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10/2017
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Haab, Robert

<b>Robert Haab</b><br>Porträt des Bundesrats, aufgenommen um 1922 vom Fotostudio  Hermann Stauder  in Zofingen (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Haartracht

<b>Haartracht</b><br>Erneuerung der Allianz zwischen Ludwig XIV. und den Eidgenossen in der Notre-Dame von Paris am 8. November 1663. Ausschnitt aus dem "Allianzteppich", einem Gobelin von   Charles Le Brun (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Haartracht</b><br>Frau und Mädchen in Beckenried 1814, Aquarellzeichnung von  Ludwig Vogel (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Haartracht</b><br>Werbeplakat für einen Coiffeursalon in Biel 1993 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erweist sich die Mode sehr oft als nostalgischer Rückgriff auf frühere Trends.<BR/>

Habsburg, von

<b>Von Habsburg</b><br>Der Sarg der Kaiserin Zita in der Habsburger Kapelle des Klosters Muri im März 1989, vor seiner Überführung nach Wien  © KEYSTONE.<BR/>Seit 1971 ist in der Loretokapelle im Kreuzgang des ehemaligen habsburgischen Hausklosters die Familiengruft der Nachfahren des Hauses Habsburg untergebracht. Hier wurde das Herz der letzten österreichischen Kaiserin neben demjenigen ihres 1922 verstorbenen Gatten Kaiser Karl I. beigesetzt.<BR/>

Hackbrett

<b>Hackbrett</b><br>Eine höfische Dame mit Hackbrett. Zwickelbild der Wappenscheibe des Berner Junkers Sebastian vom Stein aus dem Jahr 1504 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Hackbrett erscheint hier in pikantem Kontext, denn in den Händen von Damen galt das Instrument damals als anstössig und wurde in der zeitgenössischen Grafik den Liebesdienerinnen zugeordnet. Die Eule auf dem Arm des Junkers, die hier als Liebes- oder Lockvogel zu deuten ist, unterstreicht die erotische Anspielung.<BR/>

Haldenstein

<b>Haldenstein</b><br>Radierung nach einer Zeichnung von  Johann Melchior Füssli,  veröffentlicht in Augsburg 1731 (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Tafel, die das Rheintal unterhalb von Chur von Nordenosten aus zeigt, gehört zu einer Serie von 24 malerischen Ansichten der Schweiz. Bei <I>a</I> erkennt man Chur, bei <I>b.b.b.</I> den Verlauf des Rheins und bei <I>c.c.c.</I> das Dorf Haldenstein mit der Kirche St. Gereon, dargestellt kurz vor ihrer Zerstörung 1732, dem Schloss (links), das von Jean Jacques de Castion 1544 errichtet wurde, und der Stammburg der Herren von Haldenstein (rechts). Bei <I>d</I> schliesslich lokalisiert die Originallegende Domat/Ems, das durch seine Burg repräsentiert wird.<BR/>

Haller, Albrecht von

<b>Albrecht von Haller</b><br>Der Bildhauer Hugo Siegwart an der Arbeit am Gipsmodell für die Bronzestatue Albrecht von Hallers. Fotografie, 1907/1908 (Burgerbibliothek Bern).<BR/>Das Denkmal für den Universalgelehrten wurde anlässlich seines 200. Geburtstags auf der Grossen Schanze vor dem Hauptgebäude der Berner Universität errichtet und am 16. Oktober 1908 enthüllt.<BR/><b>Albrecht von Haller</b><br>Alpen-Kratzdistel. Zeichnung von  Christian Jeremias Rollin,  Stich von  Christian Friedrich Fritzsch,  beide Mitglieder der Göttinger Akademie (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Tafel wurde wiederholt veröffentlicht: Sie illustrierte 1742 die "Enumeratio methodica stirpium Helvetiae indigenarum", damals die vollständigste Sammlung helvetischer Flora. 1768 erschien sie in der gelehrten Abhandlung "Historia stirpium indigenarum Helvetiae inchoata". Die Berner Typographische Gesellschaft schliesslich nahm sie 1795 in den Band "Icones plantarum Helvetiae" auf, der 1813 eine Neuauflage erlebte und der alle Abbildungen aus Hallers botanischen Studien einem breiten Publikum zugänglich machte.<BR/>

Haller, Fritz

<b>Fritz Haller</b><br>Der Bundesrat stellt sich für das offizielle Gruppenporträt 2005 in eine abstrakte räumliche Kulisse, die für diesen Anlass aus Elementen des Möbelsystems USM Haller aufgebaut worden ist. Fotografie von  Marc Latzel,  Zürich (Bundeskanzlei) © KEYSTONE.<BR/>Fritz Haller und die Metallbaufirma Schärer in Münsingen haben sich mit ihrem kombinierbaren Stahlmöbelsystem eine weltweit führende Stellung im Geschäft der Büroausstattung geschaffen. Das vom Fotografen für dieses Porträt gewählte Requisit setzt ein für die Schweiz und insbesondere für die öffentliche Verwaltung zum Emblem gewordenes Designprodukt ein.<BR/>

