Verleger von Mechel zeugt von der starken Wirkung, welche die Ereignisse in Europa erzielten.<BR/><b>Vereinigte Staaten von Amerika</b><br>Titelseite der Jubiläumsschrift des Nordamerikanischen Schweizerbunds, veröffentlicht in New Jersey, 1916 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Zwei Gründungsmythen werden hier symbolträchtig nebeneinander gestellt. Der Rütlischwur wird umrahmt von der Freiheitsstatue in New York und der Tellskapelle am Vierwaldstättersee.<BR/>

Vereinte Nationen (UNO)

<b>Vereinte Nationen (UNO)</b><br>Plakat des Komitees Steuerzahler gegen den UNO-Beitritt, über den am 3. März 2002 abgestimmt wurde (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Verena

<b>Verena</b><br>Statuette vom mittelalterlichen Hochaltar der Pfarrkirche St. Katharina in Klingnau, Anfang 16. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Heilige hält einen Krug und einen Doppelkamm, die auf die Pflege der Armen und Kranken hinweisen.<BR/>

Verkehr

<b>Verkehr</b><br>Angestellte des Transportunternehmens Julius Meier in Baden vor einem ihrer Lastwagen mit Anhänger, um 1905. Aufnahme eines unbekannten Fotografen (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Verkehr</b><br>"Für Güter – die Bahn". Werbeplakat der SBB von  Kurt Wirth,   1976 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Verkehrspolitik

<b>Verkehrspolitik</b><br>"Und wenn der Gütertransitverkehr den Zug nehmen würde? Für ein europäisches Verkehrssystem von Morgen, sagen Sie am 20. Februar: Ja!" Plakat für die eidgenössische Volksabstimmung zum Schutz des Alpengebiets vor dem Transitverkehr, gestaltet von der Grafikerin  Christina Borer (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1989 lancierte Initiative, die sogenannte Alpeninitiative, wurde am 20. Februar 1994 von Volk und Ständen angenommen. Das Prinzip der Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene war von nun an in der Verfassung verankert.<BR/><BR/>

Verlage

<b>Verlage</b><br>Kleines Werbeplakat für den Zürcher Verlag von  Martial Leiter,   1982 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Verlage</b><br>Werbeplakat des Genfer Kunstbuchverlags Skira, 1948 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Vermessung

<b>Vermessung</b><br>Das grosse Spital und das Quartier du Pont. Die Folioseiten 40 und 41 des Grundstückplans von Lausanne aus dem Jahr 1690. Feder und Tusche (Musée historique de Lausanne).<BR/>Vermutlich handelt es sich um eine Kopie der von Pierre Rebeur zwischen 1650 und 1680 gezeichneten Pläne, die dem Ratsherrn und Aufseher Sébastien de Loys gehörten. Die Dokumente geben die Namen aller Lausanner Grundstücksbesitzer, den Standort ihrer Häuser und ihres Grundbesitzes wieder, auch wenn sie nicht kartografische Genauigkeit in der Darstellung anstrebten. Der Geometer notierte zu jeder Parzelle die auf ihr lastenden Abgaben: Die Besitzer der mit A gekennzeichneten Parzellen schuldeten dem Berner Rat Abgaben, diejenigen der mit B gekennzeichneten der Stadt Lausanne und jene der mit C gekennzeichneten anderen Herren. Zu einer Zeit, als jeder ein Verzeichnis seiner Güter anlegen wollte, entwickelten sich solche Grundstückspläne zu wirksamen Instrumenten für die Erhebung von Grundzinsen.<BR/>

Vermögenssteuer

<b>Vermögenssteuer</b><br>"Die Vermögensabgabe in Form von Naturalien". Plakat von  Edouard Elzingre   für die Volksabstimmung vom 3. Dezember 1922 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1921 von den Sozialdemokraten eingereichte Initiative wurde bei einer ausserordentlich hohen Stimmbeteiligung von 86,3% deutlich abgelehnt.<BR/>

