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06/2017
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Kaba

<b>Kaba</b><br>Werbeplakat der Bauer AG, 1925 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Bauer AG führte die Produktion von Büromöbeln aus Stahlblech (Staba) und Kassenschränken (Kaba) weiter.<BR/>

Kaiser, Niklaus (1819-1886)

<b>Niklaus Kaiser</b><br>Broschüre über die Verwaltung und Bewirtschaftung der Staatswaldungen des Kantons Bern, veröffentlicht 1880 in Laufen (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Kaiserstuhl (AG)

<b>Kaiserstuhl</b><br>Luftaufnahme von Nordosten, um 1940 (Schweizerische Nationalbibliothek) © Photoswissair, Zürich.<BR/>Im Vordergrund erkennt man die Burg der Freiherren von Kaiserstuhl, die als Brückenkopf auf dem deutschen Rheinufer liegt und ein halbes Jahrhundert vor der Stadtgründung entstanden ist. Der Zugang vom Südufer wird durch die Stadt selbst, die in den 1260er Jahren befestigt worden ist, verwehrt. Mehrere Holzbrücken gingen der abgebildeten, 1890 erbauten Stahlbrücke voraus, die ihrerseits 1985 ersetzt wurde.<BR/><BR/>

Kalender

<b>Kalender</b><br>Persönlicher Kalender, gefertigt von seinem Benutzer  Johann Jakob Aschmann.   Aquarell auf Karton, 1777 (Schweizerisches Nationalmuseum) © A. & G. Zimmermann, Genf.<BR/>Der Kalender hat drei drehbare Skalen: eine für die Tage, eine für die Jahre von 1777 bis 1812 und eine für den Sonnenaufgang und -untergang. Unten das Allianzwappen Schmid-Aschmann, Thalwil.<BR/>

Kalter Krieg (1945-1989)

<b>Kalter Krieg</b><br>Schweigeminuten auf dem Bahnhofplatz in Bern am 20. November 1956, aus Solidarität mit den Opfern der brutalen Unterdrückung des Ungarnaufstands  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Kambli [Kambly]

<b>Kambli</b><br>Werbeplakat von  Werner Belmont und Heinz Jost  für die Bretzeli aus dem Emmental, 1979 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Kandersteg (BE)

<b>Kandersteg</b><br>Plakat des Grafikers  Pierre Monnerat,   1948 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Kantonalbanken

<b>Kantonalbanken</b><br>Werbeplakat für die Kantonalbanken, gestaltet von der Agentur  Rudolf Farner,   1985 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Kantone

<b>Kantone</b><br>Das grosse Siegel der Eidgenossenschaft der 22 Kantone von 1815. Stich von  Rudolf Dickenmann ,  um 1850 (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-39461).<BR/>Der Herausgeber hat das Siegel von 1815 der neuen Lage angepasst. Auf die beiden aus der Teilung von 1833 hervorgegangenen Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft verweisen die zwei Weibel auf der rechten Bildseite. Neuenburg wird bereits durch das Wappen, das nach der Revolution von 1848 eingeführt worden ist, vertreten. Verschiedene Versionen dieser Art von Stich wurden zwischen 1830 und 1860 verbreitet und sollten das eidgenössische Bewusstsein der Kantone und ihrer Bürger stärken.<BR/>

Kapitalmarkt

<b>Kapitalmarkt</b><br>Am 6. Dezember 1852 in St. Gallen ausgegebene Inhaberaktie der Gesellschaft Lake Constance and Basle Railway im Wert von Fr. 500.- für den Streckenabschnitt zwischen Wil (SG) und Rorschach (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Zu Beginn des Eisenbahnbaus wurden viele Bauvorhaben durch privates englisches Kapital finanziert. Die Verlängerung der Strecke Winterthur–Wil bis nach Rorschach erfolgte 1856.<BR/><BR/><b>Kapitalmarkt</b><br>Am 15. November 1920 in Täuffelen ausgegebene Obligation der Seeländischen Wasserversorgungs-Genossenschaft zu 10 Franken (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Lithografierte Darstellungen des unterschiedlichen Wassergebrauchs (Kühe an der Tränke, Feuerwehr, Waschfrauen) zieren das Wertpapier.<BR/><b>Kapitalmarkt</b><br>Von   Advico, Young & Rubbicam   gestaltete Werbung für die Wirtschaftszeitung "Cash", 1989 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die zur Ringier AG gehörende Wochenzeitung machte sich als Wirtschaftsblatt einen Namen, das eine breite Öffentlichkeit ansprach. Im Juli 2007 stellte "Cash" sein Erscheinen ein, fand aber in der täglich erscheinenden Gratiszeitung "Cashdaily" einen Nachfolger und wird als Online-Zeitung mit Links zu Banken, Fonds und Derivaten sowie zur Börse weitergeführt.<BR/>

