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06/2017
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Haab, Robert (1865-1939)

<b>Robert Haab</b><br>Porträt des Bundesrats, aufgenommen um 1922 vom Fotostudio  Hermann Stauder  in Zofingen (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Haartracht

<b>Haartracht</b><br>Erneuerung der Allianz zwischen Ludwig XIV. und den Eidgenossen in der Notre-Dame von Paris am 8. November 1663. Ausschnitt aus dem "Allianzteppich", einem Gobelin von   Charles Le Brun (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Haartracht</b><br>Frau und Mädchen in Beckenried 1814, Aquarellzeichnung von  Ludwig Vogel (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Haartracht</b><br>Werbeplakat für einen Coiffeursalon in Biel 1993 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erweist sich die Mode sehr oft als nostalgischer Rückgriff auf frühere Trends.<BR/>

Habsburg, von

<b>Von Habsburg</b><br>Der Sarg der Kaiserin Zita in der Habsburger Kapelle des Klosters Muri im März 1989, vor seiner Überführung nach Wien  © KEYSTONE.<BR/>Seit 1971 ist in der Loretokapelle im Kreuzgang des ehemaligen habsburgischen Hausklosters die Familiengruft der Nachfahren des Hauses Habsburg untergebracht. Hier wurde das Herz der letzten österreichischen Kaiserin neben demjenigen ihres 1922 verstorbenen Gatten Kaiser Karl I. beigesetzt.<BR/>

Hackbrett (Instrument)

<b>Hackbrett</b><br>Eine höfische Dame mit Hackbrett. Zwickelbild der Wappenscheibe des Berner Junkers Sebastian vom Stein aus dem Jahr 1504 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Hackbrett erscheint hier in pikantem Kontext, denn in den Händen von Damen galt das Instrument damals als anstössig und wurde in der zeitgenössischen Grafik den Liebesdienerinnen zugeordnet. Die Eule auf dem Arm des Junkers, die hier als Liebes- oder Lockvogel zu deuten ist, unterstreicht die erotische Anspielung.<BR/>

Haller, Fritz (1924-2012)

<b>Fritz Haller</b><br>Der Bundesrat stellt sich für das offizielle Gruppenporträt 2005 in eine abstrakte räumliche Kulisse, die für diesen Anlass aus Elementen des Möbelsystems USM Haller aufgebaut worden ist. Fotografie von  Marc Latzel,  Zürich (Bundeskanzlei) © KEYSTONE.<BR/>Fritz Haller und die Metallbaufirma Schärer in Münsingen haben sich mit ihrem kombinierbaren Stahlmöbelsystem eine weltweit führende Stellung im Geschäft der Büroausstattung geschaffen. Das vom Fotografen für dieses Porträt gewählte Requisit setzt ein für die Schweiz und insbesondere für die öffentliche Verwaltung zum Emblem gewordenes Designprodukt ein.<BR/>

Haller, Karl Ludwig von (1768-1854)

<b>Karl Ludwig von Haller</b><br>Titelseite der Schrift, in der Haller seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Deutsch-französische Ausgabe, Stuttgart 1821 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Haller schickte sein französisch verfasstes Konversionsschreiben am 13. April 1821 von Paris nach Bern. Am 18. April wurde es in der Familie verlesen, danach mit Einverständnis des Autors in verschiedenen Ausgaben veröffentlicht.<BR/>

Hallstattzeit

<b>Hallstattzeit</b><br>Kegelhalsgefäss aus Dinhard bei Winterthur (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das mit geometrischen Motiven schwarz und rot bemalte Gefäss ist typisch für die sogenannte Alb-Salemkeramik der Hallstattzeit, die man von der Schwäbischen Alb bis in die östliche Schweiz verbreitet findet.<BR/>

Hallwyl [Hallwil], von

<b>Von Hallwyl</b><br>Illustration zur Ringsage mit Ansicht vom Schloss Hallwil im Zürcher Exemplar des Hausbuchs der Herren von Hallwyl, 1581 (Schweizerisches Nationalmuseum, SH-228.7-8).<BR/>Der Herr von Hallwyl überreicht seinem nach Frankreich ziehenden Sohn die Hälfte eines entzweigebrochenen goldenen Rings, damit er sich für alle Zeiten als rechtmässiger Erbe ausweisen könne. Im Hintergrund ist die auf zwei Inseln in der Aa gebaute Stammburg und der zugehörige Gewerbekomplex mit Getreidemühle zu sehen. Die hier erstmals niedergeschriebene und illustrierte Familiensage entstand möglicherweise wie das Hausbuch selbst im Auftrag von Burkhard III. von Hallwyl.<BR/>

