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12/2017
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Tabak

<b>Tabak</b><br>Frauen und Kinder erlesen in einem Walliser Unternehmen im Rhonetal Tabakblätter, 1941 (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne, Foto Presse-Diffusion).<BR/>

Tages-Anzeiger

<b>Tages-Anzeiger</b><br>Werbeplakat für die Zeitung, gestaltet von  Hans Neuburg,   1963 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Tagsatzung

<b>Tagsatzung</b><br>Feuerwerk an der eidgenössischen Tagsatzung vom 22. Juni 1813 in Zürich. Aquatinta eines unbekannten Künstlers (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-41452).<BR/>Die Tagsatzungen war Anlass zu öffentlichen Feiern mit Feuerwerken und Umzügen. Um ihnen mehr Glanz zu verleihen, legte man ihre Eröffnung in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts oft mit Volksfesten oder Kunst- und Industrieausstellungen zusammen.<BR/><b>Tagsatzung</b><br>Eine der letzten Sitzungen der eidgenössischen Tagsatzung 1847 unter dem Vorsitz von Ulrich Ochsenbein. Holzschnitt von  Kretzschmer (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>

Tami, Rino

<b>Rino Tami</b><br>Das Interieur des Tessiner Grottos, das der Architekt für die Landesausstellung 1939 in Zürich schuf. Fotografie von  Louis Beringer (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Tänikon

<b>Tänikon</b><br>Das Zisterzienserinnenkloster von Süden. Grau lavierte Federzeichnung, Ende 18. Jahrhundert (Zentralbibliothek Zürich, eingeklebt im Sammelband Ms. W 66, S. 659)<BR/>Um die Klosterkirche und den Kreuzgang in der Bildmitte gruppieren sich linksseitig das Äbtissinnenhaus von 1678 sowie das kleinere Herrenhaus von 1616 mit dem Gastzimmer für den Abt von Wettingen, beide mit Treppengiebel. Aus den Ökonomiebauten ragt das Wirtshaus heraus (am linken Bildrand).<BR/>

Tanner, Alain

<b>Alain Tanner</b><br>Werbeplakat für seinen Film "Der Salamander" (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit der französischen Schauspielerin Bulle Ogier in der Hauptrolle und dem Schweizer Darsteller Jean-Luc Bideau in einer weiteren Rolle war dieser Film in den 1970er Jahren einer der grössten Erfolge des Schweizer Filmschaffens im Ausland.<BR/>

Tanz

<b>Tanz</b><br>Das Berner Kriegsvolk tanzt am Stefanstag 1349, bevor es mit seinen Verbündeten die Burgen Laubegg und Mannenberg stürmt. Illustration aus der "Amtlichen Berner Chronik" von Diebold Schilling, 1483 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.1, S. 159).<BR/><b>Tanz</b><br>Ein Ball in Luzern, um 1800. Radierung von  Thomas Charles Naudet (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung).<BR/>

Taufe

<b>Taufe</b><br>Taufe im bernischen Oberhasli. Kolorierte Aquatinta von  Franz Niklaus König,  1805 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Mit dem Ritual der Taufe wurde das Neugeborene nicht nur in die christliche Gemeinschaft aufgenommen, sondern auch Teil der Gesellschaft; erst mit dem Tod sollte diese Bindung enden. Der Stich Königs, sowohl Genre- als auch Trachtenbild, zeigt den Aufbruch der Familie zur Kirche.<BR/>

Täufer

<b>Täufer</b><br>Die Zweite Zürcher Disputation vom 20. März 1525, Zeichnung um 1605 von    Heinrich Thomann   aus der Kopie von Heinrich Bullingers "Reformationsgeschichte"  (Zentralbibliothek Zürich, Ms. B 316, Fol. 182v).<BR/>Die Täufer stehen im Vordergrund, während die Obrigkeit sitzt. Die angebliche Disputation stellte eher ein Verhör als ein Gespräch dar.<BR/><b>Täufer</b><br>"Heinrich Sumer und Jacob Mandel, zu Baden ertränkt Anno 1582". Radierung aus dem Werk von Thieleman Janszoon van Braght "Der Blutige Schau-Platz [...] der Taufs-Gesinnten [...]", 1780 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Technischer Fortschritt

<b>Technischer Fortschritt</b><br>Telefonzentrale Brugg. Fotografie der PTT, um 1930 (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Mit dem technischen Fortschritt entwickelten sich die Arbeitsorganisation und der Arbeitsmarkt: Zwischen 1880 und 1940 wurden zahlreiche weibliche Arbeitskräfte in den Telefonzentralen angestellt. Die schrittweise Einführung automatischer Telefone, welche die Direktwahl ermöglichten, machten die Vermittlung durch die Telefonistin wieder überflüssig.<BR/><b>Technischer Fortschritt</b><br>Präsentation des Versuchsmodells von Solar Impulse im Jahr 2006, eines mit Sonnenenergie betriebenen Flugzeugs  © KEYSTONE.<BR/>Bertrand Piccard (links), Initiant und Präsident des Projekts Solar Impulse, das 2003 mit Unterstützung der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne lanciert worden war, zeigt Nick Hayek (Mitte), damals Leiter der Firma Omega und Hauptsponsor des Projekts, sowie André Borschberg (rechts), Ingenieur, Pilot und CEO des Projekts, das Modell.<BR/><b>Technischer Fortschritt</b><br>Plakat der Gegner der Volksinitiative "für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft" vom 27.11.2005 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Einreichung dieser Volksinitiative im Jahr 2003 löste eine breit geführte Debatte aus. Damit erklärt sich der ausserordentliche Erfolg des in der gleichen Zeit gezeigten Dokumentarfilms "Mais im Bundeshuus" (2003) von Jean-Stéphane Bron über die Diskussion in der Kommission, welche am Vorentwurf der neuen Gen-Lex gearbeitet hatte. Das fünfjährige Gentech-Moratorium wurde von den Stimmberechtigten im Dezember 2005 mit 55,7% angenommen und 2010 vom Parlament bis 2013 verlängert.<BR/>