Kapodistrias, Ioannes Antonios (1775-1831)

<b>Ioannes Antonios Kapodistrias</b><br>Besuch von Kapodistrias an der Landsgemeinde in Trogen, 24. April 1814. Stich von   Johann Jakob Mock (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Karikatur

<b>Karikatur</b><br>Karikatur von Gregor Rabinovitch,  erschienen im "Nebelspalter" am 18. November 1938 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Karikaturist (alias "Nebelspalter") im Narrenkleid, ein Bild für die politische Überwachung kurz vor dem Zweiten Weltkrieg.<BR/>

Karl der Grosse (ca. 747-814)

<b>Karl der Grosse</b><br>Der Kaiser überreicht Bischof Theodul von Sitten das Schwert. Miniatur des Breviers von  Jost von Silenen,   1493 (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-4624, Band 1, Folio 295r).<BR/>Vom 12. Jahrhundert an wurde Theodul als Zeitgenosse Karls des Grossen dargestellt. Zahlreiche Bilder, Miniaturen, Fresken und Gemälde illustrieren die legendenhafte Schwertübergabe, mit der die Bischöfe von Sitten ihre weltliche Herrschaft über das Wallis legitimierten.<BR/>

Kartelle

<b>Kartelle</b><br>Abstimmungsplakat gegen die Kriseninitiative von  Carl Scherer (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Kartelle</b><br>Abstimmungsplakat gegen die Kartellinitiative  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1955 eingereichte Initiative, die ein Kartellverbot vorsah, wurde nur vom Landesring der Unabhängigen und der Partei der Arbeit unterstützt. Heftig bekämpft vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund und vom Schweizerischen Bauernverband, wurde sie in der Volksabstimmung vom 26. Januar 1958 wuchtig verworfen.<BR/>

Kartoffel

<b>Kartoffel</b><br>"Das Tischgebet im Kanton Bern", Lithografie nach einer Zeichnung von  Ludwig Vogel,   1. Hälfte 19. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Zur Essenszeit versammelt sich die Bauernfamilie um eine Schüssel Kartoffeln (hier mit Käse und Schinken). Die Kartoffel wurde im 19. Jahrhundert für einen grossen Teil der Bevölkerung zur Nahrungsgrundlage. In den Hungerjahren ersetzte sie das Brot und wurde zu Mehl verarbeitet, das man mit Getreidemehl mischte.<BR/><BR/>

Käse

<b>Käse</b><br>Plakat von   Herbert Leupin, 1960 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Katholische Kirche

<b>Katholische Kirche</b><br>Plakat von  Werner Andermatt,   1962 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Kaufleute

<b>Kaufleute</b><br>Frachtschiff auf dem Bodensee. Glasgemälde, Ende 17. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Vornehm gekleidete, zechende Kaufleute fahren auf einem mit Handelsware schwer beladenen Segelschiff vor der Reichenau seeaufwärts. Die Fässer und Warenballen sind mit Kaufmannszeichen, eigentlichen Firmensigneten, versehen. Solche Zeichen trägt auch das (nicht identifizierte) Wappen in der unteren Randleiste.<BR/>

Kavallerie

<b>Kavallerie</b><br>Eine Dragonerschwadron in den 1960er Jahren  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Keller, Augustin (1805-1883)

