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06/2017
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Gadmen (BE)

<b>Gadmen</b><br>Pfarrhaus und Kirche auf dem Bühl, um 1823. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Pfarrhäuser galten auf der Berner Landschaft als eigentliche Zentren der Verwaltung. Der Pfarrer als Vertreter des Staates notierte hier die Geburten, Todesfälle und Eheschliessungen. Hier nächtigten auch die ersten ausländischen Touristen und Künstler, die im Oberland und in den Berner Alpen malerische Sujets zu entdecken hofften.<BR/>

Gais (AR)

<b>Gais</b><br>Werbeplakat für die St. Gallen–Gais–Appenzell-Bahn, 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gallati, Kaspar (ca. 1535/37-1619)

<b>Kaspar Gallati</b><br>Porträt als Oberst des Schweizer Garderegiments. Öl auf Leinwand, um 1660 (Schweizerisches Nationalmuseum, Haus Zum Langen Stadelhof, Zürich).<BR/>Das Gemälde gehört zu einer Sammlung von 54 Porträts von französischen Königen, Adligen und Militärpersonen, mit denen der Herrensitz des Zürcher Obersten Heinrich Lochmann in Stadelhofen ausgestattet war. Heute befindet sich eine Rekonstruktion dieses Hauses im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich.<BR/>

Gandria (TI)

<b>Gandria</b><br>Ansicht des Dorfes von Süden, um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Begrenzt vom Luganersee und vom steilen Abhang des Monte Brè entging Gandria im 20. Jahrhundert der Verstädterung innerhalb der Agglomeration des benachbarten Lugano.<BR/>

Gangyner, Georg Anton (1807-1876)

<b>Georg Anton Gangyner</b><br>Porträt des zehnjährigen Johann Baptist Gaudy, Öl auf Leinwand, 1841 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Ganzoni, Robert (1884-1963)

<b>Robert Ganzoni</b><br>Kopf der zweimal wöchentlich erscheinenden Zeitung "Fögl d'Engiadina", die Ganzoni 1937–45 redigierte  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gartenbau

<b>Gartenbau</b><br>Geranienanzucht im Gewächshaus eines Gartencenters in Langnau am Albis, April 2004  © KEYSTONE / Gaëtan Bally.<BR/>In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Gartenbau, zuvor entweder Versorgungs- oder aber Luxuskultur, zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Den Massenbedarf an Beet- und Topfpflanzen decken verkehrsgünstig gelegene Grossgärtnereien und Gartencenter.<BR/><b>Gartenbau</b><br>Erntearbeiterinnen schneiden Kohl auf einem Feld bei Galmiz am Rande vom Grossen Moos, Dezember 2004  © KEYSTONE / Lukas Lehmann.<BR/>Die weite Ebene zwischen Neuenburger- und Murtensee, ein ehemaliges Torfmoor auf lehmigem Untergrund, wurde durch Meliorations- und Drainagearbeiten zu einem der fruchtbarsten Anbaugebiete der Schweiz für Gemüse, Zuckerrüben, Kartoffeln und Getreide.<BR/>

Gastgewerbe

<b>Gastgewerbe</b><br>Plakat für das Basler Hotel Victoria National von 1930, entworfen von   Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Luxushotellerie beauftragte nicht selten die namhaftesten zeitgenössischen Grafiker mit der Werbung für ihre Häuser.<BR/>

Gauchat, Pierre (1902-1956)

<b>Pierre Gauchat</b><br>Plakat für die Bundesfeier 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gaussen, Louis (1790-1863)

<b>Louis Gaussen</b><br>Aufnahme des Genfer Malers und Fotografen  François Vuagnat,  um 1850 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gautier, Emile (1822-1891)

<b>Emile Gautier</b><br>Postumes Reiterbildnis des Obersten und Astronomen vor seiner Villa in Cologny, 1892. Kaltnadelradierung von  Evert van Muyden (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gazette de Lausanne

<b>Gazette de Lausanne</b><br>"Die grosse Westschweizer Tageszeitung", Plakat von 1943, signiert  Richmond (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gebühren

<b>Gebühren</b><br>Die erste Autobahn-Vignette, realisiert vom Grafiker  Roland Hirter  © KEYSTONE.<BR/>In der Abstimmung vom 26.2.1984 stimmte das Volk der Einführung einer Gebühr für die Benutzung der Nationalstrassen mit 53% Jastimmen zu. Damals kostete die ein Jahr lang gültige Vignette 30 Franken, ab 1995 betrug ihr Preis 40 Franken. Nur mit Vignette versehene Fahrzeuge und Anhänger sind auf dem Schweizer Autobahnnetz zugelassen.<BR/>

Gedenkfeiern

<b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat für die Feier zum Eintritt des Kantons Schaffhausen in den Bund vor 400 Jahren, gestaltet 1901 von  Jean Affeltranger (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat für die Feier zum Eintritt des Kantons Tessin in den Bund vor 100 Jahren, 1903 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat zum hundertjährigen Bestehen von Republik und Kanton Neuenburg 1948, gestaltet von  P. A. Junod (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft, gestaltet von  Jean Tinguely (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gefängnisse