Telefon

<b>Telefon</b><br>Nutzer eines Mobiltelefons vom Typ Natel C im Jahr 1987  © KEYSTONE.<BR/>Mit diesem Pressebild kündigten die PTT die Inbetriebnahme einer ersten Etappe des Natel-C-Netzes in der Region Zürich an.<BR/><BR/>

Telegraf

<b>Telegraf</b><br>Telegrafenleitung auf einem Prospekt des Gasthofs zum Arlberg in Buchs (SG). Lithografie von  August Wilhelm Fehrenbach,  um 1890 (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Die Drähte folgen typischerweise der Strasse, weil die eidgenössische Telegrafenverwaltung im 19. Jahrhundert oft die kantonalen Strassendepartemente mit dem Bau und Unterhalt ihrer Leitungen beauftragte. Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes schuf man neue Synergien zwischen Bahn- und Kommunikationsinfrastrukturen.<BR/><b>Telegraf</b><br>Telegrafen- und Telefonleitung an der Eisenbahnlinie Bern–Hindelbank. Fotografie von  Charles Reinert,  um 1920 (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Die Kommunikationsverbindungen der zweiten Generation, die ab den 1890er Jahren entstanden, wurden entlang der Eisenbahnlinien errichtet.<BR/><BR/>

Tell, Wilhelm

<b>Wilhelm Tell</b><br>Tells Apfelschuss auf einem Holzrelief (Lindenholz, polychrom) aus einer Luzerner Werkstatt,  Hans Küng   zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung).<BR/>Der Künstler orientierte sich am Holzschnitt, der 1507 in der Chronik von Petermann Etterlin erschienen war. Seine Darstellung zeigt den Schlüsselmoment, in dem Wilhelm Tell vom Landvogt Gessler aufgefordert wird, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schiessen. Im Hintergrund stellt der Künstler simultan dar, was in der Legendenerzählung aufeinander folgt, nämlich das Schiff, von dem aus sich Tell mit einem Sprung in die Freiheit rettet, die kleine Kapelle, die an seinen Sprung auf die Tellsplatte erinnert und die Gesslerburg, wo man ihn eingekerkert hätte.<BR/><b>Wilhelm Tell</b><br>Zwei als Helden verkleidete Teilnehmer des Umzugs zur 2000–Jahr–Feier Genfs posieren auf der Mont–Blanc–Brücke. Aufnahme eines unbekannten Fotografen, Juli 1942 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Terrorismus

<b>Terrorismus</b><br>Präsentation des Waffenfunds an der Bändlistrasse durch die Kantonspolizei Zürich, 1972  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Durch Zufall entdeckte die Polizei 1972 an der Bändlistrasse in Zürich-Altstetten ein Waffenlager und ein Labor zur Herstellung von Sprengstoff. Die Ermittlungen ergaben, dass eine Gruppe von rund 35 Personen Vorbereitungen zu terroristischen Handlungen getroffen hatte. Zudem unterhielt die sogenannte Gruppe Bändlistrasse Verbindungen zu Kontaktleuten der Roten Armee Fraktion (RAF) in Deutschland.<BR/>

Tessin (Fluss)

<b>Tessin (Fluss)</b><br>Physische und geografische Karte des Kantons Tessin. Zeichnung von  Heinrich Keller  nach Angaben des Benediktinerpaters  Paolo Ghiringhelli,  Stich von  Samuel Johann Jakob Scheuermann  für den "Helvetischen Almanach" auf das Jahr 1812 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese Karte befand sich im Anhang von Ghiringhellis Buch "Topographisch-statistische Darstellung des Cantons Tessin". Das Einzugsgebiet des Tessins umfasst den grössten Teil des Kantons.<BR/>

Tessin (Kanton)