<b>Augustin Keller</b><br>Antiklerikale Karikatur in der "Wochen-Zeitung", gezeichnet von  Johann Jakob Ulrich , 1846 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Augustin Keller spielt mit Figuren, die Geistliche und Kämpfer der Freischarenzüge darstellen, eine Partie Schach gegen einen Jesuiten. Die Feindseligkeit des Aargauer Politikers gegen die Jesuiten erklärt sich hauptsächlich durch sein Bestreben, die Liberalen – sowohl die kleine Minderheit jener Katholiken, die sich gegen die Vorherrschaft der Geistlichkeit stellten, als auch die reformierte Mehrheit – dazu anzuspornen, die Radikalen im Hinblick auf die Revision des Bundesvertrags auf ihre Seite zu bringen.<BR/>

Keller, Franz Xaver (1772-1816)

<b>Franz Xaver Keller</b><br>Porträt von  L. Zemp,   um 1810.  Lithografiert von Bernard Egli in Luzern, um 1830 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Keller, Friedrich Ludwig (1799-1860)

<b>Friedrich Ludwig Keller</b><br>Als Professor in Halle. Lithografie um 1845 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Keller, Gottfried (1819-1890)

<b>Gottfried Keller</b><br>10-Franken-Banknote der Schweizerischen Nationalbank (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Banknote mit Kellers Porträt war von 1956 bis 1980 im Umlauf.<BR/>

Keller, Johann Balthasar (1638-1702)

<b>Johann Balthasar Keller</b><br>Porträt des Generalkommissars der königlichen Giessereien von Frankreich. Ölgemälde von  Hyacinthe Rigaud,   um 1695 (Schweizerisches Nationalmuseum, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung).<BR/>Kellers linke Hand liegt auf einem Geschütz, dem wichtigsten Erzeugnis seiner Giesserei. Mit der anderen Hand weist er auf die Reiterstatue von Louis XIV., die er nach einem Modell von François Girardon in einem einzigen Gussvorgang geschaffen hatte. Die 1699 auf der Place Louis-le-Grand (heute Place Vendôme) in Paris aufgestellte Statue wurde während der Revolution zerstört.<BR/>

Keller, Max Leo (1897-1956)

<b>Max Leo Keller</b><br>Der Schweizer Nationalsozialist beim Verlassen des Luzerner Rathauses, Juni 1948  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Das Divisionsgericht 6 hatte Keller schon am 9. Januar 1946 wegen Verletzung militärischer Geheimnisse zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 3. Juli 1948 verlängerte das Bundesgericht, das zu diesem Anlass in Luzern tagte, die Haftstrafe wegen Angriffs auf die Unabhängigkeit der Schweiz um weitere zwölf Jahre.<BR/>

Kelten

<b>Kelten</b><br>Eisenhelm aus einer keltischen Werkstatt nördlich der Alpen, 400–250 v.Chr. Fund aus dem Grab 263 in Giubiasco  (Schweizerisches Nationalmuseum, LM-15325).<BR/>

Keramik

<b>Keramik</b><br>"Le berger suisse" ("Der Schweizer Senn"), bemalter Keramikteller, gestaltet von  Pierre Mulhauser,   um 1810 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Killer, Karl (1878-1948)

<b>Karl Killer</b><br>Fotografie aus den 1940er Jahren  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Kinder- und Jugendliteratur

<b>Kinder- und Jugendliteratur</b><br>Buchumschlag der rätoromanischen Originalausgabe des von der Lia Rumantscha in Chur herausgegebenen Kinderbuchs "Uorsin" ("Schellen-Ursli") von Selina Chönz, illustriert von  Alois Carigiet,   1945 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieses Buch machte den Engadiner Brauch des Chalandamarz (1. März) international bekannt. Beim Fest ziehen die Kinder durch die Dörfer, wobei die Buben mit umgehängten Glocken läuten, um den Winter zu vertreiben. Das Buch wurde mehr als eine Million Mal verkauft, in deutscher Sprache über 25-mal neu aufgelegt und in zahlreiche Sprachen übersetzt, so 1950 ins Englische und 2001 ins Japanische.<BR/>

Kindheit

<b>Kindheit</b><br>Ausschnitt einer Ansicht von Belp, um 1780. Aquarell von  Johann Ludwig Aberli (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Kinder spielen unter den aufmerksamen Blicken der Mutter und des Grossvaters frei um den Bauernhof herum. Die idealisierte Darstellung entstand wohl unter dem Einfluss der Aufklärungsphilosophen und Jean-Jacques Rousseaus Roman "Emile".<BR/>