Versicherungen

<b>Versicherungen</b><br>Plakat für eine Versicherungsgesellschaft, 1954 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Vessaz, Antoine

<b>Antoine Vessaz</b><br>Porträt des radikalen Waadtländer Politikers. Öl auf Leinwand von  Félix Vallotton,  1890 (Musée historique de Lausanne, Dépôt de Gabrielle Borle).<BR/>

Viehseuchen

<b>Viehseuchen</b><br>Autopsie eines mit Bovine spongiforme Enzephalopathie (BSE oder Rinderwahnsinn) infizierten Hirns am Institut für Virologie des Tierspitals Bern. Fotografie von   Alessandro della Valle,   April 1996  © KEYSTONE.<BR/><BR/>

Viehwirtschaft

<b>Viehwirtschaft</b><br>Das Kalenderblatt für den Monat Mai. Radierung von  Conrad Meyer,  um 1660 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Die Darstellung dieses arkadischen Stalls sagt nichts aus über die harten Lebensbedingungen der Bauern im 17. Jahrhundert. Die Käseproduktion beschränkte sich auf den Sommer, da im Winter viel weniger Milch produziert wurde.<BR/>

Villard, Arthur

<b>Arthur Villard</b><br>Kurz nach dem Ausbruch des Konflikts zwischen Pakistan und Indien um Ostpakistan hält der Nationalrat aus Biel am 11. Dezember 1971 an einer pazifistischen Kundgebung eine Rede  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Villars

<b>Villars</b><br>Werbeplakat von  Emil Cardinaux,   1905 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Schalkhaft verändert der Grafiker die griechische Fabel von Äsop, derer sich Jean de La Fontaine in "Der Rabe und der Fuchs" bedient hatte.<BR/>

Villeneuve (VD)

<b>Villeneuve (VD)</b><br>Die Gegend von Roche, Ausschnitt aus einer Karte von  Cäsar Steiger,   Anfang des 18. Jahrhunderts (Burgerbibliothek Bern, GR.D.32).<BR/>Mit wenigen Strichen ist der östlichste Teil des Genfersees dargestellt. Die sumpfige Rhoneebene liegt zwischen den Orten Noville und Rennaz und dem Fluss Eau-Froide, der in Villeneuve in den Genfersee mündet. Die zahlreichen Schiffe verweisen auf die Bedeutung des Hafens im Ancien Régime.<BR/>

Villiger, Gertrud

<b>Gertrud Villiger-Keller</b><br>Porträt, aufgenommen vom Lenzburger Fotografen  Johann Schnurrenberger,  aus dem Album "Portraits von gemeinnützig tätigen Schweizerfrauen", das 1928 für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit Saffa zusammengestellt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Villiger, Kaspar

<b>Kaspar Villiger</b><br>Der Bundespräsident an der 57. UNO-Generalversammlung in New York vom 10. September 2002  © KEYSTONE.<BR/>In der eidgenössischen Abstimmung vom 3. März 2002 hatten die Stimmberechtigten dem Beitritt der Schweiz zu den Vereinten Nationen zugestimmt. Die UNO-Generalversammlung nahm das von Kaspar Villiger vorgetragene Schweizer Beitrittsgesuch am 10. September an, worauf sich der Bundespräsident bei den Mitgliedsstaaten bedankte. Hinter Villiger sitzen UNO-Generalsekretär Kofi Annan (links), der Tscheche Jan Kavan (Mitte), der die Generalversammlung damals präsidierte, und dessen Amtsvorgänger, der Koreaner Han Seung-soo (rechts).<BR/>

Villmergerkrieg, Zweiter

<b>Zweiter Villmergerkrieg</b><br>Flucht der Innerschweizer bei Villmergen am 25. Juli 1712. Öl auf Leinwand des Monogrammisten J.S., wohl  Johann Franz Strickler,   kurz nach 1712 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Im Gemälde aus der Innerschweiz ist ein gegen Luzern gerichteter Reflex erkennbar: Überstürzt ergreifen die Luzerner Truppen die Flucht, nachdem die Berner von rechts vorstossend eine Geschützstellung überrannt haben. Der Maler macht Brigadier Ludwig Christoph Pfyffer von Wyher für die Niederlage verantwortlich, indem er ihn unvorteilhaft als fliehenden Reiter darstellt.<BR/>

