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10/2017
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Oberägeri

<b>Oberägeri</b><br>Innenseite des rechten Flügels des Hochaltars aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberägeri, um 1493.  Tempera auf Holz vom "Meister des Oberägerialtars" (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Altarbild zeigt die Geburt Christi mit Maria und Josef im Stall. Eine fiktive Berg- und Seenlandschaft im Hintergrund erinnert ans Ägerital. In späterer Zeit wurde der Hochaltar aus der Pfarrkirche in die Beinhauskapelle St. Michael in Oberägeri versetzt und vermutlich 1831 vom Kunstmaler Franz Xaver Zürcher erworben. Aus dessen Besitz gelangte er 1845 durch Vermittlung von Ferdinand Keller in die Hand der Antiquarischen Gesellschaft Zürich und später ins Schweizerische Landesmuseum.<BR/>

Oberbefehl

<b>Oberbefehl</b><br>"Die höchsten Führer der Schweizer Armee 1914/1915". Chromolithografie nach einem Bild von  Johannes Weber,   1915 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>In der Mitte General Ulrich Wille, zu seiner Rechten Theophil Sprecher von Bernegg, der Generalstabschef der Armee. Mit dem auch als Postkarte erhältlichen Bild sollte das Ansehen des Generals gesteigert werden.<BR/><BR/>

Oberburg

<b>Oberburg</b><br>Kirche und Pfarrhaus im Jahr 1826.   Kolorierte Aquatinta von Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/><BR/>

Oberhofen am Thunersee

<b>Oberhofen am Thunersee</b><br>Dorf und Schloss, 1652–1798 Sitz des Berner Landvogts. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw,   1671 (Bernisches Historisches Museum).<BR/><BR/>

Oberst

<b>Oberst</b><br>Wilhelm Frölich, Oberst in französischen Diensten. Öl auf Holz von  Hans Asper,   1549 (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-8622).<BR/><b>Oberst</b><br>Eidgenössischer Oberst der Schweizer Armee 1862. Lithografie von  Charles Eugène Perron (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-50334.6).<BR/>

Obrecht, Hermann

<b>Hermann Obrecht</b><br>Porträt des Bundesrats, um 1935 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ochsenbein, Ulrich

<b>Ulrich Ochsenbein</b><br>Der Tagsatzungspräsident in seiner Offiziersuniform, 1847. Farblithografie des Genfer Druckers Charles Gruaz nach einer Zeichnung von  Heinrich Fischer , die dieser nach dem lebenden Modell gefertigt hatte (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ochsner

<b>Ochsner</b><br>Abfallsammlung mit dem Müllfuhrwerk in Lausanne, um 1915 (Musée historique de Lausanne, Album service des travaux).<BR/>1912 wurde das System Ochsner in Lausanne getestet und nach ersten überzeugenden Versuchen von der Stadt eingeführt. Die Stadt kaufte zwischen 1912 und 1914 sieben zwei- und acht einspännige Fuhrwerke. Sie behielt das System, das ab 1932 mit motorisierten Kehrichtwagen betrieben wurde, bis ins 21. Jahrhundert bei.<BR/>

Odier, Louis

<b>Louis Odier</b><br>Nach dem Tod des Arztes angefertigte Aquatinta von  Nicolas Schenker  nach einem Porträt von Firmin Massot (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Oeri, Albert

<b>Albert Oeri</b><br>Porträt, aufgenommen vom Basler Fotografen  Albert Teichmann,  um 1935 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ofenbau

<b>Ofenbau</b><br>Vom Lausanner François Pollien für das Pfarrhaus von Crissier 1746 gefertigter Kachelofen, wiederhergestellt (mit Schnitt) anlässlich einer Ausstellung im Musée historique de Lausanne 1997 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Öffentlicher Haushalt

<b>Öffentlicher Haushalt</b><br>"Genug der Verschwendung! ... Sparen! 274 Millionen Schulden: Ja zur Begrenzung der Staatsausgaben." Plakat zur kantonalen Abstimmung in Genf über die Staatsausgaben 1937, gestaltet von  Noël Fontanet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Öffentlicher Haushalt</b><br>Plakat für die kantonale Abstimmung 1939 über eine strenge Prüfung der Finanzen von Basel-Stadt, gestaltet von  Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Offiziere

