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05/2018
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Oberägeri

<b>Oberägeri</b><br>Innenseite des rechten Flügels des Hochaltars aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberägeri, um 1493.  Tempera auf Holz vom "Meister des Oberägerialtars" (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Altarbild zeigt die Geburt Christi mit Maria und Josef im Stall. Eine fiktive Berg- und Seenlandschaft im Hintergrund erinnert ans Ägerital. In späterer Zeit wurde der Hochaltar aus der Pfarrkirche in die Beinhauskapelle St. Michael in Oberägeri versetzt und vermutlich 1831 vom Kunstmaler Franz Xaver Zürcher erworben. Aus dessen Besitz gelangte er 1845 durch Vermittlung von Ferdinand Keller in die Hand der Antiquarischen Gesellschaft Zürich und später ins Schweizerische Landesmuseum.<BR/>

Oberbefehl

<b>Oberbefehl</b><br>"Die höchsten Führer der Schweizer Armee 1914/1915". Chromolithografie nach einem Bild von  Johannes Weber,   1915 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>In der Mitte General Ulrich Wille, zu seiner Rechten Theophil Sprecher von Bernegg, der Generalstabschef der Armee. Mit dem auch als Postkarte erhältlichen Bild sollte das Ansehen des Generals gesteigert werden.<BR/><BR/>

Oberburg

<b>Oberburg</b><br>Kirche und Pfarrhaus im Jahr 1826.   Kolorierte Aquatinta von Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/><BR/>

Oberdorf (BL)

<b>Oberdorf (BL)</b><br>Blick ins Waldenburger- oder Vordere Frenkental, um 1750. Kupferstich von Jacques-Anthony Chovin nach einer Zeichnung von  Emanuel Büchel (Universitätsbibliothek Bern, Sammlung Ryhiner).<BR/>Aus der im 13. Jahrhundert abgegangenen Siedlung Onoldswil entstanden die Gemeinden Niederdorf (im Vordergrund) und Oberdorf (in der Bildmitte). Zwischen den beiden Dörfern befindet sich die spätgotische Pfarrkirche St. Peter. Im Talabschluss liegt das Städtchen Waldenburg mit seiner gleichnamigen Höhenburg.<BR/>

Oberhalbstein

<b>Oberhalbstein</b><br>Ansicht der Landschaft Sotgôt (untere Talstufe, unterhalb des Waldes) des St. Galler Malers  Ivan Edwin Hugentobler.  Öl auf Leinwand, um 1917 (Fundaziun Capauliana, Chur).<BR/>Der Standpunkt des Betrachters liegt in der Gegend von Cunter. Der Blick fällt auf den westlichen Hang des Juliertals mit den Dörfern Riom (unten rechts) und Parsonz (in der Mitte), hinter dem sich das Massiv des Piz Curvér erhebt. Die Burg des Landvogts, des Churer Bischofs, beherrschte mit dem charakteristischen Turm (unten rechts) die Julierpassstrasse, die ursprünglich am Westhang des Tals zwischen Tiefencastel und Savognin entlangführte.<BR/>

Oberhofen am Thunersee

<b>Oberhofen am Thunersee</b><br>Dorf und Schloss, 1652–1798 Sitz des Berner Landvogts. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw,   1671 (Bernisches Historisches Museum).<BR/><BR/>

Oberst

<b>Oberst</b><br>Wilhelm Frölich, Oberst in französischen Diensten. Öl auf Holz von  Hans Asper,   1549 (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-8622).<BR/><b>Oberst</b><br>Eidgenössischer Oberst der Schweizer Armee 1862. Lithografie von  Charles Eugène Perron (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-50334.6).<BR/>

Obrecht, Hermann

<b>Hermann Obrecht</b><br>Porträt des Bundesrats, um 1935 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Obstbau

<b>Obstbau</b><br>Birnenernte 1571, kolorierte Federzeichnung aus der 24-bändigen handschriftlichen Chronik des Chorherrn   Johann Jakob Wick (Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Wickiana, Ms. F 19, Fol. 295v).<BR/>