Vinet, Alexandre

<b>Alexandre Vinet</b><br>Postumes Porträt des reformierten Theologen.  Emailmalerei von Charles-Louis Glardon,  1884 (Musée historique de Lausanne).<BR/><BR/>

Vivarelli, Carlo

<b>Carlo Vivarelli</b><br>Plakat einer Ausstellung im Kongresshaus Zürich über die Zukunft der Schweizer Strassen, gestaltet im Auftrag von General Motors, 1956 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Vögele, Charles

<b>Charles Vögele</b><br>Plakat einer Ausstellung im Vögele Kultur Zentrum in Pfäffikon (SZ), 2011–12 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Vogt, Gustav

<b>Gustav Vogt</b><br>Fotografie von  Moritz Emil Vollenweider,  um 1880 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Vogteien

<b>Vogteien</b><br>Der Landvogt Hans Franz Hagenbach flieht im Jahr 1798 aus der brennenden Farnsburg. Karikatur von  Franz Feyerabend (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Vogteisitze waren beliebte Zielscheiben in der helvetischen Revolution von 1798. Der vom Künstler auf den Berg gepflanzte überdimensionierte Freiheitsbaum steht als Symbol für das Ende der Privilegien des Ancien Régime.<BR/>

Völkerbund

<b>Völkerbund</b><br>Plakat zur Abstimmung über den Bundesbeschluss betreffend den Beitritt der Schweiz zum Völkerbund vom 16. Mai 1920, von  Emil Cardinaux (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Völkerrecht

<b>Völkerrecht</b><br>Der Jurist Alphonse Rivier, Fotografie, um 1865 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Volkskunst

<b>Volkskunst</b><br>Gemaltes, hölzernes Ladenschild von Felix Künzle, Toggenburg, um 1820 (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-16997).<BR/>Die häufig von anonymen Künstlern geschaffenen Schilder, ob aus Schmiedeeisen für Gasthäuser oder aus Holz für Geschäfte, sind Zeugnisse einer vielseitigen Volkskunst.<BR/>

Volkslied

<b>Volkslied</b><br>Vierte Auflage der Liedersammlung von Johann Rudolf Wyss mit Zierbildchen von Gabriel Lory (Père) und Franz Niklaus König, 1826 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Volksmedizin

<b>Volksmedizin</b><br>Michel Schüppach in seiner Teufelsküche, anonyme aquarellierte Zeichnung, um 1780 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Der Wunderdoktor von Langnau im Emmental sitzt in einem Kreis mit den Symbolen der sieben Metalle, die den ersten sieben Planeten entsprechen. Umgeben ist er von Eule, Kröte und Fledermaus, die als teuflische Tiere galten. Vorne rechts rührt ein Teufelchen mit einem Stössel in einem Apothekermörser. Vermutlich aufgrund seiner vertieften Kenntnisse der Heilpflanzen und der Alchemie wurden Schüppach magische Kräfte zugeschrieben. Sein Ruf reichte weit über die Landesgrenzen hinaus. Daher empfing er in seinem Kurbetrieb auf dem Dorfberg so illustre Gäste wie Johann Wolfgang von Goethe und Johann Kaspar Lavater.<BR/><BR/>

Volksrecht

<b>Volksrecht</b><br>Zeitungskopf der ersten Ausgabe vom 1. April 1898 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Voltaire

<b>Voltaire</b><br>Der Philosoph an einem Spieltisch. Pastell,  Jean Huber  zugeschrieben, um 1770 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Voltaire (in der Mitte) hört dem deklamierenden Paul Moutou (rechts stehend) zu, der früher Pfarrer war. Links am Tisch sitzt sein Nachbar Abraham Gallatin, der Genfer Postdirektor, der im Dorf Pregny lebte, ganz in der Nähe von Voltaires Wohnsitz Schloss Ferney. Die beiden Männer spielen Schach, eines von Voltaires bevorzugtesten Spielen.<BR/>