Kinkel, Gottfried (1815-1882)

<b>Gottfried Kinkel</b><br>Porträt um 1848. Stich eines unbekannten Künstlers (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Kirchberg (BE)

<b>Kirchberg (BE)</b><br>Kirche und Pfarrhaus von Westen. Aquarell von  Samuel Weibel,  um 1825 (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Auf einem Hügelplateau über der Emme und dem Dorf liegt weithin sichtbar die um 1506 neu errichtete Dorfkirche. Der 56 m hohe Turm erhielt 1667 einen neuen Turmabschluss nach einem Entwurf von Abraham Dünz, dem Berner Münsterwerkmeister. Links blicken wir auf die westliche Schmalseite des stattlichen, in der Barockzeit erneuerten Pfarrhauses.<BR/>

Kirche und Staat

<b>Kirche und Staat</b><br>Plakat zur eidgenössischen Abstimmung vom 2. März 1980 über die Volksinitiative betreffend die vollständige Trennung von Kirche und Staat. Die Initiative wurde von 78,9% der Abstimmenden abgelehnt (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Kirchengeschichte

<b>Kirchengeschichte</b><br>Titelseite des 3. Bandes von Johann Jakob Hottingers "Helvetischen Kirchengeschichten" (1698–1729) mit der Abhandlung der Reformation (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Hottinger argumentiert in seiner von Christi Geburt bis ins Jahr 1728 reichenden, gegen die katholische Kirchengeschichtsschreibung polemisierenden Darlegung für die These, dass die Reformation nichts Neues sei, sondern die ursprüngliche christliche Kirche wiederherstelle, während die katholische Kirche von ihr abgefallen sei.<BR/>

Kirchenjahr

<b>Kirchenjahr</b><br>Auf Rollen montierter Palmesel aus Steinen (SZ). Geschnitztes und bemaltes Tannen- und Fichtenholz, 176,5 cm hoch, Anfang 11. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Figur wurde zu Beginn der Passionszeit an einer Palmsonntagsprozession im Gedenken an den Einzug Christi in Jerusalem mitgeführt.<BR/><BR/>

Klausenpass (UR, GL)

<b>Klausenpass</b><br>Plakat von  Anton Trieb   für das internationale Bergrennen, 1923 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>An dem von der Zürcher Sektion des Automobilclubs der Schweiz organisierten Rennen, das 1922–34 durchgeführt wurde, nahmen Grössen des Automobilsports wie Rudolf Caracciola, Tazio Nuvolari und Louis Chiron teil.<BR/>

Kleidung

<b>Kleidung</b><br>Porträt der Julie Willading. Ölgemälde von  Friedrich Oelenhainz,  1792 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die französische Mode, wie sie hier von der Frau Emanuel Niklaus Willadings, Vogts von Nyon und Venners zu Bern, getragen wird, war am Ende des Ancien Régime im Patriziat beliebt.<BR/><b>Kleidung</b><br>Plakat von  Robert Alexandre Convert,   1917 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/><b>Kleidung</b><br>Werbeplakat für Jeans, 1981 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/><b>Kleidung</b><br>Werbeplakat eines Basler Hutgeschäfts, 1921 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Klosters-Serneus (GR)

<b>Klosters-Serneus</b><br>Ansicht eines Teils von Klosters von Süden, 1888. Foto von  Gottfried Gassler,   Davos (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Nach dem 1861 erfolgten Ausbau der Prättigaustrasse, welche die Landquart überquert und nach Davos führt, entwickelte sich der Weiler Brüggen (im Vordergrund) stark. Hotels und Pensionen ersetzten nach und nach Mühlen und landwirtschaftliche Bauten entlang des Mönchalpbachs. In Klosters-Platz, dem Sitz der Gemeindebehörden, dominiert die Kirche St. Jakob das Ortsbild. Der Standort des 1889 gebauten Bahnhofs der Rhätischen Bahn zwischen den zwei Weilern trug zur Verdichtung der Streusiedlung bei.<BR/>

Kloten (ZH)

