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10/2017
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Labhardt, Jakob

<b>Jakob Labhart</b><br>Als Divisionär. Fotografie, 1935/36 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Laborde, Jean-Benjamin de

<b>Jean-Benjamin de Laborde</b><br>Titelseite einer der Ausgaben der "Tableaux de la Suisse" von Beat Fidel Zurlauben, mit einem Stich von  François-Denis Née (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Stich von 1785 zeigt den Obelisken, den Abbé Guillaume Thomas François Raynal in Erinnerung an die Gründer der helvetischen Freiheit 1783 auf der Insel Altstatt im Vierwaldstättersee errichten liess. Das Monument wurde 1796 durch einen Blitz zerstört.<BR/>

Labram, Jonas David

<b>Jonas David Labram</b><br><I>Oxalis acetosella L.</I> (Sauerklee); Originalaquarell für die "Sammlung von Schweizerpflanzen" (Universitätsbibliothek Basel, Nachlass Labram, A 15, fol. 4).<BR/>

Lachenal, Adrien

<b>Adrien Lachenal</b><br>Der Freisinnige Adrien Lachenal (links) und der Liberale Philippe Godet (rechts) anlässlich der Feier der akademischen Gesellschaft Belles-Lettres 1898 in Rolle (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Lädrach, Otto

<b>Otto Lädrach</b><br>Der Missionar an der früheren Goldküste (heute Ghana), 1903 (Bernisches Historisches Museum).<BR/><BR/>

Lambert, Johann Heinrich

<b>Johann Heinrich Lambert</b><br>Situs Thermometrorum, nach 1764 (Universitätsbibliothek Basel, L Ia 733, S. 438, Fol. 701v).<BR/>In diesem eigenhändig skizzierten massgerechten Grundriss seiner Berliner Wohnung hat Lambert die genaue Aufstellung der für seine Beobachtungsreihen benutzten Instrumente (Barometer, sechs Thermometer, Hygrometer) eingezeichnet. Der Situationsplan bildet den Anfang von Lamberts meteorologischen Aufzeichnungen in Berlin, die er bis zu seinem Tod fortgeführt hat.<BR/>

Landesausstellungen

<b>Landesausstellungen</b><br>Plakat von  Emile-Auguste Pinchart   für die Landesausstellung in Genf 1896 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Landesausstellungen</b><br>Plakat von  Emile Cardinaux  für die Landesausstellung in Bern 1914 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Landesausstellungen</b><br>Plakat von  Alois Carigiet  für die Landi 1939 in Zürich (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Landesausstellungen</b><br>"Die Schweiz von morgen lädt Sie heute ein". Plakat von  Franz Fässler  für die Expo 64 in Lausanne (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Landesverrat

<b>Landesverrat</b><br>Plakat für den Film von Richard Dindo und Niklaus Meienberg, gestaltet vom Grafiker Pierre Brauchli, 1977 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Ernst Schrämli wurde im Zweiten Weltkrieg als einer von 22 Schweizern wegen Landesverrats zum Tod verurteilt und am 11. November 1942 erschossen. Der Dokumentarfilm zeichnet die Lebensgeschichte des jungen Mannes nach, der das deutsche Konsulat mit Informationen belieferte. Der Film (1976) und die unter dem gleichen Titel veröffentlichte Buchreportage von Meienberg (1977) stellen die als Exempel statuierte Hinrichtung der Straffreiheit gegenüber, die zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten genossen, die mit den Nazis kollaboriert hatten. Das umstrittene Werk löste eine heftige öffentliche Debatte aus.<BR/>

Landesverteidigung

<b>Landesverteidigung</b><br>Ausstellungsplakat von  Otto Baumberger,   1934 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Zwischen 1934 und 1939 sensibilisierten zahlreiche Veranstaltungen wie Ausstellungen, Flugtage und Defilees die Öffentlichkeit für die verschiedenen Aspekte der Landesverteidigung.<BR/><BR/>

