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12/2017
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Nabokov, Vladimir

<b>Vladimir Nabokov</b><br>Auf der Schmetterlingsjagd in der Umgebung von Montreux, 1970  © KEYSTONE / Horst Tappe.<BR/>Als hervorragender Kenner von Schmetterlingen ging Nabokov während seiner Jahre in Montreux 1961–77 gerne diesem Zeitvertreib nach.<BR/>

Nachrichten

<b>Nachrichten</b><br>Entwurf für eine Uniform eines Boten der Stadt Bern. Illustration aus dem "Schnittmusterbuch von Salomon Erb" von 1730 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Ab dem 14. Jahrhundert war in den meisten Kantonen das Amt des Standesläufers in Uniform verbreitet, der offizielle Informationen und Dokumente übermittelte. Mit der Entwicklung des Postwesens im 19. Jahrhundert übernahm der Weibel diese Funktion.<BR/><b>Nachrichten</b><br>Strassenmusikanten auf einem öffentlichen Platz. Radierung, um 1800 (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Schausteller und Hausierer spielten bei der Informationsverbreitung eine wichtige Rolle. Hier verteilt eine Frau Flugblätter, während der Sänger seine Worte mit einer Serie propagandistischer Blätter illustriert, mit denen er für die Helvetische Republik wirbt: Der Aufruf des Schutzheiligen Niklaus von Flüe zur Einigkeit (1), die Tyrannei der Oligarchie (2), das revolutionäre Frankreich als Schutzmacht (3), die vergebliche Reaktion des Patriziats (4), der Bruderkrieg zwischen den Kantonen (5) und schliesslich die Apotheose der neuen Ordnung vor dem Tempel der Eintracht (6).<BR/><b>Nachrichten</b><br>Studenten der ETH Zürich (ETH-Zentrum) in der Kantine bei der Zeitungslektüre, 1933 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>Zeitungen aus aller Welt wirkten ab der Mitte des 18. Jahrhunderts meinungsbildend und waren die wichtigsten Informationsquellen für internationale Nachrichten, bis Radio und Fernsehen sowie Ende des 20. Jahrhunderts das Internet dazukamen.<BR/>

Nachrichtenagenturen

<b>Nachrichtenagenturen</b><br>Die Photopress-Reporter Hans Gerber, Sepp Schmid und Walter Studer (von links nach rechts) an der Tour de Suisse 1941 oder 1942 am Zugersee  © KEYSTONE/Photopress.<BR/><BR/>

Nachrichtendienste

<b>Nachrichtendienste</b><br>Empfangsstation der Schweizer Armee im bernischen Zimmerwald. Fotografie vom Januar 2006  © KEYSTONE / Yoshiko Kusano.<BR/>Das Schweizer Satellitenabhörsystem Onyx, das 2004 den Betrieb aufnahm, besteht aus den beiden Parabolantennen in Heimenschwand im Kanton Bern und in Leuk im Kanton Wallis sowie der Empfangsstation im bernischen Zimmerwald. Mit dem Abhörsystem kann der Nachrichtendienst die militärische und die zivile Kommunikation per Satellit aufzeichnen.<BR/>

Naeff, Wilhelm Mathias

<b>Wilhelm Mathias Näff</b><br>Porträt des Berner Fotoateliers  Wolff & Nicola,  um 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Nägeli, Hans Georg

<b>Hans Georg Nägeli</b><br>Das 1848 eingeweihte Denkmal auf der Hohen Promenade in Zürich. Aquatinta von  Franz Hegi,   vor 1850 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>

Nahrungs- und Genussmittelindustrie

<b>Nahrungs- und Genussmittelindustrie</b><br>Werbeplakat von  Herbert Leupin,   gedruckt 1951 bei Wolfsberg in Zürich (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Naine, Charles

<b>Charles Naine</b><br>Titelseite einer kleinen Schrift des Neuenburger Sozialisten, publiziert von der Association romande du Parti socialiste suisse, 1913 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Neben seiner Arbeit als Anwalt und Redaktor der Zeitung "La Sentinelle" veröffentlichte Charles Naine mehrere Texte, die teilweise im Sammelband "Charles Naine journaliste: sa pensée socialiste" zu finden sind. Dieser wurde 1928 von Nationalrat Ernest Paul Graber publiziert, der bei der "Sentinelle" Naines Nachfolge als Redaktionsleiter antrat.<BR/>

Napoleon I.