<b>Gefängnisse</b><br>Die 1870 eröffnete Kantonale Strafanstalt auf dem Hügel Saarberg in Neuenburg, aus der Vogelperspektive, nach Plänen von  Samuel Vaucher (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Plan übernimmt das panoptische System Jeremy Benthams, dessen Werke von Etienne Dumont zu Beginn des 19. Jahrhunderts übersetzt und in Genf publiziert wurden. Das Gebäude wurde auf Betreiben der ansässigen Unternehmer, die sich vom wirtschaftlichen Erfolg der Gefängniswerkstätten konkurrenziert sahen, schon 1909 zweckentfremdet. Die Insassen wurden dank interkantonaler Übereinkommen in Lausanne und Bern untergebracht.<BR/>

Geheeb, Paul (1870-1961)

<b>Paul Geheeb</b><br>An seinem 90. Geburtstag in Goldern, Gemeinde Hasliberg  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Geiger, Ernst (1876-1965)

<b>Ernst Geiger</b><br>Werbeplakat für die Standseilbahn Ligerz-Tessenberg, 1930 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Ansicht von oben auf die Kirche von Ligerz und die St. Petersinsel mit dem Panorama der Berner Alpen im Hintergrund.<BR/>

Geigy, Karl (1798-1861)

<b>Karl Geigy</b><br>Nach einem Gemälde gefertigter Kupferstich von  Friedrich Weber,  1861 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Geiler von Kaysersberg, Johannes (1445-1510)

<b>Johannes Geiler von Kaysersberg</b><br>Der Prediger als älterer Mann. Holzschnitt eines unbekannten Künstlers, 16. Jahrhundert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bildnis ist eine der zahlreichen Kopien des vom Strassburger Künstler Hans Wechtlin gefertigten Holzschnitts, der 1522 auf dem Titelblatt der "Postille" Geiler von Kaysersbergs erstmals erschien und in der Folge zum populärsten Bild des Theologen wurde.<BR/>

Geistige Landesverteidigung

<b>Geistige Landesverteidigung</b><br>Karikatur aus der "Schweizer Radiozeitung", 1939, Nr. 31 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Vertreter der Volksmusik, der Klassik und des Jazz prügeln sich im Namen der Geistigen Landesverteidigung. Die Karikatur weist darauf hin, dass sich unterschiedliche kulturelle und politische Gruppen auf die Geistige Landesverteidigung beriefen.<BR/>

Geistliche Spiele

<b>Geistliche Spiele</b><br>Plakat von   Otto Baumberger  für das "Grosse Welttheater" Calderóns in Einsiedeln,  1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Geld

<b>Geld</b><br>Darstellung der Arbeitsschritte bei der Münzprägung. Titelseite des Buchs von  Hugues Darier , Münzprüfer in Genf, veröffentlicht 1807 (Bibliothèque de Genève) © A. & G. Zimmermann, Genf.<BR/>Das mit Stichen von Pierre Escuyer illustrierte Werk von Darier zeigt die verschiedenen Gold- und Silbermünzen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Handel zirkulierten.<BR/>

Geldwechsel

<b>Geldwechsel</b><br>Wechslerwaage aus Genf, hergestellt um 1700 von  Jacques Blanc (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hauptsächlich Münzwechsler und Kaufleute benützten solche Waagen zu Kontrollzwecken. Die verschiedenen Gewichte im kleinen Holzkasten entsprachen denjenigen der wichtigsten international zirkulierenden Münzen.<BR/>

General Motors (GM)

<b>General Motors (GM)</b><br>Plakat des Grafikers  Alex Walter Diggelmann   für die Wanderausstellung der neuen Modelle von General Motors Suisse SA Biel. Chromolithografie, 1938 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Generalstab

<b>Generalstab</b><br>General Henri Guisan (rechts) und der Generalstab bei Manövern in Graubünden, zwischen 1940 und 1944 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Links steht Bundesrat Karl Kobelt, der 1940 bis 1954 Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartements war.<BR/>

Genf (Gemeinde) (GE)

<b>Genf (Gemeinde)</b><br>Hauptsitz der Télévision suisse romande  © 2004 KEYSTONE / Laurent Gilliéron.<BR/>Am Boulevard Carl-Vogt, neben dem 1938 für das Radio errichteten Gebäude, wurden in den 1950er Jahren die ersten Studios des Westschweizer Fernsehens gebaut. In unmittelbarer Nähe (Quai Ernest-Ansermet 20), am Ufer der Arve, befindet sich als Erweiterung der bereits bestehenden Einrichtungen der neue Sitz des Fernsehens. Er wurde von Architekt Arthur Bugna ab 1963 etappenweise errichtet, der Turm wurde 1972 eingeweiht.<BR/>

