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12/2017
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Gabrieli, Gabriele de

<b>Gabriele de Gabrieli</b><br>Allegorisches Porträt. Schabkunstblatt um 1740, gestochen von Johann Jakob Haid nach einer Zeichnung von  Johann Georg Bergmüller,   das Bildnis nach einem Gemälde von J. Winter (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Das Ovalbildnis steht auf einer Rokoko-Kartusche mit einer Lobesinschrift auf den Architekten. Es ist umrahmt von Messinstrumenten und Architekturelementen. Rechts präsentiert ein Putto die Architekturzeichnung einer Variante des Prinzenschlösschens in der Stadt Ansbach, eines im Schaffen Gabrielis programmatischen Bauwerks, das ihm hohe Anerkennung einbrachte.<BR/>

Gachnang, von

<b>Von Gachnang</b><br>Das Schloss Kefikon in einer Radierung von  David Herrliberger,   1741 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Die Burg Kefikon war, nachdem das Geschlecht von Kefikon sie aufgegeben hatte, von 1346 bis Ende des 14. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Gachnang. Zum Schloss wurde die Burg erst ab dem 16. Jahrhundert umgebaut.<BR/>

Gadmen

<b>Gadmen</b><br>Pfarrhaus und Kirche auf dem Bühl, um 1823. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Pfarrhäuser galten auf der Berner Landschaft als eigentliche Zentren der Verwaltung. Der Pfarrer als Vertreter des Staates notierte hier die Geburten, Todesfälle und Eheschliessungen. Hier nächtigten auch die ersten ausländischen Touristen und Künstler, die im Oberland und in den Berner Alpen malerische Sujets zu entdecken hofften.<BR/>

Gagliardi, Ernst

<b>Ernst Gagliardi</b><br>Fotografie, um 1910 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gais

<b>Gais</b><br>Werbeplakat für die St. Gallen–Gais–Appenzell-Bahn, 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gallati, Kaspar

<b>Kaspar Gallati</b><br>Porträt als Oberst des Schweizer Garderegiments. Öl auf Leinwand, um 1660 (Schweizerisches Nationalmuseum, Haus Zum Langen Stadelhof, Zürich).<BR/>Das Gemälde gehört zu einer Sammlung von 54 Porträts von französischen Königen, Adligen und Militärpersonen, mit denen der Herrensitz des Zürcher Obersten Heinrich Lochmann in Stadelhofen ausgestattet war. Heute befindet sich eine Rekonstruktion dieses Hauses im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich.<BR/>

Galli-Valerio, Bruno

<b>Bruno Galli-Valerio</b><br>Der Professor für Mikrobiologie in seinem Labor in Lausanne. Fotografiert von  Charles Messaz & Edouard Garraud,  1928 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gandria

<b>Gandria</b><br>Ansicht des Dorfes von Süden, um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Begrenzt vom Luganersee und vom steilen Abhang des Monte Brè entging Gandria im 20. Jahrhundert der Verstädterung innerhalb der Agglomeration des benachbarten Lugano.<BR/>

Gangyner, Georg Anton

<b>Georg Anton Gangyner</b><br>Porträt des zehnjährigen Johann Baptist Gaudy, Öl auf Leinwand, 1841 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gantenbein, Werner

<b>Werner Gantenbein</b><br>Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Brüssel, 1958 (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Photopress).<BR/>

Ganzoni, Robert

<b>Robert Ganzoni</b><br>Kopf der zweimal wöchentlich erscheinenden Zeitung "Fögl d'Engiadina", die Ganzoni 1937–45 redigierte  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gärten

<b>Gärten</b><br>Die Landgüter Zum Wonneberg und Zum Brunnenhof der Familien Escher und Werdmüller in Zürich-Riesbach. Lavierte Federzeichnung, um 1750 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Zu den stattlichen Landsitzen, die Mitte des 17. Jahrhunderts anstelle von bäuerlichen Anwesen errichtet worden waren, gehörten Obstbäume, Weinberge, kunstvoll angelegte Zier- und schlichtere Nutzgärten mit symmetrischen Beeten.<BR/>

Gartenbau

<b>Gartenbau</b><br>Geranienanzucht im Gewächshaus eines Gartencenters in Langnau am Albis, April 2004  © KEYSTONE / Gaëtan Bally.<BR/>In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Gartenbau, zuvor entweder Versorgungs- oder aber Luxuskultur, zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Den Massenbedarf an Beet- und Topfpflanzen decken verkehrsgünstig gelegene Grossgärtnereien und Gartencenter.<BR/><b>Gartenbau</b><br>Erntearbeiterinnen schneiden Kohl auf einem Feld bei Galmiz am Rande vom Grossen Moos, Dezember 2004  © KEYSTONE / Lukas Lehmann.<BR/>Die weite Ebene zwischen Neuenburger- und Murtensee, ein ehemaliges Torfmoor auf lehmigem Untergrund, wurde durch Meliorations- und Drainagearbeiten zu einem der fruchtbarsten Anbaugebiete der Schweiz für Gemüse, Zuckerrüben, Kartoffeln und Getreide.<BR/>

Gasetta Romontscha

<b>Gasetta Romontscha</b><br>Kopf der rätoromanischen Wochenzeitung zwischen 1857 und 1866 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gaster

<b>Gaster</b><br>Denkmalprojekt für Hans Conrad Escher von der Linth. Kupferstich von  C. Schulthess und Johann Martin Esslinger,   um 1828 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Zu Füssen der Sitzfigur der Linthkanal, der ab 1807 unter Eschers Leitung gebaut wurde, im Hintergrund die Ebene des Gasterlandes, durch die sich der trockengelegte alte Flusslauf windet.<BR/>

Gastgewerbe

<b>Gastgewerbe</b><br>Plakat für das Basler Hotel Victoria National von 1930, entworfen von   Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Luxushotellerie beauftragte nicht selten die namhaftesten zeitgenössischen Grafiker mit der Werbung für ihre Häuser.<BR/>

Gasthäuser

<b>Gasthäuser</b><br>Gaststube, um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Nicole).<BR/>Kleine traditionelle Gaststube, vermutlich ein Bahnhofbuffet.<BR/><b>Gasthäuser</b><br>Arbeiterrestaurant auf dem Firmengelände der Brown Boveri & Cie. in Baden, um 1910 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fc-0004-48).<BR/>Das 1904 vom Architekten Ferdinand Kuhn im Chaletstil erbaute Gebäude umfasste auch eine Kantine, in der täglich rund 1'500 Beschäftigte verpflegt wurden. 1953 wurde das Haus abgebrochen.<BR/>

Gatschet, Albert Samuel

<b>Albert Samuel Gatschet</b><br>Ideografische Felsinschrift der Pueblo-Indianer aus dem Südosten der Moqui-Mesas in Arizona, 1873. Tafel aus dem Werk "Zwölf Sprachen aus dem Südwesten Nordamerikas" des Berner Ethnolinguisten (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Gatschet interpretiert diese Figuren als Kriegszug oder als Jagdexpedition, deren Teilnehmer durch ihre Totems dargestellt werden.<BR/>

Gauchat, Pierre

<b>Pierre Gauchat</b><br>Plakat für die Bundesfeier 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gaudard, Jules

<b>Jules Gaudard</b><br>Perspektivische Ansicht, Grundriss und Schnitte der Luzerner Seebrücke, die das Ingenieurbüro  Gaudard & Cuénod  aus Lausanne 1869–1870 erbaute. Stich von  E. Pérot,   abgebildet in den "Annales des Ponts et Chaussées", Paris 1873 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die technische Schwierigkeit beim Bau der 145 m langen und dicht über der Wasseroberfläche liegenden Brücke bestand in der geringen zur Verfügung stehenden statischen Höhe. Mit sechs Brückenpfeilern gelang es den Ingenieuren, die Dicke der Fahrbahn auf nur einen Meter zu reduzieren.<BR/>

Gaussen, Louis

<b>Louis Gaussen</b><br>Aufnahme des Genfer Malers und Fotografen  François Vuagnat,  um 1850 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gautier, Emile

<b>Emile Gautier</b><br>Postumes Reiterbildnis des Obersten und Astronomen vor seiner Villa in Cologny, 1892. Kaltnadelradierung von  Evert van Muyden (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gazette de Lausanne

<b>Gazette de Lausanne</b><br>"Die grosse Westschweizer Tageszeitung", Plakat von 1943, signiert  Richmond (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gebühren

<b>Gebühren</b><br>Die erste Autobahn-Vignette, realisiert vom Grafiker  Roland Hirter  © KEYSTONE.<BR/>In der Abstimmung vom 26.2.1984 stimmte das Volk der Einführung einer Gebühr für die Benutzung der Nationalstrassen mit 53% Jastimmen zu. Damals kostete die ein Jahr lang gültige Vignette 30 Franken, ab 1995 betrug ihr Preis 40 Franken. Nur mit Vignette versehene Fahrzeuge und Anhänger sind auf dem Schweizer Autobahnnetz zugelassen.<BR/>