<b>Napoleon I.</b><br>"Der Mondschnäpper". Aquarellierte Karikatur von  David Hess,   um 1812 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Ein lateinisches Sprichwort – notiert oberhalb des Bildes – aus Ovids "Heroides" besagt, dass Könige lange Arme haben. Unter dem Bild legt der Karikaturist dem Herrscher die Worte "Sie [die Erde] genügt mir nicht mehr" in den Mund. Damit spielt er auf Napoleons Vorherrschaft und auf den Russlandfeldzug an, den der Kaiser auf der Höhe seiner Macht im Juni 1812 unternahm.<BR/><BR/>

Narutowicz, Gabriel

<b>Gabriel Narutowicz</b><br>Fotografie, um 1918 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Nation

<b>Nation</b><br>Entwurf für ein schweizerisches Nationaldenkmal. Urs Huber baute 1991 dieses Modell nach den 1845–46 entstandenen Plänen des Architekten  Johann Georg Müller (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-77556).<BR/>Auf Anregung Jakob Melchior Zieglers wurde anlässlich der Versammlung des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins 1844 in St. Gallen ein Wettbewerb für ein Nationaldenkmal ausgeschrieben. Gewünscht war nicht eine einem bestimmten Ereignis gewidmete Statue oder Kapelle, sondern ein umfassendes Kunstwerk wie die Walhalla bei Regensburg oder das Pantheon in Paris. Keines der neun eingereichten Projekte wurde realisiert. Müllers nicht prämierter profaner Tempel drückt den Wunsch der Regeneration nach nationaler Einheit aus. 50 Jahre später griff man für den Bau des Bundeshauses auf dieses Projekt zurück.<BR/><BR/><b>Nation</b><br>"Schweizer Söhne an der Grenze." In Genf gedruckte und während des Neuenburger Handels 1856 und 1857 weit verbreitete Lithografie von  Charles Sauerländer (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Mobilmachung zur Sicherung der Rheingrenze während des Konflikts, den die Eidgenossenschaft und Preussen um Neuenburg austrugen, löste in der Eidgenossenschaft eine nationale Begeisterung aus. In der Krise stand die Schweiz dem Ausland erstmals als geeinte Nation gegenüber. Der Künstler hob diesen Umstand hervor, indem er die Helvetia mit dem Schweizer Wappenschild in Anlehnung an die religiöse Bildsprache in einem Wolkenkranz darstellte.<BR/><BR/>

Nationale Front

<b>Nationale Front</b><br>Plakat für die Stadt- und Gemeinderatswahlen der Stadt Zürich vom 23. September 1933 von   Groner (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Partei propagiert eine politische Säuberung. Weggefegt werden in karikierter Form dargestellte Juden, Freimaurer und Kommunisten.<BR/>

Nationalsozialismus

<b>Nationalsozialismus</b><br>Defilee anlässlich eines Sportfestes der NSDAP Anfang 1941 im Stadion Förrlibuck in Zürich  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Die in Zürich besonders zahlreich vertretenen deutschen Sportgruppen bildeten eine durchtrainierte paramilitärische Elitetruppe, die stets zum Dienst für die Partei bereit war. Die Sportler defilieren vor den Flaggen der Achsenmächte Italien, Deutschland und Japan.<BR/><b>Nationalsozialismus</b><br>Karikatur aus dem "Nebelspalter" vom 29. Juli 1938, signiert von  Gregor Rabinovitch (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der "Nebelspalter" kämpfte ab 1933 trotz des Drucks von Deutschland gegen den moralischen Einfluss von Nationalsozialismus und Faschismus. Mit angriffigem Humor entlarvte er sowohl die totalitären Ideologien als auch das Schweigen der Schweizer Behörden angesichts der erstarkenden Diktaturen.<BR/>

Nationalspiele der Schweiz

<b>Nationalspiele der Schweiz</b><br>Plakat nach einem Motiv von  N. Bucher,  Lithografie A. Eglin, Luzern (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/><b>Nationalspiele der Schweiz</b><br>"Der Steinstosser". Lithografie von  Joseph Brodtmann   nach einer um 1830 entstandenen Zeichnung von  Jakob Schwegler (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Insbesondere nach dem Unspunnenfest von 1805 erlangte das Steinstossen vermehrt Aufmerksamkeit. Die Verbreitung dieses Sujets als Lithografie belegt, dass das Steinstossen im 19. Jahrhundert als Nationalspiel wieder populär wurde.<BR/><BR/>