Haller, Karl Ludwig von

<b>Karl Ludwig von Haller</b><br>Titelseite der Schrift, in der Haller seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Deutsch-französische Ausgabe, Stuttgart 1821 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Haller schickte sein französisch verfasstes Konversionsschreiben am 13. April 1821 von Paris nach Bern. Am 18. April wurde es in der Familie verlesen, danach mit Einverständnis des Autors in verschiedenen Ausgaben veröffentlicht.<BR/>

Hallstattzeit

<b>Hallstattzeit</b><br>Kegelhalsgefäss aus Dinhard bei Winterthur (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das mit geometrischen Motiven schwarz und rot bemalte Gefäss ist typisch für die sogenannte Alb-Salemkeramik der Hallstattzeit, die man von der Schwäbischen Alb bis in die östliche Schweiz verbreitet findet.<BR/>

Hallwyl, Franziska Romana von

<b>Franziska Romana von Hallwyl</b><br>Ölporträt von  Georg Friedrich Adolph Schöner,   1804 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die damals 46-jährige Schlossherrin präsentiert sich in schlichter Kleidung. Die Haube und der bestickte Schleier verleihen ihr eine zurückhaltende Vornehmheit. Im gleichen Jahr hatte der aus Bremen stammende Porträtmaler Schöner auch die mit Franziska Romana von Hallwyl eng befreundeten Johann Heinrich und Anna Pestalozzi gemalt.<BR/>

Hallwyl, Johann Georg von

<b>Johann Georg von Hallwyl</b><br>Ölbildnis auf Leinwand, wohl spätere Kopie nach einer Vorlage von 1604 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das anlässlich seines Todes entstandene Bildnis zeigt den Bischof ohne Amtsinsignien vor einem Betpult mit offenem Buch. Die vor ihm auf dem Tisch angeordneten Requisiten – Schreibgerät, Tischuhr, Brevier und Kruzifix – verweisen auf die Vergänglichkeit des irdischen Strebens, auf Tod und Erlösung.<BR/>

Hallwyl, von

<b>Von Hallwyl</b><br>Illustration zur Ringsage mit Ansicht vom Schloss Hallwil im Zürcher Exemplar des Hausbuchs der Herren von Hallwyl, 1581 (Schweizerisches Nationalmuseum, SH-228.7-8).<BR/>Der Herr von Hallwyl überreicht seinem nach Frankreich ziehenden Sohn die Hälfte eines entzweigebrochenen goldenen Rings, damit er sich für alle Zeiten als rechtmässiger Erbe ausweisen könne. Im Hintergrund ist die auf zwei Inseln in der Aa gebaute Stammburg und der zugehörige Gewerbekomplex mit Getreidemühle zu sehen. Die hier erstmals niedergeschriebene und illustrierte Familiensage entstand möglicherweise wie das Hausbuch selbst im Auftrag von Burkhard III. von Hallwyl.<BR/>

Hammer, Bernhard

<b>Bernhard Hammer</b><br>Fotoporträt, um 1889 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Handel

<b>Handel</b><br>Scheibenriss einer Krämerzunft (vermutlich aus Bern). Lavierte Federzeichnung eines unbekannten Meisters, um 1490 (Bernisches Historisches Museum, Sammlung Wyss) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Links kümmert sich ein Krämer um zwei Kunden, rechts bringt ein fliegender Händler neue Waren.<BR/><b>Handel</b><br>Miniatur aus dem handschriftlichen Reisebüchlein von  Andreas Ryff   von 1600 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Der Basler berichtet von seinen Reisen als Kaufmann und Diplomat von 1575 bis 1600 in der Eidgenossenschaft und in Europa. Die Illustration am Anfang des Büchleins, welche die von Ryff verwendeten Transportmittel darstellt, stammt vermutlich vom zwischen 1580 und 1620 in Basel tätigen Miniaturisten Hieronymus Vischer.<BR/><b>Handel</b><br>Jubiläumsplakat zum 25-jährigen Bestehen des schweizerischen Ursprungszeichens 1957 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mitten in der Wirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre nahmen die Zürcher Konsumentinnen mit Vertretern der Textilindustrie Kontakt auf und trugen dadurch zur Gründung der Zentralstelle des schweizerischen Ursprungszeichens im Oktober 1931 bei. Um den Kauf von in der Schweiz hergestellten Gütern zu fördern, versah die Zentralstelle die Schweizer Qualitätsprodukte mit einer von Alfred Steinmann gestalteten stilisierten Armbrust, in Anspielung auf die Tell-Legende. Das Zeichen wurde bis in die 1980er Jahre häufig verwendet.<BR/><BR/>