Ochs, Peter

<b>Peter Ochs</b><br>Porträt als helvetischer Senator an der Consulta in Paris. Bleistiftzeichnung mit Hervorhebungen in Pastell und Aquarell von  Benjamin Bolomey,  um 1802 (Bibliothèque cantonale et universitaire Lausanne, Collection iconographique vaudoise; Fotografie Claude Bornand).<BR/>

Ochsenbein, Ulrich

<b>Ulrich Ochsenbein</b><br>Der Tagsatzungspräsident in seiner Offiziersuniform, 1847. Farblithografie des Genfer Druckers Charles Gruaz nach einer Zeichnung von  Heinrich Fischer , die dieser nach dem lebenden Modell gefertigt hatte (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ochsner

<b>Ochsner</b><br>Abfallsammlung mit dem Müllfuhrwerk in Lausanne, um 1915 (Musée historique de Lausanne, Album service des travaux).<BR/>1912 wurde das System Ochsner in Lausanne getestet und nach ersten überzeugenden Versuchen von der Stadt eingeführt. Die Stadt kaufte zwischen 1912 und 1914 sieben zwei- und acht einspännige Fuhrwerke. Sie behielt das System, das ab 1932 mit motorisierten Kehrichtwagen betrieben wurde, bis ins 21. Jahrhundert bei.<BR/>

Odermatt, Franz

<b>Franz Odermatt</b><br>Fotografie aus den frühen 1940er Jahren (Ringier Bildarchiv, RBA1-4-29210) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.<BR/>

Odier, Louis

<b>Louis Odier</b><br>Nach dem Tod des Arztes angefertigte Aquatinta von  Nicolas Schenker  nach einem Porträt von Firmin Massot (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Oehler, Hans

<b>Hans Oehler</b><br>Mit seinem Anwalt bei der Ankunft vor dem Gerichtsgebäude in Zug (links) am 19. Mai 1947. Fotografie von  Jack Metzger (Ringier Bildarchiv, RBA1-10-413) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.<BR/>Im Juni 1947 wurde Hans Oehler vom Bundesstrafgericht zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nachdem er seine Strafe in der Strafanstalt Regensdorf abgesessen hatte, publizierte er erneut in rechtsextremen deutschen Zeitschriften.<BR/>

Oekolampad, Johannes

<b>Johannes Oekolampad</b><br>Porträt, 1550. Öl und Tempera auf Lindenholz von  Hans Asper (Kunstmuseum Basel, Fotografie Martin Bühler).<BR/>

Oeri, Albert

<b>Albert Oeri</b><br>Porträt, aufgenommen vom Basler Fotografen  Albert Teichmann,  um 1935 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Oetiker, Heinrich

<b>Heinrich Oetiker</b><br>Am Eröffnungsumzug für die Landesausstellung 1939. Ausschnitt aus einer Fotografie, 6. Mai 1939 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>Im Vordergrund die drei Architekten der Landi (von links nach rechts): Hans Fischli, der Chefarchitekt Hans Hofmann und Heinrich Oetiker.<BR/>

Ofenbau

<b>Ofenbau</b><br>Vom Lausanner François Pollien für das Pfarrhaus von Crissier 1746 gefertigter Kachelofen, wiederhergestellt (mit Schnitt) anlässlich einer Ausstellung im Musée historique de Lausanne 1997 (Musée cantonal d'archéologie et d'histoire, Lausanne; Fotografie Sylviane Pittet).<BR/>