Nationalstrassen

<b>Nationalstrassen</b><br>Werbeplakat für die Abstimmung vom 5. März 1961 von  Peter Birkhäuser (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Bundesbeschluss vom 29. September 1960 über die Erhebung eines Zollzuschlags auf Treibstoffen zur Finanzierung der Nationalstrassen wurde mit 53,4% der Stimmen abgelehnt.<BR/><BR/>

Naturheilkunde

<b>Naturheilkunde</b><br>Kolorierte Federzeichnung im Kapitel über die Gesundheit in der Zürcher Handschrift des "Regimen sanitatis"  Heinrich Laufenbergs,   1479–1485 (Zentralbibliothek Zürich, Ms. C 102b, Fol. 101r).<BR/>Ein mit Wanderstab und geschulterten Reisebündeln ausgerüstetes Paar schreitet zügig durch die Natur, um sich – wie die Legende unter dem Bild besagt – stärkenden und reinigenden Winden auszusetzen.<BR/>

Naturkatastrophen

<b>Naturkatastrophen</b><br>Das Dorf Gondo, das durch den Erdrutsch vom 15. Oktober 2000 entzweigeschnitten wurde  © KEYSTONE.<BR/>Vom 11. bis zum 16. Oktober 2000 führte eine intensive und dauerhafte Staulage südlich der Alpen zu enormen Niederschlägen. Der Kanton Wallis und das Aostatal waren davon am meisten betroffen. In Gondo tötete der Erdrutsch 13 Personen und zerstörte zehn Häuser.<BR/>

Naturschutz

<b>Naturschutz</b><br>Eines der ersten Plakate des Schweizerischen Bunds für Naturschutz, gestaltet von  Anton Christoffel,   1908 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Braunbär auf dem Plakat spielt auf den 1904 im Val S-charl im Unterengadin geschossenen vorläufig letzten Bären an.<BR/>

Naturschutzgebiete

<b>Naturschutzgebiete</b><br>Karikatur aus dem "Nebelspalter" vom 8. Oktober 1910 von  Johann Friedrich Boscovits (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die drei allegorischen Figuren stehen für die Organisationen, die sich für die Gründung des Schweizerischen Nationalparks einsetzten: Die Schweizerische Vereinigung für Heimatschutz, der Schweizerische Bund für Naturschutz und der Schweizerische Zentralverein zum Schutz der Tiere.<BR/><BR/>

Nauer, Otto

<b>Otto Nauer</b><br>Der alt Nationalrat und Autor, aufgenommen im März 1999. Fotografie von Niklaus Stauss © KEYSTONE.<BR/><BR/>

Nay, Sep Mudest

<b>Sep Mudest Nay</b><br>Porträt von  Linus Flepp  für den Buchumschlag der Biografie, die Ludivic Hendry im surselvischen Dialekt in der Reihe des Schweizerischen Jugendschriftenwerks publizierte, Chur 1984 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Als Lehrer und Parlamentarier spielte Sep Mudest Nay eine Schlüsselrolle für den Erhalt des Rätoromanischen im Unterricht und für dessen Anerkennung als Landessprache.<BR/>

Nebelspalter, Der

<b>Der Nebelspalter</b><br>Kopf einer der ersten Nummern des illustrierten, humoristisch-politischen Wochenblatts, 1875, Nr. 9 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die aufrecht stehende Allegorie des Blattes versucht ihrem Namen entsprechend mit ihrem Gänsekiel den Nebel zu spalten. Zum Vorschein kommt eine bunte Menschenmenge (Geistliche, Militärs, Bankiers) mit Schildern. Deren Aufschriften lauten: Börsenkurs, Liquidation, Petroleum, Privilegien. Eine Allegorie der Zeit (links) trägt einen Spiegel, in dem sich das Wort "vorwärts" spiegelt.<BR/>

Neftenbach

<b>Neftenbach</b><br>Zierscheibe aus einem Frauengrab des 7. Jahrhunderts (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Bodenfund aus Bronze in Form eines Lanzenreiters. Schmuck dieser Art wurde von Frauen am Gürtelgehänge getragen.<BR/>

Nekropolen

<b>Nekropolen</b><br>Der Archäologe Albert Naef auf dem neolithischen Friedhof von Pully-Chamblandes. Foto auf Glas von  Rodolphe Archibald Reiss,  1910 (Archives cantonales vaudoises).<BR/>Die 1880 entdeckte Nekropole von Chamblandes umfasst rund 70 Gräber. Naef organisierte zwischen 1901 und 1910 drei Ausgrabungen und untersuchte den grössten Teil der Gräber, die in den Anfang des 4. Jahrtausends v.Chr. datieren.<BR/>