Geburt

<b>Geburt</b><br>lllustration aus einer um 1480 entstandenen Abschrift des Werks "Regimen sanitatis" des  Heinrich Laufenberg (Zentralbibliothek Zürich, Ms. C 102b, Fol. 108r).<BR/>Eine gestikulierende Frau in den Wehen wird von einer Helferin gestützt. Die kolorierte Federzeichnung stammt aus dem sechsten Kapitel des Gesundheitsbuchs, das Ratschläge zu Schwangerschaft, Geburt, Säuglingspflege und Kindererziehung gibt.<BR/><b>Geburt</b><br>lllustration aus einer um 1480 entstandenen Abschrift des Werks "Regimen sanitatis" des  Heinrich Laufenberg (Zentralbibliothek Zürich, Ms. C 102b, Fol. 111v).<BR/>Mutter und Amme halten das gewickelte Neugeborene. Die kolorierte Federzeichnung stammt aus dem sechsten Kapitel des Gesundheitsbuchs, das Ratschläge zu Schwangerschaft, Geburt, Säuglingspflege und Kindererziehung gibt.<BR/>

Geburtenregelung

<b>Geburtenregelung</b><br>Die Broschüre der Ärztin Paulette Brupbacher, die 1936 in Zürich erschien, ist eine der vielen Veröffentlichungen auf dem Weg zur modernen Empfängnisverhütung (Schweizerisches Sozialarchiv).<BR/>

Gedenkfeiern

<b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat für die Feier zum Eintritt des Kantons Schaffhausen in den Bund vor 400 Jahren, gestaltet 1901 von  Jean Affeltranger (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat für die Feier zum Eintritt des Kantons Tessin in den Bund vor 100 Jahren, 1903 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat zum hundertjährigen Bestehen von Republik und Kanton Neuenburg 1948, gestaltet von  P. A. Junod (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft, gestaltet von  Jean Tinguely (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gefängnisse

<b>Gefängnisse</b><br>Die 1870 eröffnete Kantonale Strafanstalt auf dem Hügel Saarberg in Neuenburg, aus der Vogelperspektive, nach Plänen von  Samuel Vaucher (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Plan übernimmt das panoptische System Jeremy Benthams, dessen Werke von Etienne Dumont zu Beginn des 19. Jahrhunderts übersetzt und in Genf publiziert wurden. Das Gebäude wurde auf Betreiben der ansässigen Unternehmer, die sich vom wirtschaftlichen Erfolg der Gefängniswerkstätten konkurrenziert sahen, schon 1909 zweckentfremdet. Die Insassen wurden dank interkantonaler Übereinkommen in Lausanne und Bern untergebracht.<BR/>

Geflügel

<b>Geflügel</b><br>Illustration des Hahns in  Konrad Gessners   "Vogelbuch", das 1557 bei Christoph Froschauer in Zürich publiziert wurde (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>

Geheeb, Paul

<b>Paul Geheeb</b><br>An seinem 90. Geburtstag in Goldern, Gemeinde Hasliberg  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Gehret, Jean

<b>Jean Gehret</b><br>Plakat für den Film "Le café du cadran", 1947,  Atelier J. Fourastié (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).<BR/>

Geiger, Ernst

<b>Ernst Geiger</b><br>Werbeplakat für die Standseilbahn Ligerz-Tessenberg, 1930 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Ansicht von oben auf die Kirche von Ligerz und die St. Petersinsel mit dem Panorama der Berner Alpen im Hintergrund.<BR/>

Geiger, Hermann

<b>Hermann Geiger</b><br>Mit Willy Spühler (rechts), Vorsteher des Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements, auf dem Flugplatz von Sitten, um 1964. Foto von  Roland Schlaefli (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Geigy, Karl

<b>Karl Geigy</b><br>Nach einem Gemälde gefertigter Kupferstich von  Friedrich Weber,  1861 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Geiler von Kaysersberg, Johannes

<b>Johannes Geiler von Kaysersberg</b><br>Der Prediger als älterer Mann. Holzschnitt eines unbekannten Künstlers, 16. Jahrhundert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bildnis ist eine der zahlreichen Kopien des vom Strassburger Künstler Hans Wechtlin gefertigten Holzschnitts, der 1522 auf dem Titelblatt der "Postille" Geiler von Kaysersbergs erstmals erschien und in der Folge zum populärsten Bild des Theologen wurde.<BR/>

Geistige Landesverteidigung

<b>Geistige Landesverteidigung</b><br>Karikatur aus der "Schweizer Radiozeitung", 1939, Nr. 31 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Vertreter der Volksmusik, der Klassik und des Jazz prügeln sich im Namen der Geistigen Landesverteidigung. Die Karikatur weist darauf hin, dass sich unterschiedliche kulturelle und politische Gruppen auf die Geistige Landesverteidigung beriefen.<BR/><b>Geistige Landesverteidigung</b><br>Plakat für den Film "Füsilier Wipf", der 1938 von  Hermann Haller und Leopold Lindtberg  gedreht und von der Praesens Film AG produziert wurde (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).<BR/>Der Film enthält einen ganzen Katalog von Ideen zur Geistigen Landesverteidigung. Er handelt von den Erlebnissen eines Schweizer Soldaten, der während des Ersten Weltkriegs an den besetzten Grenzen im Einsatz steht, und unterstreicht die Eigenschaften des robusten, disziplinierten und bäuerlichen Eidgenossen, der sein Land verteidigt. Der Film war ein grosser Erfolg: Allein in der Deutschschweiz sahen ihn sich von September bis November 1938 1'200'000 Zuschauer an. Ab Februar 1939 wurde er auch in der Westschweiz und im Tessin gezeigt.<BR/>

Geistliche Spiele

<b>Geistliche Spiele</b><br>Plakat von   Otto Baumberger  für das "Grosse Welttheater" Calderóns in Einsiedeln,  1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Geistliche Spiele</b><br>Plan des Weinmarkts in Luzern mit der Theaterausstattung, die für den ersten Tag der Osterspiele 1583 vorgesehen war. Zeichnung von   Renward Cysat (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung).<BR/>Im Osten, oben auf dem Bühnenplan, ist die Fassade des Hauses Zur Sonne zu erkennen, in dem das Vierwaldstätterkapitel tagte. Dieses Gebäude stellt als Kulisse der Spiele den Himmel und das Paradies dar. Schräg gegenüber in der nordwestlichen Ecke des Platzes hat der Teufel seinen Sitz. An den Rändern sind einige weitere symbolische Örtlichkeiten untergebracht (der Tempel, das Gericht), zwischen denen sich die Zuschauer frei bewegen können. Der Bach, der mitten durch den Platz fliesst, stellt den Jordan dar.<BR/>

Geldwechsel

<b>Geldwechsel</b><br>Wechslerwaage aus Genf, hergestellt um 1700 von  Jacques Blanc (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hauptsächlich Münzwechsler und Kaufleute benützten solche Waagen zu Kontrollzwecken. Die verschiedenen Gewichte im kleinen Holzkasten entsprachen denjenigen der wichtigsten international zirkulierenden Münzen.<BR/>

Gélieu, Isabelle de

<b>Isabelle de Gélieu</b><br>Porträt eines unbekannten Künstlers, Öl auf Leinwand, um 1815 (Privatsammlung) © Foto Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel.<BR/>

Gelterkinden

<b>Gelterkinden</b><br>Ansicht des Dorfes mit Umgebung, um 1750. Radierung von   Johann Rudolf Holzhalb  nach einer Zeichnung von   Emanuel Büchel (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Das Bild illustriert Daniel Bruckners Werk "Versuch einer Beschreibung historischer und natürlicher Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel", erschienen 1749–1771.<BR/>

Gemeinde

<b>Gemeinde</b><br>In der Peterskapelle von Luzern, die auch für politische Versammlungen benützt wurde, halten die Luzerner Bürger 1508 eine Gemeinde. Illustration aus der "Luzerner Chronik" (1513) von  Diebold Schilling (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Eigentum Korporation Luzern).<BR/><b>Gemeinde</b><br>Die Wappenpyramide der Schweizer Gemeinden an der Landesausstellung von 1964 in Lausanne. Foto von  Robert Schnell (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die Lausanner Pyramide erinnert an den Fahnenwald an der Landi 1939 in Zürich.<BR/>

Gemeindebehörden

<b>Gemeindebehörden</b><br>Eine Sitzung der Zürcher Rechenherren im Rathaus, 17. Jahrhundert. Stich eines unbekannten Künstlers (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>"Sic ditatur Ærarium" – So wird der Staatsschatz angehäuft, lautet die Überschrift dieses Bildes. Links erkennt man den Rechenschreiber, am Tisch die Rechenherren und im Hintergrund die Amtsperson, deren Rechnung abgenommen wird.<BR/>

Gemeinderschaft

<b>Gemeinderschaft</b><br>Seite mit einem Gemeinderschaftsvertrag aus einem Zürcher Gemächtbuch, 15. Jahrhundert (Staatsarchiv Zürich, B VI 306, fol. 50v).<BR/>In den Zürcher Gemächtbüchern finden sich für das 15. Jahrhundert Dutzende Gemeinderschaftsverträge, meist zwischen Eheleuten. Auf den 2. Februar 1444 beurkundete der Rat die Gemeinderschaft zwischen dem Bürger Hans Wägenly und dessen Frau Elsy. Die Urkundenabschrift betitelte der Schreiber mit "gemeinschaften".<BR/>