<b>Kloten</b><br>Plakat des Komitees Weltoffenes Zürich, von der Agentur  Rudolf Farner   gestaltet, 1970 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1968 gegründete Interessengruppe Weltoffenes Zürich kämpft für die Förderung des Flughafens Zürich-Kloten. Das Komitee warb mit diesem Plakat für einen wichtigen Kredit zum Ausbau des Flughafens, über den das Stimmvolk des Kantons Zürich abzustimmen hatte.<BR/><BR/>

Knie

<b>Knie</b><br>Plakat von  Heiner Bauer   für die Vorstellungen der Schweizer Tournee des Zirkus 1948  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der untere Teil des Plakats konnte je nach Ort der Veranstaltung geändert werden.<BR/>

Knorr

<b>Knorr</b><br>Werbung für die Streuwürze Aromat aus dem Jahr 1967 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Gut sichtbar auf der Dose ist die Figur des Knorrli, eine Schöpfung des Tessiner Grafikers Hans Tomamichel.<BR/>

Knüsel, Josef Martin (1813-1889)

<b>Josef Martin Knüsel</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", die 1888–1907 bei Orell Füssli in Zürich erschien (Schweizerische Nationalbibliothek) . <BR/>

Kobelt, Karl (1891-1968)

<b>Karl Kobelt</b><br>Eine Bundesratsdelegation trifft Winston Churchill im September 1946 im Garten des Schlosses Allmendingen  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Bundespräsident Karl Kobelt befindet sich rechts im Bild. In der Mitte erkennt man Churchill im Gespräch mit den Bundesräten Ernst Nobs und Max Petitpierre.<BR/>

Koch, Walter (1875-1915)

<b>Walter Koch</b><br>Werbeplakat für das Grafikatelier der Gebrüder Fretz in Zürich, gestaltet von Walter Koch 1913 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Koechlin, Alphons (1821-1893)

<b>Alphons Koechlin</b><br>Lichtdruck, um 1885 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Kohler, Jean-Jacques (1860-1930)

<b>Jean-Jacques Kohler</b><br>Plakat, gestaltet 1932 von  Hans Tomamichel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach der Fusion der Gruppe Peter, Cailler, Kohler mit Nestlé 1929 behielt das Unternehmen den Firmennamen der Schokoladefabrik von Jean-Jacques Kohler. Es unterstrich sogar seine Identität, indem es beim Tessiner Grafiker Hans Tomamichel ein neues Markenzeichen für die Marken Kohler und Cailler bestellte, die Zwillinge Fip und Fop. Fast überall in der Schweiz entstanden Fip-Fop-Clubs, die sich ausschliesslich an Kinder wandten und diesen unter anderem zwei Kinovorstellungen im Jahr anboten.<BR/><BR/>

Kolin, Karl Kaspar (1734-1801)

<b>Karl Kaspar Kolin</b><br>Porträt in imaginärem Denkmal. Lithografie im "Zugerischen Neujahrsblatt für die Jugend und ihre Freunde" von 1842, nach einer Zeichnung von  Wilhelm Moos (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bildnis umrahmen Kolins Familienwappen, Insignien seiner politischen Ämter und seine Schrift "Versuch, der zugerischen Jugend die Thaten ihrer allgemeinen und besondern Vorväter aus dem alten und mittleren Zeitalter einiger Massen bekannt zu machen". Diese war 1785/86 als erstes Zuger Neujahrsblatt erschienen und sollte, im Sinne der späten Aufklärung, die Jugend in vaterländischer Geschichte bilden.<BR/>

Koller, Arnold (1933-)

<b>Arnold Koller</b><br>Am 6. März 1997 empfing der Bundespräsident (rechts) im Bundeshaus den Historiker Jean-François Bergier, der im Gefolge der Auseinandersetzungen um nachrichtenlose Vermögen von Juden soeben von der Bundesversammlung zum Präsidenten der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg ernannt worden war  © KEYSTONE / Alessandro della Valle.<BR/>

Kommerzialisierung

<b>Kommerzialisierung</b><br>Doppelseite aus der "Schweizer Illustrierten Zeitung" Nr. 41 vom 9. Oktober 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Redaktion und Verlag wenden sich mit der Frage "Warum so viele Inserate?" an die Leser und versuchen, den starken Ausbau des Inserateteils gegen Ende der 1920er Jahre zu rechtfertigen. Als Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs und des sich verändernden Konsumverhaltens hat sich der Umfang eines Jahrgangs der Zeitschrift von 954 Seiten im Jahr 1925 auf 2'224 Seiten 1929 weit mehr als verdoppelt.<BR/>