Landfrieden

<b>Landfrieden</b><br>Peter von Aarberg und Berner Krieger treiben geraubte Schweine, Rinder und zwei mit Beutestücken von einem Raubzug nach Avenches (um 1300) bepackte Pferde vor sich her. Illustration in der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 216).<BR/>Plünderungen und Fehden waren häufig, wobei die Schäden sowohl für die beteiligten Parteien wie auch für die nicht direkt in Kriegshandlungen involvierte Bevölkerung beträchtlich waren. Gottes- und Landfrieden trugen dazu bei, sie in Grenzen zu halten.<BR/><BR/>

Landmann, Julius

<b>Julius Landmann</b><br>Fotografie, um 1920 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>

Landwirtschaftliche Genossenschaften

<b>Landwirtschaftliche Genossenschaften</b><br>Werbeplakat für das Saatgut der genossenschaftlichen Detailhandelsorganisation Volg, 1969 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Langenthal

<b>Langenthal</b><br>Marktgasse um 1840. Kolorierte Lithografie von  G. Weber (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nachdem Langenthal im 18. Jahrhundert städtische Handesprivilegien erhalten hatte, nahm das Dorfzentrum urbanere Züge an, und die ländlich geprägten giebelständigen Häuser mit Ründifronten verschwanden. Einen ersten modernen Akzent setzte der 1808 vollendete Neubau des Kaufhauses (Mitte links), der mit dem Gasthof Bären (vorne links) bis heute das Ortszentrum bildet. Rechts vorne sind die erhöhten Gehsteige zu erkennen, die als Schutz gegen das Hochwasser der Langeten errichtet wurden.<BR/><BR/>

Langobarden

<b>Langobarden</b><br>In einer Nekropole in Stabio gefundenes Goldblattkreuz aus gepresster Goldfolie, 1. Hälfte 7. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das 9 x 9 cm grosse Fundstück aus einem langobardischen Grab bezeugt die kulturellen Wechselbeziehungen jener Epoche. Die Ornamentik ist charakteristisch für die damalige Kunstproduktion im nördlichen Italien.<BR/>

Latein

<b>Latein</b><br>Der "Novus Graecismus" des  Konrad von Mure.   Textanfang mit Vorrede und Marginalglossen. Handschrift von 1312 (Universitätsbibliothek Basel, Ms. F I 22, Fol. 3r).<BR/>Das zwischen 1244 und ungefähr 1250 entstandene Lehrgedicht umfasst 10'550 Verse. Die ersten drei Bücher behandeln die lateinische Grammatik, sechs weitere Realienkunde aller Art, das letzte Buch ist der Kirchengeschichte und Liturgie gewidmet. Als eigentliche Schulenzyklopädie des mittelalterlichen Bildungskanons wurde der "Novus Graecismus" bis ins 15. Jahrhundert benutzt.<BR/>

Lateinamerika

<b>Lateinamerika</b><br>Informationsbroschüre für Schweizer Auswanderer nach Argentinien, verfasst und vertrieben vom eidgenössischen Auswanderungsamt, Ausgabe von 1911 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Ratgeber enthält praktische Informationen über die Reise, das schweizerische Auswanderungsgesetz, Pflichten und Rechte der Einwanderer in Argentinien und andere Formalitäten. Sie orientiert über Arbeitsmöglichkeiten, vor allem für Landwirte, warnt aber auch vor der Vorstellung, dort leicht gut bezahlte Arbeit zu finden. Die Zahl der in Argentinien lebenden Schweizer wird in diesem Ratgeber auf 30'000 geschätzt.<BR/><b>Lateinamerika</b><br>Plakat einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich über "Fotografie Lateinamerika 1860 bis heute", 1981 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Latènezeit

