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12/2017
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Jaccard, Auguste

<b>Auguste Jaccard</b><br>Orbe-Ebene, Karte des vom Waadtländer Geologen in den 1890er Jahren untersuchten erdölhaltigen Gebiets. Zeichnung von  Maurice Borel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Auguste Jaccard untersuchte zahlreiche Kohlenwasserstoff-Lagerstätten entlang des Juras und entwickelte auf dieser Basis unter dem Titel "Le pétrole, l'asphalte et le bitume" (Attinger, Neuenburg 1895) eine Theorie über deren Sedimentierung. Die ersten Sondierungsbohrungen in der Schweiz im Jahr 1912 wurden in der Orbe-Ebene vorgenommen, führten jedoch nicht zu einer wirtschaftlichen Ausbeutung.<BR/><b>Auguste Jaccard</b><br>Orbe-Ebene, Schnitte des vom Waadtländer Geologen in den 1890er Jahren untersuchten erdölhaltigen Gebiets. Zeichnung von  Maurice Borel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Auguste Jaccard untersuchte zahlreiche Kohlenwasserstoff-Lagerstätten entlang des Juras und entwickelte auf dieser Basis unter dem Titel "Le pétrole, l'asphalte et le bitume" (Attinger, Neuenburg 1895) eine Theorie über deren Sedimentierung. Die ersten Sondierungsbohrungen in der Schweiz im Jahr 1912 wurden in der Orbe-Ebene vorgenommen, führten jedoch nicht zu einer wirtschaftlichen Ausbeutung.<BR/>

Jacottet, Henri-Pierre

<b>Henri-Pierre Jacottet</b><br>Porträt, um 1860. Lithografie von  François Artus (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/><BR/>

Jäggi, Jakob

<b>Jakob Jäggi</b><br>Der Botaniker (links) mit Hans Schinz und Carl Schröter, fotografiert in einer Ruhepause beim Botanisieren auf einer Exkursion nach Eglisau, um 1878 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Jakobiner

<b>Jakobiner</b><br>Ein Jakobiner zwingt Adel und Klerus, ihre Privilegien abzugeben. Karikatur aus dem Jahr 1793 von  Paul Usteri.   Aquarellierte Zeichnung (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Auf einem königlichen Kissen mit Liliendekor sitzend, zwingt der Sansculotte den Aristokraten (rechts) und den Priester (links), Adelsbriefe und Orden respektive Pfründen, Mitra und Bischofsstab in eine (rote) Jakobinermütze auszuspucken.<BR/><BR/>

Japan

<b>Japan</b><br>"Der grossen namhafften neuwlicherfundnen Japponischen Insel warhaffte und eigentliche Beschreibung mit fleissiger Verzeichnuss derselbigen Königreichen und fürnembsten Stätten". Karte in Renward Cysats Werk über Japan, das 1586 in Freiburg im Üchtland von Abraham Gemperlin veröffentlicht wurde (Universitätsbibliothek Freiburg, Freiburg im Breisgau).<BR/>Der Holzschnitt ist die früheste gedruckte kartografische Darstellung Japans im deutschsprachigen Raum.<BR/><b>Japan</b><br>Sitz der diplomatischen Vertretung der Schweiz in Edo (Tokyo) um 1863. Stereotypdruck in "Le Japon illustré", herausgegeben in Paris 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bild zeigt den Eingang des Tjoôdji, Sitz der niederländischen Gesandtschaft und Residenz der Schweizer Vertretung, mit den Fahnen der beiden Länder. Es ist abgedruckt in einem Buch, das der Neuenburger Aimé Humbert-Droz, 1862 bis 1864 Minister der Schweiz in Japan, verfasst hat. Dieses ethnografisch sehr bedeutende Werk wurde mehrfach ins Japanische übersetzt.<BR/>

Jeanmaire, Jean-Louis

<b>Jean-Louis Jeanmaire</b><br>Der Brigadier (stehend) und seine Frau (vorne rechts) vor dem Militärgericht in Lausanne, 17. Juni 1977  © KEYSTONE.<BR/>