Nenzlingen

<b>Nenzlingen</b><br>Fundstelle Birsmatten-Basisgrotte, Foto von Karl Buri, 1962 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Die Grotte diente im Mesolithikum wiederholt als Wohnstätte.<BR/>

Neolithikum

<b>Neolithikum</b><br>Foto der archäologischen Grabungen in Egolzwil, Station 4 LU  © Foto Schweizerisches Nationalmuseum.<BR/>Die freigelegten Rundholzstämme und Holzdielen sowie die Reste einer Feuerstelle in der Mitte lassen den Boden eines Hauses (um 3900 v.Chr.) erkennen.<BR/>

Netschajew, Sergei Gennadjewitsch

<b>Sergei Gennadjewitsch Netschajew</b><br>Porträt des russischen Revolutionärs, aufgenommen im Studio eines unbekannten Fotografen, um 1877 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fb-0010-09).<BR/>

Neuburg, Hans

<b>Hans Neuburg</b><br>Plakat für die Dada-Ausstellung im Kunsthaus Zürich im Jahr 1966 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Neue Berner Zeitung

<b>Neue Berner Zeitung</b><br>Werbeplakat, 1943 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Ab 1939 erschien jedes Wochenende eine bebilderte Ausgabe ("Sonntags-Illustrierte").<BR/>

Neue Zürcher Zeitung (NZZ)

<b>Neue Zürcher Zeitung (NZZ)</b><br>Erste Nummer der "Zürcher Zeitung" vom 12. Januar 1780, herausgegeben von Orell, Gessner, Füessli und Compagnie (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>

Neuenburg (Gemeinde)

<b>Neuenburg (Gemeinde)</b><br>Ansicht in Parallelperspektive von Osten nach Westen. Lavierte Federzeichnung von  H. Müller,   um 1891 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Der Bau der Eisenbahnlinie und des Bahnhofs am Hang ausserhalb der Stadt – östlich des Landsitzes la Grande-Rochette (rechts aussen) – begünstigte die flächendeckende Überbauung der Weinberge. Die Avenue de la Gare führte über die Rue des Terreaux, die nach dem Zuschütten der Stadtgräben entstanden war, zum neuen Hafenbecken. Durch die Juragewässerkorrektion (1868–1891) wurde am See Land gewonnen. Hier wurde eine neue Häuserfront errichtet und eine mit Bäumen bepflanzte Quaianlage mit städtischem Gepräge nahm Gestalt an. Mit dem Musée d'art et d'histoire, dem Collège de la Promenade und der Universität setzte die Entwicklung des noblen Quartier des Beaux-Arts ein (unten rechts).<BR/><b>Neuenburg (Gemeinde)</b><br>Werbeplakat von  Eric de Coulon,   1927 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die oft verwendete Ansicht der Stiftskirche mit See und Alpen wurde hier als Werbung für die ab 1910 betriebene Standseilbahn eingesetzt. Die Bahn führt von La Coudre auf den Chaumont, den Hausberg der Stadt, und zählt seit Inbetriebnahme zu Neuenburgs touristischen Attraktionen.<BR/>

Neuenburg (Kanton)