<b>Tessin (Kanton)</b><br>Nekropole von Gudo. Einblick in die Grabungsarbeiten von 1909–1910, die zur gleichen Zeit wie die Eindämmung des Flusses Tessin durchgeführt wurden (Ufficio dei beni culturali, Servizio archeologia, Bellinzona).<BR/>Die 5–7 m mächtigen Sedimentschichten des Gebirgsbachs Progero schützten die 306 Gräber dieser Nekropole, die zwischen dem 6. und 3. Jahrhundert v.Chr. angelegt worden war. Die runden, an Brunnen erinnernden Gräber waren den Männern vorbehalten, jene der Frauen hatten einen rechteckigen Grundriss.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Silberdicken, aus der Münzstätte von Bellinzona, geprägt von Münzmeister  Bernardino Morosini (Bernisches Historisches Museum) © Foto Nadja Frey.<BR/>Die Vorderseite zeigt die Wappen von Uri und Nidwalden, darüber den Reichsadler. <BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Silberdicken, aus der Münzstätte von Bellinzona, geprägt von Münzmeister   Bernardino Morosini  (Bernisches Historisches Museum) © Foto Nadja Frey.<BR/>Auf der Rückseite ist der heilige Martin dargestellt, der Landespatron von Schwyz. Die Darstellungsweise und das sowohl in Bellinzona wie von den Visconti-Sforza verwendete Wappentier der Schlange verweisen darauf, dass dieser Dicken eine Nachbildung von Münzen aus Mailand ist. Indem die drei Urkantone kurz nach dem Frieden von Arona 1503 in ihrer Vogtei südlich der Alpen eine Münzstätte eröffneten, erhoben sie ihren Herrschaftsanspruch über das gesamte Gebiet und unterstützten gleichzeitig den Handel der Kaufleute aus der Leventina im Herzogtum Mailand. 1529 wurde die Münzstätte geschlossen.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Der Sitz des Landvogts in Lottigna, auch Palazzo del Pretorio genannt. Foto von  Daniela Temperli (Ufficio dei beni culturali, Bellinzona).<BR/>Das zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Gian Domenico Cima, einem Architekten aus Aquila, erbaute Gebäude beherbergte 1550–1798 die Landvögte der Kantone Uri, Schwyz und Nidwalden und nach der Kantonsgründung bis 1891 das Bezirksgericht Blenio. Die Wappen der drei Orte und jenes des Bleniotals (oben links) stehen vor einer Reihe von Familienwappen der in der Reihenfolge ihrer Amtszeit aufgeführten Landvögte und ihrer Beamten. Dieser Wappenzyklus, einer der wichtigsten im Kanton Tessin, wurde im 17. Jahrhundert geschaffen und 1968–1972 restauriert.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Die ehemalige Propsteikirche Santa Maria Assunta di Torello. Fotografie von  Rudolf Zinggeler,  um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Zinggeler).<BR/>Der Eingang wird von zwei Figuren flankiert, links das Porträt von Bischof Guglielmo della Torre, der 1217 die Kirche und die Klostergemeinschaft gründete, rechts das überlebensgrosse Bild des heiligen Christophorus. Nach der Aufhebung des Chorherrenstifts 1349 wurden die Nebengebäude der Kirche für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Szenen aus dem Leben und der Passion Christi. Fresko an der Lettnerwand der ehemaligen Franziskanerkirche Santa Maria delle Grazie in Bellinzona, das der Werkstatt der Mailänder Familie  Scotto  zugeschrieben wird, 1513–1515 (Ufficio dei beni culturali, Bellinzona).<BR/>Die fünfzehn Szenen, welche das zentrale Rechteck rahmen, werden durch Renaissancegrotesken unterteilt. Diese sind von der Dekorationsmalerei aus Kaiser Neros Domus Aurea in Rom inspiriert. Das Fresko, das bei einem Brand 1996 beinahe zerstört und 1997–2006 restauriert worden ist, zeugt von der Ausstrahlung der lombardischen Renaissance bis in die Tessiner Täler.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Der Tessiner Grossratssaal im ehemaligen Ursulinenkloster in Bellinzona. Fotografie vom Januar 2005, kurz nach der Renovation  © KEYSTONE / Karl Mathis.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Katechismus für das Bistum Como, zugelassen von den kirchlichen Behörden und dem Tessiner Erziehungsrat, 1893 gedruckt in Bellinzona (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieser Leitfaden für die religiöse Erziehung wurde von 1876 bis in die Jahre vor dem 1. Weltkrieg unter derselben Federführung immer wieder neu gedruckt. Daran änderten auch die administrativen und territorialen Neuerungen in der kirchlichen Organisation des Tessins nichts, das ab 1888 bis zur Gründung des Bistums Lugano 1971 eine apostolische Administration des Bischofs von Basel und Lugano bildete.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Plakat von  Orio Galli  für den Tessiner Verkehrsverein, 1984 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die gemeinsame Darstellung von spätgotischen Fresken aus der Kirche St. Stefan in Miglieglia und der 1981–82 von Mario Botta errichteten Casa Rotonda in Stabio verweist auf die jahrhundertelange Kontinuität des künstlerischen Schaffens im Tessin.<BR/><b>Tessin (Kanton)</b><br>Volksinitiative für die staatliche Finanzierung von Privatschulen. Plakat der Gegnerschaft der Initiative, über die am 18. Februar 2001 abgestimmt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Thalmann, Hanny

<b>Hanny Thalmann</b><br>Fotoporträt, um 1965 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Theater

<b>Theater</b><br>Plakat für das Stück "Les Voisins" von Michel Vinaver, 1989 gestaltet von  Erika Stump,   produziert von der Druckerei Marsens in Lausanne (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Théâtre Populaire Romand (TPR) war für die Schweizer Theatergeschichte bedeutungsvoll. Seinen Standort hatte das 1961–2001 von Charles Joris geleitete Haus ab 1968 in La Chaux-de-Fonds. Das TPR spielte in allen Kantonen der Westschweiz und 1968–2011 auch im Tessin. In aller Regel wurde ein einstudiertes Stück rund 60-mal aufgeführt. Das Plakat bestand deshalb aus einem fixen und einem variablen Bildteil, auf dem die Aufführungsdaten und -orte angegeben wurden.<BR/>

Theologie

<b>Theologie</b><br>Titelseite der Abhandlung von  Jean-Frédéric Ostervald,  1700 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im "Traité des sources de la corruption" des Neuenburger Pfarrers wird die reformierte Orthodoxie kritisiert, weil deren Theologie zu abstrakt sei und moralische Fragen zu wenig berücksichtige.<BR/>

Therwil

<b>Therwil</b><br>Ansicht des Bachzeilendorfs. Kupferstich von  Matthaeus Merian,   um 1621 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>

Thomi + Franck

<b>Thomi + Franck</b><br>Werbeplakat für den Helvetia-Senf, gestaltet von  Herbert Leupin,   1944 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Thonon

<b>Thonon</b><br>Ausschnitt aus der südorientierten Karte des bernischen Staatsgebiets. Kolorierter Kupferstich von  Thomas Schöpf,   1578 (Zentralbibliothek Zürich, Abteilung Karten und Panoramen).<BR/>Am Südufer des Genfersees hat der Zeichner schematisch das Vallée d'Abondance mit der Abtei (oben im Bild), dem Ort Thonon und Schloss Ripaille auf dem Delta der Dranse dargestellt.<BR/>

Thorberg

<b>Thorberg</b><br>Ansicht der ehemaligen Kartause von Nordwesten, die als Sitz des Landvogts von Thorberg diente. Aquarell von  Albrecht Kauw,   1666 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>

Thorvaldsen, Bertel

<b>Bertel Thorvaldsen</b><br>Das beim Gletschergarten gelegene Löwendenkmal in Luzern erinnert an die am 10. August 1792 in den Tuilerien gefallenen Schweizer Gardisten. Ansicht von Photochrom Zürich, um 1900 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>

Thun (Gemeinde)