Gemeindezusammenschluss

<b>Gemeindezusammenschluss</b><br>Flugschrift, 36 Seiten, herausgegeben vom Aktionskomitee für die Eingemeindung, Zürich 1929 (Schweizerisches Sozialarchiv).<BR/>

Gemmipass

<b>Gemmipass</b><br>Ansicht des südlichen Aufstiegs des Gemmipasses, Aquarell von  Samuel Bodmer,  1701 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Dieses Vertikalpanorama zeigt den Weg von Leukerbad auf den Gemmipass. Samuel Bodmer fertigte es im Auftrag Johann Jakob Scheuchzers an, der 1707 in seiner Wochenschrift "Beschreibung der Natur-Geschichten des Schweizerlands" eine Reproduktion dieser Ansicht publizierte, radiert von Johann Melchior Füssli.<BR/>

Gemperlin, Abraham

<b>Abraham Gemperlin</b><br>"Abschrifft eines Japponischen Brieffs sampt dess Lands eignen vund seltzamen Buchstaben". Seite aus dem "Warhafftigen Bericht von den Newerfundnen Japponischen Inseln vnd Königreichen..." von Renward Cysat, 1586 vom Freiburger Drucker publiziert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Genealogie

<b>Genealogie</b><br>Stammbaum der Familie Sinner, Aquarell um 1795 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Der Baum zeigt die vierzehn Generationen männlicher Nachkommenschaft des 1325 geborenen Rudolf Sinner bis 1795. Das Hochformat eignete sich gut für eine Familie, die sich nicht in zu viele Nebenlinien verzweigte. Die meisten patrizischen Familien der Schweiz strebten dies an, um das Familienvermögen nicht zu verzetteln.<BR/>

General Motors (GM)

<b>General Motors (GM)</b><br>Plakat des Grafikers  Alex Walter Diggelmann   für die Wanderausstellung der neuen Modelle von General Motors Suisse SA Biel. Chromolithografie, 1938 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Generalstab

<b>Generalstab</b><br>General Henri Guisan (rechts) und der Generalstab bei Manövern in Graubünden, zwischen 1940 und 1944 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Links steht Bundesrat Karl Kobelt, der 1940 bis 1954 Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartements war.<BR/>

Genf (Gemeinde)

<b>Genf (Gemeinde)</b><br>Innenansicht des Musée Rath, um 1875. Öl auf Leinwand von  Jeanne-Françoise André-Viollier (Musée d'art et d'histoire Genève, Don de Tony André, no inv. 1949-0016).<BR/>Ausgestattet mit den damals aktuellen Ausstellungseinrichtungen präsentierte das erste öffentliche Kunstmuseum der Schweiz die Sammlungen der Société des arts und der Zeichnungsschule. In der Bildmitte erkennt man das bekannte Gemälde "Der wunderbare Fischzug" von Konrad Witz. Dank dem Legat Simon Raths, General in Napoleons Armee, erbaute der Architekt Samuel Vaucher das Museum 1824–1827 auf der Place Neuve in einem neuen Quartier, das von Ingenieur Guillaume-Henri Dufour gefördert wurde. 1851 ging das Musée Rath mitsamt seinen Sammlungen in den Besitz der Stadt über.<BR/><b>Genf (Gemeinde)</b><br>Hauptsitz der Télévision suisse romande  © 2004 KEYSTONE / Laurent Gilliéron.<BR/>Am Boulevard Carl-Vogt, neben dem 1938 für das Radio errichteten Gebäude, wurden in den 1950er Jahren die ersten Studios des Westschweizer Fernsehens gebaut. In unmittelbarer Nähe (Quai Ernest-Ansermet 20), am Ufer der Arve, befindet sich als Erweiterung der bereits bestehenden Einrichtungen der neue Sitz des Fernsehens. Er wurde von Architekt Arthur Bugna ab 1963 etappenweise errichtet, der Turm wurde 1972 eingeweiht.<BR/>

Genf (Kanton)

<b>Genf (Kanton)</b><br>Abmarsch der Zürcher Truppen, die 1586 zur Verteidigung Genfs entsandt wurden. Aquarellierte Federzeichnung aus der 24-bändigen Handschriftensammlung des Chorherrn  Johann Jakob Wick (Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Wickiana, Ms. F 34, Fol. 239r).<BR/>Nach dem unbefristeten Bündnis von 1584 zwischen der Republik und den reformierten Orten Bern und Zürich zogen Zürcher Truppen nach Genf, um die Blockade zu durchbrechen, die der Herzog von Savoyen um die Stadt gelegt hatte.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>Die Escalade (1602). Aquarellierte Federzeichnung eines unbekannten Künstlers, 17. Jahrhundert (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Als Vorlage für das Aquarell diente der 1603 – also kurz nach der Escalade – erschienene Stich "Delineatio Genevae" von Michel Bénard. Drei Phasen der Escalade sind zu erkennen: Die Savoyarden erklimmen die Mauern der Corraterie, die Genfer schlagen die Feinde zurück, die sich ihrerseits auf der Flucht von der Befestigungsmauer stürzen.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>Rekonstruktion eines Bürgerhauses aus dem 18. Jahrhundert. Öl auf Leinwand von  Christophe François von Ziegler,   1879. Foto von Maurice Aeschimann (Musée d'art et d'histoire Genève, no inv. HM 0026).<BR/>Der Maler nimmt in seiner Ansicht von 1780, die einen Schnitt durch ein Haus zeigt, die Atmosphäre einer Genfer Uhrmacherwerkstätte auf. Die Werkstätte neben dem Wohnzimmer, auch Loge genannt, befand sich in einem vorspringenden Gebäudeteil über der Strasse.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>Der Künstler  Jean Huber  porträtiert Voltaire. Selbstbildnis in Pastell, um 1773  (Musée historique de Lausanne).<BR/>Der Genfer Maler Jean Huber, der den Übernamen "Huber-Voltaire" trug, hat seinen berühmten Nachbarn immer wieder porträtiert (Gemälde, Stiche und Schattenbilder). Voltaire kam 1754 im Alter von sechzig Jahren nach Genf. Er blieb zwanzig Jahre in der Genfer Landschaft, zuerst in Les Délices und im Schloss von Tournay, später in Ferney im Pays de Gex. In Genf verfasste und veröffentlichte er seine Romane und seine zahlreichen Pamphlete gegen jeglichen religiösen Fanatismus. Schriftsteller und Gelehrte aus ganz Europa suchten ihn dort auf.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>"Le Café du Théâtre". Kolorierte Federzeichnung von  Wolfgang-Adam Töpffer,  1798. Foto von Yves Siza  (Cabinet d'arts graphiques des Musées d'art et d'histoire Genève, no inv. 1922-0003).<BR/>Der Künstler karikiert die bei den Genfer Revolutionären herrschende Unordnung. Die Sympathisanten der Französischen Revolution trafen sich hauptsächlich in den Klubs und Cafés. Während der sechs Jahre dauernden Revolutionsherrschaft (1792–1798) versammelten sich die Mitglieder des Grand Club fraternel im Foyer des Genfer Theaters.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>Entwurf für das Werk "République de Genève". Öl auf Holz von  Jean-Pierre Saint-Ours (Musée d'art et d'histoire Genève, no inv. 1985-0240).<BR/>Die Allegorie, ein Auftragswerk der Genfer Regierung aus dem Jahr 1794, verwendet die 1792 vom französischen Konvent beschlossenen Symbole der Republik. Die grossflächige definitive Fassung (3,85 auf 1,51 m) wurde im Chor der Kathedrale Saint-Pierre angebracht. Nach der Annexion Genfs durch Frankreich 1798 wurde sie aus dem Gotteshaus entfernt.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>Werbung von Edouard Elzingre für Stella-Automobile, 1908 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Compagnie de l'Industrie Electrique et Mécanique, Vorgängerin der Ateliers de Sécheron, begann 1906 mit der Fabrikation von Automobilen. Die Stella produzierte sie bis 1913.<BR/>

Genfersee

<b>Genfersee</b><br>Die "Carte chorographique du lac Léman et de ses environs" von   Jacques Goulart, 1606 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>In einer humanistisch geprägten, vom Studium antiker Geografen angeregten Sichtweise vermittelt die chorografische Karte eine Synthese der physischen und kulturgeografischen Aspekte, die eine Region charakterisieren. Der Genfer Kartograf hat eine frühere Darstellung des Syndic Jean Duvillard von 1588 überarbeitet.<BR/><BR/>

Genietruppen

<b>Genietruppen</b><br>Übung der Zürcher Pontoniere auf der Sihl, 1758. Radierung eines unbekannten Künstlers (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/><b>Genietruppen</b><br>Das Geniebataillon 27 bei einem Einsatz in Schlans im Bündner Oberland am 20. November 2002  © KEYSTONE / Peter De Jong.<BR/>Die Unwetter vom 16. und 17. November 2002 verursachten starke Schäden. Für die Aufräumarbeiten wurden rund 400 Mann des Geniebataillons 27 eingesetzt.<BR/>