<b>Latènezeit</b><br>Bogenfibel mit Drachenkopf und kreisaugenverziertem Nadelrast der Frühlatènezeit (4. Jahrhundert v.Chr.). Fibel vom Duxer Typ, Variante Carzaghetto. Fund aus dem Grab 145 in Arbedo (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><BR/><b>Latènezeit</b><br>Krug mit Henkel, Keramik der Spätlatènezeit. Fund aus dem Grab 99 in Giubiasco (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Laubi, Hugo

<b>Hugo Laubi</b><br>Vom Zürcher Grafiker 1918 entworfenes Abstimmungsplakat (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Plakat unterstützt die sozialdemokratische Initiative, über die am 2. Juni 1918 abgestimmt wurde. Da die meisten Gemeinden das Plakat als zu brutal beurteilten, wurde es eine Woche vor der Abstimmung fast überall verboten.<BR/><BR/>

Laufenburg (AG, Gemeinde)

<b>Laufenburg (AG, Gemeinde)</b><br>Ansicht von Südwesten. Kolorierte Aquatinta von Friedrich Salathé nach einer Zeichnung von  Johann Ludwig Bleuler,  Anfang der 1830er Jahre (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die beiden Stadtteile – das zum Grossherzogtum Baden gehörige Klein-Laufenburg (links) am nördlichen Rheinufer und das aargauische Gross-Laufenburg (rechts) am südlichen Rheinufer – sind an der engsten Stelle des Rheins durch die 1207 erstmals urkundlich erwähnte und in der Folge mehrfach erneuerte Brücke verbunden. Im Vordergrund erkennt man die Stromschnelle, den Laufen, mit den reichen Fischgründen im oberen Teil.<BR/>

Laupen (BE)

<b>Laupen (BE)</b><br>Ansicht von Süden. Aquarellvedute aus der Sammlung von Albrecht Kauw, spätes 18. Jahrhundert (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Das Städtchen liegt im Schutz der hoch über dem Senseufer thronenden Burg, die 1648–1650 durch den barocken Neubau des Amtshauses (links) zur schlossartigen Anlage erweitert worden ist. In der Mitte des Städtchens erhebt sich die 1734–1736 neu gebaute reformierte Kirche. In der mittelalterlichen Ringmauer sind links das Murtentor, rechts das Freiburgtor und rechts unten am Bildrand die gedeckte Holzbrücke über die Sense zu erkennen.<BR/>

Lausanne (Gemeinde)