Öffentlicher Haushalt

<b>Öffentlicher Haushalt</b><br>Etikette auf dem Dossier zur General-Zoll-Rechnung von Bern, 1833. Radierung von  Balthasar Anton Dunker (Staatsarchiv Bern).<BR/>Die Etikette, die Dunker noch im Ancien Régime (1790) gestaltet hatte, diente ursprünglich als Titelblatt zur Rechnungsablage im Strassenbau von Stadt und Republik Bern.<BR/><b>Öffentlicher Haushalt</b><br>"Genug der Verschwendung! ... Sparen! 274 Millionen Schulden: Ja zur Begrenzung der Staatsausgaben." Plakat zur kantonalen Abstimmung in Genf über die Staatsausgaben 1937, gestaltet von  Noël Fontanet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Öffentlicher Haushalt</b><br>Plakat für die kantonale Abstimmung 1939 über eine strenge Prüfung der Finanzen von Basel-Stadt, gestaltet von  Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Öffentliches Recht

<b>Öffentliches Recht</b><br>Der erste Band der Erstausgabe von Montesquieus Werk "De l'Esprit des Loix" (Vom Geist der Gesetze), 1748 (Bibliothèque cantonale et universitaire Lausanne).<BR/>Aus Angst vor der Zensur liess Montesquieu sein Werk im Ausland drucken. "De l'Esprit des Loix" erschien im Herbst 1748 anonym in zwei Bänden im Quartdruck bei Barrillot in Genf. Ab 1749 wurde es in mehreren Auflagen in ganz Europa verbreitet. Das Werk wurde von allen Seiten angegriffen und auch auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt.<BR/>

Offizialat

<b>Offizialat</b><br>Siegel mit Schwurfingern des Basler Offizialats an einer Urkunde von 1278 (Staatsarchiv Basel-Stadt, St. Alban Urk. Nr. 33).<BR/>Die Urkunde besagt, dass Rudolf von Lümschweiler, Meier von Kembs im Elsass, einen Hof ans Kloster St. Alban in Basel verkauft. Die Inschrift des Siegels lautet: "+S. CURIE.BASILIENSIS". Im Spätmittelalter beschränkten sich die Offizialate nicht auf die Behandlung kirchlicher Rechtssachen, sondern bezeugten wie in diesem Fall auch Kaufgeschäfte.<BR/>

Offiziere

<b>Offiziere</b><br>Offiziere nach dem Zweiten Villmergerkrieg bei den Verhandlungen über die Kapitulation mit den katholischen Truppen am 22. Mai 1712. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, zeitgenössische Darstellung (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Bildmitte liegt Wil, der wichtigste befestigte Ort des Fürstabts von St. Gallen. Die Rauchsäule über der Stadt weist darauf hin, dass er von Berner und Zürcher Truppen zwei Tage lang beschossen wurde, bevor er sich ergab. Die Truppen in der Ebene haben sich in einer Schlachtordnung formiert, während die Offiziere im Vordergrund auf einer Anhöhe verhandeln.<BR/>

Offnungen

<b>Offnungen</b><br>Eine Offnung aus dem Oberaargau, 1454 auf Pergament geschrieben (Staatsarchiv Bern, F Wangen 1454, Mai 27) © Foto Frutig, Bern.<BR/>Am ordentlichen Maiengericht der Propstei Herzogenbuchsee von 1454 wurde eine Klage wegen der Missachtung von Fischrechten in der Önz vorgebracht. Um festzustellen, was Recht sei, befragte der Richter die ältesten Männer. Das Ergebnis der Befragung fasste der Gerichtsweibel in einer Offnung mit fünf Artikeln zusammen. Der Vorgang zeigt den Übergang vom mündlich überlieferten zum schriftlich fixierten Recht.<BR/><b>Offnungen</b><br>Titelseite des Bandes über die Offnungen des Kantons Freiburg aus der Reihe der "Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Offnungen</b><br>Letzter Band der in Göttingen gedruckten "Weisthümer" des deutschen Philologen und Märchensammlers Jacob Grimm, mit Namens- und Sachindex, 1878 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ogi, Adolf