Kommunismus

<b>Kommunismus</b><br>Wahlplakat von  Carl Scherer,   1922 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Kommunismus</b><br>"Kommunismus und Zusammenbruch gehen zusammen. Stimmen Sie Ja gegen den Kommunismus". Plakat zugunsten der Totalrevision der Bundesverfassung für die Abstimmung vom 8. September 1935, gestaltet von  Jacques Wasem (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1934 von rechtsextremen Kreisen lancierte Initiative wurde von Volk und Ständen deutlich abgelehnt. Das Plakat stellt die Totalrevision der Bundesverfassung als Kampf gegen die bolschewistische Gefahr dar.<BR/><BR/><b>Kommunismus</b><br>"Das Volk von Genf ehrt J.V. Stalin, den genialen Erbauer des Kommunismus, den grossen Verteidiger des Friedens, am Montag, 9. März 1953, 20.30 Uhr, Salle du Faubourg, Partei der Arbeit". Vier Tage nach dem Tod des sowjetischen Diktators berief die Partei der Arbeit mit Plakaten eine Feier zu seinen Ehren ein (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Kommunistische Partei (KP)

<b>Kommunistische Partei (KP)</b><br>Wahlplakat der Kommunistischen Partei Zürich, 1933. Linolschnitt eines unbekannten Künstlers, Unionsdruckerei Zürich (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Köniz (Gemeinde) (BE)

<b>Köniz (Gemeinde)</b><br>Werbeplakat zur Eröffnung der Gurtenbahn im September 1899, entworfen von  Anton Reckziegel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Für die auf dem Gebiet der Gemeinde Köniz erbaute Gurtenbahn wurde im grossen Stil geworben. An den Kosten für das Plakat beteiligte sich auch die bei der Talstation gelegene, in der untersten Vignette abgebildete Brauerei zum Gurten. Die übrigen Veduten preisen die Vorzüge des nun bequem erschlossenen, nahe der Stadt Bern gelegenen Ausflugsbergs mit dem einzigartigen Alpenpanorama.<BR/>

Köniz (Vogtei, Kommende) (BE)

<b>Köniz (Vogtei, Kommende)</b><br>Ansicht von Süden. Postkarte, um 1940 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Gebäudekomplex, der einst von einer Ringmauer umgeben war, erhebt sich auf einem Moränenhügel über dem Dorfkern von Köniz. Dem romanischen Schiff mit seitlichem Turm fügten die Deutschherren um 1300 den hohen gotischen Chor an. Hinter diesem erhebt sich das Walmdach des Schlosses, welches im Kern das um 1262 errichtete Ordenshaus birgt. 1732–98 diente es als Amtssitz der Landvogtei. Die beiden lang gestreckten Bauten rechts gehören zum Wirtschaftshof, der wohl seit den Anfängen an dieser Stelle lag.<BR/>

Konkordanzdemokratie

<b>Konkordanzdemokratie</b><br>Plakat für die eidgenössische Abstimmung vom 27. November 1938 von  Noël Fontanet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Eine Koalition aus fast allen Parteien verhalf dem Bundesbeschluss betreffend die Übergangsordnung des Finanzhaushaltes in der Volksabstimmung 1938 zur klaren Annahme.<BR/>

Konservatismus

<b>Konservatismus</b><br>"Wilhelm Tell und sein Sohn bekämpfen den Drachen der Revolution". Aquarell von  Balthasar Anton Dunker,   um 1798 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Ikonografie des revolutionären Frankreich wurde das tyrannische Königtum gerne als Hydra dargestellt. In dieser Karikatur kehrt Dunker die Rollen um und brandmarkt die Revolution, welche eine Jakobinermütze trägt und vom Schweizer Nationalhelden besiegt wird.<BR/><b>Konservatismus</b><br>Gonzague de Reynold auf seinem Schloss in Cressier (FR) um 1930 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Konservatismus</b><br>Plakat der Zürcher Demokratischen Partei für die Wahlen 1967 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Von den 1960er Jahren an wurde das Thema Überfremdung von konservativen Rechtsparteien regelmässig zur Sprache gebracht.<BR/><BR/>