Hammer, Bernhard (1822-1907)

<b>Bernhard Hammer</b><br>Fotoporträt, um 1889 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Handel

<b>Handel</b><br>Jubiläumsplakat zum 25-jährigen Bestehen des schweizerischen Ursprungszeichens 1957 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mitten in der Wirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre nahmen die Zürcher Konsumentinnen mit Vertretern der Textilindustrie Kontakt auf und trugen dadurch zur Gründung der Zentralstelle des schweizerischen Ursprungszeichens im Oktober 1931 bei. Um den Kauf von in der Schweiz hergestellten Gütern zu fördern, versah die Zentralstelle die Schweizer Qualitätsprodukte mit einer von Alfred Steinmann gestalteten stilisierten Armbrust, in Anspielung auf die Tell-Legende. Das Zeichen wurde bis in die 1980er Jahre häufig verwendet.<BR/><BR/>

Handwerk

<b>Handwerk</b><br>Plakat für eine Ausstellung im Hotel Freihof, 1946 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Haushalt

<b>Haushalt</b><br>Die Familie des Vogtes von Greifensee am Tisch. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, 1643 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hans Conrad Bodmer, Witwer von Anna Nürenberger, seine zweite Frau Anna Barbara Collin verwitwete Gossweiler und zwölf ihrer Kinder, die hier beim Tischgebet dargestellt sind, repräsentieren eine typische zusammengesetzte Familie: sieben Kinder stammen aus Bodmers erster Ehe (Wappen mit Lindenblatt), fünf aus der Familie Gossweiler (Wappen mit Entenkopf). Das Kind in der Wiege ist vermutlich aus der zweiten Ehe hervorgegangen.<BR/>

Haushaltsmaschinen

<b>Haushaltsmaschinen</b><br>Plakat von  Otto Baumberger,   1913 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Haushaltsmaschinen</b><br>Plakat von  Willi Bolleter   für die E. Grossenbacher Co., 1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Haustiere

<b>Haustiere</b><br>Werbeplakat, gezeichnet von   Donald Brun,  1961 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Da immer mehr Haustierbesitzer in den Städten wohnten, nahm auch die Nachfrage nach Tiernahrung in Büchsen zu. Industriell produziertes Hunde- und Katzenfutter entwickelte sich zu einem gewinnträchtigen Zweig der Nahrungsmittelindustrie.<BR/>

Hauterive (Kloster)

<b>Hauterive (Kloster)</b><br>Die Abtei in der Saaneschlaufe. Ansicht vom Felsplateau, welches das Südufer des Flusses überragt und dem Ort den Namen gab, um 1925 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert und die im 18. Jahrhundert neu errichteten Klostergebäude umschliessen den Kreuzgang. Im Westen, links im Bild, erkennt man den Giebel der Scheune, im Vordergrund ausserhalb des Gartens die Mühle. Auf mittlerer Höhe bilden das Tor, das 1732 fertig gestellte Gästehaus und die ehemalige Kapelle des heiligen Lupus den Empfangsbereich für Besucher. Im Hintergrund, auf der Terrasse von Grangeneuve, wo sich einer der neun im 13. Jahrhundert von der Zisterziensergemeinschaft bewirtschafteten Höfe befand, erkennt man das zum Zeitpunkt der Aufnahme expandierende Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg.<BR/>

Heer, Joachim (1825-1879)

<b>Joachim Heer</b><br>Der Bundesrat um 1875, porträtiert von  Emil Nicola-Karlen,  Fotograf in Bern (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Heiden (AR)

<b>Heiden</b><br>Ansicht des Dorfes vor dem Grossbrand vom 7. September 1838. Kolorierte Radierung von  Johann Ulrich Fitzi (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Appenzeller Maler stellt die Landschaft in dem Augenblick dar, als das erste Haus (rechts im Bild) Feuer fängt. Zusammen mit diesem Stich erschien bei Büchler in Heiden eine Ansicht mit den zerstörten Gebäuden.<BR/>