<b>Thun (Gemeinde)</b><br>Umzeichnung des ältesten Stadtsiegels von 1250 aus der Reihe "Die Staedte- und Landes-Siegel der Schweiz" von  Emil Schulthess   1853–1856 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/><b>Thun (Gemeinde)</b><br>Ansicht der Stadt vom Belvedere auf dem Jakobshübeli aus. Kolorierte Lithografie von   Eugène Cicéri,  nach einer Fotografie von  Friedrich von Martens , veröffentlicht in der grafischen Sammlung "La Suisse, la Savoie et le Tyrol", 1864 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im Vordergrund rechts befindet sich das aufstrebende Tourismusviertel Bellevue mit seinen Pensionen und Bäderhotels. Das Quartier Bälliz links in der Bildmitte, ist als Stadterweiterung schon im Mittelalter geplant worden. Im Nordosten wird das Viertel vom Hauptstrom der Aare umflossen und im Südwesten von einem Kanal begrenzt, der im beginnenden 18. Jahrhundert im alten Festungsgraben angelegt worden ist. Damit sollten die saisonalen Hochwasser mit ihren verheerenden Folgen bekämpft werden.<BR/>

Thurgau

<b>Thurgau</b><br>Belagerung von Diessenhofen durch eidgenössische Truppen, 1460. Illustration aus der Chronik von   Gerold Edlibach,   nach 1485 (Zentralbibliothek Zürich, Ms. A 75, S. 228).<BR/>Die Eidgenossen begannen ihren Eroberungszug in den Thurgau mit einem Vorstoss gegen Diessenhofen. Erst während der zweiten Belagerung am Schluss des Kriegs, im Oktober 1460 (im Bild), beugte sich das Rheinstädtchen der gegnerischen Übermacht.<BR/><b>Thurgau</b><br>Entwicklung des Siegels des thurgauischen Landgerichts (Staatsarchiv Zürich, Stadtarchiv Winterthur, Staatsarchiv Thurgau).<BR/>Links: Gotischer Wappenschild mit den Kyburger Löwen an einer Urkunde des Landrichters Albrecht von Bussnang von 1347. Umschrift: + S[IGILLLUM] IVDICIS P[RO]VI[N]CIAL[IS] TVRGOWIE (Siegel des thurgauischen Landrichters). Mitte: Thurgauisches Landgerichtssiegel zur Zeit der Konstanzer Pacht mit dem Stadtwappen [+] in der Siegelumschrift (unten) an einer Urkunde von 1422. Umschrift: + sigillum iudicij prowin[+]cialis in thurgoew (Siegel des Landgerichts im Thurgau). Rechts: Siegel des eidgenössischen Landgerichts, mit den Wappen der zehn das Landgericht besitzenden eidgenössischen Orte. Abgelöst, undatiert, nach 1499. Umschrift: Sigillum iudicii generalis in Thurgow (Siegel des Hochgerichts im Thurgau).<BR/><b>Thurgau</b><br>Zweiteiliges Glasgemälde der Landvogtei mit dem Reichswappen und den Wappen der sieben regierenden Orte aus der Stadtkirche Frauenfeld, 1517 (Schweizerisches Nationalmuseum) © Gottfried Keller-Stiftung.<BR/>Der eidgenössische Landvogt im Thurgau war ab 1499 in Frauenfeld residenzpflichtig. Die Inschrift auf der Wappenscheibe lautet "Die gemein landvogty [Thurgau] zuo Frouwenfeld". Als religiöses Motiv wurde die Krönung Marias zur Himmelskönigin ausgewählt.<BR/><b>Thurgau</b><br>Zweiteiliges Glasgemälde der Landvogtei mit dem Reichswappen und den Wappen der sieben regierenden Orte aus der Stadtkirche Frauenfeld, 1517 (Schweizerisches Nationalmuseum) © Gottfried Keller-Stiftung.<BR/>Der eidgenössische Landvogt im Thurgau war ab 1499 in Frauenfeld residenzpflichtig. Die Inschrift auf der Wappenscheibe lautet "Die gemein landvogty [Thurgau] zuo Frouwenfeld". Als religiöses Motiv wurde Christus am Kreuz mit Maria und Johannes ausgewählt.<BR/><b>Thurgau</b><br>Karikatur auf die Eisenbahnpolitik in der Ostschweiz, erschienen im "Postheiri", 1835, Nr. 5 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Aus thurgauischer Sicht ist die wohl erstmalige Darstellung des Kantons als Mostbirne bemerkenswert. Von 1853 bis zum Ende der satirischen Zeitschrift 1875 sollte der Spottname Mostindien noch über hundertmal verwendet werden. Im Vordergrund steht der mächtige Alfred Escher über der Limmatstadt, den einen Fuss auf dem Uetliberg, den anderen auf dem Käferberg. Escher und sein Mitstreiter Eduard Häberlin favorisierten die Verbindung von Zürich zum Bodensee durch den Thurgau und mieden die Stadt St. Gallen (am Fuss des Säntismassivs, im Hintergrund links).<BR/><b>Thurgau</b><br>Trajektschiff DTr I auf Probefahrt im neuen Hafenbecken von Friedrichshafen. Illustration aus der Leipziger "Illustrirten Zeitung" vom 20. März 1869 nach einer Zeichnung von  Wilhelm von Breitschwert (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Mit der Eröffnung der Eisenbahnfähren von Romanshorn nach dem württembergischen Friedrichshafen und dem bayerischen Lindau 1869 wurde der Thurgau ans deutsche Eisenbahnnetz angebunden. Das von Escher, Wyss & Cie. nach Plänen des schottischen Ingenieurs John Scott Russell gebaute Trajektschiff mit zwei Dampfmaschinen und zwei Schaufelrädern von je 6 m Durchmesser fasste bis zu 16 Eisenbahnwagen. Wegen seiner Unwirtschaftlichkeit wurde das überdimensionierte Schiff bereits 1882 ausser Dienst gestellt und 1884 verschrottet.<BR/><BR/><b>Thurgau</b><br>Rundsicht vom Nollen von Nordwesten über Südwesten nach Nordwesten im Jahr 1878. Bleistift und Aquarell von  Georg Meyer (Zentralbibliothek Zürich, Depositum SAC, Sektion Uto).<BR/>Der ab 1855 touristisch genutzte Nollen wird wegen seiner Aussicht als "Thurgauer Rigi" bezeichnet. Der 735 m hohe Hügel liegt im Thurbogen. Die Fernsicht reicht von den Hegau-Vulkanen im Norden bis zu den Berner Alpen im Südwesten. Die linke Buchseite zeigt den nördlichen und östlichen Thurgau mit dem Seerücken und dem Bodensee. In der Mitte (im Falz) sind das St. Galler Thurtal und der Alpstein im Hintergrund abgebildet. Auf der rechten Buchseite öffnet sich die Sicht auf den Hinterthurgau und das westliche Kantonsgebiet. Die ehemalige Ortsgemeinde Hosenruck (im Vordergrund) ist von Baumgärten umgeben, wie es für den ländlich geprägten Thurgau typisch war.<BR/>