<b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Der Graf von Neuenburg und sein Sohn leisten vor dem Schultheiss und dem Rat von Bern den Eid anlässlich des Burgrechtsvertrags von 1406. Beschrieben und illustriert in der "Spiezer Chronik" von  Diebold Schilling,   1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 550).<BR/>Nach dem Tod der Gräfin Isabella von Neuenburg trat ihr Neffe Konrad von Freiburg die Erbfolge an. Er geriet mit der Bürgerschaft der Stadt Neuenburg in Streit, worauf er mit Bern einen Burgrechtsvertrag eingehen musste. Gleichentags nahm Bern die Neuenburger in sein Burgrecht auf. Ungeachtet der Chronologie stellte der Zeichner auf dem Wappenschild des jungen Johann von Freiburg die Farben der Hochberg dar, die die Grafschaft 80 Jahre später regierten, als Schilling die Chronik verfasste.<BR/><BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Huldigungseid von Gouverneur Louis Théophile de Béville und den Untertanen im Val-de-Travers. Kolorierte Radierung von  Alexandre Girardet,   1786 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Der Landesherr, zu jener Zeit der Preussenkönig Friedrich Wilhelm II., wurde durch den Gouverneur repräsentiert. Dieser leistete bei seinem Amtsantritt im Fürstentum mit der Bürgerschaft und den Untertanen den Huldigungseid. Das Bild zeigt die Eidesleistung vor dem Rathaus in Môtiers mit den Vertretern der Herrschaft des Val-de-Travers und der Mairies von La Côte-aux-Fées und Les Verrières.<BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Royalistische Karikatur, die den republikanischen Aufstand vom 17. und 18. Dezember 1831 aufs Korn nimmt. Kolorierte Lithografie (Schweizerisches)  Nationalmuseum.  <BR/>Um die Schweizer Fahne, das Symbol der Républicains, sind die bunt zusammengewürfelten Truppen mit ihrem Anführer Alphonse Bourquin versammelt. Der Text macht sich über die scharfen Kritiker des Ancien Régime lustig, welche die Neuenburger vom Fürst befreien wollen. <BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Royalistische Karikatur, die den republikanischen Aufstand vom 17. und 18. Dezember 1831 aufs Korn nimmt. Kolorierte Lithografie (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/> Die besser organisierten preussischen Soldaten haben die aufständischen Truppen bereits niedergeschlagen. Der Verfasser der Bildunterschrift mokiert sich über die "Helden", die lieber die Flucht ergreifen als ihr Blut für die Freiheit zu vergiessen.<BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Porträt von Guillaume Farel vor einer Ansicht der Stadt Neuenburg mit dem Neuenburgersee. Öl auf Leinwand, 1590 (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/>Der mit einem lateinischen Schriftzug versehene Lichtstrahl, der auf die Stadt Neuenburg fällt, symbolisiert in der christlichen Kunst das Göttliche. Die Inschrift verweist auf den 23. Oktober 1530, als der Reformator Farel in der Stiftskirche predigte und deren Ausstattung anprangerte, während Bilderstürmer Kruzifixe und Statuen zerstörten.<BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Erster Band der "Descriptions des Arts et Métiers" von Jean Elie Bertrand, 1771 herausgegeben von der Société typographique de Neuchâtel (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/>Der Bannerherr Frédéric Samuel Ostervald gründete 1769 mit Pfarrer Jean Elie Bertrand, Jonas-Pierre Berthoud, Schreiblehrer, sowie dem Buchhändler Samuel Fauche die Société typographique de Neuchâtel. Eine ihrer wichtigsten Publikationen war Bertrands neunzehnbändige Reihe über das Handwerk, die 1771–1783 als erweiterter und überarbeiteter Nachdruck der in Frankreich erschienenen Ausgabe publiziert wurde. Die Ausstrahlung Neuenburgs in der Aufklärung verdankte das Fürstentum u.a. der Société, die zwischen 1769 und 1789 über 220 Bücher herausbrachte.<BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Die von den eidgenössischen Truppen unter dem Kommando von Oberst Louis Denzler unterstützten Républicains eroberten das Schloss Neuenburg am 4. September 1856 von den aufständischen Royalistes zurück. Lavierte Federzeichnung von  Heinrich Jenny (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Zeichnung wurde mit zwei anderen Bildern zu diesem Ereignis am 18. Oktober 1856 in Leipzig auf einer Doppelseite der "Illustrierten Zeitung" als Holzschnitt abgedruckt.<BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Plakat für eine 1986–87 im Musée d'ethnographie gezeigte Ausstellung über das Böse und den Schmerz (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Bekannt wurde das Neuenburger Musée d'ethnographie unter den Konservatoren Jacques Hainard und Roland Kaehr, die ab 1981 zahlreiche originelle Ausstellungen organisierten. Auf überraschende Art übertrugen sie den spezifisch ethnologischen Blick, der bis anhin auf sogenannt primitive Gesellschaften fokussiert gewesen war, auf die Riten und Fetische der postindustriellen Gesellschaft.<BR/><b>Neuenburg (Kanton)</b><br>Plakat für die Ausstellung "1291–1991, L'homme et le temps en Suisse" im Musée international d'horlogerie in La Chaux-de-Fonds (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im Rahmen der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft 1991 widmete das Musée international d'horlogerie dem Verhältnis von Mensch und Zeit über die Jahrhunderte eine Ausstellung.<BR/>