Handwerk

<b>Handwerk</b><br>Der Schneider. Holzschnitt aus dem "Ständebuch" von  Jost Ammann,  1568 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Handwerk</b><br>Der Schuhmacher. Holzschnitt aus dem "Ständebuch" von  Jost Ammann,  1568 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Handwerk</b><br>Gesellenbrief für einen 29-jährigen Augsburger, der während 23 Wochen bei einem Schreinermeister in Aarau gearbeitet hatte (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der vom 16. Januar 1792 datierende Brief diente zugleich als Zeugnis, als Empfehlungsschreiben und als Passierschein. Deshalb sind körperliche Merkmale und Alter vermerkt.<BR/><b>Handwerk</b><br>Plakat für eine Ausstellung im Hotel Freihof, 1946 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Handwerk</b><br>Nagelschmiede in einem Familienbetrieb in Obersulz (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>Der Zweite Weltkrieg verhalf in diesem aargauischen Weiler, der 1940 200 Einwohner zählte, einem lokalen Gewerbe zu neuem Leben. Während die Männer im Auftrag des Bundes Nägel für die Ordonnanzschuhe der Schweizer Soldaten anfertigten, verrichteten Frauen und Kinder die Arbeit auf den Bauernhöfen.<BR/>

Hauser, Walter

<b>Walter Hauser</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", die 1888–1907 bei Orell Füssli in Zürich erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Haushalt

<b>Haushalt</b><br>Die Familie des Vogtes von Greifensee am Tisch. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, 1643 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hans Conrad Bodmer, Witwer von Anna Nürenberger, seine zweite Frau Anna Barbara Collin verwitwete Gossweiler und zwölf ihrer Kinder, die hier beim Tischgebet dargestellt sind, repräsentieren eine typische zusammengesetzte Familie: sieben Kinder stammen aus Bodmers erster Ehe (Wappen mit Lindenblatt), fünf aus der Familie Gossweiler (Wappen mit Entenkopf). Das Kind in der Wiege ist vermutlich aus der zweiten Ehe hervorgegangen.<BR/>

Haushaltsmaschinen

<b>Haushaltsmaschinen</b><br>Plakat von  Otto Baumberger,   1913 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Haushaltsmaschinen</b><br>Plakat von  Willi Bolleter   für die E. Grossenbacher Co., 1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Hausierer

<b>Hausierer</b><br>"Der Krämer". Holzschnitt aus dem "Ständebuch" von  Jost Ammann, 1568 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hausrind

<b>Hausrind</b><br>Zwei Sennen mit ihrer Herde. Scheibenriss (Ausschnitt) von  Niklaus von Riedt,   1581 (Bernisches Historisches Museum, Sammlung Wyss) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Wappenscheibe umfasst das Wappen der Familie de Rougement, das von einem Weibel und einem Seckelmeister, beide prachtvoll ausstaffiert, flankiert wird. Der Umstand, dass der Viehzucht ein Ausschnitt gewidmet ist, veranschaulicht deren Bedeutung für die Familie.<BR/>

Haustiere

<b>Haustiere</b><br>Vor einen Pflug gespannte Ochsen und Pferde. Scheibenriss von  Daniel Lindtmayer,  1601 (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/><b>Haustiere</b><br>Vor einen Pflug gespannte Pferde. Scheibenriss von  Daniel Lindtmayer,  1601 (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/><b>Haustiere</b><br>Werbeplakat, gezeichnet von   Donald Brun,  1961 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Da immer mehr Haustierbesitzer in den Städten wohnten, nahm auch die Nachfrage nach Tiernahrung in Büchsen zu. Industriell produziertes Hunde- und Katzenfutter entwickelte sich zu einem gewinnträchtigen Zweig der Nahrungsmittelindustrie.<BR/>

Hauterive (Kloster)

<b>Hauterive (Kloster)</b><br>Die Abtei in der Saaneschlaufe. Ansicht vom Felsplateau, welches das Südufer des Flusses überragt und dem Ort den Namen gab, um 1925 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert und die im 18. Jahrhundert neu errichteten Klostergebäude umschliessen den Kreuzgang. Im Westen, links im Bild, erkennt man den Giebel der Scheune, im Vordergrund ausserhalb des Gartens die Mühle. Auf mittlerer Höhe bilden das Tor, das 1732 fertig gestellte Gästehaus und die ehemalige Kapelle des heiligen Lupus den Empfangsbereich für Besucher. Im Hintergrund, auf der Terrasse von Grangeneuve, wo sich einer der neun im 13. Jahrhundert von der Zisterziensergemeinschaft bewirtschafteten Höfe befand, erkennt man das zum Zeitpunkt der Aufnahme expandierende Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg.<BR/>

Hebammen

<b>Hebammen</b><br>Entwurf einer Hebammentracht. Abbildung aus dem "Schnittmusterbuch von Salomon Erb" von 1730 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Abbildung zeigt eine Berner Hebamme auf dem Taufgang. Die Taufe erfolgte bis Ende des 18. Jahrhunderts meist am Sonntag nach der Geburt, wenn die Mutter noch unter der Obhut der Hebamme stand.<BR/>

