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06/2017
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Illustrazione ticinese, L'

<b>L'Illustrazione ticinese</b><br>Titelseite der Tessiner Wochenzeitschrift, 27. Juli 1940 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Illustrierte

<b>Illustrierte</b><br>Titelbild der fünften Nummer der "Schweizer Illustrierten Zeitung", 3. Februar 1912 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die ganzseitigen Abbildungen auf den Titelseiten der neuen Illustrierten thematisierten meist ein dramatisches Ereignis.<BR/>

Im Thurn, Hans Friedrich (1610-1681)

<b>Hans Friedrich Im Thurn</b><br>Der Schaffhauser Politiker, porträtiert von einem unbekannten Künstler. Öl auf Leinwand, um 1675 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Impfung

<b>Impfung</b><br>Werbung, die in der Abhandlung über die Impfung "Petit manuel pratique de la vaccination", Lausanne 1903, von   Emile Félix und Jules Flück   erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Um die Impfung durch Hautritzung vorzunehmen, benutzte der Arzt eine Lanzette mit oder ohne Griff. Bevor die Impfung durch Injektion eingeführt wurde, war die Hautritzung oder Skarifikation die übliche Art des Impfens.<BR/>

In der Gand, Hanns (1882-1947)

<b>Hanns In der Gand</b><br>Erstausgabe des Liedes "La petite Gilberte de Courgenay". Abgedruckt mit einer Federzeichnung, die mit dem Namen  Lub   signiert ist, in "Das Schwyzerfähnli: ernste und heitere Kriegs-, Soldaten- und Volkslieder der Schweizer", 3. Faszikel, 1917 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Indien

<b>Indien</b><br>Die Schweizer Landschaft als Kulisse für indische Kinofilme. Plakat für die Ausstellung "Bollywood – Das indische Kino und die Schweiz" im Museum für Gestaltung in Zürich 2002 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Zahlreiche Bollywood-Produktionsteams filmen seit den 1990er Jahren regelmässig an Drehorten in der Schweiz, die in den Melodramen das Paradies und die heile, saubere Welt verkörpert. Davon profitiert auch der Schweizer Tourismus: Bereisten 1992 knapp 29'000 Inder die Schweiz, waren es 2005 über 93'000. Im gleichen Zeitraum vervierfachte sich die Zahl der Logiernächte (2005 249'070).<BR/>

Industrialisierung

<b>Industrialisierung</b><br>Der Pavillon der Elektrizität an der Landesausstellung in Zürich 1939. Foto von  Jean Gaberell (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Der Hof des vom Architekten Roland Rohn entworfenen Pavillons inszeniert die Transformation von Wasser in Energie. Für den Starkstrom stehen die Transformatoren der Unterstation, die das Ausstellungsgelände mit Strom versorgte. Der Radioturm, von dem hier nur der untere Teil sichtbar ist, symbolisiert die auf Schwachstrom und Hochfrequenz angewiesenen Technologien.<BR/>

Industrielle Revolution

<b>Industrielle Revolution</b><br>Titelseite des Pionierwerks zur Geschichte der industriellen Revolution in der Schweiz von William Emmanuel Rappard, das 1914 in Bern publiziert wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Ingenieure

<b>Ingenieure</b><br>Die "Revue polytechnique suisse" / "Schweizerische Bauzeitung" im März 1883, im Jahr, als sie die zweisprachige Wochenzeitschrift "Le chemin de fer" / "Die Eisenbahn" ablöste, die ab 1874 bei Orell Füssli in Zürich erschienen war (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Zeitschrift war das gemeinsame Organ des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (gegründet 1837) und des Ehemaligenvereins des Polytechnikums (gegründet 1869). Die grossformatige Werbung für die Bleistifte der Marke Faber weist auf die Bedeutung hin, die das Zeichnen für Architekten und Ingenieure immer noch hatte. Deren berufliches Selbstverständnis bezog sich Ende des 19. Jahrhunderts nach wie vor auf die zeichnend entwerfenden Künste, die "arti del disegno", die in der Renaissance theoretisch begründet worden waren.<BR/>

Ingenieurwesen

<b>Ingenieurwesen</b><br>Ausschnitt aus dem Panoramabild "Die Schweiz, das Ferienland der Völker", das  Hans Erni   für die Landesausstellung 1939 in Zürich malte. Tempera auf Holz (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In diesem Inventar der schweizerischen Tourismusattraktionen, das von der PTT und den SBB gemeinsam in Auftrag gegeben worden war, überlagern sich in einer Collage die grossen Werke des modernen Ingenieurwesens und traditionelle folkloristische Szenen. Nach dieser optimistischen Vision des technischen Fortschritts, typisch für die Avantgarde der Zwischenkriegszeit, befreit die Technik den Menschen von der Unterwerfung unter die Natur und schafft die Bedingungen für eine neue Freizeitgesellschaft.<BR/>

Interlaken (Kloster, Amtsbezirk) (BE)