<b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Stadt und Umland von Westen, um 1820. Kolorierte Aquatinta von  Jean Du Bois (Musée historique de Lausanne).<BR/>Von Maladière bzw. von der Mündung des Flon aus sind einige topografische Merkmale zu sehen, welche Lausanne vom Mittelalter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts prägten: die deutliche Trennung zwischen der Stadt und dem Hafen (Ouchy), der tiefe Einschnitt des Flontals vor seiner Aufschüttung (1874–1964) und das Sumpfgebiet am Seeufer, wo die gallorömische Siedlung Lousonna lag.<BR/><b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Ausschnitt aus dem Stadtplan von  David Buttet  für den Rathaussaal, 1638 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Der Ausschnitt zeigt das Burgpanner mit der Kirche Saint-François. Ausserhalb der Mauern südlich der Stadt erstrecken sich die mit Wein- und Obstkulturen bewirtschafteten Hügel bis an die Ufer des Genfersees. Die Rue de Bourg führt im Osten (rechts) bis an die Porte de Saint-Pierre und setzt sich durch die Vorstadt Etraz in Richtung Vevey fort. Bis zu den Umgestaltungen des 19. Jahrhunderts bildete sie ein Teilstück der Ost–West-Achse (Italien–Frankreich).<BR/><b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Wahlplakat der Liberalen Partei für die Gemeindewahlen 1933. Lithografie aus der Druckerei Marsens (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die drohende Machtübernahme der Sozialdemokraten bei den Wahlen 1933 erregte die Angst der Lausanner Bürgerlichen: "Bürger! Willst du das Rathaus den Sozialdemokraten überlassen? Nein, dann wähle die Liste der Liberalen".<BR/><b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Das weitgehend aufgeschüttete Flontal und die Chauderonbrücke. Foto um 1940 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die Compagnie du chemin de fer Lausanne–Ouchy, Besitzerin des Gebiets bis zur 1905 erbauten Chauderonbrücke (über der Bildmitte), begann 1874 mit der Aufschüttung des Flontals unterhalb des Grand Pont. Im neuen Quartier wurden Lagerhallen und Verbindungsstrassen zu den umliegenden Stadtteilen gebaut. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Quartier Flon zum Freizeit- und Geschäftsviertel umgenutzt. Mit dem Zugang zur Metro im Westen von Lausanne (M1), zur Eisenbahn Lausanne–Echallens–Bercher sowie zur Metro Ouchy–Spital–Epalinges (M2), die 2004–2008 gebaut wurde, blieb dieses eine Drehscheibe für den Verkehr.<BR/><b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Die Stadt aus der Vogelschau. Chromolithografie von  Alfred Guesdon  für das Werk "La Suisse à vol d'oiseau", eine in Paris um 1858 veröffentlichte Serie (Musée historique de Lausanne).<BR/>Kantonsingenieur Adrien Pichard sah vor, eine Umfahrung mit geringem Gefälle zu bauen, um den Verkehr zwischen den Hügeln zu erleichtern. Zuerst baute er den Grand Pont über dem Flontal, der 1844 für den Verkehr geöffnet wurde (in der Bildmitte). Dieser verbindet Bourg und den Platz Saint-François mit der Vorstadt Ale im Westen. Zwischen 1851 und 1855 wurde der Tunnel unter dem Schloss Saint-Maire (ganz links) angelegt. Die Stadt war aber immer noch von ihrem Hafen in Ouchy getrennt. Die Quartiere am Hang unterhalb von Saint-François (rechts im Bild) entstanden erst mit dem Bau des Bahnhofs, v.a. aber in den 1880er Jahren nach dem Bau der Standseilbahn Lausanne–Ouchy.<BR/><b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Plakat für eine Ausstellung über die Simplonbahnlinie, 1926 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die am Comptoir suisse anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Tunneleröffnung gezeigte Ausstellung wies auf die wirtschaftliche und touristische Bedeutung dieser Transitachse für Stadt und Region Lausanne hin.<BR/><b>Lausanne (Gemeinde)</b><br>Plakat für eine Retrospektive von Jean-Luc Godards Filmen im Schweizer Filmarchiv, entworfen vom Grafiker  Werner Jeker,  gedruckt bei Albin Uldry in Hinterkappelen, 1991 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1948 in Lausanne als Verein gegründet, wurde das Schweizer Filmarchiv mit dem Bundesgesetz über das Filmwesen 1962 zu einer nationalen Institution. Seit 1981, als das Filmarchiv eine Stiftung wurde, befinden sich sein Sitz und die Kinosäle im ehemaligen Casino von Montbenon.<BR/>

Lavanchy, Henri-Ferdinand

<b>Henri-Ferdinand Lavanchy</b><br>Werbeplakat für das Stellenvermittlungsunternehmen, Ende der 1960er Jahre (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Lavater, Johann Kaspar

<b>Johann Kaspar Lavater</b><br>Der Zürcher Pfarrer und Schriftsteller an seinem Arbeitstisch, 1798. Gouache von  Antonio Orazio Moretto (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Lavater lernte den deutschen Maler Moretto in Zürich kennen, worauf dieser mehrere Jahre lang für ihn tätig war. Er zeichnete vor allem physiognomische Darstellungen und malte religiöse Bilder, von denen im Hintergrund einige sichtbar sind.<BR/>

Lavey-Morcles

<b>Lavey-Morcles</b><br>Werbeplakat für die Bäder von Lavey-les-Bains. Gestaltet um 1890 vom Atelier  Gantner,  Lithografie von J. Chappuis, Lausanne (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Lebenszyklus