Genoud, Léon

<b>Léon Genoud</b><br>Titelblatt des von Léon Genoud nach seinem Besuch der Weltausstellung in Chicago (1893) verfassten Berichts (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Text beschreibt die Berufsbildung im internationalen Vergleich. Sieben Jahre später verfasste Genoud anlässlich der Weltausstellung in Paris einen weiteren Bericht, in dem er die Entwicklungen auf diesem Gebiet darstellte.<BR/>

Gentil, David

<b>David Gentil</b><br>Titelblatt des "Almanach de Lausanne" mit einem Porträt des 27-jährigen Herausgebers (Archives cantonales vaudoises).<BR/>

Genua

<b>Genua</b><br>Schweizer Söldner vor Genua, 1507. Doppelseitige Illustration aus der "Luzerner Chronik" von   Diebold Schilling, 1513 (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Eigentum Korporation Luzern).<BR/>Der französische König Ludwig XII. fällt mit seiner Armee, seinen Schweizer Söldnern und seiner Flotte im April 1507 in Genua ein, um seine Herrschaft wieder herzustellen, die ihm Aufständische 1506 gegen den pro-französischen genuesischen Adel entrissen hatten. Dieses Ereignis veranlasste den Illustrator, eine erdachte, aber geografisch plausible Ansicht der Hafenstadt zu zeichnen.<BR/>

Geologie

<b>Geologie</b><br>Analyse der Bohrkerne aus dem Gotthard-Sondierstollen Piora bei Polmengo, Oktober 1997  © KEYSTONE / Karl Mathis.<BR/>Drei Kilometer beträgt die Länge der Gesteinsproben, die in dieser nicht mehr benutzten Telefonzentrale bei Faido gelagert werden. Ihre Untersuchung sollte zeigen, ob die Piora-Mulde auf das Niveau des im Rahmen der neuen Alpentransversale projektierten Gotthard-Basistunnels hinunterreicht.<BR/>

Gerbert, Martin

<b>Martin Gerbert</b><br>"Reisen durch Alemannien, Welschland und Frankreich". Titelblatt und Frontispiz mit Verfasserporträt der deutschen Erstausgabe von 1767 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der 1765 zuerst lateinisch veröffentlichte Reisebericht beschreibt bedeutende Handschriftenbestände der von Gerbert besuchten Bibliotheken. Der Kupferstich zeigt den gelehrten Fürstabt mit seinen kirchlichen Insignien in einer Bücherstube. Vor ihm liegen Manuskripte aus seinen beiden wichtigsten Forschungsgebieten, der Kirchenmusik und der Liturgie.<BR/>

Gerecke, Eduard

<b>Eduard Gerecke</b><br>Fotografie, um 1960 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Gerichtswesen

<b>Gerichtswesen</b><br>Das Gericht zu Bern versammelt sich 1470, um den sogenannten Twingherrenstreit beizulegen. Abbildung von 1483 aus der "Amtlichen Berner Chronik" von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.3, S. 94).<BR/>Am Tisch links im Bild sitzen der Richter (mit erhobenem Gerichtsstab), der Schreiber mit seinem Protokollbuch sowie der Fürsprecher (mit gesenktem Stab). Auf den beiden Bänken haben je fünf Beisitzer Platz genommen. Rechts sind die Twingherren dargestellt, die sich vor dem Gericht verantworten müssen. Die Sitzung findet im Freien statt, um die Öffentlichkeit der Verhandlungen sicherzustellen.<BR/>

Germann

<b>Germann</b><br>Schloss Lütisburg. Kupferstich von  Johann Melchior Füssli,  um 1723 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Vom ausgehenden 15. Jahrhundert an war die Burg während fünf Generationen Amtssitz der äbtischen Obervögte aus der Familie Germann. Abgebildet ist die älteste Ansicht, erschienen in Johann Jakob Scheuchzers 1723 gedruckter Beschreibung von Schweizer Alpenreisen. Sie zeigt den wehrhaften Charakter der auf einem Felssporn in einer engen Thurschlaufe liegenden Burg, die vermutlich im 17. Jahrhundert zum Schloss ausgebaut und im 19. Jahrhundert bis auf das Herrenhaus zerstört wurde.<BR/>

Gernler, Lukas

<b>Lukas Gernler</b><br>Aquarelliertes Kupferstichporträt, gestochen von  Johann Jakob Thurneysen   nach einem um 1670 entstandenen Gemälde von Rudolf Werenfels (Universitätsbibliothek Basel, Porträtsammlung).<BR/>

Geroldswil

<b>Geroldswil</b><br>Die Ebene zwischen Dietikon (unten) am linken und Geroldswil am rechten Limmatufer. Luftaufnahme gegen Nordosten von  Walter Mittelholzer,  1930 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Stiftung Luftbild Schweiz, LBS_MH01-006003A).<BR/>Die Symbiose zwischen Geroldswil und der Limmat drückt sich im Ortswappen aus, das auf blauem Hintergrund die Geräte für den Lachsfang abbildet. Nach dem zerstörerischen Hochwasser von 1876 wurden Kanalisierungsarbeiten ausgeführt, deren negative Auswirkungen man seit 2005 zu korrigieren versucht. Das Flussbett mit seinen vormaligen Windungen ist mit der Modernisierung der Wettinger Staumauer und den entsprechenden ökologischen Kompensationsmassnahmen bereits renaturiert worden.<BR/>

Gersau

<b>Gersau</b><br>Dorfansicht in Richtung Osten mit der Hochflue im Hintergrund. Zeichnung von  Jakob Schwegler,  lithografiert von den Brüdern Eglin in Luzern, um 1837 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bild wirbt für das Hotel Drei Kronen, das von den Brüdern Camenzind geführt wurde. Ein Text in französischer und deutscher Sprache rühmt dessen touristische Vorzüge: Der Anblick des Pilatus sei malerisch, das Hotel mit dem Dampfschiff gut erreichbar und vor Ort gebe es versierte Fremdenführer und trittsichere Pferde für den Aufstieg auf die Rigi.<BR/>

Gerster, Georg

<b>Georg Gerster</b><br>Der St.-Andreas-Graben in Kalifornien, aufgenommen vom Fotografen und Globetrotter am 23. Juli 1999  © KEYSTONE.<BR/>

Gertsch, Franz

<b>Franz Gertsch</b><br>Einweihung des ihm gewidmeten Museums in Burgdorf, 24. Oktober 2002  © KEYSTONE / Jürg Müller.<BR/>Von links nach rechts: Franz Gertsch und Jean-Christophe Ammann, ehemaliger Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt und Mitglied des Stiftungsrats, sowie der Unternehmer und Initiator des Projekts Willy Michel vor dem Porträt "Silvia" anlässlich der Pressekonferenz.<BR/>

Gesamtarbeitsvertrag

<b>Gesamtarbeitsvertrag</b><br>Typografenzeitung, erschienen in Basel am 4. Januar 1907. In dieser Ausgabe wurde die Unterzeichnung des ersten nationalen Gesamtarbeitsvertrags im Druckereisektor angekündigt. <BR/>

Geschichte

<b>Geschichte</b><br>Titelblatt der Basler Chronik von Christian Wurstisen, publiziert in Basel, 1580 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Allegorien der Zeit (links) und der Geschichte (rechts) umrahmen den Titel des Werks.<BR/><b>Geschichte</b><br>"Les Suisses illustres". Ölgemälde des Pfarrers  Jean-Elie Dautun ,  um 1829 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der Künstler versammelt Männer verschiedener Epochen und verschiedenen Glaubens in einer fiktiven gotischen Kathedrale: Helden, Krieger, Theologen, Staatsmänner, Gelehrte, Schriftsteller und Künstler. Er präsentiert die aufklärerische Vorstellung einer gemeinsamen Geschichte, welche die politischen und konfessionellen Konflikte überwindet. Sein Historiengemälde ist ein Aufruf zu Einheit und Toleranz.<BR/><b>Geschichte</b><br>Plakat für Richard Dindos Film "Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg", 1973, von   Pierre Brauchli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts nahm das Interesse an der Zeitgeschichte stetig zu. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem auch Dokumentarfilme und Fernsehreportagen, die nicht nur Fachleute, sondern ein breites Publikum erreichten.<BR/>

Gesellen

<b>Gesellen</b><br>Arbeitsattest für einen wandernden Gesellen aus Freiburg im Breisgau, ausgestellt von der Luzerner Maurerzunft 1808. Vom Zuger Stecher  Jakob Joseph Clausner  gestaltetes Formular (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gesetze

<b>Gesetze</b><br>Erste Seite des Zürcher Richtebriefs von 1304 (Staatsarchiv Zürich, B III 1).<BR/>Der um 1250 niedergeschriebene Richtebrief ist die früheste Gesetzeskodifikation der reichsfreien Stadt Zürich. 1304 wurde er vom damaligen Stadtschreiber Niklaus Mangold neu gefasst und systematisiert. Dem Autoritätsanspruch verleiht die kostbare Aufmachung des Buchs Nachdruck: Der Schreiber setzte die 350 satzungsrechtlichen Artikel in schönster gotischer Minuskel auf feines Pergament. Auf manchen Seiten sparte er Platz für kunstvolle Zierinitialen aus, die aber nie eingefügt wurden.<BR/>