Heer, Joachim

<b>Joachim Heer</b><br>Der Bundesrat um 1875, porträtiert von  Emil Nicola-Karlen,  Fotograf in Bern (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Heiden

<b>Heiden</b><br>Ansicht des Dorfes vor dem Grossbrand vom 7. September 1838. Kolorierte Radierung von  Johann Ulrich Fitzi (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Appenzeller Maler stellt die Landschaft in dem Augenblick dar, als das erste Haus (rechts im Bild) Feuer fängt. Zusammen mit diesem Stich erschien bei Büchler in Heiden eine Ansicht mit den zerstörten Gebäuden.<BR/>

Heidi

<b>Heidi</b><br>Während der Dreharbeiten an Franz Schnyders Film "Heidi und Peter" im bündnerischen Latsch. Fotografie, 1954   © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der Erfolg des Films "Heidi" von Luigi Comencini 1952 regte die Zürcher Filmgesellschaft Praesens-Film zu einer Grossproduktion mit einer neuen Folge für den amerikanischen Markt an. Der an Spezialeffekten reiche Spielfilm von Franz Schnyder, der erste in der Schweiz gedrehte Farbfilm, eroberte das Publikum jenseits des Atlantiks mühelos.<BR/>

Heilkräuter

<b>Heilkräuter</b><br>Frontispiz und Titelseite der Originalausgabe des Pflanzenbuchs "Theatrum Botanicum" von  Theodor Zwinger,  das 1696 in Basel erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Heilsarmee

<b>Heilsarmee</b><br>Plakat der Heilsarmee (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Heimarbeit

<b>Heimarbeit</b><br>Strohflechterfamilie im Freiamt, um 1840. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Bauernfamilie stellt in ihrer Stube Strohhüte und -körbe her. Vor dem Kachelofen in der Bildmitte steht der Fergger (Zwischenhändler) in Stadtkleidung. 1857 waren 25'000 Aargauer Arbeiterinnen und Arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt, die ihr Zentrum in Wohlen hatte und ihre Erzeugnisse weltweit exportierte.<BR/><b>Heimarbeit</b><br>Plakat für die erste Schweizerische Heimarbeitausstellung im Sommer 1909 von  Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Da die Heimarbeit keinen Reglementierungen unterstand und der Bundesrat 1907 auch nichts zum Schutz der Heimarbeiter (und vor allem der Heimarbeiterinnen) unternehmen wollte, realisierten die Arbeiterorganisationen in Zürich eine Ausstellung über die Erzeugnisse und Arbeitsbedingungen der Heimarbeit und veranstalteten im Anschluss daran den ersten schweizerischen Heimarbeiterschutzkongress.<BR/>

Heinrich VII.

<b>Heinrich VII.</b><br>Der Aufenthalt Heinrichs von Luxemburg in Bern 1310, nach der Vorstellung des Zeichners von  Diebold Schillings   "Spiezer Chronik" 1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 146).<BR/>Unter einem Baldachin und unterhalten von Jongleuren reist der deutsche König nach Rom, wo er zum Kaiser gekrönt werden soll. Vor dem Zug (links) erkennt man seine Gattin Margarete von Brabant in Begleitung der Erzbischöfe von Mainz und Trier, im Bildhintergrund die Stadtbefestigung und die Türme von Bern.<BR/>

Heizung

<b>Heizung</b><br>Darstellung des Monats Dezember mit einem Kachelofen. Ausschnitt aus einem Monatsbilderzyklus, Fresko aus dem Haus zum Langen Keller in Zürich, Anfang des 14. Jahrhunderts, heute im Schweizerischen Landesmuseum (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><BR/><b>Heizung</b><br>Werbeplakat für den Kohleofen "Eskimo", gestaltet 1925 von  Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Helvetische Gesellschaft

<b>Helvetische Gesellschaft</b><br>Frontispiz und Titelseite der "Schweizerlieder" von  Johann Kaspar Lavater,  veröffentlicht 1767 in Bern bei Beat Ludwig Walthard (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Lavater, der ab 1765 an den Versammlungen der Gesellschaft teilnahm, verfasste die patriotischen Liedtexte, der Musiker Johannes Schmidlin vertonte sie 1769. Die Sammlung mit ihren Liedern auf die Heldentaten und Schlachten der alten Eidgenossen erlebte mehrere Auflagen.<BR/>

Helvetische Republik

<b>Helvetische Republik</b><br>"Berns Triumph über die Helvetik 18. September 1802". Aquarellierte Zeichnung eines unbekannten Künstlers (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Nachdem er den Freiheitsbaum umgehauen hat, tritt der von einem Adler mit Lorbeeren bekränzte Berner Bär, die alte geflammte Fahne in der Hand, diejenige der Helvetischen Republik in den Farben grün, gelb und rot mit den Füssen. In Letztere ist ein Bär eingerollt, der die Berner darstellt, die das Ancien Régime verraten haben. Der Affe mit dem Dreizack symbolisiert den Äusseren Stand, die jungen Patrizier, der Harfe spielende Teufel und der Fuchs die Anhänger der Helvetik, die am 18. September 1802 aus der Hauptstadt Bern vertrieben worden sind.<BR/>