Tillier, Johann Anton von

<b>Johann Anton von Tillier</b><br>Porträt (Ausschnitt) aus einer Lithografie, welche die Mitglieder des Nationalrats der Jahre 1849–1850 zeigt (Bernisches Historisches Museum).<BR/><BR/>

Tinguely, Jean

<b>Jean Tinguely</b><br>Der Künstler im Gespräch mit seiner Frau Niki de Saint Phalle während einer Vernissage in der Galerie Bischofberger in Zürich, September 1979  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Titel

<b>Titel</b><br>Eine Seite mit Modelltitulaturen und Abkürzungen, die in der Stadt Bern um 1789 benutzt wurden, aus dem Werk "Vorschrift zum Nuzen der Bernerischen Jugend verfertiget durch Johann Jakob Roschi, Schreibmeister an der Kunstschule in Bern" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Lehrbuch richtete sich an Schüler ab dem achten Altersjahr und sollte diese in das formal und inhaltlich korrekte Briefeschreiben einführen. Dazu gehörte auch die richtige Verwendung von Titulaturen.<BR/>

Tobler, Robert

<b>Robert Tobler</b><br>Der Aktivist an einer Kundgebung der Frontisten in den 1930er Jahren (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Tod

<b>Tod</b><br>Allianzscheibe von Johann Anton Truttmann und Maria Elisabeth von Rechberg, dem Zuger Glasmaler  Franz Joseph Müller   zugeschrieben, 1701 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Im unteren Teil der Scheibe, die aus dem Beinhaus einer Kapelle in Unterschächen stammt, befinden sich die Familienwappen der beiden Ehepartner, verbunden durch den Text, der an ihre Ehe erinnert. Der obere Teil der Scheibe zeigt eine beschwörende Darstellung des Todes: Dieser fällt einen aus den Lenden des Mannes gewachsenen Lebensbaum, während ein von Skeletten gesteuertes Lebensschiff mit der Frau an Bord Schiffbruch erleidet. Die Darstellung ist eine Zusammenfassung des aus dem Neuen Testament stammenden Satzes "Leben ist Sterben" (unter der Bildmitte).<BR/><b>Tod</b><br>Grabmal von Maria Magdalena Langhans. Kopie aus Biskuitporzellan von   Valentin Sonnenschein,  um 1800, angefertigt in der Porzellanfabrik Nyon nach einem Grabstein von Johann August Nahl für die Kirche in Hindelbank  (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Johann August Nahl wohnte 1751 bei der Pfarrfamilie Langhans, um in der Kirche von Hindelbank ein Epitaph für den Vater von Albrecht Friedrich von Erlach anzufertigen. Während seines Aufenthalts starben die Pfarrersfrau und das Kind bei der Niederkunft am Ostersonntag 1751. Nahl schuf dieses Werk, in dem sich die Traurigkeit des Todes mit der Hoffnung auf die Auferstehung verbanden. Das Grabmal in der kleinen Kirche von Hindelbank wurde bald zu einer touristischen Attraktion, die in Gedichten (Albert von Haller) und Reiseberichten (Johann Wolfgang von Goethe) beschrieben wurde. Zahlreiche Kopien und Reproduktionen zeugen von seiner Bekanntheit.<BR/>

Todesstrafe

<b>Todesstrafe</b><br>Der Luzerner Schultheiss Lux Ritter begleitet einen zum Tod Verurteilten 1559 zur Richtstätte. Darstellung aus der Chronik des Chorherrn  Johann Jakob Wick (Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Wickiana, Ms. F 12, Fol. 21r).<BR/>Der Verurteilte wird ausserhalb der Stadtmauern in Anwesenheit eines Mönchs in der Nähe des Galgens geköpft (Szene im Hintergrund rechts).<BR/>

Toggenburg, Friedrich VII. von

<b>Friedrich VII. von Toggenburg</b><br>Der letzte Toggenburger Graf auf seinem Sterbebett in Feldkirch. Illustration aus der "Amtlichen Berner Chronik" (1483) des   Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.2, S. 10).<BR/>Die knapp 50 Jahre nach dem Tod des Grafen entstandene Miniatur übernimmt die Form einer Ars-Moriendi-Darstellung und widerspiegelt damit das christliche Ideal des Sterbens. Die an Friedrichs Bett versammelten Geistlichen bitten Gott um die Aufnahme der Seele <I>(commendatio animae)</I>. Sie werden von drei Waldbrüdern mit Rauchfass, Sterbekerze, Kreuz und einem Psalter assistiert. Im Türbogen steht die Ehefrau mit einer Gebärde, die ihre Trauer ausdrückt. Die Frau trägt bereits den weissen Witwenschleier.<BR/>

Toggenburg, von (SG)

<b>Von Toggenburg (SG)</b><br>Totenschild mit dem Wappen der Grafen von Toggenburg. Aus der Klosterkirche Rüti, um 1485 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Wappentier der Grafen, eine Dogge, trägt als Zeichen seiner Domestizierung ein Stachelhalsband. So unterschied es sich von wild lebenden Hunden, die das Böse symbolisierten. Im Alten Zürichkrieg schändeten die Eidgenossen die Grablegen der Toggenburger und weiterer Ostschweizer Adligen im Kloster Rüti. Der Schild entstand bei der Instandstellung der Grabmonumente.<BR/><BR/>

Torche, Paul

<b>Paul Torche</b><br>Fotoporträt, 1969  © KEYSTONE.<BR/>

Torriani, Vico

<b>Vico Torriani</b><br>Porträt des Unterhaltungskünstlers im Licht der Studioscheinwerfer, 1950er Jahre  © KEYSTONE/KPA.<BR/>