Gessner, Johannes

<b>Johannes Gessner</b><br>Ausschnitt aus einer Tafel der in Zürich publizierten "Tabulae Phytographicae", 1795–1804 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Johannes Gessner wollte die botanische Klassifizierung Linnés einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. In Zusammenarbeit mit dem Zeichner und Kupferstecher Christian Gottlieb Geissler schuf er mehr als 80 Tafeln von Pflanzen, die erst nach Gessners Tod von seinem Grossneffen Christoph Salomon Schinz veröffentlicht wurden.<BR/>

Gessner, Konrad

<b>Konrad Gessner</b><br>Ein Chirurg behandelt einen Kriegsverletzten. Holzschnitt aus Konrad Gessners Werk "De Chirurgia", publiziert in Zürich von Andreas und Jakob Gessner, 1555 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Das Werk enthält 260 Illustrationen, die wohl auf Vorlagen des Zeichners Jos Murer beruhen.<BR/>

Gessner

<b>Gessner</b><br>Druckersignet der Offizin Gessner in Zürich. Holzschnitt auf der Titelseite der bei Andreas und Jakob Gessner 1555 gedruckten Ausgabe der "Commentarii in octateuchum" von Prokopios von Gaza (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Das Druckersignet trägt auf dem Schild in der Mitte die verschlungenen Initialen Andreas Gessners (des Jüngeren), umgeben von Bändern mit seinem Namen. Den Rahmen bildet eine mit Fruchtbündeln und Fratzen verzierte Rollwerkkartusche. Die anspruchsvolle Renaissance-Gestaltung bringt das Selbstverständnis der Gessner'schen Buchdruckerei zum Ausdruck.<BR/>

Gesundheitswesen

<b>Gesundheitswesen</b><br>Reglement gegen Scharlatanerie im Gesundheitswesen, das die Berner Kanzlei am 6. September 1785 veröffentlichte (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im 18. Jahrhundert war das Gesundheitswesen der Waadt dem Sanitätsrat der Berner Herrschaft unterstellt, der in Lausanne durch das Collegium medicum vertreten wurde. Zu seinen Aufgaben gehörte die Zulassung des Heilpersonals. Der Sanitätsrat rechtfertigte das Verbot sogenannt magischer Praktiken damit, dass solche mit tödlichen Gefahren verbunden seien.<BR/><b>Gesundheitswesen</b><br>Gesellschaftsscheibe der Scherer und Bader in Zürich, 1534 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Mitte der Scheibe blättert der links sitzende Arzt (in Blau) in einem Buch, derjenige rechts (in Rot) examiniert ein Uringlas. In der Badestube im Oberbild werden Massagen und Schröpfbehandlungen durchgeführt. In Zürich gehörte die Gesellschaft der Scherer und Bader zur Schmiedezunft und war in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens tätig, namentlich in der Einweisung in Krankenanstalten, der Seuchenbekämpfung und der Präventivmedizin.<BR/><b>Gesundheitswesen</b><br>Protestaktion des Pflegepersonals am Zürcher Universitätsspital, 2. Mai 2000  © KEYSTONE.<BR/>In etwa zwanzig Kliniken und Spitälern des Kantons Zürich protestierte im Mai 2000 das Pflegepersonal und verlangte bessere Arbeitsbedingungen sowie höhere Löhne im Gesundheitswesen.<BR/>

Getreidebau

<b>Getreidebau</b><br>Plakat von  Peter Birkhäuser,   1944  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gewässerkorrektionen

<b>Gewässerkorrektionen</b><br>Abtragsarbeiten am Durchschnitt für die Kanderkorrektion. Ölgemälde, 1714 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Links die Kander in ihrem alten Bett, rechts der Thunersee mit Thun im Hintergrund.<BR/>

Gewerbepflanzen

<b>Gewerbepflanzen</b><br>Mohnpflanze ("Magsamen"). Kolorierter Holzschnitt aus dem "New Kreüterbuch" des Mediziners und Botanikers  Leonhart Fuchs,   gedruckt in Basel 1543 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Diese erste systematische illustrierte Pflanzenkunde empfiehlt die Verwendung der Blätter, Blüten, Samen und des Milchsaftes der "zahmen Magsamen" wegen ihrer schmerzlindernden und beruhigenden Wirkung.<BR/><b>Gewerbepflanzen</b><br>Produkte aus Hanf, fotografiert in einem Zürcher Hanfladen 1995  © KEYSTONE.<BR/>Hanf (<I>Cannabis sativa</I>) ist heute noch eine der vielseitigsten Gewerbepflanzen. Die Verwendungsmöglichkeiten reichen von der Öl-, Stoff- und Seilherstellung bis zur Produktion von Kosmetikartikeln, Getränken, Heil- und Rauschmitteln. Der Anbau von Cannabis hat in der Schweiz in den 1990er Jahren industrielle Züge angenommen. Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft stieg zwischen 1995 und 1998 allein die Anbaufläche des legal als Rohstoff angepflanzten Hanfs von 10 auf 60 Hektaren, diejenige für andere Nutzungen, vermutlich vor allem für die Produktion von "Drogen-Cannabis", schätzungsweise von 50 auf rund 250 Hektaren.<BR/>

Gewerbepolitik

<b>Gewerbepolitik</b><br>Plakat zur Abstimmung vom 20. Juni 1954 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Auf Initiative des Schweizerischen Gewerbeverbands beschloss das Parlament im Dezember 1953, für das Schuhmacher-, Coiffeur-, Sattler- und Wagnergewerbe einen Fähigkeitsausweis einzuführen. Der Landesring der Unabhängigen ergriff das Referendum, worauf der Beschluss mit grosser Mehrheit verworfen wurde.<BR/><b>Gewerbepolitik</b><br>"Für gute Arbeit: Ja zum Fähigkeitsausweis". Plakat zur Abstimmung vom 20. Juni 1954, das für ein Ja zum Bundesbeschluss über die Einführung eines Fähigkeitsausweises warb, gestaltet von  Pierre Monnerat (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gewerkschaft Bau und Holz (GBH)

<b>Gewerkschaft Bau und Holz (GBH)</b><br>Plakat, mit dem die Gewerkschaft in Lausanne 1979 für ihre Forderungen kämpfte (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Um die Arbeiter zum Eintritt in die Gewerkschaft – damals noch Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband SBHV – zu bewegen, stellt das Plakat die Lohnerhöhungen nebeneinander, die den verschiedenen Arbeitergruppen im Vorjahr zugestanden worden waren: "Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband SBHV 1978: Maler, Fliesenleger, Glaser usw. Weg: + 1.50 Franken, Lohn: + 25 Rappen; Maurer, Handlanger, Kranführer usw. Weg: + 0, Lohn: + 0. Wollen wir solche Ungerechtigkeiten noch lange hinnehmen? Treten wir dem SBHV bei!"<BR/>

Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (Smuv)

<b>Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (Smuv)</b><br>Der SMUV feiert sein 100-jähriges Bestehen im Berner Kursaal, November 1988  © KEYSTONE.<BR/>

Gewerkschaften

<b>Gewerkschaften</b><br>Einband der Statuten der Société typographique, Sektion Lausanne, 1852 (Musée historique de Lausanne, Collection Bridel).<BR/>1852 gründeten die Lausanner Typografen die Société typographique, eine kämpferische Gewerkschaft, die mit den Druckermeistern über die Tarife verhandeln sollte. 1868 schloss sie sich dem 1858 gegründeten Schweizerischen Typographenbund an.<BR/><b>Gewerkschaften</b><br>Plakat für die Versammlungen des Schweizerischen Verbands des Personals öffentlicher Dienste im Volkshaus Zürich, gestaltet 1935 von  Walter Käch (Museum für Gestaltung, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gewerkschaften</b><br>Demonstrierende der Gewerkschaft Bau und Holz in der Zürcher Bahnhofstrasse am 1. Mai 1978  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Ghiringhelli, Giuseppe

<b>Giuseppe Ghiringhelli</b><br>Gedenkbüste, die der Bildhauer  Antonio Chiattone  im Auftrag der Società Demopedeutica (Verein für Volkserziehung) schuf, 1887. Foto von Daniela Temperli (Ufficio dei beni culturali, Bellinzona).<BR/>Das Denkmal steht in der Eingangshalle des Primarschulhauses Süd an der Via Lugano in Bellinzona.<BR/>

Giessbach

<b>Giessbach</b><br>Grandhotel, Wasserfall und Standseilbahn. Aquatinta von  Johann Rudolf Dikenmann,  um 1883 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nach dem Brand von 1883 wurde das Hotel nicht mehr als prunkvoller Hotelpalast aufgebaut. Man entschied sich vielmehr für eine Wiederbelebung der Holzbautradition, die als malerischer und dem Geist des Ortes angemessener erschien.<BR/>

Gilliard, Edmond

<b>Edmond Gilliard</b><br>Fotografie, um 1966 (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Gimel

<b>Gimel</b><br>Kirche und Pfarrhaus, um 1828. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gingins