Helvetische Revolution

<b>Helvetische Revolution</b><br>"Die Erweckung des Schweizers". Allegorie der Helvetischen Revolution von 1798. Kolorierte Radierung des Solothurner Künstlers  Lorenz Ludwig Midart (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Während über den Bergen, auf deren Kuppen ein gallischer Hahn stolziert, ein neuer Tag anbricht, bringt eine Freiheitsfigur in den Farben der französischen Trikolore einem noch erschöpften und auf den Symbolen vergangener Siege ausruhenden Schweizer Waffen und einen Hut in den Farben der Helvetischen Republik. Die Allegorie gehört zu den wenigen Werken, die während der Helvetischen Revolution entstanden sind. Die Französische Revolution dagegen hatte zu einer Fülle von Bildern Anlass gegeben.<BR/>

Helvetismus

<b>Helvetismus</b><br>Titelseite der "Etrennes Helvétiennes" von 1789 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Ab 1783 publizierte der Pfarrer Philippe-Sirice Bridel in Lausanne die Reihe "Etrennes Helvétiennes", die im 19. Jahrhundert unter dem Titel "Le Conservateur Suisse" fortgesetzt wurde.<BR/>

Henke

<b>Henke</b><br>Werbeplakat von 1955 für den im Vorjahr auf den Markt gebrachten, weltweit ersten Schnallenskischuh (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Henkel, Augustin

<b>Augustin Henkel</b><br>Altar der Heiligen Familie, dem Schaffhauser Künstler zugeschrieben, aus geschnitztem und farbig gefasstem Lindenholz, datiert auf das Jahr 1521, aus der St.-Anna-Kapelle in Unterschächen im Kanton Uri (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die heilige Anna, die Jungfrau Maria und das Jesuskind in der Mitte werden von den Heiligen Joseph und Joachim flankiert.<BR/>

Henne, Rolf

<b>Rolf Henne</b><br>An einer Versammlung der Nationalen Front in Winterthur, 1936  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>In der Bildmitte, dem Betrachter zugewandt, grüsst Rolf Henne einen Zürcher Frontisten, während er dem Rechtsanwalt Leo Victor Bühlmann die Hand reicht.<BR/>

Herbort, Albrecht

<b>Albrecht Herport</b><br>Die Befestigung von Selandia in Taiwan. Radierung von  Conrad Meyer   nach einer Zeichnung von Wilhelm Stettler, erschienen in Herports "Reise nach Java, Formosa, Vorder-Indien und Ceylon 1659–1668", in einem Nachdruck von 1669 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>

Hermance

<b>Hermance</b><br>Der untere Teil des Marktfleckens, fotografiert um 1895 vom Turm der ehemaligen Burg von Aymon de Faucigny aus,  Charnaux Frères,  Genf (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Die regelmässige Geometrie dieser Neugründung des 13. Jahrhunderts ist im Strassennetz und in der Parzelleneinteilung deutlich erkennbar geblieben. Die erste Strasse von links, die im Westen zum Genfersee führt, säumt den ehemaligen Stadtgraben. Die Südfassade der St. Georgskirche in der Gestalt des 17. Jahrhunderts setzt die vormalige Befestigung fort, von der noch ein Stück in der Rückfassade der an sie angebauten Häuser zu sehen ist.<BR/>

Hermann, Nicolaus

<b>Nicolaus Hermann</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", die 1888–1907 bei Orell Füssli in Zürich erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hersch, Jeanne

<b>Jeanne Hersch</b><br>Die Genfer Philosophin fotografiert bei sich zu Hause in Carouge, um 1950 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hertenstein, Wilhelm Friedrich

<b>Wilhelm Friedrich Hertenstein</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", Zürich, Orell Füssli, 1888–1907 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Herzog, Hans

<b>Hans Herzog</b><br>Der General um 1871. Porträt des Zürcher Fotografen  Johannes Ganz (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung)<BR/>

Herzogenbuchsee

<b>Herzogenbuchsee</b><br>Der ehemalige Hauptsitz der Schuhfabrik Hug & Co. an der Lagerstrasse, erbaut 1925 von Architekt Ernst Bützberger, fotografiert im Oktober 1968 (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Die 1884 gegründete und in Herzogenbuchsee niedergelassene Firma sicherte sich rasch eine bedeutende Stellung in der schweizerischen Schuhbranche und war ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Die Pressefotografie entstand nach der Ankündigung der Firma, die Produktion im Werk Dulliken zusammenzufassen und die Werke Herzogenbuchsee und Kreuzlingen zu schliessen. 800 Arbeitskräfte von insgesamt 940 mussten entlassen werden.<BR/>