Heidi

<b>Heidi</b><br>Während der Dreharbeiten an Franz Schnyders Film "Heidi und Peter" im bündnerischen Latsch. Fotografie, 1954   © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der Erfolg des Films "Heidi" von Luigi Comencini 1952 regte die Zürcher Filmgesellschaft Praesens-Film zu einer Grossproduktion mit einer neuen Folge für den amerikanischen Markt an. Der an Spezialeffekten reiche Spielfilm von Franz Schnyder, der erste in der Schweiz gedrehte Farbfilm, eroberte das Publikum jenseits des Atlantiks mühelos.<BR/>

Heilkräuter

<b>Heilkräuter</b><br>Frontispiz und Titelseite der Originalausgabe des Pflanzenbuchs "Theatrum Botanicum" von  Theodor Zwinger , das 1696 in Basel erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Heilsarmee

<b>Heilsarmee</b><br>Plakat der Heilsarmee (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Heimarbeit

<b>Heimarbeit</b><br>Strohflechterfamilie im Freiamt, um 1840. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Bauernfamilie stellt in ihrer Stube Strohhüte und -körbe her. Vor dem Kachelofen in der Bildmitte steht der Fergger (Zwischenhändler) in Stadtkleidung. 1857 waren 25'000 Aargauer Arbeiterinnen und Arbeiter in der Strohindustrie beschäftigt, die ihr Zentrum in Wohlen hatte und ihre Erzeugnisse weltweit exportierte.<BR/><b>Heimarbeit</b><br>Plakat für die erste Schweizerische Heimarbeitausstellung im Sommer 1909 von  Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Da die Heimarbeit keinen Reglementierungen unterstand und der Bundesrat 1907 auch nichts zum Schutz der Heimarbeiter (und vor allem der Heimarbeiterinnen) unternehmen wollte, realisierten die Arbeiterorganisationen in Zürich eine Ausstellung über die Erzeugnisse und Arbeitsbedingungen der Heimarbeit und veranstalteten im Anschluss daran den ersten schweizerischen Heimarbeiterschutzkongress.<BR/>

Heizung

<b>Heizung</b><br>Darstellung des Monats Dezember mit einem Kachelofen. Ausschnitt aus einem Monatsbilderzyklus, Fresko aus dem Haus zum Langen Keller in Zürich, Anfang des 14. Jahrhunderts, heute im Schweizerischen Landesmuseum (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><BR/><b>Heizung</b><br>Werbeplakat für den Kohleofen "Eskimo", gestaltet 1925 von  Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Helvetische Gesellschaft

<b>Helvetische Gesellschaft</b><br>Frontispiz und Titelseite der "Schweizerlieder" von  Johann Kaspar Lavater,  veröffentlicht 1767 in Bern bei Beat Ludwig Walthard (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Lavater, der ab 1765 an den Versammlungen der Gesellschaft teilnahm, verfasste die patriotischen Liedtexte, der Musiker Johannes Schmidlin vertonte sie 1769. Die Sammlung mit ihren Liedern auf die Heldentaten und Schlachten der alten Eidgenossen erlebte mehrere Auflagen.<BR/>

Henke

<b>Henke</b><br>Werbeplakat von 1955 für den im Vorjahr auf den Markt gebrachten, weltweit ersten Schnallenskischuh (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Henkel [Henckel, Hengkel], Augustin (ca.1477 -ca. 1550)

<b>Augustin Henkel</b><br>Altar der Heiligen Familie, dem Schaffhauser Künstler zugeschrieben, aus geschnitztem und farbig gefasstem Lindenholz, datiert auf das Jahr 1521, aus der St.-Anna-Kapelle in Unterschächen im Kanton Uri (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die heilige Anna, die Jungfrau Maria und das Jesuskind in der Mitte werden von den Heiligen Joseph und Joachim flankiert.<BR/>

Henne, Rolf (1901-1966)

<b>Rolf Henne</b><br>An einer Versammlung der Nationalen Front in Winterthur, 1936  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>In der Bildmitte, dem Betrachter zugewandt, grüsst Rolf Henne einen Zürcher Frontisten, während er dem Rechtsanwalt Leo Victor Bühlmann die Hand reicht.<BR/>

Hermance (GE)