Töss (Kloster)

<b>Töss (Kloster)</b><br>Vogelschaubild des ehemaligen Klosters Töss. Zeichnung von  Ludwig Schulthess,   um 1837 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>1833–1834 verkaufte die Zürcher Regierung die Klosteranlage in Obertöss an den Industriellen Heinrich Rieter (1788–1851). Die mittelalterlichen Klostergebäude mit dem grossen Bilderzyklus im Kreuzgang waren trotz dreihundertjähriger Nutzung als Verwaltungssitz noch gut erhalten. Beim Aufbau der Maschinenfabrik Rieter wurden die Bauten zuerst zwecks industrieller Umnutzung verändert und später fast ausnahmslos abgebrochen.<BR/><b>Töss (Kloster)</b><br>Spätmittelalterliches Wandgemälde im Kloster Töss. Nachzeichnung von  Johann Konrad Werdmüller,   um 1840 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>1461–1491 wurden ein neues Klausurgebäude und ein neuer Kreuzgang erstellt. Dort entstanden auf rund 160 m Wandfläche Bilderzyklen mit Szenen aus dem Neuen und dem Alten Testament. Die Hans Haggenberg zugeschriebenen Malereien aus der Zeit um 1490 gingen beim Abbruch des Kreuzgangs 1851 verloren. Sie sind v.a. durch Werdmüllers 27-teilige Dokumentation überliefert.<BR/>

Tour-de-Peilz, La

<b>La Tour-de-Peilz</b><br>"Plan de la Ville de La Tour De Peyl", gezeichnet von  Jean Grenier und Jean-François Michel  anlässlich der Erstellung eines neuen Lehensgüterverzeichnisses zu Handen der Berner Obrigkeit, 1697 (Archives cantonales vaudoises, Gb 347/a2, Foto Rémy Gindroz).<BR/>Dieser Katasterplan zeigt das zur bernischen Vogtei Chillon gehörende Städtchen mit der Kirche Saint-Théodule (oben), die teilweise in die Stadtmauer integriert ist, und der weiter unten liegenden Grande Rue, welche den Ort von Westen nach Osten durchquert und von Lausanne zum Grossen Sankt Bernhard führt. An dieser Strasse liegt der kleine gedeckte Brunnen der Gemeinde. Im unteren Teil der Darstellung sind neben der Kartusche die Umfassungsmauer des Schlosses und der kleine Hafen erkennbar, den die Bürgerschaft bauen konnte, nachdem ihr die Berner 1644 den östlichen Schlossgraben zu diesem Zweck überlassen hatten. Mit den beiden Nauen deutet der Zeichner an, dass der Genfersee von der Schifffahrt genutzt wurde.<BR/>

Tourismus

<b>Tourismus</b><br>Werbeplakat für das Kurhotel Terrasse in Engelberg, gestaltet von  Eduard Stiefel,   1907 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das 1903–04 auf Initiative des Schwyzer Politikers und Bankiers Alois Gottfried Fassbind im Jugendstil errichtete Hotel war eines von zahlreichen zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ersten Weltkrieg entstandenen Luxushotels. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts heisst es Hotel Terrace. Unten rechts ist der Fahrplan der 1905 eröffneten Drahtseilbahn abgedruckt, welche das Dorf Engelberg mit dem Hotel verbindet.<BR/>

Trachselwald (Herrschaft, Amtsbezirk)

<b>Trachselwald (Herrschaft, Amtsbezirk)</b><br>Ansicht der Kirche und des Schlosses von Westen. Aquarell von  Albrecht Kauw,   1670 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>1408–1798 diente das Schloss dem Landvogt als Residenz. Die Kirche wird vor der wenige Jahre später erfolgten Barockisierung dargestellt.<BR/>

Transportgewerbe

<b>Transportgewerbe</b><br>Plakat des international tätigen Basler Transportunternehmens Meyer & Gloor, 1903 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Transportgewerbe</b><br>Plakat des Unternehmens Welti-Furrer, gestaltet von  André Welti,   um 1917 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Transportmittel

<b>Transportmittel</b><br>"Unser Zug über die Scheideck von Grindelwald nach Meyringen, Samstag den 6ten August 1803". Federzeichnung von  David Hess (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Lange Zeit waren die Sänfte, das Pferd oder das Maultier die einzigen Transportmittel zur Überquerung eines Alpenpasses ohne Fahrstrasse.<BR/><BR/>

Treichler, Johann Jakob

<b>Johann Jakob Treichler</b><br>Fotografie von  Jean Gut,   um 1880 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>

Treueeid

<b>Treueeid</b><br>Das Oberhasli leistet Bern im Jahr 1334 den Treueeid. Illustration aus der "Spiezer Chronik" von  Diebold Schilling,   1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 198).<BR/>Die Illustration gehört zu einem Bericht über die Ereignisse in den Jahren zwischen 1332 und 1334, als das Haslital an die Stadt Bern gelangte. Nach der Chronik von Diebold Schilling gerieten die Haslitaler durch Verpfändung unter die Herrschaft der Freiherren von Weissenburg. Aber sie konnten sich nicht selbst befreien, weil sie von den verbündeten Unterwaldnern im Stich gelassen worden waren. Erst den Bernern gelang die Vertreibung der Weissenburger Vögte. Zum Dank dafür begaben sich die Haslitaler – so der Chronist – unter den Schutz der Stadt Bern.<BR/>

Tribolet, Charles Godefroy de

<b>Charles Godefroy de Tribolet</b><br>Porträt. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, um 1830 (Privatsammlung) © Foto Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel.<BR/>