<b>Lebenszyklus</b><br>Fayence-Schale, um 1810 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Stufen des Alters boten zu allen Zeiten Anlass zur Darstellung idealisierter sozialer Ordnungen.<BR/>

Legrand, Johann Lukas

<b>Johann Lukas Legrand</b><br>Als Mitglied des Direktoriums der Helvetischen Republik. Radierung von  Heinrich Pfenninger,   1798 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>

Lehrerseminar

<b>Lehrerseminar</b><br>Lehrerseminar Münchenbuchsee. Lithografie von   F. Kräuchli,   1850 (Burgerbibliothek Bern).<BR/>Das erste Lehrerseminar des Kantons Bern in der ehemaligen Johanniterkommende war von der Kirche und landwirtschaftlich genutzten Gebäuden umgeben, was den Vorstellungen des 19. Jahrhunderts entsprach, die Lehrerbildung an das kirchliche und ländliche Leben anzupassen.<BR/>

Leica

<b>Leica</b><br>Werbeplakat für Fotoapparate der Marke Leica, 1974 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Lektüre

<b>Lektüre</b><br>Lesemaschine bzw. Bücherrad. Illustration in   Agostino Ramellis  Werk "Le Diverse Et Artificiose Machine", Paris, 1588, S. 317 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das in französischer und italienischer Sprache verfasste Werk im Folioformat enthält mehrere druckgrafische Tafeln mit Abbildungen von Kriegsmaschinen sowie von ausgeklügelten Mechanismen für Wasserpumpen, Brunnen und Mühlen. Der aus Ponte Tresa stammende Ingenieur Agostino Ramelli stellte sich in den Dienst des französischen Königs Heinrich III., bevor er in Paris eine Druckerei gründete.<BR/>

Lenk

<b>Lenk</b><br>Kurbad und Hotel. Farblithografie, Mitte 19. Jahrhundert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Ansicht der stattlichen Kur- und Hotelanlage mit Garten und Park, damals unter der Direktion von A. Kaelin-Archinard, ist umrahmt von Veduten mit den Naturschönheiten in der Umgebung von Lenk: links die Simmenfälle, rechts der Iffigfall und unten das Panorama von der Mülkerblatte aus.<BR/>

Léry, Jean de

<b>Jean de Léry</b><br>Titelseite der in La Rochelle veröffentlichten Geschichte einer Reise nach Brasilien, 1578 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>

Leu, Hans (der Jüngere)

<b>Hans Leu (der Jüngere)</b><br>Tafelbild mit Kreuztragung Christi und heiliger Veronika. Stiftung zum Gedenken an Gefallene der Schlacht von Marignano. Öl auf Holz, nach 1515 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das unten rechts signierte Bild zählt zu den wenigen Sakralgemälden Leus, die den reformatorischen Bildersturm überlebt haben, vermutlich weil es die Stifter an sich genommen hatten. Am unteren Bildrand sind die Wappen der gefallenen Zürcher (wahrscheinlich Hans Bürkli, Bilgeri I. von Hohenlandenberg und Alexander Metzger) dargestellt, deren Gedenken die Stiftung galt. Leu lenkt von seiner Schwäche in der Komposition figurenreicher Szenen ab, indem er den Blick des Betrachters auf den gemarterten Körper Christi leitet und der szenischen Darstellung die Funktion eines Andachtsbildes verleiht.<BR/>

Leupin, Herbert

<b>Herbert Leupin</b><br>Plakat für das 36. Schweizerische Skirennen in Grindelwald, 1942 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Liberale Partei (LP)