Genf (Kanton) (GE)

<b>Genf (Kanton)</b><br>Werbung von Edouard Elzingre für Stella-Automobile, 1908 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Compagnie de l'Industrie Electrique et Mécanique, Vorgängerin der Ateliers de Sécheron, begann 1906 mit der Fabrikation von Automobilen. Die Stella produzierte sie bis 1913.<BR/>

Genietruppen

<b>Genietruppen</b><br>Das Geniebataillon 27 bei einem Einsatz in Schlans im Bündner Oberland am 20. November 2002  © KEYSTONE / Peter De Jong.<BR/>Die Unwetter vom 16. und 17. November 2002 verursachten starke Schäden. Für die Aufräumarbeiten wurden rund 400 Mann des Geniebataillons 27 eingesetzt.<BR/>

Geologie

<b>Geologie</b><br>Analyse der Bohrkerne aus dem Gotthard-Sondierstollen Piora bei Polmengo, Oktober 1997  © KEYSTONE / Karl Mathis.<BR/>Drei Kilometer beträgt die Länge der Gesteinsproben, die in dieser nicht mehr benutzten Telefonzentrale bei Faido gelagert werden. Ihre Untersuchung sollte zeigen, ob die Piora-Mulde auf das Niveau des im Rahmen der neuen Alpentransversale projektierten Gotthard-Basistunnels hinunterreicht.<BR/>

Gerbert, Martin (1720-1793)

<b>Martin Gerbert</b><br>"Reisen durch Alemannien, Welschland und Frankreich". Titelblatt und Frontispiz mit Verfasserporträt der deutschen Erstausgabe von 1767 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der 1765 zuerst lateinisch veröffentlichte Reisebericht beschreibt bedeutende Handschriftenbestände der von Gerbert besuchten Bibliotheken. Der Kupferstich zeigt den gelehrten Fürstabt mit seinen kirchlichen Insignien in einer Bücherstube. Vor ihm liegen Manuskripte aus seinen beiden wichtigsten Forschungsgebieten, der Kirchenmusik und der Liturgie.<BR/>

Gerster, Georg (1928-)

<b>Georg Gerster</b><br>Der St.-Andreas-Graben in Kalifornien, aufgenommen vom Fotografen und Globetrotter am 23. Juli 1999  © KEYSTONE.<BR/>

Gertsch, Franz (1930-)

<b>Franz Gertsch</b><br>Einweihung des ihm gewidmeten Museums in Burgdorf, 24. Oktober 2002  © KEYSTONE / Jürg Müller.<BR/>Von links nach rechts: Franz Gertsch und Jean-Christophe Ammann, ehemaliger Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt und Mitglied des Stiftungsrats, sowie der Unternehmer und Initiator des Projekts Willy Michel vor dem Porträt "Silvia" anlässlich der Pressekonferenz.<BR/>

Geschichte

<b>Geschichte</b><br>"Les Suisses illustres". Ölgemälde des Pfarrers  Jean-Elie Dautun ,  um 1829 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der Künstler versammelt Männer verschiedener Epochen und verschiedenen Glaubens in einer fiktiven gotischen Kathedrale: Helden, Krieger, Theologen, Staatsmänner, Gelehrte, Schriftsteller und Künstler. Er präsentiert die aufklärerische Vorstellung einer gemeinsamen Geschichte, welche die politischen und konfessionellen Konflikte überwindet. Sein Historiengemälde ist ein Aufruf zu Einheit und Toleranz.<BR/><b>Geschichte</b><br>Plakat für Richard Dindos Film "Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg", 1973, von   Pierre Brauchli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts nahm das Interesse an der Zeitgeschichte stetig zu. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem auch Dokumentarfilme und Fernsehreportagen, die nicht nur Fachleute, sondern ein breites Publikum erreichten.<BR/>

Gesellen

<b>Gesellen</b><br>Arbeitsattest für einen wandernden Gesellen aus Freiburg im Breisgau, ausgestellt von der Luzerner Maurerzunft 1808. Vom Zuger Stecher  Jakob Joseph Clausner  gestaltetes Formular (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gesundheitswesen

<b>Gesundheitswesen</b><br>Reglement gegen Scharlatanerie im Gesundheitswesen, das die Berner Kanzlei am 6. September 1785 veröffentlichte (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im 18. Jahrhundert war das Gesundheitswesen der Waadt dem Sanitätsrat der Berner Herrschaft unterstellt, der in Lausanne durch das Collegium medicum vertreten wurde. Zu seinen Aufgaben gehörte die Zulassung des Heilpersonals. Der Sanitätsrat rechtfertigte das Verbot sogenannt magischer Praktiken damit, dass solche mit tödlichen Gefahren verbunden seien.<BR/><b>Gesundheitswesen</b><br>Gesellschaftsscheibe der Scherer und Bader in Zürich, 1534 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Mitte der Scheibe blättert der links sitzende Arzt (in Blau) in einem Buch, derjenige rechts (in Rot) examiniert ein Uringlas. In der Badestube im Oberbild werden Massagen und Schröpfbehandlungen durchgeführt. In Zürich gehörte die Gesellschaft der Scherer und Bader zur Schmiedezunft und war in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens tätig, namentlich in der Einweisung in Krankenanstalten, der Seuchenbekämpfung und der Präventivmedizin.<BR/><b>Gesundheitswesen</b><br>Protestaktion des Pflegepersonals am Zürcher Universitätsspital, 2. Mai 2000  © KEYSTONE.<BR/>In etwa zwanzig Kliniken und Spitälern des Kantons Zürich protestierte im Mai 2000 das Pflegepersonal und verlangte bessere Arbeitsbedingungen sowie höhere Löhne im Gesundheitswesen.<BR/>