Jecklin, Constanz

<b>Constanz Jecklin</b><br>Porträt des Bündner Historikers. Fotografie, um 1935 (Rätisches Museum, Chur).<BR/>

Jegenstorf

<b>Jegenstorf</b><br>Das Schloss vor dem Umbau von 1720, von Süden. Ausschnitt aus dem Herrschaftsplan Jegenstorf von   Johann Adam Riediger,   1719, in einer Kopie von 1818 (Burgerbibliothek Bern).<BR/>Schon vor dem Umbau zum barocken Landsitz durch Albrecht Friedrich von Erlach war die Burg entfestigt und dem Geschmack der Zeit angepasst worden. Dennoch blieb die mittelalterliche Anlage erkennbar: An der Nordseite ist der Verlauf der Wehrmauer in der bogenförmigen Baumallee entlang des Ringgrabens ersichtlich. Bergfried und Palas sind als Kern der Anlage erhalten, doch haben sie ihren Wehrcharakter durch die grosszügige Befensterung und die Verbindung zum Garten eingebüsst.<BR/>

Jelmini, Angelo

<b>Angelo Jelmini</b><br>Fotografisches Porträt des Bischofs, um 1945 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Jelmoli

<b>Jelmoli</b><br>Werbeplakat für das Zürcher Geschäft, 1938 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Jelmoli ist in Zürich seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts präsent. Das Warenhaus an der Sihlstrasse wurde 1899 eröffnet und 1937 grundlegend erneuert. Das Gebäude auf dem Plakat erfuhr 1979 einen neuerlichen Umbau.<BR/>

Jenatsch, Jörg

<b>Jörg Jenatsch</b><br>"Der ehemalige Oberst im Dienst der Serenissima [Republik Venedig], dann des Allerchristlichsten Königs [König von Frankreich] 1636 in seinem 40. Lebensjahr". Ölkopie auf Leinwand, gemalt 1935 von  Paul Martig,   bevor die Leihgeber das anonyme Original, das sich als Leihgabe im Rätischen Museum befunden hatte, wieder an sich nahmen (Rätisches Museum, Chur).<BR/><BR/>

Jenner, Samuel

<b>Samuel Jenner</b><br>Bad Schinznach mit dem 1696 erbauten neuen Gasthaus von  Samuel Jenner.   Kupferstich von Johann Melchior Füssli, 1702 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Mit der Neufassung der Quelle auf dem rechten Aareufer und dem Bau eines neuen Gästetrakts schuf Jenner die Voraussetzung für die Entwicklung seiner Badeanstalt zum schweizerischen Modebad des 18. Jahrhunderts. Die hier noch sichtbaren bescheidenen Ökonomiegebäude ersetzte er wenige Jahre später durch stattlichere Bauten. Das Badehaus liegt im Hintergrund rechts an der Aare.<BR/>

Jenny, Hans

<b>Hans Jenny</b><br>Sgraffito-Haus von 1594 in Cinuos-chel im Unterengadin. Zeichnung in "Alte Bündner Bauweise und Volkskunst", herausgegeben von der Bündner Vereinigung für Heimatschutz 1914 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Publikation vereinigt Zeichnungen, die Jenny während mehrerer Jahre anfertigte, um die Bündner Baukultur zu dokumentieren und dadurch vor Zerstörung zu schützen. Besondere Beachtung schenkte er den Sgraffiti an den Hausfassaden im Engadin, Bergell und Albulatal, denen als Inbegriff bündnerischer Volkskunst das erste Interesse des Heimatschutzes galt.<BR/>

Job, Jakob

<b>Jakob Job</b><br>Der Direktor der Radio-Genossenschaft in Zürich, fotografiert 1936 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Jodel

<b>Jodel</b><br>Der Thurgauer Jodlerklub von Salen-Reutenen singt im Juli 1996 am Eidgenössischen Jodlerfest in Thun auf der Strasse  © KEYSTONE / Alessandro della Valle.<BR/><BR/>

Joël, Louis

<b>Louis Joël</b><br>Der ehemalige Stadtpräsident von Lausanne, fotografiert um 1885 von  Robert de Greck (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Johannes von Winterthur