<b>Offiziere</b><br>Offiziere nach dem Zweiten Villmergerkrieg bei den Verhandlungen über die Kapitulation mit den katholischen Truppen am 22. Mai 1712. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, zeitgenössische Darstellung (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Bildmitte liegt Wil, der wichtigste befestigte Ort des Fürstabts von St. Gallen. Die Rauchsäule über der Stadt weist darauf hin, dass er von Berner und Zürcher Truppen zwei Tage lang beschossen wurde, bevor er sich ergab. Die Truppen in der Ebene haben sich in einer Schlachtordnung formiert, während die Offiziere im Vordergrund auf einer Anhöhe verhandeln.<BR/>

Offnungen

<b>Offnungen</b><br>Titelseite des Bandes über die Offnungen des Kantons Freiburg aus der Reihe der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Offnungen</b><br>Letzter Band der in Göttingen gedruckten "Weisthümer" des deutschen Philologen und Märchensammlers Jacob Grimm, mit Namens- und Sachindex, 1878 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ogi, Adolf

<b>Adolf Ogi</b><br>Studioaufnahme von 1995  © KEYSTONE / Martin Ruetsch.<BR/>

Ökologische Bewegung

<b>Ökologische Bewegung</b><br>Plakat ("Mit dem Zug durch die Alpen. Ja!") des Parti écologiste genevois für die Volksinitiative zum Schutz des Alpengebiets vor dem Transitverkehr vom 20. Februar 1994  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit der Eröffnung des Gotthardautobahntunnels im September 1980 nahm das Verkehrsaufkommen durch die Alpen stark zu. Die Befürworter einer Verlagerung des Transports von der Strasse auf die Schiene lancierten die Alpeninitiative, die in der Volksabstimmung vom Februar 1994 mit 51,9% Jastimmen gutgeheissen wurde. Die in der Folge im Verfassungsartikel 36<SUP>quater</SUP> der Bundesverfassung ergänzten Übergangsbestimmungen waren zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch nicht umgesetzt.<BR/><BR/>

Olympische Bewegung

<b>Olympische Bewegung</b><br>1990 feierte das Internationale Olympische Komitee (IOK) in Lausanne sein 75-jähriges Bestehen. Foto von  Roland Schlaefli (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualité suisse Lausanne).<BR/>Höhepunkt der Feierlichkeiten, der IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch, die Lausanner Stadtpräsidentin Yvette Jaggi, de Coubertins Grossneffe Geoffroy de Navacelle und Bundesrat Adolf Ogi (von links nach rechts) beiwohnten, war die Einweihung der Büste von Pierre de Coubertin.<BR/><b>Olympische Bewegung</b><br>Plakat für die Olympischen Winterspiele in St. Moritz (1928), gestaltet von  Hugo Laubi (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Olympische Bewegung</b><br>Plakat für die Olympischen Winterspiele in St. Moritz (1948), gestaltet von  Alois Carigiet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Omega

<b>Omega</b><br>Werbeplakat für zwei Sportuhren von Omega aus rostfreiem Stahl, gestaltet von  Mario Gros,   1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit Omega, die sich früh der Sportzeitmessung zugewendet hatte, wurde anlässlich der Olympischen Spiele von Los Angeles 1932 erstmals eine Uhrenfirma mit der Zeitmessung für alle Disziplinen betraut.<BR/>

Oppenheim, Meret

<b>Meret Oppenheim</b><br>Plakat für die Ausstellung der Künstlerin 1991 im Centre culturel suisse in Paris, gestaltet von  Heinz Günter Mebusch (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Fotograf verwendete Meret Oppenheims "Portrait mit Tätowierung" von 1980, bei dem die Künstlerin verschiedene Techniken (Schablone, Spray und Fotografie) eingesetzt hatte.<BR/>