Getreidebau

<b>Getreidebau</b><br>Plakat von  Peter Birkhäuser,   1944  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gewerbepflanzen

<b>Gewerbepflanzen</b><br>Produkte aus Hanf, fotografiert in einem Zürcher Hanfladen 1995  © KEYSTONE.<BR/>Hanf (<I>Cannabis sativa</I>) ist heute noch eine der vielseitigsten Gewerbepflanzen. Die Verwendungsmöglichkeiten reichen von der Öl-, Stoff- und Seilherstellung bis zur Produktion von Kosmetikartikeln, Getränken, Heil- und Rauschmitteln. Der Anbau von Cannabis hat in der Schweiz in den 1990er Jahren industrielle Züge angenommen. Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft stieg zwischen 1995 und 1998 allein die Anbaufläche des legal als Rohstoff angepflanzten Hanfs von 10 auf 60 Hektaren, diejenige für andere Nutzungen, vermutlich vor allem für die Produktion von "Drogen-Cannabis", schätzungsweise von 50 auf rund 250 Hektaren.<BR/>

Gewerbepolitik

<b>Gewerbepolitik</b><br>Plakat zur Abstimmung vom 20. Juni 1954 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Auf Initiative des Schweizerischen Gewerbeverbands beschloss das Parlament im Dezember 1953, für das Schuhmacher-, Coiffeur-, Sattler- und Wagnergewerbe einen Fähigkeitsausweis einzuführen. Der Landesring der Unabhängigen ergriff das Referendum, worauf der Beschluss mit grosser Mehrheit verworfen wurde.<BR/><b>Gewerbepolitik</b><br>"Für gute Arbeit: Ja zum Fähigkeitsausweis". Plakat zur Abstimmung vom 20. Juni 1954, das für ein Ja zum Bundesbeschluss über die Einführung eines Fähigkeitsausweises warb, gestaltet von  Pierre Monnerat (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (Smuv)

<b>Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (Smuv)</b><br>Der SMUV feiert sein 100-jähriges Bestehen im Berner Kursaal, November 1988  © KEYSTONE.<BR/>

Gewerkschaften

<b>Gewerkschaften</b><br>Plakat für die Versammlungen des Schweizerischen Verbands des Personals öffentlicher Dienste im Volkshaus Zürich, gestaltet 1935 von  Walter Käch (Museum für Gestaltung, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gewerkschaften</b><br>Demonstrierende der Gewerkschaft Bau und Holz in der Zürcher Bahnhofstrasse am 1. Mai 1978  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Gisikon (LU)

<b>Gisikon</b><br>Das Gefecht vom 23. November 1847 während des Sonderbundskriegs. Holzschnitt, der am 17. April 1848 in der Nummer 14 der "Züricher Freitags-Zeitung" als Beilage erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Holzschnitt und Kommentar geben die Ereignisse aus der Perspektive der Sieger wieder. Die Zeitung ehrt die Mitbürger, die sich beim Sturm auf die Brücke von Gisikon – in der Bildlegende fälschlicherweise als Gislikon bezeichnet – unter dem Befehl des Zürcher Obersten und Regierungsrats Paul Karl Eduard Ziegler, Befehlshaber der 4. eidgenössischen Division, erfolgreich schlugen.<BR/>

Giubiasco (TI)

<b>Giubiasco</b><br>Gesamtplan der Nekropole mit den Ausgrabungsergebnissen von 1900, 1901 und 1905, aufgezeichnet vom Archäologen  Ferdinand Corradi   und ergänzt von seinem Kollegen  David Viollier.   Norden befindet sich links (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Links unten ist die Gotthardlinie dargestellt, deren Bau die ersten Spuren des Gräberfeldes zutage förderte. Die Farben verweisen auf eine erste Periodisierung der von Viollier 1905 erforschten Gräber. Nach 1906 veränderte der industrielle Aufschwung diese Randzone der Gemeinde vollständig und zerstörte die vormalige Agrarstruktur der Heckenlandschaft.<BR/>

Glarner, Fritz (1899-1972)