Neuenburg, von

<b>Von Neuenburg</b><br>Die Grabstätte der Grafen in der Stiftskirche Neuenburg. Zeichnung und Aquarell von  Ludwig Vogel,   1820 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das 1372 von Ludwig von Neuenburg zum Gedenken an seine Vorfahren gestiftete gotische Grabmal zeugt vom Willen seiner Nachfolger, die Kontinuität der Familientradition sichtbar zu machen, indem die Grabstätten der Familienmitglieder an einem Ort zusammengelegt wurden. Um das Monument zu vervollständigen, wurden im 15. Jahrhundert beidseitig je drei Statuen errichtet, rechts jene von Konrad, links aussen diejenige von Johann von Freiburg. Auf Vogels Zeichnung nicht sichtbar ist die Statue Rudolfs von Hochberg (ganz rechts aussen), die als Einzige nicht polychrom ist.<BR/>

Neuenschwander, Rosa

<b>Rosa Neuenschwander</b><br>Porträt aus dem Berner Fotoatelier von  Milly Lüthy,  um 1928 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Neues Bauen

<b>Neues Bauen</b><br>Buchumschlag des Werks "Die Wohnung für das Existenzminimum", publiziert nach dem 2. Internationalen Kongress für neues Bauen in Frankfurt am Main, 24.–26. Oktober 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Wenige Wochen vor dem Kongress publizierte der Historiker und Architekt Sigfried Giedion in Frankreich ein kleines, illustriertes Buch ("Befreites Wohnen"), das sich mit der Frage nach den primären Wohnbedürfnissen beschäftigte. Giedions Antwort lautete, der Mensch brauche Licht, Luft und offene Räume. Der Kongress nahm das Thema auf, worauf "Die Wohnung für das Existenzminimum" mit einer Reihe von Grundrissen kostengünstiger Wohnungen veröffentlicht wurde. Beiträge lieferten Sigfried Giedion, Hans Schmidt, Le Corbusier und Pierre Jeanneret.<BR/><BR/>

Neutralität

<b>Neutralität</b><br>"Die Schweiz als Friedensinsel und ihre Guten Dienste". In Basel von  X. Wehrli   publizierte Postkarte, 1917 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die während des 1. Weltkriegs erschienene Postkarte weist auf die humanitäre Mission der neutralen Schweiz hin, die inmitten von Krieg führenden Staaten liegt.<BR/><b>Neutralität</b><br>Bundesrat Marcel Pilet-Golaz als Seiltänzer. Karikatur von  Gregor Rabinovitch  im "Nebelspalter" vom Dezember 1944, Nr. 44 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Weil der Vorsteher des Politischen Departements (ab 1940) dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien gegenüber keine eindeutige Haltung vertrat und eine umstrittene Neutralitätspolitik betrieb, musste er im Dezember 1944 zurücktreten.<BR/><b>Neutralität</b><br>Plakat des Walliser Komitees "Ja zum UNO-Beitritt" (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die eidgenössische Volksinitiative für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO) wurde im September 1998 lanciert. Nachdem das Volk 1986 einen UNO-Beitritt noch abgelehnt hatte, wurde die Initiative am 3. März 2002 angenommen.<BR/>

Nicaragua

<b>Nicaragua</b><br>Plakat für ein Solidaritätsfest für Nicaragua, El Salvador und Guatemala in St. Gallen, gestaltet von  Franziska Bürkler und Peter Kamm,   1981 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Zahlreiche politische und humanitäre Organisationen der Schweiz unterstützten die neue linke Regierung, die nach dem Sturz von Diktator Anastasio Somoza Debayle und der Machtergreifung der Sandinisten 1979 mit einer Notstandssituation konfrontiert war.<BR/>

Nicole, Léon

<b>Léon Nicole</b><br>Plakat der Sozialistischen Arbeiterpartei von Lausanne (P.O.S.L.) mit einem Aufruf zur Versammlung am 9. März 1934  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die 1909 von Paul Golay gegründete P.O.S.L. war eine Sektion der Sozialistischen Arbeiterpartei der Waadt, die Léon Nicoles Wirken in Genf unterstützte. Die angekündigte Versammlung fand zwei Tage vor der eidgenössischen Volksabstimmung vom 11. März 1934 statt, bei der die Lex Häberlin – eine Vorlage zum Staatsschutz – zum zweiten Mal nach 1922 abgelehnt wurde.<BR/>