Hess, David

<b>David Hess</b><br>"Einquartierung auf dem Lande im Jahre 1798". Aquarellierte Radierung von  David Hess,   veröffentlicht 1801 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Karikatur thematisiert in polemisierender Weise das überhebliche Benehmen der Soldaten der französischen Republik gegenüber den Schweizer Bauern während der Besetzung 1798. Zusammen mit der Radierung "Einquartierung in der Stadt" gehörte sie zu einer gross angelegten und vom Patriziat der Schweizer Städte organisierten Hetzkampagne gegen die neue Ordnung der Helvetischen Republik.<BR/>

Hesse, Hermann

<b>Hermann Hesse</b><br>Der Schriftsteller in seiner Bibliothek in Montagnola. Fotografie, um 1950  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Heusler, Andreas

<b>Andreas Heusler</b><br>Der Basler Jurist und Rechtshistoriker, fotografiert um 1900 von  Albert Teichmann (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/><BR/>

Heynlin, Johannes

<b>Johannes Heynlin</b><br>Anfangsworte des ersten Buches der "Aeneis" in der von Johannes Heynlin um 1470 in Paris gefertigten Abschrift der Werke Vergils (Universitätsbibliothek Basel, F III 3, 96r).<BR/>Heynlin liess seine Handschrift in der Zeit, als er Rektor an der Universität Paris war, in einer lokalen Werkstatt illuminieren. Die prächtigen Buchmalereien, die mit Blattgold verziert sind, bezeugen den Wohlstand des Basler Humanisten.<BR/>

Hignou, Isaac

<b>Isaac Hignou</b><br>Porträt des Lausanner Druckers. Öl auf Leinwand von  Benjamin Bolomey,  1810 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Hilfswerke

<b>Hilfswerke</b><br>Titelblatt der Monatsschrift «Gebirgshilfe», Ausgabe vom März 1942 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das von Alfons Raeber redigierte und in Luzern gedruckte Monatsblatt erschien vom Februar 1941 bis Dezember 1946 unter diesem Titel. Während des Zweiten Weltkriegs entstanden verschiedene Solidaritätsbewegungen zugunsten der Bergregionen. Um deren Bemühungen wie überhaupt das Engagement der Hilfswerke besser zu koordinieren, verleiht die 1934 geschaffene Zentralauskunftsstelle für Wohlfahrtsunternehmungen (ZEWO) seit 1942 ein Gütesiegel für die Einhaltung der Standards. <BR/>

Hilty, Carl

<b>Carl Hilty</b><br>Der Jurist und Nationalrat, porträtiert vom Berner Fotografen  Emil Vollenweider,  um 1890 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Hirtenvolk

<b>Hirtenvolk</b><br>Ansicht der Stadt Bern vom Sandrain aus. Kolorierte Aquatinta von  Gabriel Lory (Père),  um 1814/1819, nach einer Zeichnung von  Christoph Rheiner (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Hirtenidylle vor den Toren der Stadt lässt die im 19. Jahrhundert verbreitete Vorstellung, die Schweizer würden Kühe melken und friedlich leben (Victor Hugo, La légende des siècles, 1859), glaubhaft erscheinen. Über das Bild vom freien und wilden Hirten, der in den Bergen seine Herden hütet, legte sich nach und nach dasjenige vom ländlichen, in einer Art Arkadien lebenden Schweizer. Dieses Stereotyp wurde in Europa durch die Malerei der Kleinmeister weit verbreitet.<BR/>

Historismus (Kunst)

<b>Historismus (Kunst)</b><br>Landesmuseum Zürich, Ausführungsplan des Architekten  Gustav Gull   vom Juni 1892. Aufriss der Hoffassade und Schnitte der Seitenflügel (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Bauaufgabe eines Historischen Museums regte den Architekten an, die wesentlichen Motive der Zivil-, Militär- und Sakralarchitektur in einem Bau mit enzyklopädischem Charakter zu vereinen. Der Zweck war nicht nur ein architektonisch-monumentaler, sondern auch ein didaktischer: Den Besuchern wie auch den Schülern der Kunst- und Gewerbeschule, die bis 1933 im Nordostflügel des Komplexes untergebracht war, sollten Vorbilder vor Augen geführt werden.<BR/><BR/>

Hochberg, Rudolf von

<b>Rudolf von Hochberg</b><br>Der Graf von Neuenburg (links sitzend) bestätigt im September 1474 vor Schultheiss und Rat von Bern das Burgrecht mit Bern und Solothurn. Illustration von 1483 in der "Amtlichen Berner Chronik" von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.3, S. 575).<BR/>Angesichts der Spannungen zwischen Karl dem Kühnen und den Eidgenossen am Vorabend der Burgunderkriege baten die Berner und Solothurner Rudolf von Hochberg, der auch Vasall des Herzogs von Burgund war, sich für eine Seite zu entscheiden.<BR/>

Hochdorf (Gemeinde)