Konservenindustrie

<b>Konservenindustrie</b><br>Von  Steinmann & Bolliger   gestaltetes Werbeplakat für Roco Ravioli, 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Konservierung

<b>Konservierung</b><br>Werbeplakat von 1924 für die Konfitüren von Doxa (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Konstaffel [Constaffel]

<b>Konstaffel</b><br>Der grosse Rüde. Silbervergoldeter Tafelaufsatz von einem Augsburger Meister und dem Schaffhauser Goldschmied  Hans Jakob Läublin,   1700 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das gut 50 cm hohe barocke Trinkgeschirr hat die Form eines Rüden, des Wappentiers der Konstaffel. Auf dem Fuss sind die emaillierten Wappenmedaillons der Familien der Adeligen Gesellschaft zum Rüden angebracht, die das Gefäss 1698 in Auftrag gegeben hatten. Es gilt bis heute als Identifikationsstück der Konstaffel.<BR/>

Konsumverhalten

<b>Konsumverhalten</b><br>Plakat von  Burkhard Mangold,   1915 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Basler Konsum-Gesellschaft war ein Zusammenschluss verschiedener Basler Geschäfte. Zur Förderung der Kundentreue bot sie Sparmarken an, die in ein Büchlein geklebt wurden. War dieses voll, erhielt die Kundschaft eine Rückerstattung.<BR/><BR/>

Koppigen (BE)

<b>Koppigen</b><br>Die gotische Kirche und das Pfarrhaus des 18. Jahrhunderts von Osten. Aquarell von  Samuel Weibel,  um 1823 (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/><BR/>

Körpererziehung

<b>Körpererziehung</b><br>Turnstunde von Basler Schülern, 1897 (Schweizerisches Nationalmuseum, Sammlung Herzog).<BR/><BR/>

Korporativismus

<b>Korporativismus</b><br>Plakat des Aktionskomitees für die Volksabstimmung vom 8. September 1935 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Kosmetik

<b>Kosmetik</b><br>Werbeplakat von  Martin Peikert  für einen Badezusatz der Marke Bella, 1948 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Krankenkassen

<b>Krankenkassen</b><br>Plakat der SEC Werbeagentur in Luzern für die Öffentlichen Krankenkassen der Schweiz (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Krankheit

<b>Krankheit</b><br>Glasscheibe von 1635 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Darstellung gehört zu einer Gruppe von sieben kleinen Scheiben unbekannter Herkunft, die vermutlich für den Privatgebrauch bestimmt waren. Sie illustrieren die Worte Christi zu den Sieben Werken der Barmherzigkeit: Der Christ soll Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Fremde aufnehmen, Kranke besuchen, Gefangene befreien und die Toten bestatten.<BR/>

Kredit

<b>Kredit</b><br>Werbeplakat für die Visa-Kreditkarte anlässlich des 700-Jahr-Jubiläums der Eidgenossenschaft, 1991 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/><b>Kredit</b><br>Werbeplakat der Agentur  Favo  in Basel, 1991 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Kriegführung

<b>Kriegführung</b><br>Ein 1619 in Bern gedrucktes Werk über die militärische Taktik für die Infanterie, verfasst und herausgegeben vom Berner Festungsbaumeister   Valentin Friderich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Küche

<b>Küche</b><br>Werbeplakat von  Eric de Coulon,   1938 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Kuhreihen

<b>Kuhreihen</b><br>Eine 1710 von Theodor Zwinger in Basel veröffentlichte Seite aus einem Nachdruck des Werks "Dissertatio medica de Nostalgia oder Heimwehe" von  Johannes Hofer  aus dem Jahr 1688 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Zwinger ersetzt die Worte "De Nostalgia" und veröffentlicht die Dissertation von Hofer unter dem geänderten Titel "De Pothopatridalgia. Vom Heimwehe", wobei er den Kuhreihen "Cantilena Helvetica" hinzufügt.<BR/>