Nidwalden

<b>Nidwalden</b><br>Der Dorfplatz von Stans im 15. Jahrhundert. Illustration zum Stanser Verkommnis am 22. Dezember 1481 aus der "Luzerner Chronik" von  Diebold Schilling,  1513 (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Eigentum Korporation Luzern).<BR/>Die Pfarrkirche, das Rathaus (rechts) und der Dorfbrunnen, die als öffentliche Bauten mit Wappenfähnlein geschmückt sind, bilden den Dorfkern. Das spätgotische Rathaus wurde 1484 anstelle der Gerichtsstätte und des Richthauses errichtet und 1713 zerstört. Der stattliche Steinbau ist Ausdruck der sich im Laufe des 15. Jahrhunderts festigenden staatlichen Regierungs- und Verwaltungsorganisation. Die Wohnhäuser links sind in der traditionellen Holzbauweise erstellt.<BR/><b>Nidwalden</b><br>"Bauernhaus in Emmetten" vor dem Panorama des Vierwaldstättersees. Kolorierte Aquatinta von  Johann Hürlimann  nach einer Zeichnung von Gabriel Lory (Fils), um 1820 (Kantonsbibliothek Nidwalden).<BR/>Den kaum industrialisierten Kanton prägte bis ins 20. Jahrhundert die Vieh- und Alpwirtschaft, die von den Vedutenstechern zur Idylle verklärt wurde. Die romantische Hinwendung zum Bauernleben erweckte aber auch das volkskundliche Interesse an den ländlichen Bauten, was sich hier in der sachlichen Darstellung des Bauernhauses zeigt. Der zweistöckige Blockbau auf gemauertem Sockel mit Lauben auf den Traufseiten und einem flach geneigten Satteldach entspricht dem traditionellen voralpinen Bauernhaustyp.<BR/><b>Nidwalden</b><br>Fertigungshalle der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans. Fotografie, 3. April 1998  © KEYSTONE / Andreas Bastian.<BR/>Das 1939 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert zivile Propeller- und militärische Trainingsmaschinen und ist für die Wartung und den Umbau verschiedener Flugzeugtypen lizenziert. Mit rund 1'100 Mitarbeitenden am Hauptsitz gehört Pilatus zu den grössten Arbeitgebern in der Innerschweiz. Wegen des Exports von militärisch einsetzbaren Flugzeugen in Krisengebiete ist die Firma wiederholt in die öffentliche Kritik geraten.<BR/>

Niederlande

<b>Niederlande</b><br>Der junge Prinz Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau. Kolorierte Aquatinta aus dem "Cahier vert" von  Benjamin Bolomey,  um 1790 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Der Waadtländer Künstler fertigte dieses Porträt an, als er Direktor der Haager Malergilde und Hofmaler am Hof Wilhelms V. von Oranien war. Die Bildunterschrift "Roy du Pays Bas" wurde später hinzugefügt, nachdem der Prinz 1815 zum König gekrönt worden war.<BR/><b>Niederlande</b><br>Der Urner Ritter Walter von Roll an der Spitze katholischer Truppen aus der Innerschweiz auf dem Weg in die Niederlande 1574. Aquarellierte Federzeichnung aus der 24-bändigen handschriftlichen Chronik des Zürcher Chorherrn  Johann Jakob Wick (Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Wickiana, Ms. F 23, Fol. 40r).<BR/>Philipp II. von Spanien hatte die katholischen Orte Uri, Unterwalden und Zug dazu bewogen, eine Truppe von viertausend Söldnern auszuheben. Im Mai 1574 zogen die Söldner über Flandern in die Niederlande, um den Aufstand der Protestanten niederzuschlagen.<BR/>

Niederlassungsfreiheit

<b>Niederlassungsfreiheit</b><br>Karikatur aus dem Nebelspalter Nr. 27, 3. Juli 1875  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Am 27. Juni 1875 hatten die Stimmbürger des Kantons Zürich über ein neues Gemeindegesetz zu befinden. Um die Vorlage als Ganzes nicht zu gefährden, liess der Regierungsrat über die Frage, ob Kantons- und Schweizerbürger nach einer Karenzfrist von zehn Jahren das Bürgerrecht ihrer Wohngemeinde ohne Bezahlung einer Einkaufsgebühr erwerben könnten, separat abstimmen. Dank vielen befürwortenden Stimmen aus der Stadt Zürich kam ein Zufallsmehr von 38 Stimmen für die Freizügigkeit zustande.<BR/><BR/>

Niklaus von Wyle

<b>Niklaus von Wyle</b><br>Rechen- und Schachbuch, 1460–1470, des  Niklaus von Wyle (Zentralbibliothek Zürich, Ms. D 116, Fol. 40r).<BR/>Niklaus von Wyle gilt auch als Verfasser eines in Zürich entdeckten Lehrbuchs für den deutschsprachigen Mathematikunterricht. Neben Dreisatzrechnungen und Anwendungsbeispielen enthält das Werk einen Anhang mit 36 Schachproblemen. Im Bild sind die Diagramme der ersten beiden Aufgaben dargestellt.<BR/>