<b>Fritz Glarner</b><br>Plakat für eine Einzelausstellung 1955 in der Galerie Louis Carré in Paris (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Diese Ausstellung trug in den 1950er Jahren massgeblich dazu bei, die Werke des Künstlers in Europa bekannt zu machen.<BR/>

Glarus (Kanton)

<b>Glarus (Kanton)</b><br>Werbeplakat für den Wintersport- und Kurort Braunwald von  Herbert Leupin,  1942 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Glas

<b>Glas</b><br>Plakat für die Glashütte Bülach, gestaltet 1933 von  Carl Böckli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Flaschen und Einmachgläser für das Sterilisieren von Früchten und Gemüse gehörten zur Ausstattung vieler Haushalte, bis Ende der 1960er Jahre Tiefkühlprodukte das Eingemachte zu konkurrieren begannen. Die Glashütte Bülach schloss ihre Tore im Februar 2002.<BR/>

Glattfelden (ZH)

<b>Glattfelden</b><br>Das Scheuchzerhaus, das Gottfried Kellers Familie mütterlicherseits bewohnt hatte, fotografiert kurz vor dem Abbruch 1956  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Gottfried Keller verbrachte seine Kindheit zwischen seinem Elternhaus in Zürich und Glattfelden, dem Wohnsitz seines Onkels, der schon früh zu seinem Vormund ernannt wurde. Kellers Roman "Der grüne Heinrich" bezeugt seine Verbundenheit mit diesem vormals am Mühlebach gelegenen Haus. Die restaurierten Gebäude im Glattfelder Dorfkern, die seit 1985 das Gottfried-Keller-Zentrum beherbergen, stehen in keiner direkten Beziehung zu den Lebensräumen der Familie Keller-Scheuchzer.<BR/>

Gleichstellung

<b>Gleichstellung</b><br>"Ja zu gleichen Rechten in Familie, Ausbildung und Arbeitswelt". Plakat für die Abstimmung über den bundesrätlichen Gegenentwurf "Gleiche Rechte für Mann und Frau" vom 14. Juni 1981 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gleichstellung</b><br>Plakat für den nationalen Frauenstreiktag vom 14. Juni 1991, von   Agnes Weber (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Motto des Streiks lautete: "Wenn Frau will, steht alles still."<BR/>

Gletscher

<b>Gletscher</b><br>Plakat für die Region des Aletschgletschers, auf Basis einer Fotografie von   Heinz Preisig,  1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gloor, Kurt (1942-1997)

<b>Kurt Gloor</b><br>Der Zürcher Filmemacher, links im Bild, und der Schauspieler Ettore Cella während der Dreharbeiten zum Fernsehspiel "Em Lehme si Letscht" (Lehmanns letzter Arbeitstag), auf einer Fotografie vom August 1977   © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Glücksspiele

<b>Glücksspiele</b><br>Spielergesellschaft im Hotel "Wilder Mann" in Basel. Karikatur des Münchner Malers  Adolf Mende,  Lithografie, 1851 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Bei den Porträtierten handelt es sich um Basler Persönlichkeiten aus Industrie, Finanz und Grosshandel. Das Spiel ermöglicht ihnen, wie es scheint, dem Verhaltenskodex bürgerlicher Vornehmheit für einige Stunden zu entrinnen.<BR/>

Godard, Jean-Luc (1930-)

<b>Jean-Luc Godard</b><br>Der Filmemacher und Vertreter der Nouvelle vague mit Ehefrau Anna Karina Anfang der 1960er Jahre. Fotografie von   Giancarlo Botti  © KEYSTONE.<BR/>1960 drehte Jean-Luc Godard mit Anna Karina seinen ersten Film mit dem Titel "Le petit soldat". Bis 1966 folgten sechs weitere Spielfilme. Die Schauspielerin und der Regisseur heirateten 1961 und trennten sich 1965 wieder.<BR/>

Goldast, Melchior (von Haiminsfeld) (1578-1635)

<b>Melchior Goldast (von Haiminsfeld)</b><br>"Alamannicarum rerum scriptores aliquot vetusti". Titelblatt des ersten Bandes der Erstausgabe, gedruckt 1606 in der Offizin Wolfgang Richter in Frankfurt am Main (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Goldau (SZ)

<b>Goldau</b><br>Der Bergsturz von 1806 vom Fuss der Rigi aus gesehen. Kolorierte Radierung von  David Alois Schmid (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>In der Bildmitte erhebt sich der Rossberg, von dem die Felsmassen abgerutscht sind. Ein Ausläufer der Schuttlawine reichte bis in den Lauerzersee (unten rechts), das Dorf Steinerberg (rechts) blieb verschont. Links im Hintergrund erkennt man den Zugersee.<BR/>

Goms (Zenden, Bezirk) (VS)

<b>Goms (Zenden, Bezirk)</b><br>Plakat, das 1935 ausgehend von einer Panoramafotografie der Agentur Photoglob/Wehrli entstand (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Goms (Zenden, Bezirk)</b><br>Plakat, gestaltet 1976 für das Tourismusbüro von Lax (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gondo (VS)