Orelli, Giorgio

<b>Giorgio Orelli</b><br>Der Tessiner Schriftsteller liest anlässlich der Frankfurter Buchmesse am 8. Oktober 1998 aus einem seiner Werke  © KEYSTONE / Christoph Ruckstuhl.<BR/><BR/>

Orelli

<b>Orelli</b><br>Stammbaum der Familie, Öl auf Leinwand, 1753 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Stadtansicht von Locarno (unten links) erinnert an die Vertreibung der Familie im Jahr 1555. Der Ankunft der Orelli in Zürich ist die zweite Vedute (unten rechts) gewidmet: Zwei mit Glaubensflüchtlingen besetzte Schiffe treffen in der Limmatstadt ein.<BR/>

Ormonts, Les

<b>Les Ormonts</b><br>Werbeplakat für die Eisenbahn in Les Ormonts, um 1925 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1911 erfolgte der Spatenstich für die Schmalspurbahn von Aigle über Le Sepey nach Les Diablerets. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten konnte die Bahn 1914 eröffnet werden. 1999 fusionierte die Aktiengesellschaft Compagnie du chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) mit den Transports publics du Chablais.<BR/><BR/>

Oron-le-Châtel

<b>Oron-le-Châtel</b><br>Das Schloss, das 1557–1798 Sitz des Berner Landvogts war. Nach einer Skizze von Joseph Werner gefertigte, aquarellierte Zeichnung von  Albrecht Kauw,   um 1670 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>

Ossola, Val d'

<b>Val d'Ossola</b><br>Zweiter eidgenössischer Feldzug ins Val d'Ossola. Illustration aus der "Spiezer Chronik", von  Diebold Schilling,  1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 572).<BR/>1410 stiessen eidgenössische Truppen bis nach Domodossola vor, 1411 kam es zu einem weiteren Feldzug ins ennetbirgische Val d'Ossola mit Kontingenten aus Zürich, Luzern, Uri, Unterwalden, Zug und Glarus. Der Bildlegende zufolge belagerten und brandschatzten die Eidgenossen die Burgtürme im Pomat (Val Formazza, hochgelegenes Seitental des Val d'Ossola).<BR/>

Österreich

<b>Österreich</b><br>Plakat für die Ausstellung der österreichischen Künstlervereinigung Secession von 1904, geschaffen von  Ferdinand Hodler (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Hodler war Ehrengast dieser Ausstellung, die belegt, dass der Schweizer Künstler an der Wende zum 20. Jahrhundert einen festen Platz in der europäischen Avantgarde einnahm.<BR/><BR/><b>Österreich</b><br>Plakat für die Ausstellungen österreichischer Meisterwerke in Zürich, 1946 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Am Ende des 2. Weltkriegs übernahmen das Kunsthaus und das Kunstgewerbemuseum zwei wichtige österreichische Ausstellungen, die dem Land erlaubten, sich als eigener Staat mit einer starken kulturellen Tradition zu präsentieren.<BR/>

Oswald, Heinrich

<b>Heinrich Oswald</b><br>Der Präsident des Verlagshauses Ringier AG. Foto vom 11. November 1980  © KEYSTONE/Str.<BR/>

Ott, Arnold

<b>Arnold Ott</b><br>Porträt aus dem Luzerner Fotoatelier  Zimmermann, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Ouchy

<b>Ouchy</b><br>Der Hafen von Ouchy, um 1824. Gouache aus der Werkstatt Bleuler  in Feuerthalen (Musée historique de Lausanne).<BR/>Im Ancien Régime spielte der Hafen von Ouchy für die Fischerei, den Warentransport und die Passagierschifffahrt lokal eine wichtige Rolle. Aus Angst, Lausanne könnte im Vergleich zu anderen Städten der Region (Morges, Vevey) zu stark an Gewicht gewinnen, wollte die Berner Herrschaft den Hafen nicht modernisieren. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts begann sich Ouchys Bedeutung für den Tourismus allmählich abzuzeichnen. Das dargestellte Dampfschiff ist eines der Ersten, das auf dem Genfersee verkehrte.<BR/>

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