<b>Johannes von Winterthur</b><br>Erste Seite des Autografen der lateinisch verfassten Chronik (Zentralbibliothek Zürich, Ms. C 114d, S. 1).<BR/>In der 4. und 5. Zeile nennt der Verfasser Name und Herkunft ("frater Iohannes ortus de oppido dicto Wintertur fratrum Minorum minimus"). Johannes stützte seine mit Anekdoten ausgeschmückte, unterhaltsam präsentierte Darstellung auf eine Fülle unterschiedlichster schriftlicher und mündlicher Quellen und nutzte dafür auch das Nachrichtennetz seines Ordens.<BR/>

Jolissaint, Pierre

<b>Pierre Jolissaint</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", die zwischen 1888 und 1907 in Zürich bei Orell-Füssli erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Jongh, de

<b>De Jongh</b><br>Kesselbauer in der Region von Nantes, fotografiert von  De Jongh Frères,  Neuilly, 1897-1898  © Fonds de Jongh, Musée de l'Elysée, Lausanne.<BR/>Die Fotografen der zweiten Generation, Edouard, Francis und Auguste, Söhne des Francis de Jongh (1833–1912) von Vevey, reisten mehrfach ins Ausland, unter anderem nach Frankreich. Von diesen Unternehmungen brachten sie Fotografien der Lebensbedingungen der Arbeiterklasse zurück.<BR/>

Joos, Eduard

<b>Eduard Joos</b><br>Die Nationalbank am Bundesplatz in Bern, erbaut 1908–1912. Fotografie, 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Wehrli).<BR/>Der markante Kopfbau, der mit seiner neubarocken Hauptfassade den Platz dominiert, gilt als Hauptwerk des Architekten. Der Realisierung des in einem Wettbewerb erstprämierten Projekts gingen heftige Diskussionen voraus. Die eidgenössische Baudirektion hatte einen den Bundeshäusern (rechts) angepassten Bau im italienischen Renaissancestil mit Flachdach verlangt. Schliesslich obsiegte das Argument, dass Joos' Bau einen gelungenen Übergang zwischen den kalt wirkenden Bundeshausfassaden und der barock geprägten Altstadt bildete.<BR/>

Jost, Heinz

<b>Heinz Jost</b><br>Plakat für das Eröffnungskonzert der Saison 1983/84 des Berner Symphonieorchesters im Casino (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Jougne

<b>Jougne</b><br>Ausschnitt aus einer anonym veröffentlichten Karte, die einen Teil des Waadtlands abbildet. Feder und Aquarell, um 1650 (Archives cantonales vaudoises, GC 406/B, Foto Rémy Gindroz).<BR/>Das hier "Jognie" genannte Dorf liegt am Ausgang einer Juraklus an der von Orbe ("L'orba") nach Pontarlier führenden Strasse. Das Kreuz auf einem der Jurakämme bezeichnet den Mont-d'Or. Unten im Bild erkennt man das ehemalige Cluniazenserpriorat von Romainmôtier.<BR/>

Journet, Charles

<b>Charles Journet</b><br>Der Kardinal (links) zusammen mit dem Bischof von Freiburg François Charrière. Fotografie, um 1968 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Joyce, James

<b>James Joyce</b><br>Der Schriftsteller mit seiner Frau Nora (links), dem Direktor des Zürcher Corso-Theaters Hans Curjel und der Kunstkritikerin Carola Giedion-Welcker am Schweizerhofquai in Luzern. Fotografie von Sigfried Giedion, 1935  (KEYSTONE / Zürcher James Joyce Stiftung).<BR/>Während seiner Zürcher Aufenthalte in den 1930er Jahren entwickelte sich zwischen James Joyce und Carola Giedion-Welcker sowie ihrem Mann, dem Architekturhistoriker Sigfried Giedion, eine intensive Freundschaft. Die beiden setzten sich auch massgeblich für die Einreise von Joyce und seiner Familie in die Schweiz 1940 ein.<BR/>