<b>Hochdorf (Gemeinde)</b><br>Plakat für das Eröffnungsschauspiel des neuen Theatersaals 1893, gestaltet von  N. Bucher,  lithografiert von A. Eglin, Luzern (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieses 1893 eröffnete Theater, das erste in Hochdorf, ging aus einem Umbau des Festsaals des Hotels Hirschen hervor. Das lokale Theaterleben erlebte einen solchen Aufschwung, dass 1899 ein eigenständiger Bau von beachtlicher Grösse realisiert werden konnte. In den 1930er Jahren wurde dieser durch einen Brand teilweise zerstört.<BR/>

Hofmann, Armin

<b>Armin Hofmann</b><br>Plakat für eine Ausstellung über dänische Architektur im Gewerbemuseum Basel, 1951 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Hofmeister, Sebastian

<b>Sebastian Hofmeister</b><br>Erste Seite der Schrift des Reformators über den Verlauf des Religionsgesprächs von Ilanz, zu dem sich am Montag und Dienstag nach dem Fest der Heiligen Drei Könige 1526 die Priester Graubündens versammelt hatten. Publiziert im selben Jahr bei Christoph Froschauer in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Initiale erinnert an den Richtspruch des Salomon. Hofmeister nahm als Abgeordneter des Zürcher Rats am Ilanzer Religionsgespräch teil. Die Altgläubigen lehnten jedoch sein Angebot, als Schiedsrichter zu figurieren, ab, da sie ihn der Parteilichkeit verdächtigten. Die Disputation spielte sich sodann unter der Leitung der Vorsteher der Drei Bünde ab.<BR/><BR/>

Hofstetter, Mina

<b>Mina Hofstetter</b><br>Die Ernährungsreformerin und Pionierin des biologischen Landbaus, fotografiert in den 1930er Jahren  © KEYSTONE.<BR/>

Holzhalb

<b>Holzhalb</b><br>Stammbaum. Öl auf Leinwand,  Johann Rudolf Holzhalb   zugeschrieben, 1750 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der bis ins 19. Jahrhundert nachgeführte Stammbaum erhebt sich vor dem Anwesen des Schlösschens Susenberg auf dem Zürichberg, dem Sitz des Begründers der Susenberg-Linie. Er geht aus dem mit einem Schriftband versehenen Wappen des Stammvaters Ulrich Holzhalb hervor und wird flankiert von einem geharnischten Pionier und einem Wilden Mann, dem Hauszeichen der Familie. In der Kartusche links ist die Zürcher Mordnacht von 1350 dargestellt, in deren Folge derselbe Ulrich Bürgermeister wurde.<BR/>

Holzwirtschaft

<b>Holzwirtschaft</b><br>Zimmerleute beim Bau eines Hauses. Fragment eines Scheibenrisses, Tuschzeichnung aus dem Umkreis von  Tobias Stimmer,   um 1600 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Im Vordergrund werden Werkzeuge für die Bearbeitung von Holz (Äxte, Sägen, Holzbohrer), im Mittelgrund der Bau eines Dachstuhls gezeigt. Im Hintergrund transportiert ein Spezialfuhrwerk einen Baumstamm.<BR/><BR/>

Honegger, Elise

<b>Elise Honegger-Egger</b><br>Kopf der "Schweizer Frauen-Zeitung". Ausgabe vom 7. Januar 1882 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die von Elise Honegger von 1881 bis 1911 herausgegebene Wochenzeitung stellte die traditionellen Geschlechterrollen nicht in Frage, sondern trat durch ihre inhaltlichen Schwerpunkte für eine Professionalisierung der Haushaltsführung ein. Auch das Bildsignet propagiert programmatisch die primäre Bestimmung der Frau für die Hausarbeit.<BR/>

Honegger, Fritz

<b>Fritz Honegger</b><br>Der Bundespräsident und Papst Johannes Paul II. im Juni 1982  © KEYSTONE/Archiv.<BR/>Während seines Pastoralbesuchs bei den internationalen Organisationen in Genf trug sich der Papst zusammen mit Fritz Honegger in das Goldene Buch des Flughafens Cointrin ein.<BR/>

Hotelbau

<b>Hotelbau</b><br>Plakat für das Grand-Hôtel Giessbach, um 1918 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Vom Beginn des 19. Jahrhunderts an zogen die Giessbachfälle viele Touristen an, die dort eine bescheidene Herberge vorfanden. 1873 wurde ein Hotel gebaut, das zehn Jahre später durch einen Brand zerstört und schliesslich durch ein noch grösseres Gebäude in historisierendem Stil ersetzt wurde.<BR/>

Hotz, Johannes

<b>Johannes Hotze</b><br>Der Zürcher Arzt um 1791. Öl auf Leinwand,   Friedrich August Oelenhainz   zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Huber, Eugen

<b>Eugen Huber</b><br>Fotografie, um 1890 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Huber, Johannes