<b>Interlaken (Kloster, Amtsbezirk)</b><br>Blick über die Aare auf den Propsteibezirk mit der Jungfrau im Hintergrund. Gouachierte Kreidelithografie, vor 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Gut erkennbar auf der malerischen, aber in den Details nicht sehr genauen Ansicht ist der mächtige hochgotische Mönchschor der Kirche mit dem seitlich angebauten Turm. Dahinter liegen die Konventgebäude, die nach der Aufhebung des Klosters 1528 zum Landvogteisitz umgebaut und im 18. Jahrhundert teilweise durch das neue Schloss ersetzt wurden. Zwischen Propstei und Aare verläuft der Höheweg mit den ersten Fremdenpensionen zur Zollbrücke (links), die 1870 abgebrochen wurde.<BR/>

Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung

<b>Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung</b><br>Plakat der Freisinnig-Demokratischen Partei für die Abstimmung vom 17. Mai 1992 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Stimmvolk akzeptierte in der Abstimmung den Beitritt der Schweiz zu den Institutionen von Bretton Woods, der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds.<BR/>

Internationale Organisationen (IO)

<b>Internationale Organisationen (IO)</b><br>Mitarbeiter internationaler Organisationen demonstrieren auf der Place des Nations vor dem UNO-Gebäude in Genf, 11. Juni 1997. Fotografie von   Martial Trezzini  © KEYSTONE.<BR/>Die Demonstranten, die rund zehn Organisationen (u.a. UNHCR, WHO, IAA, UNICEF, WIPO, WTO) repräsentierten, bekundeten öffentlich ihre Befürchtung, dass sich eine Deklassierung der Stadt Genf gegenüber anderen internationalen Metropolen negativ auf ihre Arbeitsbedingungen (Stellen, Lohn) auswirken würde.<BR/>

Internierungen

<b>Internierungen</b><br>Ein Teil der Bourbakiarmee in Yverdon 1871 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die 87'000 Soldaten der im Deutsch-Französischen Krieg 1870–71 geschlagenen französischen Ostarmee wurden auf ihrem Rückzug in Les Verrières am 1. Februar 1871 entwaffnet und auf die Kantone verteilt. Ab Ende März wurde ihre Repatriierung organisiert.<BR/>

Isler, Arnold (1882-1941)

<b>Arnold Isler</b><br>Erste Landung eines Flugzeugs auf dem Jungfraujoch, 17. Juli 1919  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Das Militärflugzeug vom Typ Haefeli DH-3 mit Robert Ackermann als Pilot und dem Kommandanten der Fliegertruppen Arnold Isler als Passagier überschlägt sich bei der Landung auf dem Gletscher.<BR/>

Italien

<b>Italien</b><br>Italienische Fans feiern den Finalsieg ihrer Mannschaft an der Fussballweltmeisterschaft 2006. Fotografie, aufgenommen in der Zürcher Langstrasse, 9. Juli 2006  © KEYSTONE / Walter Bieri.<BR/><b>Italien</b><br>"Neue Formen in Italien". Plakat für eine Ausstellung über italienisches Design im Kunstgewerbemuseum Zürich 1954, gestaltet von  Carlo Vivarelli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Zwischen italienischen und Schweizer Grafikern bestehen enge Beziehungen, unter anderem wegen des Renommees, das die Kunstgewerbeschulen von Zürich und Basel in den 1950er Jahren erlangten, die beide die italienische Design-Avantgarde aufmerksam verfolgten.<BR/>

Italienisch

<b>Italienisch</b><br>"Vergnügliche Lektüren für die Kinder vom Land, durch die man ihnen die einfachsten Begriffe der Moral und der Landwirtschaft beibringt. Kleines Werk von Pfarrer Antonio Fontana, als Belohnung und Aufmunterung den Schülern der ersten Primarklassen auszuteilen", 8. Auflage, mit einem Frontispiz von  Giuseppe Pagani,  Lugano, 1833 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Pfarrer Fontana verfasste auch Grammatiken für Mütter und Primarschullehrer. Seine Werke, die zahlreiche Auflagen erlebten, waren weit verbreitet und wurden sowohl in der Lombardei wie auch im Tessin verwendet.<BR/><b>Italienisch</b><br>"Grundlegende Grammatik der italienischen Sprache von Stefano Franscini, Tessiner, vom Erziehungsrat genehmigte Ausgabe", Lugano, Druckerei Veladini & Co., 3. Auflage, 1856 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Grammatik Franscinis wurde ab 1821 mehrfach neu aufgelegt. Sie baute auf derjenigen des Pfarrers Francesco Soave aus dem Jahr 1771 auf und trug in ihrem Zugang zur Regelung der Sprache deutlich konservative Züge. Die Art, wie der Autor seine Tessiner Identität und die Genehmigung des Werks durch die Kantonsbehörden betont, bezeugt die enge Verbindung zwischen Sprachpolitik, Erziehungswesen und Festigung der kantonalen Identität in den ersten beiden Dritteln des 19. Jahrhunderts.<BR/>

Italienischsprachige Literatur

<b>Italienischsprachige Literatur</b><br>Titelseite der ersten Nummer der Literaturzeitschrift "Idra", die zwischen 1990 und 2000 zweimal im Jahr erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Titel "Hydra" spielt ironisch auf die vielköpfige Struktur der Redaktion an, die ein grösstmögliches Mass an kultureller Offenheit garantieren sollte, und drückt zudem das Vertrauen aus, dass die veröffentlichten Texte immer wieder aus der Vergessenheit auftauchen würden, auch wenn die Zeitschrift nicht mehr erscheinen sollte.<BR/>

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z