Trient, Konzil von

<b>Konzil von Trient</b><br>Schematische Darstellung der dritten Tagungsperiode von 1562–63. Kopie eines 1769 gemalten Bildes aus dem Kapuzinerkloster Stans, das seinerseits die Kopie eines Gemäldes war, das sich im Haus von Melchior Lussi befunden hatte (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Mitte des Kreises am Fuss des Kruzifixes haben der Graf de Luna, spanischer Gesandter, und Bischof Angelo Massarelli, Konzilssekretär, Platz genommen. Schwarz gekleidet sitzen in der ersten Reihe oben rechts die weltlichen Vertreter des Heiligen Römischen Reichs, Frankreichs, Portugals und der Republik Venedig. Melchior Lussi von Nidwalden, der Gesandte der sieben katholischen Orte, befindet sich ebenfalls in dieser Gruppe.<BR/>

Triner, Franz Xaver

<b>Franz Xaver Triner</b><br>"Das Käs-Ziehen auf den hohen Alpen im Herbst". Sepiazeichnung von  Franz Xaver Triner,   um 1812 (Staatsarchiv Zürich, Archiv der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich).<BR/>Der Schriftsteller Johann Gottfried Ebel beauftragte Triner mit der Beschaffung von landeskundlichen Informationen für seine Reisebücher über die Schweiz. Triner legte seinen handschriftlichen Berichten aus dem Kanton Uri Skizzen und Zeichnungen von Menschen, Landschaften und Altertümern bei. So illustrierte er auch den Transport von Alpkäse mit Lastschlitten auf dem schneefreien Weg ins Tal.<BR/>

Trog, Johann Jakob

<b>Johann Jakob Trog</b><br>Porträt (Ausschnitt) aus einer Lithografie, welche die Mitglieder des Nationalrats der Jahre 1849–1850 zeigt (Bernisches Historisches Museum).<BR/><BR/>

Troxler, Ignaz Paul Vital

<b>Ignaz Paul Vital Troxler</b><br>"Die Verfassung der Vereinigten Staaten Nordamerika's als Musterbild der Schweizerischen Bundesreform", mit einem Vorwort und Erläuterungen von Dr. Troxler, veröffentlicht in Schaffhausen, 1847 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Troxler, dem das Zweikammersystem am Herzen lag, machte sich mit seiner Veröffentlichung für die Einführung dieses Parlamentssystems im entstehenden Bundesstaat stark.<BR/><BR/><b>Ignaz Paul Vital Troxler</b><br>Porträt von  Fr. Buser,  Stich von J. Siebert; als Lithografie mit einem Text Troxlers von Bernhard Eglin in Luzern und Heinrich Füssli & Cie. in Zürich herausgegeben, um 1850 (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung).<BR/>Der Text widerspiegelt Troxlers philosophische Anthropologie.<BR/><BR/>

Trub (Kloster)

<b>Trub (Kloster)</b><br>Fragment einer Terrakottastatuette der Maria Magdalena aus der Kirche Trub, um 1450 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>1925 kamen bei Renovationsarbeiten der Kopf und Bruchstücke des Torsos sowie weitere Figurenfragmente zum Vorschein. Archäologische Nachuntersuchungen brachten 1976 ähnliche Artefakte und ein Engelsfigürchen zutage. Vermutlich waren die in der Reformationszeit dem Bildersturm zum Opfer gefallenen Statuetten in der Kirche vergraben worden. Bei Bauarbeiten 1641–1642 wurden die Bruchstücke zusammen mit Aushubmaterial im Untergrund der Kirche verteilt.<BR/>

Tschachtlan, Benedikt

<b>Benedikt Tschachtlan</b><br>"Berner Chronik", Originalhandschrift von 1470 (Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Ms. A 120, S. 460 und 461).<BR/>Tschachtlan eröffnete mit seinem Werk, dessen Reinschrift Heinrich Dittlinger besorgte, den Reigen der bedeutenden Schweizer Bilderchroniken. Die illustrierte Doppelseite berichtet von der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen im Jahr 1415. Links wird der Überfall eines Berner Kontingents auf eine Mühle bei Wildegg gezeigt, rechts die Übergabe des Städtchens Mellingen an die Zürcher Truppen.<BR/>

Tscharner, Johann Friedrich von

<b>Johann Friedrich von Tscharner</b><br>Lithografie von  Heinrich Kraneck   nach einem Porträt in Öl desselben Künstlers aus dem Jahr 1832, seit 1882 im Besitz des Rätischen Museums in Chur (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Veröffentlichung dieses Porträts durch die Druckerei von Georg Adolf Grimminger in Zürich verweist auf das Ansehen des Bündner Politikers.<BR/>

Tscharner, Vinzenz Bernhard

<b>Vinzenz Bernhard Tscharner</b><br>Titelseite des zweiten Teils seiner 1758 veröffentlichten "Historie der Eidgenossen" mit einem Exlibris (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Als Aufklärer und wissenschaftliche Autorität brachte Tscharner mit seinen Übersetzungen und Schriften den europäischen Gelehrten Bern und die Eidgenossenschaft näher.<BR/>

Tscharner

<b>Tscharner</b><br>Titelseite der von  Beat Rudolf Tscharner  verfassten und 1765 in Bern veröffentlichten "Historie der Stadt Bern" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Beat Rudolf Tscharner (1733–99), Sohn von Emanuel und Maria Magdalena Tscharner und Bruder von Vinzenz Bernhard und Niklaus Emanuel, war Schultheiss des Äusseren Stands und Vogt von Nidau. 1790 wurde er zum Direktor der Salinen von Bex ernannt. Seine zweibändige Geschichte Berns enthält zwei unveröffentlichte Auszüge von Schweizer und Berner Chroniken, die er mit Kommentaren versah.<BR/>

Tschiffeli, Aimé Felix

<b>Aimé Felix Tschiffely</b><br>Buchdeckel seiner 1950 bei Hodder & Stoughton in London veröffentlichten Autobiografie (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Tschudi, Aegidius

<b>Aegidius Tschudi</b><br>Erste Fassung seiner Schweizerchronik, um 1555 (Zentralbibliothek Zürich, Ms. A 58, S. 347).<BR/>Auf der unteren Hälfte der Manuskriptseite eröffnet Tschudi den Bericht über Wilhelm Tells Apfelschuss mit einer im Text eingerückten und die Ereignisse zusammenfassenden kurzen Einleitung. Die im Duktus seiner Handschrift gekritzelte Figur stellt vermutlich Tell dar. Der Chronist datiert die Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft in die Jahre 1307–1308.<BR/>