<b>Liberale Partei (LP)</b><br>Plakat der Liberalen von Basel-Stadt für die eidgenössischen Wahlen von 1931, gestaltet von Titus Burckhardt (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Wahlspruch richtete sich gegen die Linke. Die Sichel als Zeichen des Kommunismus versinnbildlicht die Gefahr, die von der Sozialisierung der Wirtschaft ausgeht.<BR/><b>Liberale Partei (LP)</b><br>Plakat der Waadtländer Liberalen für die eidgenössischen Wahlen von 1943, gestaltet von Willy Jordan (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Wahlparolen der Liberalen Partei lauten: «Vertrauensvoll säe ich. Ordnung und Freiheit, Gerechtigkeit und sozialer Friede. Familie, Gewerbe, Vaterland.»<BR/>

Liberalismus

<b>Liberalismus</b><br>Werbeplakat für die Neue Zürcher Zeitung von  Hermann Suter,   1948–49 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Plakatunterschrift macht darauf aufmerksam, dass die Neue Zürcher Zeitung trotz ihrer wirtschaftsliberalen Ausrichtung auch kulturellen Themen einen hohen Wert beimisst: Ab Februar 1949 veröffentlichte sie die Memoiren Winston Churchills.<BR/><BR/>

Liebermann, Rolf

<b>Rolf Liebermann</b><br>Während der Expo 64 in Lausanne vor seiner "Büromaschinenmusik" (rechts)  © KEYSTONE.<BR/>Für den Wirtschaftspavillon der Schweizerischen Landesausstellung komponierte Liebermann die Symphonie "Les Echanges", ein Dreiminutenstück, in dem 156 lochkartengesteuerte Büromaschinen klappern.<BR/>

Limes

<b>Limes</b><br>Grundrissaufnahmen der spätrömischen Kastelle Irgenhausen (Mitte) sowie Kirchlibuck und Sidelen (unten) in Tenedo (Zurzach). Lithografierte Tafel, publiziert von  Ferdinand Keller  in den "Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich", Band 12, Heft 7, 1860, Tafel V (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Limmat

<b>Limmat</b><br>Wappenscheibe der Zürcher Niederwasserschiffer, 1581 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die von den Schiffsmeistern des Niederwassers (Flussschifffahrt) gestiftete Scheibe stellt die Limmat bei der oberen Brücke (heutige Münsterbrücke) in Zürich und ihre vielfältigen Nutzungen dar. Das Frachtschiff bezeugt die Bedeutung des Flusses als Verkehrs- und Handelsweg. Auf die Fischerei weisen das Fischfach (aus Pfählen und geflochtenem Astwerk bestehende trichterförmige Fischereiverbauung) und die Fischerhütte an dessen Mündung hin. Das Schöpfrad auf der Brücke diente der Trinkwasserförderung. Und schliesslich haben auch die Badefreuden der Jugend ihren Platz.<BR/>

Lindi

<b>Lindi</b><br>Werbeplakat des Berner Künstlers für Kleider-Frey, 1950 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Lindt, Rudolf

<b>Rudolf Lindt</b><br>Werbeplakat für Lindt Schokolade, gestaltet vom Zürcher Atelier Althaus, 1930 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Linksradikalismus

<b>Linksradikalismus</b><br>Plakat der Revolutionären Marxistischen Liga, 1969: "Unser Kandidat hat auf keiner Liste Platz gefunden" (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Liturgie (katholisch)

<b>Liturgie (katholisch)</b><br>Gestickter Rückenschild eines von Jakob von Savoyen, Graf von Romont, der Kathedrale von Lausanne gestifteten Chormantels, zwischen 1463 und 1478 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die sieben Sakramente, mit denen der Chormantel bestickt ist, gewähren Einblick in Riten, liturgisches Mobiliar und Gerät des Spätmittelalters. Den Rückenschild ziert das Messopfer als wichtigstes Sakrament. In der himmlischen Sphäre erscheint der Schmerzensmann als Zeichen für die Realpräsenz Christi in der Wandlung, die der Priester am linken Altar vollzieht, indem er die Hostie zur Konsekrierung erhebt. Am Altar rechts empfängt ein vornehmes Paar die Kommunion. Der Priester trägt den für Segnungen und Prozessionen üblichen Chormantel mit Stickereibesatz, der Priester links das Pluviale, das Messgewand.<BR/>