<b>Gondo</b><br>Fünf Inhaberaktien der Société suisse des mines d'or de Gondo im Wert von je 25 Franken. Sitten, 14. September 1895 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gonin, Jules (1870-1935)

<b>Jules Gonin</b><br>Darstellung der Ignipunktur, eines vom Lausanner Augenarzt entwickelten Operationsverfahrens zur Heilung der Netzhautablösung. Illustration aus Gonins Synthese "Le décollement de rétine", 1934 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Ein Fetzen der Bindehaut wird dort, wo der Netzhautriss lokalisiert worden ist, aufgeschnitten und mittels eines Spreizers (unten rechts) offen gehalten. Dann wird der Augapfel mit Hilfe der Pinzette (links) ruhiggestellt und der Chirurg markiert auf der Lederhaut die genaue Lage des Risses. Ein kleiner Einschnitt ermöglicht es nun, den bis zur Weissglut erhitzten Thermokauter durch die Lederhaut auf die Netzhaut zu führen, den Riss auszubrennen und auf diese Weise den Verschluss des Risses durch Vernarbung herbeizuführen.<BR/>

Gottesdienst (reformiert)

<b>Gottesdienst (reformiert)</b><br>Abendmahl im Fraumünster. Tafel VII des Werks "Kurze Beschreibung der Gottesdienstlichen Gebräuche wie solche in der Reformierten Kirche der Stadt und Landschaft Zürich begangen werden", von   David Herrliberger, 1752 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gotthelf, Jeremias (1797-1854)

<b>Jeremias Gotthelf</b><br>Die Gotthelf-Stube in Lützelflüh, fotografiert im Oktober 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Museale Inszenierung an der letzten Wirkungsstätte des Pfarrers und Dichters: An der Wand hängt das berühmte, von Johann Friedrich Dietler 1844 gemalte Porträt Gotthelfs neben dem Bildnis seiner Frau. Das Sofa soll von Gotthelf selbst noch benutzt worden sein. Das kleine Museum wurde 1954 zu seinem 100. Todestag im Pfarrhausspeicher eingerichtet.<BR/>

Graffenried, Toulo de (1914-2007)

<b>Toulo de Graffenried</b><br>Der Schweizer Rennfahrer am Steuer seines Maserati 4CLT 48, anlässlich des Grossen Preises von Grossbritannien in Silverstone vom 14. Mai 1949  © KEYSTONE.<BR/>Neben dem Wagen stehen seine Frau Elsa de Graffenried, geborene Tacchini, Enrico Platè, der Chef des privaten Rennstalls Maserati, und ein unbekannter Zuschauer.<BR/>

Grafisches Gewerbe

<b>Grafisches Gewerbe</b><br>"Papier: eine neue Sprache der Kunst". Plakat des Grafikers Werner Jeker für eine Ausstellung im "Musée des arts décoratifs" Lausanne, 1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Kunstgewerbeschulen von Basel, Bern, Zürich und Lausanne, besonders deren grafische Abteilungen, sowie die Museen trugen im 20. Jahrhundert zum internationalen Ruf der schweizerischen grafischen Kunst bei.<BR/>

Grande Dixence

<b>Grande Dixence</b><br>Tourismusplakat des Walliser Verkehrsvereins, 1986 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Graubünden

<b>Graubünden</b><br>Seite aus der Chronik "Raetia" des Johannes Guler von Wyneck, 1616 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese acht Wappen der Herren von Rhäzüns, Vaz, Flums, Rietberg, Belmont, Montalt, Hewen und Falera beschliessen eine Auflistung von vierundzwanzig Herrschaften, deren Rivalitäten und wechselhafte Allianzen die Regionalgeschichte des 14. und 15. Jahrhunderts prägten.<BR/><b>Graubünden</b><br>Zolltarife in den Drei Bünden. Zusammenstellung von 51 Seiten, die 1756 in Chur von  Johannes Pfeffer  gedruckt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Verzeichnis listet die zahlreichen Abgaben auf, die für Personen, Vieh, Rohstoffe und Gewerbeprodukte auf der Durchreise durch das Bündner Gebiet zu leisten waren. Rechts abgebildet ist eine Seite mit den letzten Zeilen zu den Churer Zolltarifen. Diese wurden aufgrund des von den Ottonen verliehenen Privilegs zugunsten des Churer Bischofs erhoben, wie Ulrich de Mont, auf den die Neuredaktion der Churer Zolltafel von 1677 zurückgeht, in der Präambel anmerkt. Die Tarifliste gibt einen Einblick in die grosse Palette der Handelsgüter. So werden unter W unter anderem Winterthurer Bändel, Wetzstein, Welsche Früchte (Früchte aus Norditalien) und Wein aufgezählt, unter Z Zimt, Zwilch, Zucker, Zinn, Zandel (Sandelholz), Zinnober und Zwetschgen. Unten auf der Seite beginnt der italienischsprachige Vorspann zum Zoll der Talsperre von Castelmur im Bergell, dessen Einkünfte ebenfalls dem Bischof zugute kamen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Dreisprachiges Plakat für die Wahl der Bündner Nationalräte 1987,  Hatrick-Werbung,  Domat/Ems (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Graubünden</b><br>Plakat von  Otto Morach,  1928 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die auf Antrieb des Leiters des Davoser Verkehrsbüros Willem Jan Holsboer ab 1888 innerhalb von zwei Jahren gebaute Eisenbahnlinie verband den Luftkurort mit dem Bahnnetz der SBB in Landquart und gab damit den entscheidenden Impuls für den Bau des Schienennetzes der Rhätischen Bahn (RhB).<BR/>