Kulturkampf

<b>Kulturkampf</b><br>Antiklerikale Karikatur aus dem "Nebelspalter", 1875, Nr. 44 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Auf einer Bühne wird die "grosse Aufklärungskomödie" angekündigt, drei Bischöfe treten als Spielleute auf (von links nach rechts): Der 1873 von der Landesregierung ausgewiesene Gaspard Mermillod tritt von der Bühne ab, der Bischof von Basel, Eugène Lachat, verlangt den Peterspfennig für die römische Kurie, und der Bischof von St. Gallen, Carl Johann Greith, schwenkt den von ihm verfassten Hirtenbrief des schweizerischen Episkopats zur päpstlichen Unfehlbarkeit. Der Titel der Karikatur "Die Stillen im Lande" bezieht sich auf eine Gruppe deutscher Pietisten des 18. Jahrhunderts, die für ihre tiefe Frömmigkeit bekannt waren.<BR/><BR/>

Kulturpolitik

<b>Kulturpolitik</b><br>Abstimmungsplakat für die Kulturinitiative vom 28. September 1986, gestaltet von Bruno Kammerer (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit ihrer Volksinitiative verlangte die Sozialdemokratische Partei der Schweiz, dass ein Prozent der jährlich budgetierten Gesamtausgaben des Bundes für kulturelle Zwecke verwendet würden. Das Stimmvolk lehnte sie mit 75,2% ab.<BR/>

Kunstfaserindustrie

<b>Kunstfaserindustrie</b><br>Werbeplakat für Helanca, 1970 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das elastische Kunstgarn, das pflegeleicht und intensiver als Naturfasern zu färben war, wurde unter der Schutzmarke Helanca ab den 1930er Jahren von der Firma Heberlein & Co. in Wattwil produziert und weiterentwickelt. Es revolutionierte zunächst den Strumpfmarkt und in den 1960er und 70er Jahren die Mode.<BR/><BR/>

Kunsthandwerk

<b>Kunsthandwerk</b><br>Von einem unbekannten Kunsthandwerker bemalte Hausorgel aus Schwellbrunn, datiert auf das Jahr 1811 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Diese Orgel wurde vom Appenzeller Ratsherrn Johann Schweizer aus Schwellbrunn für seine Stube in Auftrag gegeben. Faux-bois-Malerei auf Holz und vergoldete, damals modische Verzierungen im Empirestil rahmen die in einem volkstümlichen, rustikalen Stil gemalten Bilder ein.<BR/><b>Kunsthandwerk</b><br>Nationale Ausstellung für freie und angewandte Kunst im Palais des expositions in Genf, 1931. Ausstellungsplakat von  Jean-Jacques Mennet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>In diesem Jahr fanden die beiden nationalen Ausstellungen am selben Ort statt: die 18. Nationale Kunstausstellung der Schweiz und die 2. Nationale Ausstellung angewandter Kunst. Letztere wurde von der Westschweizer Organisation L'Œuvre unter der Leitung ihres Präsidenten, des Architekten Alphonse Laverrière, und Gustave-Edouard Magnats organisiert.<BR/><BR/>

Kunstvereine

<b>Kunstvereine</b><br>Plakat für die Ausstellung des Turnus von 1909 in Zürich. Farblithografie von  Burkhard Mangold,   realisiert von Wolfensberger in Zürich (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Kuoni (Firma)

<b>Kuoni</b><br>Von der Agentur  Rudolf Farner   realisiertes Werbeplakat des Reiseunternehmens, 1989 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Kurmann, Franz Josef (1917-1988)

<b>Franz Josef Kurmann</b><br>Fotografiert im Dezember 1972, kurz vor seinem Rücktritt als Präsident der CVP Schweiz im Januar 1973 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Kyburg [Kiburg], von

<b>Von Kyburg</b><br>Stammbaum der Grafen von Kyburg und von Dillingen. Wollwirkerei, 1568 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der Stammbaum beginnt oben mit den Eltern des heiligen Ulrich, Bischofs von Augsburg, und stellt das Geschlecht der Grafen von Kyburg und von Dillingen unter den Schutz des familieneigenen Heiligen (in der dritten Reihe, zweites Medaillon von rechts). In den unteren Ecken sind die Auftraggeber des Wandteppichs, der Zürcher Bürgermeister Bernhard von Cham und seine Gattin Agnes Zoller, durch ihre Wappen repräsentiert. Bernhard war 1542–48 Landvogt von Kyburg.<BR/>

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