Locarno (Gemeinde)

<b>Locarno (Gemeinde)</b><br>Blick auf die Piazza Grande während des Eröffnungsfilms am 60. internationalen Filmfestival, 1. August 2007  © KEYSTONE / Martial Trezzini.<BR/>

Loeb

<b>Loeb</b><br>Werbeplakat von  Walter Küpfer,   1916 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Loewensberg, Verena

<b>Verena Loewensberg</b><br>Plakat der Künstlerin für eine Retrospektive ihrer Werke in der Galerie Suzanne Bollag in Zürich, 1970 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Lohn

<b>Lohn</b><br>Lohngeschirr eines Kundenmüllers. Lärchenholz, mit der Jahreszahl 1749 auf dem vorderen Rand und der Hausmarke auf der Boden- und der Aussenfläche (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Mit Hilfe dieses Werkzeugs mass der Müller jenen Anteil ab, den ihm der Kunde als Naturallohn schuldete.<BR/><b>Lohn</b><br>"Die Löhne herabsetzen heisst rückwärts gehen. Nein zum Krebsgang!". Abstimmungsplakat gegen das "Bundesgesetz über die vorübergehende Herabsetzung der Besoldungen, Gehälter und Löhne der im Dienste des Bundes stehenden Personen", 1933 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Senkung der Beamtengehälter, die der Bundesrat als Massnahme zur Krisenbekämpfung in der Zwischenkriegszeit vorgesehen hatte, wurde von den Arbeitnehmerorganisationen mit einem Referendum bekämpft. Am 28. Mai 1933 verwarf das Volk den Gesetzesentwurf mit einer Mehrheit von 55,1%.<BR/>

Lohner, Emil

<b>Emil Lohner</b><br>Fotografie, um 1930 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Longines

<b>Longines</b><br>Werbeplakat für die "beste Präzisionsuhr", gestaltet von  Leonetto Cappiello,   1922 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Lonza

<b>Lonza</b><br>Werbeplakat, 1935 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Lory, Gabriel (Père)

<b>Gabriel Lory (Père)</b><br>Der Maler an seiner Staffelei. Öl auf Leinwand von  David Sulzer,   um 1825 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>

Luban, Boris

<b>Boris Luban-Plozza</b><br>Doppelseite aus dem Buch «Schlaf’ Dich gesund!», mit Anleitungen zum autogenen Training, von Boris Luban-Plozza und Hans H. Dickhaut, achte Auflage, erschienen 1993 (Schweizerische Nationalbibliothek).  <BR/><BR/>

Lucens

<b>Lucens</b><br>Ansicht des Schlosses von Südosten. Aquarell eines unbekannten Malers, Ende 18. Jahrhundert (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Das Schloss diente 1542-1798 als Sitz des bernischen Landvogts von Moudon.<BR/>

Lugano (Gemeinde)

<b>Lugano (Gemeinde)</b><br>Plakat für das Grandhotel Métropole & Majestic, gestaltet von  Otto Ernst , um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Grafisch werden die Lichter der Standseilbahn auf den San Salvatore (1890) mit dem Grandhotel von Lugano verbunden, das zwischen 1900 und 1903 vom Architekten Giuseppe Ferla umgebaut und renoviert wurde.<BR/>

Luternau, Augustin von

<b>Augustin von Luternau</b><br>Porträt eines unbekannten Künstlers, um 1555 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Inschrift oben links erwähnt seine Titel und Funktionen: Augustin von Luternau, erster Landvogt zu Chillon, auch gewesener Landvogt von Gex, Herr zu Belp und Liebegg.<BR/><BR/>