<b>Hermance</b><br>Der untere Teil des Marktfleckens, fotografiert um 1895 vom Turm der ehemaligen Burg von Aymon de Faucigny aus,  Charnaux Frères,  Genf (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Die regelmässige Geometrie dieser Neugründung des 13. Jahrhunderts ist im Strassennetz und in der Parzelleneinteilung deutlich erkennbar geblieben. Die erste Strasse von links, die im Westen zum Genfersee führt, säumt den ehemaligen Stadtgraben. Die Südfassade der St. Georgskirche in der Gestalt des 17. Jahrhunderts setzt die vormalige Befestigung fort, von der noch ein Stück in der Rückfassade der an sie angebauten Häuser zu sehen ist.<BR/>

Hermann, Nicolaus (1818-1888)

<b>Nicolaus Hermann</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", die 1888–1907 bei Orell Füssli in Zürich erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hersch, Jeanne (1910-2000)

<b>Jeanne Hersch</b><br>Die Genfer Philosophin fotografiert bei sich zu Hause in Carouge, um 1950 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hertenstein, Wilhelm Friedrich (1825-1888)

<b>Wilhelm Friedrich Hertenstein</b><br>Federlithografie aus der "Schweizerischen Portrait-Gallerie", Zürich, Orell Füssli, 1888–1907 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Herzog, Hans (1819-1894)

<b>Hans Herzog</b><br>Der General um 1871. Porträt des Zürcher Fotografen  Johannes Ganz (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung)<BR/>

Herzogenbuchsee (BE)

<b>Herzogenbuchsee</b><br>Der ehemalige Hauptsitz der Schuhfabrik Hug & Co. an der Lagerstrasse, erbaut 1925 von Architekt Ernst Bützberger, fotografiert im Oktober 1968 (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Die 1884 gegründete und in Herzogenbuchsee niedergelassene Firma sicherte sich rasch eine bedeutende Stellung in der schweizerischen Schuhbranche und war ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Die Pressefotografie entstand nach der Ankündigung der Firma, die Produktion im Werk Dulliken zusammenzufassen und die Werke Herzogenbuchsee und Kreuzlingen zu schliessen. 800 Arbeitskräfte von insgesamt 940 mussten entlassen werden.<BR/>

Hess, David (1770-1843)

<b>David Hess</b><br>"Einquartierung auf dem Lande im Jahre 1798". Aquarellierte Radierung von  David Hess,   veröffentlicht 1801 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Karikatur thematisiert in polemisierender Weise das überhebliche Benehmen der Soldaten der französischen Republik gegenüber den Schweizer Bauern während der Besetzung 1798. Zusammen mit der Radierung "Einquartierung in der Stadt" gehörte sie zu einer gross angelegten und vom Patriziat der Schweizer Städte organisierten Hetzkampagne gegen die neue Ordnung der Helvetischen Republik.<BR/>

Hesse, Hermann (1877-1962)

<b>Hermann Hesse</b><br>Der Schriftsteller in seiner Bibliothek in Montagnola. Fotografie, um 1950  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Heusler, Andreas (1834-1921)

<b>Andreas Heusler</b><br>Der Basler Jurist und Rechtshistoriker, fotografiert um 1900 von  Albert Teichmann (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/><BR/>

Hilfswerke

<b>Hilfswerke</b><br>Titelblatt der Monatsschrift «Gebirgshilfe», Ausgabe vom März 1942(Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das von Alfons Raeber redigierte und in Luzern gedruckte Monatsblatt erschien vom Februar 1941 bis Dezember 1946 unter diesem Titel. Während des Zweiten Weltkriegs entstanden verschiedene Solidaritätsbewegungen zugunsten der Bergregionen. Um deren Bemühungen wie überhaupt das Engagement der Hilfswerke besser zu koordinieren, verleiht die 1934 geschaffene Zentralauskunftsstelle für Wohlfahrtsunternehmungen (ZEWO) seit 1942 ein Gütesiegel für die Einhaltung der Standards. <BR/>

Hilty, Carl (1833-1909)

<b>Carl Hilty</b><br>Der Jurist und Nationalrat, porträtiert vom Berner Fotografen  Emil Vollenweider,  um 1890 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Historismus (Kunst)