<b>Johannes Huber</b><br>Titelseite einer Broschüre des in Rorschach tätigen Anwalts, veröffentlicht 1918 in St. Gallen (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nach dem Generalstreik vom November 1918 publizierte Huber, der als Anwalt Mitglieder des Oltener Aktionskomitees verteidigte, diese Broschüre beim Organ der St. Galler Sozialdemokratie "Volksstimme". Er erklärt darin die ideologischen Unterschiede und Gegensätze zwischen dem Bolschewismus und dem Sozialismus, indem er die verschiedenen Entstehungskontexte der beiden Richtungen aufzeigt.<BR/>

Huber, Vinzenz

<b>Vinzenz Huber</b><br>Porträt auf einer Lithografie, auf der die Mitglieder des schweizerischen Nationalrats von 1849 bis 1850 abgebildet sind (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hubmaier, Balthasar

<b>Balthasar Hubmaier</b><br>Postumes Porträt des Täufers. Kupferstich, 16. Jahrhundert (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Im Hintergrund sind Hubmaiers Verbrennung auf dem Scheiterhaufen (links) sowie die Ertränkung seiner Frau Elsbeth Hügline dargestellt.<BR/><BR/>

Hülsenfrüchte

<b>Hülsenfrüchte</b><br>Werbeplakat für Erbsenkonserven der Firma Hero in Lenzburg, 1958 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach der Einführung der Drescherbsen in der Schweiz 1947 konnten dank maschineller Ernte die Produktionsmengen von Erbsenkonserven massiv gesteigert werden.<BR/>

Humanismus

<b>Humanismus</b><br>Holzschnitt von  Urs Graf   für das Titelblatt der "Helvetiae descriptio", die Glarean 1514 bei Adam Petri in Basel veröffentlichte (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Broschüre enthält das Loblied auf Maximilian I., das Glarean 1512 persönlich vor den in Köln versammelten Kurfürsten vorgetragen hat und das ihm den Titel eines <I>Poeta laureatus</I> eingetrug. Das geografische und politische Porträt der Schweiz wie auch das anschliessende Lobgedicht sind nach der Art der Epen Homers und Vergils in Hexametern verfasst. Systematisch zieht Glarean die Geografen der Antike, namentlich Caesar, Strabo, Ptolemäus und Plinius den Älteren, heran. Die Protagonisten der Schweizer Geschichte charakterisiert er mit Bezug auf die grossen Persönlichkeiten des Altertums.<BR/>

Hund

<b>Hund</b><br>Meute einer Berner Jagdgesellschaft, im Hintergrund Aarburg. Ölgemälde eines unbekannten Malers aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>

Hungersnöte

<b>Hungersnöte</b><br>Erinnerungsbild an die Hungerkrise 1816–1817 von   Johann Jakob Hürlimann (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die drei Zierbildchen über dem Marktbericht weisen auf die Ursachen der Not hin: sintflutartige Regenfälle, schlechte Ernten und Arbeitslosigkeit.<BR/>

Hürlimann, Hans

<b>Hans Hürlimann</b><br>Als Vorsteher des Departements des Innern bei der Einweihung der neuen Gebäude der ETH Zürich Hönggerberg am 10. Mai 1974  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>1974 wurde die erste Phase der Erweiterung der ETH Zürich abgeschlossen.<BR/>

Hürlimann

<b>Hürlimann</b><br>Werbeplakat von  Otto Baumberger,  kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Hus, Jan

<b>Jan Hus</b><br>Hinrichtung des böhmischen Reformators in Konstanz 1415, dargestellt vom Zeichner der "Spiezer Chronik" von  Diebold Schilling,   1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 660).<BR/>Jan Hus, der vom Konstanzer Konzil als Ketzer verurteilt und auf der Burg Gottlieben (TG) gefangen gehalten worden war, wurde am 6. Juli 1415 vor den Toren der Stadt Konstanz bei lebendigem Leib verbrannt.<BR/>

Huttwil

<b>Huttwil</b><br>Das Dorf nach dem Brand in der Nacht vom 8. auf den 9. Juni 1834. Anonyme Lithografie, veröffentlicht und vertrieben von C. Fischer und Co. in Bern zu Gunsten der Geschädigten (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Die Ansicht ist vom Einschlagsort des Blitzes aus gegen Norden aufgenommen. Die fünfzehn Scheunen, die im Vordergrund standen, sind vollkommen zerstört, von den sechzehn Reihenhäusern an der Südseite des Platzes steht nur noch eine Brandmauer. Von den Gasthäusern Zwei Mohren und Krone sowie von der Kirche und dem Pfarrhaus sind grössere Ruinen übrig geblieben. Der Brand war nicht zuletzt deshalb so verheerend, weil die Emme infolge einer Dürreperiode ausgetrocknet war.<BR/>

Hygiene

<b>Hygiene</b><br>Plakat von  Alex Billeter,  1953 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Schweizerische Lungenliga, vormals Schweizerische Vereinigung gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten, lancierte wiederholt Kampagnen, um die Bevölkerung zu mehr Hygiene aufzurufen: Mit Sauberkeit, reiner Luft und Sonnenbestrahlung sollten Infektionskrankheiten überwunden werden.<BR/>

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