Jud, Leo

<b>Leo Jud</b><br>Erste Seite einer Schrift über die Bedeutung der Taufe, die der reformatorische Theologe 1523 bei  Christian Froschauer   in Zürich drucken liess (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>

Judentum

<b>Judentum</b><br>Urfehdebrief des Jedidja bar Hiskia von 1385, eingeklebt in die Ratsbücher der Stadt Zürich 1383–1385 (Staatsarchiv Zürich, B VI 192 [fol. 287]).<BR/>Jedidja hatte sich der üblen Nachrede gegenüber den Ratsherren in Zürich schuldig gemacht. Mit diesem Brief musste er nach seiner Strafentlassung schwören, sich für die Haft nicht zu rächen. Das Dokument enthält den deutschen Text in hebräischen Kursivbuchstaben.<BR/><b>Judentum</b><br>Die 1750 erbaute Synagoge von Lengnau (AG). Radierung von  Johann Balthasar Bullinger  nach  Johann Rudolf Holzhalb,  aus "Johann Caspar Ulrichs Sammlung jüdischer Geschichten", Basel 1768 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Jugend

<b>Jugend</b><br>"Die Lebensalter". Linke Seite eines um 1600 entstandenen Diptychons, Öl auf Holz (Foto Musée historique de Lausanne).<BR/><b>Jugend</b><br>Jugendliche demonstrieren gegen den Abbruch von Wohnungen im Berner Mattenhofquartier, März 1985 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Jugendbewegungen

<b>Jugendbewegungen</b><br>Titelseite der Monatszeitschrift der Sozialistischen Jugend der Schweiz, Juli 1933 (Schweizerisches Sozialarchiv).<BR/>Die Sozialistische Jugend der Schweiz, 1926 in Zürich gegründet, spielte in den Krisenjahren bis 1940 eine wichtige Rolle für die jungen Arbeiter. Die verschiedenen kantonalen Sektionen zählten etwa 25 Jugendgruppen, zu deren bedeutendsten die Federazione giovanile socialista ticinese sowie die Sozialistische Arbeiterjugend Zürich gehörten. Diese Gruppen organisierten zum Beispiel Kurse über den Sozialismus, Ferienlager, sportliche Aktivitäten oder antifaschistische Veranstaltungen.<BR/>

Julierpass

<b>Julierpass</b><br>Überreste des im 3. Jahrhundert errichteten Orientierungspunkts auf der Passhöhe, in der Nähe eines Heiligtums. Von  Johann Melchior Füssli  nach einem Entwurf von  Johann Jakob Scheuchzer  gestochene Tafel, von diesem in seiner "Natur-Historie des Schweitzerlandes" 1716 veröffentlicht (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>In der Römerzeit bildeten die beiden Säulentrommeln aus Lavezstein, die heute noch die Strasse säumen, zusammen mit einem dritten, verschwundenen Stück eine einzige monumentale Säule zur Markierung des Passübergangs. Während der Ausgrabungen in den 1930er Jahren wurden in der Nähe zudem die Fundamente eines kleinen Gebäudes mit einem Kultbild und einem Altar entdeckt.<BR/>

Julius II.

<b>Julius II.</b><br>Eckquartier des Banners aus Seidendamast, das Papst Julius II. der Stadt Zürich 1512 schenkte (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Eine reiche Renaissancestickerei, die den Heiligen Geist (Taube) und die Krönung der Jungfrau zeigt, erhebt sich über dem Wappen von Julius II. mit der Eiche ("rovere" auf Italienisch, Wappenmotiv der Familie della Rovere), der Tiara und den päpstlichen Schlüsseln.<BR/>

Jungparteien

<b>Jungparteien</b><br>Eine Sitzung der Zürcher und der Westschweizer Delegation der sozialdemokratischen Jugendorganisation der Schweiz (SJO) auf dem Zürichsee. Fotografie, 1916 (Schweizerisches Sozialarchiv, F 5008-Fa-065).<BR/>Zwischen den beiden Genossen aus der Westschweiz sitzt links mit Hut Edy Meyer, Zentralpräsident der SJO ("Jungburschenvater"), rechts von ihnen Willi Münzenberg, ab 1913 Sekretär der Organisation und Redaktor der Monatszeitschrift "Die freie Jugend". Ganz rechts am Ruder Willi Trostel. Die SJO umfasste zur Zeit des Ersten Weltkriegs 175 Sektionen mit fast 6'000 Mitgliedern.<BR/>