<b>Historismus (Kunst)</b><br>Landesmuseum Zürich, Ausführungsplan des Architekten  Gustav Gull   vom Juni 1892. Aufriss der Hoffassade und Schnitte der Seitenflügel (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Bauaufgabe eines Historischen Museums regte den Architekten an, die wesentlichen Motive der Zivil-, Militär- und Sakralarchitektur in einem Bau mit enzyklopädischem Charakter zu vereinen. Der Zweck war nicht nur ein architektonisch-monumentaler, sondern auch ein didaktischer: Den Besuchern wie auch den Schülern der Kunst- und Gewerbeschule, die bis 1933 im Nordostflügel des Komplexes untergebracht war, sollten Vorbilder vor Augen geführt werden.<BR/><BR/>

Hochdorf (Gemeinde) (LU)

<b>Hochdorf (Gemeinde)</b><br>Plakat für das Eröffnungsschauspiel des neuen Theatersaals 1893, gestaltet von  N. Bucher,  lithografiert von A. Eglin, Luzern (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieses 1893 eröffnete Theater, das erste in Hochdorf, ging aus einem Umbau des Festsaals des Hotels Hirschen hervor. Das lokale Theaterleben erlebte einen solchen Aufschwung, dass 1899 ein eigenständiger Bau von beachtlicher Grösse realisiert werden konnte. In den 1930er Jahren wurde dieser durch einen Brand teilweise zerstört.<BR/>

Hofmann, Armin (1920-)

<b>Armin Hofmann</b><br>Plakat für eine Ausstellung über dänische Architektur im Gewerbemuseum Basel, 1951 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Hofmeister, Sebastian (ca. 1494-1533)

<b>Sebastian Hofmeister</b><br>Erste Seite der Schrift des Reformators über den Verlauf des Religionsgesprächs von Ilanz, zu dem sich am Montag und Dienstag nach dem Fest der Heiligen Drei Könige 1526 die Priester Graubündens versammelt hatten. Publiziert im selben Jahr bei Christoph Froschauer in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Initiale erinnert an den Richtspruch des Salomon. Hofmeister nahm als Abgeordneter des Zürcher Rats am Ilanzer Religionsgespräch teil. Die Altgläubigen lehnten jedoch sein Angebot, als Schiedsrichter zu figurieren, ab, da sie ihn der Parteilichkeit verdächtigten. Die Disputation spielte sich sodann unter der Leitung der Vorsteher der Drei Bünde ab.<BR/><BR/>

Hofstetter, Mina (1883-1967)

<b>Mina Hofstetter</b><br>Die Ernährungsreformerin und Pionierin des biologischen Landbaus, fotografiert in den 1930er Jahren  © KEYSTONE.<BR/>

Holzhalb

<b>Holzhalb</b><br>Stammbaum. Öl auf Leinwand,  Johann Rudolf Holzhalb   zugeschrieben, 1750 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der bis ins 19. Jahrhundert nachgeführte Stammbaum erhebt sich vor dem Anwesen des Schlösschens Susenberg auf dem Zürichberg, dem Sitz des Begründers der Susenberg-Linie. Er geht aus dem mit einem Schriftband versehenen Wappen des Stammvaters Ulrich Holzhalb hervor und wird flankiert von einem geharnischten Pionier und einem Wilden Mann, dem Hauszeichen der Familie. In der Kartusche links ist die Zürcher Mordnacht von 1350 dargestellt, in deren Folge derselbe Ulrich Bürgermeister wurde.<BR/>

Holzwirtschaft

<b>Holzwirtschaft</b><br>Zimmerleute beim Bau eines Hauses. Fragment eines Scheibenrisses, Tuschzeichnung aus dem Umkreis von  Tobias Stimmer ,  um 1600 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Im Vordergrund werden Werkzeuge für die Bearbeitung von Holz (Äxte, Sägen, Holzbohrer), im Mittelgrund der Bau eines Dachstuhls gezeigt. Im Hintergrund transportiert ein Spezialfuhrwerk einen Baumstamm.<BR/><BR/>

Honegger [-Egger], Elise (1839-1912)

<b>Elise Honegger</b><br>Kopf der "Schweizer Frauen-Zeitung". Ausgabe vom 7. Januar 1882 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die von Elise Honegger von 1881 bis 1911 herausgegebene Wochenzeitung stellte die traditionellen Geschlechterrollen nicht in Frage, sondern trat durch ihre inhaltlichen Schwerpunkte für eine Professionalisierung der Haushaltsführung ein. Auch das Bildsignet propagiert programmatisch die primäre Bestimmung der Frau für die Hausarbeit.<BR/>