<b>Adolf Ogi</b><br>Studioaufnahme von 1995  © KEYSTONE / Martin Ruetsch.<BR/>

Ökologische Bewegung

<b>Ökologische Bewegung</b><br>Plakat ("Mit dem Zug durch die Alpen. Ja!") des Parti écologiste genevois für die Volksinitiative zum Schutz des Alpengebiets vor dem Transitverkehr vom 20. Februar 1994  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit der Eröffnung des Gotthardautobahntunnels im September 1980 nahm das Verkehrsaufkommen durch die Alpen stark zu. Die Befürworter einer Verlagerung des Transports von der Strasse auf die Schiene lancierten die Alpeninitiative, die in der Volksabstimmung vom Februar 1994 mit 51,9% Jastimmen gutgeheissen wurde. Die in der Folge im Verfassungsartikel 36<SUP>quater</SUP> der Bundesverfassung ergänzten Übergangsbestimmungen waren zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch nicht umgesetzt.<BR/><BR/>

Olivone

<b>Olivone</b><br>Aquarellierte Federzeichnung, von  Hans Conrad Escher von der Linth,   1812 (ETH-Bibliothek Zürich, Graphische Sammlung).<BR/>Olivone liegt am Fuss des Sosto. Escher arbeitete die schräg nach oben verlaufende Schichtung des Massivs deutlich heraus. Ein lichter Kastanienwald umgibt das Dorf. Vom Getreidebau zeugt die Kornhiste am rechten Bildrand. Hier reifen die Garben an der Sonne.<BR/>

Oltener Aktionskomitee

<b>Oltener Aktionskomitee</b><br>Das Oltener Aktionskomitee und seine Verteidiger vor dem Militärgericht der 3. Division im März oder April 1919 in Bern (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fd-0002-03).<BR/><BR/>

Oltramare, Georges

<b>Georges Oltramare</b><br>Porträt, versehen mit der Widmung "Für meinen guten Freund Pierre-Paul Plan, 1943" (Bibliothèque de Genève, Archives A. & G. Zimmermann).<BR/>Der Literaturkritiker und Rousseaukenner Pierre-Paul Plan gehörte mit Oltramare der Redaktion der rechtsextremen Genfer Zeitschrift "Le Pilori" an.<BR/>

Olympische Bewegung

<b>Olympische Bewegung</b><br>1990 feierte das Internationale Olympische Komitee (IOK) in Lausanne sein 75-jähriges Bestehen. Foto von  Roland Schlaefli (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualité suisse Lausanne).<BR/>Höhepunkt der Feierlichkeiten, der IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch, die Lausanner Stadtpräsidentin Yvette Jaggi, de Coubertins Grossneffe Geoffroy de Navacelle und Bundesrat Adolf Ogi (von links nach rechts) beiwohnten, war die Einweihung der Büste von Pierre de Coubertin.<BR/><b>Olympische Bewegung</b><br>Plakat für die Olympischen Winterspiele in St. Moritz (1928), gestaltet von  Hugo Laubi (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Olympische Bewegung</b><br>Plakat für die Olympischen Winterspiele in St. Moritz (1948), gestaltet von  Alois Carigiet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Omega

<b>Omega</b><br>Werbeplakat für zwei Sportuhren von Omega aus rostfreiem Stahl, gestaltet von  Mario Gros,   1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit Omega, die sich früh der Sportzeitmessung zugewendet hatte, wurde anlässlich der Olympischen Spiele von Los Angeles 1932 erstmals eine Uhrenfirma mit der Zeitmessung für alle Disziplinen betraut.<BR/>

Onsernonetal

<b>Onsernonetal</b><br>Das Dorf Spruga von Osten. Fotografie von  Rudolf Zinggeler,  um 1930 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Zinggeler).<BR/>Spruga befindet sich nahe der Landesgrenze zuhinterst im zerklüfteten Onsernonetal. Die Häuser liegen auf einer Rippe im Steilgelände. Unterhalb und oberhalb des Dorfs wurden die Hänge für die Bewirtschaftung terrassiert.<BR/><b>Onsernonetal</b><br>Frauen beim Strohflechten in Loco. Fotografie von  Rudolf Zinggeler,  1933 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Zinggeler).<BR/>Im Onsernonetal bieten sich nur wenige Verdienstmöglichkeiten an. Die Strohflechterei wurde vom 16. bis ins 20. Jahrhundert betrieben.<BR/>