Grauer Bund (1395)

<b>Grauer Bund</b><br>Plakat von  Otto Baumberger  zur 500-Jahrfeier des Grauen Bunds in Trun im Juni 1924 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Hinter dem Ahornbaum, unter dem der Sage nach 1424 die Erweiterung des Bundes feierlich beschworen worden ist, erkennt man die Kapelle St. Anna von Trun. Die Lokalisierung der Zeremonie unter einem Gerichtsbaum verweist, obwohl legendenhaft, auf eines der wichtigsten Ziele des Bundes, der die lokalen Rechtspraktiken vereinheitlichte und reformierte.<BR/>

Greith, Carl Johann (1807-1882)

<b>Carl Johann Greith</b><br>Auf dem hölzernen Schaukelpferd. Karikatur von  Jakob Albrecht  im humoristisch-satirischen Volksblatt "Der Inspekter" vom 1. Juni 1861 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Obschon er ab 1853 nicht mehr Mitglied des Grossen Rats von St. Gallen war, hatte Carl Johann Greith innerhalb der konservativen Partei noch immer grossen Einfluss. Der Karikaturist stempelt ihn zu deren Repräsentanten und stattet den damaligen Domdekan mit der Halsbinde der Jesuiten aus. Er lässt ihn laut Wegweiser über Feldkirch, die benachbarte Niederlassung der Jesuiten, nach Rom reiten.<BR/><BR/>

Greyerz (Grafschaft, Bezirk) (FR)

<b>Greyerz (Grafschaft, Bezirk)</b><br>Ausschnitt aus der 1578 entstandenen Karte des Standes Bern von  Thomas Schöpf  in einer Kopie von  Alfred Weitzel,  die 1916 in Freiburg erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die mit den Ortsnamen verbundenen Symbole spiegeln die Verwaltungshierarchie und enthalten keine Hinweise auf das effektive Siedlungsbild. Die schraffierte Linie im oberen Teil des Bildes markiert die Grenze, die mit der Teilung der Grafschaft Greyerz zwischen Bern und Freiburg 1555 gezogen worden war. Norden befindet sich unten.<BR/>

Grieder, Adolf (1854-1933)

<b>Adolf Grieder</b><br>Plakat für das Seidengeschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse, gestaltet 1917 von  Karl Bickel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Grindelwald (BE)

<b>Grindelwald</b><br>Der Maler Ferdinand Hodler mit Valentine Godé-Darel in Grindelwald, Winter 1912  © KEYSTONE/Photopress.<BR/><BR/><b>Grindelwald</b><br>Tourismusplakat von  Armin Bieber,   1927 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Grock (1880-1959)

<b>Grock</b><br>Der Clown tritt in die Manege seines eigenen Zirkus. Fotografie, entstanden zwischen 1952 und 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Grossbritannien

<b>Grossbritannien</b><br>Ankunft von Winston Churchill in Zürich am 19. September 1946  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der ehemalige Premierminister begibt sich nach seiner Ankunft auf dem Flugplatz Dübendorf zur Universität, wo er eine Rede über die Notwendigkeit der Schaffung eines geeinten und starken Europas halten wird (<I>"Let Europe arise"</I>).<BR/>

Grosser Sankt Bernhard (Hospiz) (VS)

<b>Grosser Sankt Bernhard (Hospiz)</b><br>Ansicht von der Walliser Seite aus in Richtung Süden . Kolorierte Aquatinta von  Sigismond Himely  nach einer Vorlage von  Gabriel Lory (Fils)  (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Abbildung aus Raoul Rochettes Werk "Voyage pittoresque dans la Vallée de Chamouni et autour du Mont-Blanc", das 1826 bei Jean-Frédéric d'Ostervald in Paris erschien, verweist auf die internationale Bekanntheit und touristische Bedeutung des bereits in der Antike genutzten Alpenübergangs. Das Hospiz zeigt sich in der Gestalt des zwischen 1671 und 1693 erfolgten Umbaus, bei dem die Kirche (im Osten) und die Wohnräume unter einem Dach vereinigt worden sind.<BR/>