Honegger, Fritz (1917-1999)

<b>Fritz Honegger</b><br>Der Bundespräsident und Papst Johannes Paul II. im Juni 1982  © KEYSTONE/Archiv.<BR/>Während des Pastoralbesuchs, den der Papst den internationalen Organisationen in Genf abstattete, unterzeichnete er zusammen mit Fritz Honegger das Goldene Buch des Flughafens Cointrin.<BR/>

Hotelbau

<b>Hotelbau</b><br>Plakat für das Grand-Hôtel Giessbach, um 1918 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Vom Beginn des 19. Jahrhunderts an zogen die Giessbachfälle viele Touristen an, die dort eine bescheidene Herberge vorfanden. 1873 wurde ein Hotel gebaut, das zehn Jahre später durch einen Brand zerstört und schliesslich durch ein noch grösseres Gebäude in historisierendem Stil ersetzt wurde.<BR/>

Hotz [Hotze], Johannes (1734-1801)

<b>Johannes Hotz</b><br>Der Zürcher Arzt um 1791. Öl auf Leinwand,   Friedrich August Oelenhainz   zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Huber, Eugen (1849-1923)

<b>Eugen Huber</b><br>Fotografie, um 1890 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Huber, Johannes (1879-1948)

<b>Johannes Huber</b><br>Titelseite einer Broschüre des in Rorschach tätigen Anwalts, veröffentlicht 1918 in St. Gallen (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nach dem Generalstreik vom November 1918 publizierte Huber, der als Anwalt Mitglieder des Oltener Aktionskomitees verteidigte, diese Broschüre beim Organ der St. Galler Sozialdemokratie "Volksstimme". Er erklärt darin die ideologischen Unterschiede und Gegensätze zwischen dem Bolschewismus und dem Sozialismus, indem er die verschiedenen Entstehungskontexte der beiden Richtungen aufzeigt.<BR/>

Huber, Vinzenz (1821-1877)

<b>Vinzenz Huber</b><br>Porträt auf einer Lithografie, auf der die Mitglieder des schweizerischen Nationalrats von 1849 bis 1850 abgebildet sind (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Hülsenfrüchte

<b>Hülsenfrüchte</b><br>Werbeplakat für Erbsenkonserven der Firma Hero in Lenzburg, 1958 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach der Einführung der Drescherbsen in der Schweiz 1947 konnten dank maschineller Ernte die Produktionsmengen von Erbsenkonserven massiv gesteigert werden.<BR/>

Hürlimann (Firma)

<b>Hürlimann</b><br>Werbeplakat von  Otto Baumberger,  kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Hürlimann, Hans (1918-1994)

<b>Hans Hürlimann</b><br>Als Vorsteher des Departements des Innern bei der Einweihung der neuen Gebäude der ETH Zürich Hönggerberg am 10. Mai 1974  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>1974 wurde die erste Phase der Erweiterung der ETH Zürich abgeschlossen.<BR/>

Huttwil (BE)

<b>Huttwil</b><br>Das Dorf nach dem Brand in der Nacht vom 8. auf den 9. Juni 1834. Anonyme Lithografie, veröffentlicht und vertrieben von C. Fischer und Co. in Bern zu Gunsten der Geschädigten (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>Die Ansicht ist vom Einschlagsort des Blitzes aus gegen Norden aufgenommen. Die fünfzehn Scheunen, die im Vordergrund standen, sind vollkommen zerstört, von den sechzehn Reihenhäusern an der Südseite des Platzes steht nur noch eine Brandmauer. Von den Gasthäusern Zwei Mohren und Krone sowie von der Kirche und dem Pfarrhaus sind grössere Ruinen übrig geblieben. Der Brand war nicht zuletzt deshalb so verheerend, weil die Emme infolge einer Dürreperiode ausgetrocknet war.<BR/>

Hygiene

<b>Hygiene</b><br>Plakat von  Alex Billeter,  1953 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Schweizerische Lungenliga, vormals Schweizerische Vereinigung gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten, lancierte wiederholt Kampagnen, um die Bevölkerung zu mehr Hygiene aufzurufen: Mit Sauberkeit, reiner Luft und Sonnenbestrahlung sollten Infektionskrankheiten überwunden werden.<BR/>

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z