Jura (Kanton)

<b>Jura (Kanton)</b><br>Plakat der antiseparatistischen Bewegung der südjurassischen Force démocratique zum Plebiszit vom 16. März 1975 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Am 23. Juni 1974 hatte sich die Bevölkerungsmehrheit der sieben Bezirke des Berner Juras für die Schaffung eines neuen Kantons ausgesprochen. In den drei südjurassischen Bezirken Moutier, Courtelary und La Neuveville, in denen sich eine antiseparatistische Mehrheit ergab, wurde eine weitere Abstimmung durchgeführt. Am 16. März 1975 sprachen sich diese Bezirke für den Verbleib beim Kanton Bern aus.<BR/><b>Jura (Kanton)</b><br>Vereidigung der Mitglieder der verfassunggebenden Versammlung in der Kirche Saint-Marcel in Delsberg, 12. April 1976  © KEYSTONE.<BR/><b>Jura (Kanton)</b><br>Plakat für die Abstimmung vom 24. September 1978 über die Schaffung des Kantons Jura, gestaltet vom Schweizerischen Aktionskomitee für die Aufnahme des Kantons Jura in den Bund (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Jura (Region)

<b>Jura (Region)</b><br>Französische Soldaten der Bourbakiarmee beim Grenzübertritt in Les Verrières, 3. Februar 1871. Aquarell von  Gustave Roux (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In Folge der militärischen Niederlage der französischen Armee im Deutsch-Französischen Krieg beschloss der Bundesrat zur Sicherung des Juras eine Teilmobilmachung. Am 1. Februar unterzeichnete General Hans Herzog die Vereinbarung über die Internierung der französischen Armee in Les Verrières, worauf in den folgenden Tagen Tausende von Männern und Pferden in die Schweiz kamen.<BR/><b>Jura (Region)</b><br>Tourismusplakat für die Jurabahnen Chemins de fer du Jura, um 1950 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Jura-Simplon-Bahn (JS)

<b>Jura-Simplon-Bahn (JS)</b><br>Plakat und Fahrplan der Jura–Simplon–Bahn, gültig ab 1. Juni 1899 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Justinger, Konrad

<b>Konrad Justinger</b><br>Der Chronist empfängt eine Delegation des Berner Rats. Abbildung aus der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 41).<BR/>Konrad Justinger erhielt 1420 vom Berner Rat den Auftrag, eine Chronik der Stadt Bern zu verfassen. Auf dieses Ereignis bezieht sich die Abbildung: Sie zeigt das Kabinett des Chronisten, der ausgerüstet mit verschiedenen Arbeitsinstrumenten wie Schere, Zirkel, Feder, Brille, Winkel und drei kleinen Tintenfässern an seinem Pult sitzt und die Delegation des Rates mit dem Schultheissen und dem Stadtschreiber an der Spitze empfängt. Die Darstellung hat vermutlich symbolischen Charakter – die Ratsherren haben sich wohl kaum in Justingers Stube begeben – und inszeniert auf diese Weise die gesellschaftliche Bedeutung der Chronisten.<BR/>

Juvalta, von

<b>Von Juvalta</b><br>Prunkvoller Schlafraum im Haus Juvalta-Perini in S-chanf, Mobiliar und Täfelung Ende 17. Jahrhundert, fotografiert um 1920 von  Rudolf Zinggeler (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Zinggeler).<BR/>Die Familie, die zunächst im Domleschg heimisch war, siedelte ab dem 15. Jahrhundert allmählich ins Oberengadin über und verband sich mit den dort herrschenden Familien, besonders mit den Planta und den Perini. Das Haus Juvalta, zuvor Perini-Planta, zählt zu den stattlichsten Bürgerhäusern des Engadins.<BR/>

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