Von Roll

<b>Von Roll</b><br>Plakat für einen Hydranten, 1988 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Von Roll hydro in Oensingen ist der wichtigste Schweizer Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Wasser- und Gasversorgung. Die Hydranten vom Typ 5000 dienen unter anderem der Brandbekämpfung in Städten und Industriezonen.<BR/>

Vorarlberg

<b>Vorarlberg</b><br>Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung. Unter Verwendung des von Emil Baumann gestalteten Briefkopfs der Vereinigung Pro Vorarlberg gedruckt bei Lips in Bern, 1919 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nach der Volksabstimmung im Vorarlberg vom Mai 1919, bei der sich eine Mehrheit für einen Anschluss an die Schweiz aussprach, kam es in der Schweiz zu Diskussionen. Aus diesem Anlass lud das Berner Komitee zum Studium der Vorarlbergfrage in den Grossratssaal ein. Obwohl in der Tageszeitung "Der Bund" vom 30. September 1919 als kontradiktorische Veranstaltung angekündigt, hielt mit Gonzague de Reynold ein vehementer Befürworter das Hauptreferat.<BR/>

Vorort

<b>Vorort</b><br>Feierliche Eröffnung der eidgenössischen Tagsatzung in Zürich am ersten Juni 1807. Aquatinta von  Franz Hegi (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Die Zeremonie fand im Grossmünster statt unter der Leitung des Landammanns der Schweiz, des Zürcher Bürgermeisters Hans von Reinhard.<BR/>

Vorratshaltung

<b>Vorratshaltung</b><br>Dieses Plakat, das die Bevölkerung zur Vorratshaltung auffordert, wurde 1934 von  Jäggi & Wüthrich  gestaltet und bei Paul Attinger in Neuenburg gedruckt (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Vor der Verbreitung des Kühlschranks liess sich Butter u.a. mittels Einschmelzen konservieren. Die von einer Salzlake bedeckte Butter wurde dabei in Steinguttöpfen, sogenannten Ankehäfelis, eingelagert.<BR/>

Vorstädte

<b>Vorstädte</b><br>Übersichtsplan der Genfer Altstadt mit ihren Vorstädten um 1477, Rekonstruktionsversuch von  Louis Blondel,  1919 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1534 wurde der gesamte Häuserbestand, der sich ausserhalb der Stadtbefestigung entlang der Ausfallstrassen gebildet hatte (im Plan rot eingezeichnet), niedergerissen. Damit sollte den savoyischen Truppen im Fall eines Angriffs auf die Stadt jede Deckungsmöglichkeit genommen werden. Dank der Auswertung der Urbare gelang es dem Genfer Archäologen Louis Blondel, sowohl den Umfang als auch die Bevölkerungszahl der Genfer Vorstädte im 15. Jahrhundert zu ermitteln.<BR/><BR/>

Vufflens-le-Château

<b>Vufflens-le-Château</b><br>Ansicht des Schlosses und seiner Umgebung von Süden. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw,   nach einer Zeichnung von  Johannes Dünz,  um 1676 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Henri de Colombier, der engste Vertraute von Amadeus VIII. von Savoyen, dem künftigen Papst Felix V., liess das stattliche, von Weingärten und Feldern umgebene Schloss in den Jahren 1420–1430 errichten. Der savoyische Hof beeinflusste mit seiner Vorliebe für Backsteinarchitektur nach piemontesischem Vorbild die Zivil- und Militärbauten im Waadtland.<BR/><BR/>

Vuilleumier, Henri

<b>Henri Vuilleumier</b><br>Buchdeckel des vierten Bandes seiner "Histoire de l'Eglise réformée du Pays de Vaud sous le régime bernois", die postum 1927–1933 in Lausanne beim Verlag La Concorde erschienen ist (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

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