Tschudi, Hans Peter

<b>Hans Peter Tschudi</b><br>Der Bundespräsident bei einer Ansprache vor den Delegierten des Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverbands, während des Kongresses vom 29. November 1970 in Lausanne (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Tschudi, Johannes

<b>Johannes Tschudi</b><br>Siegel, um 1490 (Staatsarchiv Zürich, C I, Nr. 648).<BR/>Die Tanne ist das Erkennungszeichen des Sieglers und der Familie Tschudi. Das Siegel hängt an einer Urkunde vom 7. Mai 1490, die den St. Galler Krieg abschloss. Johannes Tschudi war als Gesandter und Schiedsrichter des Landes Glarus an den Friedensverhandlungen beteiligt.<BR/>

Tschudi, Ludwig (der Jüngere)

<b>Ludwig Tschudi (der Jüngere)</b><br>Titelseite des Reiseberichts "Reyss und Bilgerfahrt zum Heiligen Grab" von   Ludwig Tschudi,   1606 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Der Bericht über seine Pilgerfahrt nach Jerusalem wurde postum in einer von seinem Bruder Aegidius bearbeiteten Fassung in der Druckerei von Bartholome Schnell in Tübach veröffentlicht.<BR/>

Tschumi, Jean

<b>Jean Tschumi</b><br>Der Architekturprofessor im Gespräch mit einem Studenten an einem Zeichentisch in der Ecole polytechnique de l'Université de Lausanne, im April 1960  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>1942 wurde Tschumi als Leiter an die Ecole d’architecture et d’urbanisme der Universität Lausanne berufen. Seine Unterrichtsmethode betonte die praktische Arbeit, welche – einem Drei-Stufen-Modell folgend – mit jedem Studienjahr komplexer wurde.<BR/>

Turbinen

<b>Turbinen</b><br>Seite aus der "Schweizerischen Bauzeitung" (Band 28, 1896) mit verschiedenen Turbinen und Regulatoren, welche die Maschinenfabrik Theodor Bell & Cie. aus Kriens an der Landesausstellung in Genf 1896 präsentierte (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/><BR/>

Türkei

<b>Türkei</b><br>Buchdeckel des schweizerischen Zivilgesetzbuchs von 1907 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dass ein Teil der türkischen Elite in der Schweiz studiert hatte, darunter der Justizminister der jungen Republik, war ein wichtiger Grund für den Entscheid der Türkei, das Schweizerische Zivil- und Obligationenrecht fast wörtlich zu übernehmen.<BR/><b>Türkei</b><br>Buchdeckel des türkischen Zivilgesetzbuchs von 1926  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dass ein Teil der türkischen Elite in der Schweiz studiert hatte, darunter der Justizminister der jungen Republik, war ein wichtiger Grund für den Entscheid der Türkei, das Schweizerische Zivil- und Obligationenrecht fast wörtlich zu übernehmen.<BR/><b>Türkei</b><br>Titelseite der "Zürcher Illustrierten" vom 1. November 1935 mit dem Bericht über die erste Volkszählung in der Türkei (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Unter der Leitung von Carl Brüschweiler, dem Direktor des Eidgenössischen Statistischen Amts, bereiteten die türkischen Behörden die an einem Sonntag durchgeführte Erhebung vor. Die Bevölkerung war angehalten, den ganzen Tag zu Hause zu bleiben, um von den Volkszählern korrekt erfasst zu werden.<BR/>

Turnbewegung

<b>Turnbewegung</b><br>Institut Hofwil, Innenansicht der Turnhalle. Lavierte und aquarellierte Federzeichnung von  Johannes Leuzinger,   1826 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>Dies ist eine der ältesten Darstellungen der Geräte, die Turnvater Friedrich Ludwig Jahn erfunden hat. Auch die Bezeichnungen der Geräte gehen auf Jahn zurück, wie etwa diejenige des Recks, an dem die Schüler hinten links in der Halle turnen.<BR/><BR/><b>Turnbewegung</b><br>Plakat für das Eidgenössische Turnfest 1909 in Lausanne, gestaltet von  Frédéric Rouge (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die Darstellung von Lausanne, dem See und den Bergen ist in einen patriotischen Kontext gestellt: Im Vordergrund sitzt ein Senn, der sich in die Rolle eines stolzen, bekränzten Turners mit Schweizerfahne versetzt.<BR/>

Turnier

<b>Turnier</b><br>Darstellung eines Turniers im "Hausbuch" der Herren von Hallwyl, um 1581 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Bildunterschrift besagt, dass mit verschiedenen Waffen um das Helmkleinod (Helmzier) gekämpft wurde. In der Bildmitte stehen sich zwei mit Lanzen bewaffnete Ritter gegenüber. An ihren Wappen lässt sich erkennen, dass es sich um einen Freiherrn von Tengen (links) und einen von Hallwyl (rechts) handelt. Hinter der Balustrade warten weitere Ritter auf ihren Einsatz, links oben haben ein König und eine Königin Platz genommen.<BR/><BR/>

Turnus

<b>Turnus</b><br>Plakat von  Otto Baumberger  für die Wanderausstellung des Schweizerischen Kunstvereins, 1919 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der untere Teil des Plakats mit den Angaben zum Ausstellungsort und zu den Daten war auswechselbar, der obere Teil wurde in allen Städten immer wieder verwendet.<BR/>

Türst, Conrad

<b>Conrad Türst</b><br>Älteste bekannte Schweizerkarte. Tusch und Aquarell, um 1496 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Die Manuskriptbeilage zu Türsts Beschreibung der Eidgenossenschaft ist südorientiert. Folglich liegt der Bodensee auf der linken Seite und die süddeutsche Nachbarschaft am unteren Bildrand. Am rechten Bildrand ist der Genfersee mit der Rhonemündung angedeutet. Am verlässlichsten ist die Darstellung des Gebiets zwischen Thunersee und Greifensee. An den oberen Zürichsee schliesst der Tuggenersee an, der im 15. Jahrhundert am Verlanden war.<BR/>

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