Grundbesitz

<b>Grundbesitz</b><br>Plakat für die Abstimmung vom 2. Juli 1967 über die Volksinitiative gegen die Bodenspekulation (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1963 von der Sozialdemokratischen Partei und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund eingereichte Volksinitiative stiess auf heftigen Widerstand bei den Verteidigern des Eigentums, die zum Kampf gegen die "Verstaatlichung des Bodens" aufriefen. Die Stimmbevölkerung lehnte das Volksbegehren mit 67,3% Neinstimmen ab.<BR/><BR/>

Grüne Parteien

<b>Grüne Parteien</b><br>Plakat der Grünen Partei Freiburg für die Nationalratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Grüne Parteien</b><br>Plakat der Grünen Partei Baselland für die Nationalratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gruner, Gottlieb Sigmund (1717-1778)

<b>Gottlieb Sigmund Gruner</b><br>Frontispiz und Titelseite des ersten Bandes seines Hauptwerks, das 1760 bei Abraham Wagner in Bern erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Kupferstich von Adrian Zingg nach einer Zeichnung von Johann Ludwig Aberli, der von zwei Gedichtversen Albrecht von Hallers begleitet wird, zeigt die Staubbachfälle im Lauterbrunnental. Es handelt sich um eine der ersten nach der Natur gezeichneten Alpenansichten. Die Begegnung zwischen dem Maler Aberli, dem Dichter und Naturforscher Haller und dem Gelehrten Gruner steht für die Wiederentdeckung der Schweizer Alpen, die von nun an Scharen von Reisenden aus ganz Europa anziehen sollten.<BR/>

Gstaad (BE)

<b>Gstaad</b><br>Tourismusplakat von  Alex Walter Diggelmann,   1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gugelberg von Moos

<b>Gugelberg von Moos</b><br>Schloss Salenegg. Lithografie von Karl Heinrich Gernler nach einer Fotografie von  Dietrich Jecklin,  publiziert in dessen Werk über die Burgen und Schlösser Rätiens von 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die lang gestreckte, dreigeschossige Anlage mit Turm geht weitgehend auf Erweiterungen und Ausbauten des 17. und 18. Jahrhunderts im Auftrag der Gugelberg von Moos zurück. Der in den Weinbergen über Maienfeld gelegene Herrschaftssitz, bis heute in Familienbesitz, gilt als eines der reizvollsten Patrizierhäuser Graubündens.<BR/>

Guillimann, Franz (ca.1568-1612)

<b>Franz Guillimann</b><br>"Habsburgiaca sive de antiqua et vera origine domus Austriae". Titelblatt der 1605 in Mailand publizierten Geschichte des Hauses Habsburg (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Seine erste Studie zur Geschichte des Hauses Habsburg widmete der Autor Kaiser Rudolf II. Das Werk fand bei den Habsburgern Anklang und trug Guillimann die Förderung durch den Kaiser ein.<BR/>

Gute Dienste

<b>Gute Dienste</b><br>Bundesrat Karl Kobelt verabschiedet das zweite Kontingent der Schweizer Korea-Mission am Flughafen Zürich Kloten, Juli 1953  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Gutzwiller, Stephan (1802-1875)

<b>Stephan Gutzwiller</b><br>Der Präsident des Verfassungsrats von Basel-Landschaft Stephan Gutzwiller, auf der Rednertribüne anlässlich des in Liestal begangenen ersten Jahrestages der Ereignisse vom 21. August 1831. Kolorierte Lithografie (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Volksfest erinnerte an alle diejenigen, die während der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Baselbieter Antiseparatisten und Separatisten unter der Führung von Gutzwiller ums Leben gekommen waren.<BR/>

Guyer [-Zeller], Adolf (1839-1899)

<b>Adolf Guyer</b><br>Reaktion auf den Machtwechsel bei der Schweizerischen Nordostbahn (NOB). Karikatur von  Johann Friedrich Boscovits  im "Nebelspalter" vom 4. August 1894 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Adolf Guyer-Zeller reitet der NOB als neuer Verwaltungsratspräsident voraus und schlägt den alten Verwaltungsrat und die alte Direktion in die Flucht.<BR/>

Gwalther [Walther], Rudolf (1519-1586)

<b>Rudolf Gwalther</b><br>Titelseite des "Endtchrist", 1546 gedruckt bei Christoph Froschauer in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieses Pamphlet enthält fünf Predigten, mit denen Gwalther beweisen will, dass der Papst in Rom der eigentliche Antichrist sei.<BR/><b>Rudolf Gwalther</b><br>Illustration aus dem "Endtchrist", 1546 gedruckt bei Christoph Froschauer in Zürich(Schweizerische Nationalbibliothek).   <BR/>Das Pamphlet enthält fünf Predigten, mit denen Gwalther beweisen will, dass der Papst in Rom der eigentliche Antichrist sei. Der Holzschnitt am Schluss des Bändchens zeigt den Papst in Satansgestalt, die Bücher der Heiligen Schrift mit den Hufen traktierend.<BR/>

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