Oppenheim, Meret

<b>Meret Oppenheim</b><br>Plakat für die Ausstellung der Künstlerin 1991 im Centre culturel suisse in Paris, gestaltet von  Heinz Günter Mebusch (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Fotograf verwendete Meret Oppenheims "Portrait mit Tätowierung" von 1980, bei dem die Künstlerin verschiedene Techniken (Schablone, Spray und Fotografie) eingesetzt hatte.<BR/>

Oprecht, Hans

<b>Hans Oprecht</b><br>Der sozialdemokratische Nationalrat beim Händedruck mit Willy Brandt (rechts), Fotografie von  Ernst Koehli, 1963 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fb-0008-27).<BR/>Das Bild entstand während der Gedenkfeier zum 50. Todestag von August Bebel, der auf dem Zürcher Friedhof Sihlfeld A begraben wurde. Eine Delegation der deutschen Sozialdemokraten legte einen Kranz am Grab ihres Parteigründers nieder. Willy Brandt nahm als regierender Bürgermeister von West-Berlin an der Feier teil.<BR/>

Orelli, Giorgio

<b>Giorgio Orelli</b><br>Der Tessiner Schriftsteller liest anlässlich der Frankfurter Buchmesse am 8. Oktober 1998 aus einem seiner Werke  © KEYSTONE / Christoph Ruckstuhl.<BR/><BR/>

Orelli, Susanna

<b>Susanna Orelli-Rinderknecht</b><br>Zum hundertsten Geburtstag herausgegebene Pro-Juventute-Marke (10 Rappen) aus der Serie 1945–1946 (Museum für Kommunikation, Bern) © Die Schweizerische Post.<BR/>Susanna Orelli war die erste Frau, die mit einer Briefmarke geehrt wurde.<BR/>

Orelli

<b>Orelli</b><br>Stammbaum der Familie, Öl auf Leinwand, 1753 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Stadtansicht von Locarno (unten links) erinnert an die Vertreibung der Familie im Jahr 1555. Der Ankunft der Orelli in Zürich ist die zweite Vedute (unten rechts) gewidmet: Zwei mit Glaubensflüchtlingen besetzte Schiffe treffen in der Limmatstadt ein.<BR/>

Orientalistik

<b>Orientalistik</b><br>Erste Seite einer arabischen Handschrift mit den vorangestellten Anmerkungen des Orientalisten Jean Humbert (Bibliothèque de Genève, Ms. o. 18, Fol. 1-2).<BR/>Jean Humbert (1792–1851), der erste Professor für Arabisch an einer Schweizer Hochschule, schenkte der Bibliothèque de Genève 1820 zahlreiche arabische Handschriften. In wenigen Worten fasste er hier die verschiedenen Elemente der Redekunst zusammen, die in der 36 Seiten umfassenden Schrift dargestellt werden.<BR/>

Ormonts, Les

<b>Les Ormonts</b><br>Werbeplakat für die Eisenbahn in Les Ormonts, um 1925 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1911 erfolgte der Spatenstich für die Schmalspurbahn von Aigle über Le Sepey nach Les Diablerets. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten konnte die Bahn 1914 eröffnet werden. 1999 fusionierte die Aktiengesellschaft Compagnie du chemin de fer Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) mit den Transports publics du Chablais.<BR/><BR/>

Oron-le-Châtel

<b>Oron-le-Châtel</b><br>Das Schloss, das 1557–1798 Sitz des Berner Landvogts war. Nach einer Skizze von Joseph Werner gefertigte, aquarellierte Zeichnung von  Albrecht Kauw,   um 1670 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>