Luternau, Rudolf von

<b>Rudolf von Luternau</b><br>Porträt. Aquarell auf Papier, signiert von  Daniel David Burgdorfer,   1832 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Ein Zettel auf der Bildrückseite ruft in Erinnerung, dass Rudolf von Luternau Ratgeber der russischen Grossfürstin Anna Feodorowna war, als diese ihr 1814 an der Aare in Bern erworbenes Landgut zum Elfenaupark umgestalten liess.<BR/><BR/>

Lutz, Carl

<b>Carl Lutz</b><br>Bei seiner Ankunft in Budapest 1942 auf einer Festungsmauer über der Donau  © KEYSTONE.<BR/>

Lutz, Samuel

<b>Samuel Lutz</b><br>Im Alter von 55 Jahren. Kupferstichporträt nach einer Zeichnung von  Johann Rudolf Dälliker,  gestochen von Johann Georg Seiler (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Kupferstich ist als Frontispiz in ein Exemplar seiner moraltheologischen Schrift von 1726 eingeklebt.<BR/>

Luxus

<b>Luxus</b><br>Titelseite aus dem Genfer Sittenmandat vom 27. November 1785 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Luxus</b><br>Ausschnitt aus dem Genfer Sittenmandat vom 27. November 1785 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Auch wenn Abschnitt 6 des Sittenmandats Kutschen verbietet, die mit Wappen, Zierleisten und Ornamenten aus Feingold, unechtem Blattgold oder Silber geschmückt sind, wurde der Kampf gegen den Luxus in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts nicht mehr so heftig geführt. Die Genfer Gesellschaft hatte sich von den Idealvorstellungen Johannes Calvins abgewandt und die Reichsten verschrieben sich ebenso dem Luxus wie die Oberschichten anderer europäischer Länder.<BR/>

Luzern (Kanton)

<b>Luzern (Kanton)</b><br>Altarantependium aus dem Frauenkloster Eschenbach. Wollwirkerei, frühes 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Umwandlung der Augustinerinnengemeinschaft in einen Zisterzienserinnenkonvent 1588 liess das Kloster aufblühen. Von der guten wirtschaftlichen Lage zeugen die Erneuerung der liturgischen Ausstattung und umfangreiche Bauten, v.a. der Teilneubau 1625–27. Das in dieser Zeit für das Kloster gefertigte Antependium zeigt eine auf den Frauenkonvent abgestimmte Thematik. In einem Paradiesgarten sind um die Muttergottes sieben heilige Jungfrauen versammelt, unter ihnen rechts Katharina, die Schutzpatronin des Klosters. Seitlich sind Zisterzienserinnen im Gespräch mit Engeln zu sehen.<BR/><b>Luzern (Kanton)</b><br>Wahlplakat der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) des Kantons Luzern für die Grossrats- und Regierungsratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Luzern (Kanton)</b><br>Werbeplakat für das Meyer'sche Diorama in Luzern, spätes 19. Jahrhundert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im Fremdenquartier hinter den Quaihotels richtete Ludwig Meyer von Schauensee 1854 in der Nähe des Löwendenkmals ein Diorama ein. Auf künstlich beleuchteten, naturgetreuen Transparentbildern betrachteten Besucher, welche die Strapazen einer Besteigung nicht auf sich nehmen wollten oder wegen schlechter Witterung davon abgehalten wurden, bequem die Rundsicht von Rigi-Kulm und vom Pilatus. Das Diorama gehörte bis zum Abbruch 1903 zu den beliebtesten Touristenattraktionen Luzerns.<BR/><b>Luzern (Kanton)</b><br>Plakat für das Jazzfestival Willisau 1979, gestaltet von dessen Organisator  Niklaus Troxler (Schweizerische Nationalbibliothek, Plakatsammlung).<BR/><b>Luzern (Kanton)</b><br>Plakat für die Musikwochen Ettiswil, 11.–23. Mai 1980, entworfen von  Eugen Bachmann (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Lyss

<b>Lyss</b><br>Alte Kirche (1935 aufgegeben) und Pfarrhaus. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel,  1823 (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/><BR/>

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z