<b>Gingins</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1829.  Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Giornico, Schlacht bei

<b>Schlacht bei Giornico</b><br>Die Eidgenossen schlagen die Mailänder Truppen zurück. Szene aus der Schlacht vom 28. Dezember 1478, nach der "Luzerner Chronik" (1513) von  Diebold Schilling (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Eigentum Korporation Luzern).<BR/>Im Vordergrund erkennt man die mit Krummsäbeln und bemalten Rundschildern bewaffneten Mailänder Soldaten mit dem Banner des Herzogs (rechts); die zahlenmässig unterlegene eidgenössische Garnison drängt sich um die Häuser von Giornico, das eher symbolisch als wirklichkeitsgetreu dargestellt ist.<BR/><BR/>

Giornico

<b>Giornico</b><br>Sicht talaufwärts auf das Dorf in der Leventina. Kolorierte Aquatinta von   Rudolf Bodmer,  nach Wilhelm Rudolf Scheuchzer (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Diese malerische Aquatinta illustriert den 1833 bei Heinrich Füssli in Zürich erschienenen Reiseführer "Ansichten der neuen St. Gotthards-Strasse von Flüelen bis Lugano". Zu jener Zeit war Giornico eine wichtige Station auf dieser Strecke.<BR/>

Girardet, Abraham

<b>Abraham Girardet</b><br>Selbstbildnis, um 1800. Kupferstich von   Pierre-Michel Adam (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/>

Girardet, Edouard

<b>Edouard Girardet</b><br>Postumes Porträt. Auf das Jahr 1881 datierte Radierung seines Sohnes  Robert Girardet (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/>

Girenbad (Turbenthal)

<b>Girenbad (Turbenthal)</b><br>Ansicht des Kurbads von Südwesten nach dem Umbau von 1826. Lithografie von  Friedrich Schulthess,   um 1840 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>

Gisikon

<b>Gisikon</b><br>Das Gefecht vom 23. November 1847 während des Sonderbundskriegs. Holzschnitt, der am 17. April 1848 in der Nummer 14 der "Züricher Freitags-Zeitung" als Beilage erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Holzschnitt und Kommentar geben die Ereignisse aus der Perspektive der Sieger wieder. Die Zeitung ehrt die Mitbürger, die sich beim Sturm auf die Brücke von Gisikon – in der Bildlegende fälschlicherweise als Gislikon bezeichnet – unter dem Befehl des Zürcher Obersten und Regierungsrats Paul Karl Eduard Ziegler, Befehlshaber der 4. eidgenössischen Division, erfolgreich schlugen.<BR/>

Gitermann, Valentin

<b>Valentin Gitermann</b><br>Während einer Parteiversammlung der Sozialdemokratischen Partei, 1957 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fa-0007-40).<BR/>

Giubiasco

<b>Giubiasco</b><br>Gesamtplan der Nekropole mit den Ausgrabungsergebnissen von 1900, 1901 und 1905, aufgezeichnet vom Archäologen  Ferdinand Corradi   und ergänzt von seinem Kollegen  David Viollier.   Norden befindet sich links (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Links unten ist die Gotthardlinie dargestellt, deren Bau die ersten Spuren des Gräberfeldes zutage förderte. Die Farben verweisen auf eine erste Periodisierung der von Viollier 1905 erforschten Gräber. Nach 1906 veränderte der industrielle Aufschwung diese Randzone der Gemeinde vollständig und zerstörte die vormalige Agrarstruktur der Heckenlandschaft.<BR/>

Glarner, Fritz

<b>Fritz Glarner</b><br>Plakat für eine Einzelausstellung 1955 in der Galerie Louis Carré in Paris (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Diese Ausstellung trug in den 1950er Jahren massgeblich dazu bei, die Werke des Künstlers in Europa bekannt zu machen.<BR/>

Glarus (Kanton)

<b>Glarus (Kanton)</b><br>Werbeplakat für den Wintersport- und Kurort Braunwald von  Herbert Leupin,  1942 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Glas

<b>Glas</b><br>Plakat für die Glashütte Bülach, gestaltet 1933 von  Carl Böckli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Flaschen und Einmachgläser für das Sterilisieren von Früchten und Gemüse gehörten zur Ausstattung vieler Haushalte, bis Ende der 1960er Jahre Tiefkühlprodukte das Eingemachte zu konkurrieren begannen. Die Glashütte Bülach schloss ihre Tore im Februar 2002.<BR/>

Glasmalerei

<b>Glasmalerei</b><br>Scheibenriss mit der Darstellung einer Glasmaler- und Glaserwerkstatt. Federzeichnung aus dem Umkreis von  Jost Ammann,  1565-1567 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Im vorderen Teil der Werkstatt bearbeitet der Glasmaler an seiner Werkbank eine Wappenscheibe, die er nach einer Zeichnung an der Wand kopiert. Im Nebenraum passt der Glaser Butzenscheiben in Bleifassungen ein. Hinter ihm erkennt man eine offene Kohlepfanne, einen Blasbalg, einen Satz Löteisen und weitere Werkzeuge.<BR/>

Glattfelden

<b>Glattfelden</b><br>Das Scheuchzerhaus, das Gottfried Kellers Familie mütterlicherseits bewohnt hatte, fotografiert kurz vor dem Abbruch 1956  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Gottfried Keller verbrachte seine Kindheit zwischen seinem Elternhaus in Zürich und Glattfelden, dem Wohnsitz seines Onkels, der schon früh zu seinem Vormund ernannt wurde. Kellers Roman "Der grüne Heinrich" bezeugt seine Verbundenheit mit diesem vormals am Mühlebach gelegenen Haus. Die restaurierten Gebäude im Glattfelder Dorfkern, die seit 1985 das Gottfried-Keller-Zentrum beherbergen, stehen in keiner direkten Beziehung zu den Lebensräumen der Familie Keller-Scheuchzer.<BR/>

Gleichstellung

<b>Gleichstellung</b><br>"Ja zu gleichen Rechten in Familie, Ausbildung und Arbeitswelt". Plakat für die Abstimmung über den bundesrätlichen Gegenentwurf "Gleiche Rechte für Mann und Frau" vom 14. Juni 1981 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gleichstellung</b><br>Plakat für den nationalen Frauenstreiktag vom 14. Juni 1991, von   Agnes Weber (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Motto des Streiks lautete: "Wenn Frau will, steht alles still."<BR/>

Gletscher

<b>Gletscher</b><br>Plakat für die Region des Aletschgletschers, auf Basis einer Fotografie von   Heinz Preisig,  1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gleyre, Charles

<b>Charles Gleyre</b><br>Porträt. Daguerreotypie, aufgenommen 1858 im Lausanner Studio von  Samuel Heer (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gloor, Kurt

<b>Kurt Gloor</b><br>Der Zürcher Filmemacher, links im Bild, und der Schauspieler Ettore Cella während der Dreharbeiten zum Fernsehspiel "Em Lehme si Letscht" (Lehmanns letzter Arbeitstag), auf einer Fotografie vom August 1977   © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Glücksspiele

<b>Glücksspiele</b><br>Spielergesellschaft im Hotel "Wilder Mann" in Basel. Karikatur des Münchner Malers  Adolf Mende,  Lithografie, 1851 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Bei den Porträtierten handelt es sich um Basler Persönlichkeiten aus Industrie, Finanz und Grosshandel. Das Spiel ermöglicht ihnen, wie es scheint, dem Verhaltenskodex bürgerlicher Vornehmheit für einige Stunden zu entrinnen.<BR/>

Gnägi, Rudolf

<b>Rudolf Gnägi</b><br>Der neue Bundesrat (links) am 4. Januar 1966 mit seinen Kollegen (von links nach rechts) Ludwig von Moos, Paul Chaudet und Hans Schaffner, dem Bundespräsidenten von 1966 (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Godard, Jean-Luc

<b>Jean-Luc Godard</b><br>Der Filmemacher und Vertreter der Nouvelle vague mit Ehefrau Anna Karina Anfang der 1960er Jahre. Fotografie von   Giancarlo Botti  © KEYSTONE.<BR/>1960 drehte Jean-Luc Godard mit Anna Karina seinen ersten Film mit dem Titel "Le petit soldat". Bis 1966 folgten sechs weitere Spielfilme. Die Schauspielerin und der Regisseur heirateten 1961 und trennten sich 1965 wieder.<BR/>

Godet, Frédéric

<b>Frédéric Godet</b><br>Heliogravüre von Dujardin Paris, nach einer Foto von  Fred Boissonnas, Genf,  um 1875 (Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel).<BR/><BR/>

Goetz, Hermann

<b>Hermann Goetz</b><br>Porträt des Komponisten, Zürich 1874. Heliogravüre von  H. Feh,  Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Goldast, Melchior (von Haiminsfeld)

<b>Melchior Goldast</b><br>"Alamannicarum rerum scriptores aliquot vetusti". Titelblatt des ersten Bandes der Erstausgabe, gedruckt 1606 in der Offizin Wolfgang Richter in Frankfurt am Main (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Goldau