Ossola, Val d'

<b>Val d'Ossola</b><br>Zweiter eidgenössischer Feldzug ins Val d'Ossola. Illustration aus der "Spiezer Chronik", von  Diebold Schilling,  1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 572).<BR/>1410 stiessen eidgenössische Truppen bis nach Domodossola vor, 1411 kam es zu einem weiteren Feldzug ins ennetbirgische Val d'Ossola mit Kontingenten aus Zürich, Luzern, Uri, Unterwalden, Zug und Glarus. Der Bildlegende zufolge belagerten und brandschatzten die Eidgenossen die Burgtürme im Pomat (Val Formazza, hochgelegenes Seitental des Val d'Ossola).<BR/>

Österreich

<b>Österreich</b><br>Karikatur zur Flüchtlingsfrage und zur Ausweisung österreichischer Kapuziner aus dem Tessin 1853. Gemäss der Bildunterschrift sollte der Stich zu Gunsten jener Tessiner verkauft werden, die aus der Lombardei ausgewiesen worden waren (Archivio di Stato del Cantone Ticino).<BR/><b>Österreich</b><br>Plakat für die Ausstellung der österreichischen Künstlervereinigung Secession von 1904, geschaffen von  Ferdinand Hodler (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Hodler war Ehrengast dieser Ausstellung, die belegt, dass der Schweizer Künstler an der Wende zum 20. Jahrhundert einen festen Platz in der europäischen Avantgarde einnahm.<BR/><BR/><b>Österreich</b><br>Plakat für die Ausstellungen österreichischer Meisterwerke in Zürich, 1946 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Am Ende des 2. Weltkriegs übernahmen das Kunsthaus und das Kunstgewerbemuseum zwei wichtige österreichische Ausstellungen, die dem Land erlaubten, sich als eigener Staat mit einer starken kulturellen Tradition zu präsentieren.<BR/>

Ostervald, Jean-Frédéric

<b>Jean-Frédéric Ostervald</b><br>Porträt des Neuenburger Theologen. Öl auf Leinwand von  Johann Rudolf Studer,  um 1720 (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/>

Oswald, Heinrich

<b>Heinrich Oswald</b><br>Der Präsident des Verlagshauses Ringier AG. Foto vom 11. November 1980  © KEYSTONE/Str.<BR/>

Ott, Arnold

<b>Arnold Ott</b><br>Porträt aus dem Luzerner Fotoatelier  Zimmermann, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Ott, Hans Heinrich

<b>Hans Heinrich Ott</b><br>Postumes Porträt, lavierte Federzeichnung von  Jakob Joseph Clausner,   1787 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>

Otto, Teo

<b>Teo Otto</b><br>Mit Leopold Lindtberg (links) und Max Frisch (rechts) im Schauspielhaus Zürich, Januar 1968 (Ringier Bildarchiv, Depot Entfelden: Personen) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.<BR/>Teo Otto gestaltete die Bühnenausstattung des Stücks "Biographie: ein Spiel" von Max Frisch, das von Leopold Lindtberg inszeniert wurde. Die Premiere fand am 1. Februar 1968 statt.<BR/>

Ouchy

<b>Ouchy</b><br>Der Hafen von Ouchy, um 1824. Gouache aus der Werkstatt Bleuler  in Feuerthalen (Musée historique de Lausanne).<BR/>Im Ancien Régime spielte der Hafen von Ouchy für die Fischerei, den Warentransport und die Passagierschifffahrt lokal eine wichtige Rolle. Aus Angst, Lausanne könnte im Vergleich zu anderen Städten der Region (Morges, Vevey) zu stark an Gewicht gewinnen, wollte die Berner Herrschaft den Hafen nicht modernisieren. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts begann sich Ouchys Bedeutung für den Tourismus allmählich abzuzeichnen. Das dargestellte Dampfschiff ist eines der Ersten, das auf dem Genfersee verkehrte.<BR/>

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