Nobs, Ernst

<b>Ernst Nobs</b><br>Karikatur im "Nebelspalter" vom 30. Dezember 1943, gezeichnet von  Gregor Rabinovitch (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die nur wenige Tage nach Nobs' Wahl in den Bundesrat erschienene Karikatur "Die Treppe" widerspiegelt die Laufbahn des Politikers. Mit seinen Publikationen auf dem Rücken steigt Nobs von der untersten Stufe, seiner Redaktorenstelle beim "Volksrecht", stetig empor. Er wird Nationalrat, Regierungsrat und 1942 Zürcher Stadtpräsident.<BR/>

Nordmann, Robert

<b>Robert Nordmann</b><br>Werbeplakat für den Ausverkauf im Warenhaus Nordmann in Luzern, gestaltet vom Grafiker  Ernst Gustav Mossdorf,  1930 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Norwegen

<b>Norwegen</b><br>Das norwegische Königspaar mit Bundespräsident Moritz Leuenberger in St. Gallen, 6. April 2006  © KEYSTONE / Regina Kuehne.<BR/>Für den Staatsbesuch von König Harald V. (rechts) und Königin Sonja wurde eine Besichtigung der barocken Stiftsbibliothek St. Gallen organisiert.<BR/>

Novara, Schlachten bei

<b>Schlachten bei Novara</b><br>Die Hinrichtung Hans Turmanns im Jahr 1501. Illustration in der "Luzerner Chronik" von   Diebold Schilling,  1513 (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Eigentum Korporation Luzern).<BR/>Nach der Rückkehr der Urner Truppen wurde Turmann als Verräter vor Gericht gezogen und zum Tod verurteilt. Der Henker von Zürich begab sich nach Altdorf, um die Enthauptung vorzunehmen.<BR/>

Nucé, Léopold de

<b>Léopold de Nucé</b><br>Porträt des Generals. Zeichnung mit Hervorhebungen in Aquarell und Pastel aus dem "Cahier vert" von  Benjamin Bolomey,  um 1800 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Nachdem er im Ersten Koalitionskrieg 1792 in der französischen Armee für kurze Zeit General gewesen war, wurde er nach seiner Rückkehr ins Wallis 1798 als Général Nucé bekannt.<BR/>

Nüscheler, Arnold

<b>Arnold Nüscheler</b><br>Foto von Johannes Meiner, um 1895  (Staatsarchiv Zürich).<BR/>

Nüscheler, Johann Ludwig

<b>Johann Ludwig Nüscheler</b><br>Kupferstich von  Hans Ulrich Heidegger,   1732 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>In die Amtstracht des Zürcher Antistes (Vorsteher der reformierten Zürcher Kirche) gekleidet, weist der Porträtierte auf die offene Bibel. Zu lesen sind die Worte des Apostels Paulus: "Wachet, stehet im Glauben, seyt mänlich, werdet gestärkt".<BR/>

Nutzungskonflikte

<b>Nutzungskonflikte</b><br>Das Pfäffikerried, Plan von  Johannes Müller 1771 (Staatsarchiv Zürich, Plan B 70).<BR/>Die Nutzung des Pfäffikerrieds (Streue, Holz, Obst, Torf, Lehm, Weide) war Gegenstand langjähriger Streitigkeiten zwischen Pfäffikon und Wermatswil wie auch innerhalb der beiden Gemeinden. Die Allmendteilung scheiterte wiederholt. 1771 und 1772 unternahm der Kyburger Landvogt – gestützt auf den Plan von Ingenieur Johannes Müller – vergeblich Vermittlungsversuche.<BR/>

Nyfeler, Albert

<b>Albert Nyfeler</b><br>Vom Walliser Künstler gestaltetes Tourismusplakat für die Eisenbahngesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon (BLS), 1946 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Nyon (Gemeinde)

<b>Nyon (Gemeinde)</b><br>Plakat für das Paléo Folk Festival 1983, gestaltet vom Atelier  Bavaud (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Unter dem Namen First Folk Festival fand 1976 im Gemeindesaal von Nyon mit rund 1'800 Besuchern die erste Ausgabe des Festivals statt. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich das Paléo Festival zu einem europäischen Musikfestival mit etwa 120 Konzerten entwickelt, die jeweils während einer Woche von rund 225'000 Festivalteilnehmern besucht werden.<BR/>

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