<b>Goldau</b><br>Der Bergsturz von 1806 vom Fuss der Rigi aus gesehen. Kolorierte Radierung von  David Alois Schmid (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>In der Bildmitte erhebt sich der Rossberg, von dem die Felsmassen abgerutscht sind. Ein Ausläufer der Schuttlawine reichte bis in den Lauerzersee (unten rechts), das Dorf Steinerberg (rechts) blieb verschont. Links im Hintergrund erkennt man den Zugersee.<BR/>

Goldenberg, von

<b>Von Goldenberg</b><br>Schloss Goldenberg in der Gemeinde Dorf. Getuschte und aquarellierte Federzeichnung von  Hans Conrad Nözli,   1742, eingeklebt in Johann Konrad Vögelis handschriftlicher Zürcher Geschichte von 1812–1826 (Zentralbibliothek Zürich, Ms. W 65, S. 471b).<BR/>Die mutmassliche Stammburg der Herren von Goldenberg entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1599 wurde sie durch einen Brand weitgehend zerstört, im 17. und 18. Jahrhundert um den unversehrten und zum Wohnturm umgestalteten Bergfried zur schlossartigen Anlage ausgebaut. Unten links im Bild sind der Ort Dorf, darüber Buch und die Hügelkette des Irchel zu erkennen. Über der Zeichnung sind das Goldenbergwappen mit der Helmzier und eine Miniatur des Schlosses eingeklebt.<BR/>

Göldi, Anna

<b>Anna Göldi</b><br>Steckbrief in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 9. Februar 1782 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Der Steckbrief erschien im Auftrag der Obrigkeit von Evangelisch-Glarus. Als Belohnung für die Auslieferung Anna Göldis an die Justiz wird die hohe Summe von 100 Kronentalern in Aussicht gestellt.<BR/>

Göldlin (von Tiefenau)

<b>Göldlin (von Tiefenau)</b><br>Wappen des Zürcher Bürgermeisters Heinrich Göldli und seiner Frau Barbara von Peyern im Stamm- und Freundschaftsbuch der Brüder Johann Kaspar und Renward Göldlin von Tiefenau, Mitgliedern der ersten Luzerner Linie des Geschlechts (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Pp. Msc. 20.4).<BR/>Das Stamm- und Freundschaftsbuch besteht aus einzelnen Blättern, die in ein kleinformatiges Bändchen der "Emblemata" von Andrea Alciato eingebunden sind. Sie enthalten handgemalte Wappen und Widmungen von Verwandten und Freunden der beiden Brüder. Die aufgeschlagene Seite zeigt das Vollwappen ihrer Grosseltern. Oberhalb des Wappens hat der spätere Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat, ein Neffe der beiden Brüder, ein lateinisches Lobgedicht auf diese Eheverbindung gesetzt. Darunter folgen weitere Verszeilen des schreibfreudigen Cysat.<BR/>

Göldlin, Franz Bernhard (von Tiefenau)

<b>Franz Bernhard Göldlin (von Tiefenau)</b><br>Titelblatt und Textseite seines Werks "Versuch einer urkundlichen Geschichte des Drey Waldstätte-Bundes" von 1808 (Zentralbibliothek Zürich).<BR/>Göldlins Abhandlung erschien gemäss der damals gängigen, auf Aegidius Tschudi zurückgehenden Datierung der Befreiungstradition zum 500-jährigen Bestehen der Eidgenossenschaft. Tschudi hatte Rütlischwur, Tellsage, Burgenbruch und Tyrannenmord in die Jahre 1301–1308 gelegt.<BR/>

Goms (Zenden, Bezirk)

<b>Goms (Zenden, Bezirk)</b><br>Plakat, das 1935 ausgehend von einer Panoramafotografie der Agentur Photoglob/Wehrli entstand (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Goms (Zenden, Bezirk)</b><br>Plakat, gestaltet 1976 für das Tourismusbüro von Lax (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gondo

<b>Gondo</b><br>Fünf Inhaberaktien der Société suisse des mines d'or de Gondo im Wert von je 25 Franken. Sitten, 14. September 1895 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gonin, Jules

<b>Jules Gonin</b><br>Darstellung der Ignipunktur, eines vom Lausanner Augenarzt entwickelten Operationsverfahrens zur Heilung der Netzhautablösung. Illustration aus Gonins Synthese "Le décollement de rétine", 1934 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Ein Fetzen der Bindehaut wird dort, wo der Netzhautriss lokalisiert worden ist, aufgeschnitten und mittels eines Spreizers (unten rechts) offen gehalten. Dann wird der Augapfel mit Hilfe der Pinzette (links) ruhiggestellt und der Chirurg markiert auf der Lederhaut die genaue Lage des Risses. Ein kleiner Einschnitt ermöglicht es nun, den bis zur Weissglut erhitzten Thermokauter durch die Lederhaut auf die Netzhaut zu führen, den Riss auszubrennen und auf diese Weise den Verschluss des Risses durch Vernarbung herbeizuführen.<BR/>

Gonseth, Ferdinand

<b>Ferdinand Gonseth</b><br>Der Mathematiker und Wissenschaftsphilosoph, fotografiert um 1930 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>Das Porträt stammt aus dem Album der Maschineningenieurabteilung der ETH Zürich von 1938.<BR/>

Gonzenbach, Willi von

<b>Willi von Gonzenbach</b><br>Fotografie, um 1935 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Goretta, Claude

<b>Claude Goretta</b><br>Plakat zum Filmstart von "L'invitation" in der Schweiz. Grafische Gestaltung von  Jean-Pierre Arlaud,  Genf 1973 (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).<BR/>

Gossau (SG)

<b>Gossau (SG)</b><br>Plakat der Brauerei Stadtbühl. Lithografie, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gossau (ZH)

<b>Gossau (ZH)</b><br>Zehntenplan, aufgenommen mit dem Messtisch vom Zürcher Ingenieur und Mathematiker  Johann Heinrich Vogel,  1700  (Staatsarchiv Zürich, Plan Q 46).<BR/>Mit der Neuvermessung des Gossauer Territoriums konnten 30 zusätzliche Hektaren Land dem Zehnten unterworfen werden. In der unteren Vignette ist der Landvermesser im Gespräch mit Johannes Blarer, Rechenrats-Obmann der Stadt Zürich, dargestellt. Die Kartusche rechts, die mit dem Wappen des 1525 säkularisierten Klosters Rüti bekrönt ist, enthält die Legende zu den Katastereinträgen.<BR/>

Gottesdienst (reformiert)

<b>Gottesdienst (reformiert)</b><br>Abendmahl im Fraumünster. Tafel VII des Werks "Kurze Beschreibung der Gottesdienstlichen Gebräuche wie solche in der Reformierten Kirche der Stadt und Landschaft Zürich begangen werden", von   David Herrliberger, 1752 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gotthardbahn

<b>Gotthardbahn</b><br>Arbeiter in Göschenen vor dem Nordportal des Gotthardtunnels (im Bau). Ausschnitt aus einem Foto von  Adolphe Braun,   um 1880 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Gotthardpass

<b>Gotthardpass</b><br>Ansicht des Passes mit den Hospizgebäuden, um 1780. Kolorierte Umrissradierung von  Caspar Wyss (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Im Vordergrund erkennt man den Saumweg und die Totenkapelle, im Hintergrund die Gebäude (Kapelle, Ställe) um das ältere Hospiz, das 1799 zerstört wurde.<BR/><b>Gotthardpass</b><br>Detailansicht einer Kurvenbrücke auf der Tessiner Seite der Halb-Autobahn A2 Basel–Chiasso, die im Juli 1967 eröffnet wurde. Postkarte (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Bei der Serpentine nahe von Fieud führt die Strasse in enger Kurve über eine grosse Wendeplatte, in deren Winkel man das Dorf Fontana im Talgrund des Val Bedretto erkennt. Drei Wendeplatten dieser Art ersetzen die 30 Spitzkurven der Strasse in der Tremolaschlucht.<BR/>

Gotthelf, Jeremias

<b>Jeremias Gotthelf</b><br>Die Gotthelf-Stube in Lützelflüh, fotografiert im Oktober 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Museale Inszenierung an der letzten Wirkungsstätte des Pfarrers und Dichters: An der Wand hängt das berühmte, von Johann Friedrich Dietler 1844 gemalte Porträt Gotthelfs neben dem Bildnis seiner Frau. Das Sofa soll von Gotthelf selbst noch benutzt worden sein. Das kleine Museum wurde 1954 zu seinem 100. Todestag im Pfarrhausspeicher eingerichtet.<BR/>

Gottstatt

<b>Gottstatt</b><br>Die ehemalige Abtei an der Zihl. Lavierte Tuschzeichnung von  Karl Ludwig Zehender,   1794 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Eine Schlaufe der unteren Zihl, die vor der Juragewässerkorrektion noch ihrem natürlichen Lauf folgte, bildet den Rahmen dieser ländlichen Szene. Im Hintergrund rechts erkennt man die Abtei und ihre Nebengebäude.<BR/>

Gourd, Emilie

<b>Emilie Gourd</b><br>Foto, um 1909 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fb-0009-28).<BR/>

Graber, Ernest Paul

<b>Ernest Paul Graber</b><br>Der Redaktor der sozialdemokratischen Zeitung "La Sentinelle" mit einem Exemplar der Zeitung in der Tasche. Fotografie, um 1920 (Schweizerisches Sozialarchiv, F 5008-Fb-009).<BR/>

Graber, Pierre

<b>Pierre Graber</b><br>Als Stadtpräsident von Lausanne, 1948. Foto von  Roland Schlaefli (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Graffenried, Abraham von

<b>Abraham von Graffenried</b><br>Der Berner Schultheiss. Ölbildnis auf Holz, 1596 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der Porträtierte posiert in Schultheissentracht vor einer Wand mit seinem Wappen und seinen Initialen. Der an ihn adressierte Brief in seiner rechten Hand und das Papiersiegel mit dem Berner Bären auf einem zweiten Brief weisen ihn als Amtsträger aus. Das aus der Inschrift zu erschliessende Geburtsjahr (1540) stimmt nicht mit seinen tatsächlichen Lebensdaten (1533–1601) überein.<BR/>

Graffenried, Christoph von

<b>Christoph von Graffenried</b><br>Reisetagebuch mit dem Plan der 1710 gegründeten Kolonie New Bern in North Carolina (Burgerbibliothek Bern, Mss.Mül.466[1], S. 6d).<BR/>Die neue Stadt für die Schweizer und Pfälzer Siedler entstand am Zusammenfluss der Flüsse River und Neuse. Graffenried residierte im sogenannten Hof an der unteren Spitze des dreieckigen Stadtgrundrisses. Flussaufwärts ist die sternförmige Schanze (im Plan "Redoute") eingezeichnet, die er zum Schutz gegen Indianerüberfälle aufwerfen liess.<BR/>

Graffenried, Toulo de

<b>Toulo de Graffenried</b><br>Der Schweizer Rennfahrer am Steuer seines Maserati 4CLT 48, anlässlich des Grossen Preises von Grossbritannien in Silverstone vom 14. Mai 1949  © KEYSTONE.<BR/>Neben dem Wagen stehen seine Frau Elsa de Graffenried, geborene Tacchini, Enrico Platè, der Chef des privaten Rennstalls Maserati, und ein unbekannter Zuschauer.<BR/>

Grafisches Gewerbe

<b>Grafisches Gewerbe</b><br>"Papier: eine neue Sprache der Kunst". Plakat des Grafikers Werner Jeker für eine Ausstellung im "Musée des arts décoratifs" Lausanne, 1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Kunstgewerbeschulen von Basel, Bern, Zürich und Lausanne, besonders deren grafische Abteilungen, sowie die Museen trugen im 20. Jahrhundert zum internationalen Ruf der schweizerischen grafischen Kunst bei.<BR/>

Grancy

<b>Grancy</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1830. Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die mittelalterliche Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts umgebaut, das Pfarrhaus 1738 errichtet.<BR/>

Grande Dixence

<b>Grande Dixence</b><br>Tourismusplakat des Walliser Verkehrsvereins, 1986 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Grandson (Gemeinde)

<b>Grandson (Gemeinde)</b><br>Blick auf Schloss und Städtchen um 1786 von Nordosten aus. Kolorierte Umrissradierung von  Balthasar Anton Dunker,  nach einer Zeichnung von  Niklaus Sprüngli,  Architekt der Berner Herrschaft (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Der Berner Drucker und Buchhändler Jakob Bürgi versah die Radierung mit einer Widmung an den "Herrn Pierre-Henri Bethman [geb. Metzler] von Grandson, von seinem ergebensten Diener". Bethman hatte in die auch in Bordeaux tätige Frankfurter Bankiers- und Kaufmannsfamilie eingeheiratet. 1795 wurde ihm das Bürgerrecht von Grandson verliehen.<BR/><b>Grandson (Gemeinde)</b><br>Werbeplakat für die Zigarettenmarke Maryland Vautier (1932), das Vorzeigeprodukt der von 1831 bis 1972 in Grandson angesiedelten Fabrik (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Grangeneuve

<b>Grangeneuve</b><br>Für die Schüler der Landwirtschaftsschule herausgegebene Postkarte, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Granges-près-Marnand

<b>Granges-près-Marnand</b><br>Das Pfarrhaus und die aus dem 14. Jahrhundert stammende vierte Kirche mit dem Kirchturm von 1808. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel,  um 1828 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Grasburg

<b>Grasburg</b><br>Die Burgruine um 1660. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>

Graubünden

<b>Graubünden</b><br>Die Talsperre von Castelmur (Gemeinde Bondo) in einer Gesamtansicht von Nordwesten, aufgenommen zwischen 1923 und 1926 während der vom Zürcher Archäologen  Otto Schulthess  geleiteten Ausgrabungsarbeiten (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege).<BR/>Alle Wege durchs Bergell bündeln sich bei diesem Felssporn, der das Tal verengt. Die Bischöfe von Chur, Inhaber des Zollregals im Bergell, befestigten diesen strategischen Punkt zwischen dem 10. und dem 16. Jahrhundert laufend weiter, um Zölle einziehen zu können. Die Strasse, die um den Felssporn herumführt, wurde 1859 gebaut.<BR/><b>Graubünden</b><br>Bärenhatz. Friesartige Fassadenmalerei aus dem 14. Jahrhundert am Westturm des Schlosses Rhäzüns (Foto Rätisches Museum, Chur).<BR/>Dem Ritter (links) gehen seine Jagdknechte mit Hunden voraus, die dem Bären mit einem Speer den Todesstoss versetzen sollen. Rechts erkennt man das Wappen von Rhäzüns.<BR/><b>Graubünden</b><br>"Ursprung des Hinderen undt Vorderen Rheins". Ansicht aus der Vogelperspektive in Richtung Südwesten auf einem Stich von  Matthaeus Merian,   der 1642 in Frankfurt in dessen "Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae" erschien (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Die Rheinebene wird im Nordosten (unten im Bild) durch eine Palisade abgesperrt, die mit der Grenze zwischen dem Oberen bzw. Grauen Bund und dem Gotteshausbund übereinstimmt. Gegenüber erhebt sich am anderen Ufer die Ruine der Burg Felsberg (B). Im Hintergrund überragen der Turm (A) und die Kirche von Domat/Ems zwei der zahlreichen tumulusförmigen Hügel, die auf den Bergsturz des Calanda (E) zurückgehen. Beim Zusammenfluss des Vorder- und Hinterrheins erkennt man Reichenau, am Hinterrhein im Bildhintergrund Bonaduz und Rhäzüns mit seiner hoch gelegenen Burg.<BR/><b>Graubünden</b><br>Seite aus der Chronik "Raetia" des Johannes Guler von Wyneck, 1616 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese acht Wappen der Herren von Rhäzüns, Vaz, Flums, Rietberg, Belmont, Montalt, Hewen und Falera beschliessen eine Auflistung von vierundzwanzig Herrschaften, deren Rivalitäten und wechselhafte Allianzen die Regionalgeschichte des 14. und 15. Jahrhunderts prägten.<BR/><b>Graubünden</b><br>Schlacht an der Calven vom 22. Mai 1499. Illustration aus der "Luzerner Chronik" von  Diebold Schilling,  1513  (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung, Eigentum Korporation Luzern).<BR/>Unter dem Banner des Grauen Bundes und des Gotteshausbundes (rechts) treten die Bündner Truppen der Armee von Maximilian I. entgegen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Satirische Darstellung der politischen Zustände im Freistaat der Drei Bünde, um 1618. Gouache eines unbekannten Karikaturisten (Rätisches Museum, Chur).<BR/>Der Freistaat wird durch einen der herrschenden Adeligen verkörpert, dessen Hände durch die Bänder von drei Geldbeuteln mit den Wappen Venedigs, Frankreichs und Spaniens gefesselt sind. Angespielt wird damit auf die Pensionsgelder, die von diesen Mächten an Bündner Parteienvertreter gingen. Die Tierköpfe, die den Porträts von einflussreichen Männern wie Jörg Jenatsch, Rudolf Salis und Pompejus von Planta zugeordnet sind, konnte ein mit Volkssagen vertrautes Publikum mühelos auf die Laster der dargestellten Persönlichkeiten beziehen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Unterzeichnung des Bündnisvertrags zwischen der Republik Venedig und dem Freistaat Gemeiner Drei Bünde am 17. Dezember 1706 im Rathaus von Chur. Radierung (Rätisches Museum, Chur).<BR/>Der Gesandte von Venedig Vendramino Bianchi und die Häupter der Bünde sitzen vor den Fenstern ganz hinten im Saal. Ihnen gegenüber liest der Schreiber des Gotteshausbunds (Mitte), platziert zwischen seinem Kollegen des Zehngerichtenbunds (links) und demjenigen des Grauen Bunds, den Bündnistext, während die Unterzeichnenden ihr Exemplar prüfen. Die Gesandten, die der Zeremonie beiwohnen, spiegeln auf den ihnen zugewiesenen Plätzen wie ihre Repräsentanten die Zusammensetzung der Drei Bünde.<BR/><b>Graubünden</b><br>Bündner Zuckerbäcker in Venedig. Illustration aus dem Band "Le arti che vanno per via nella Città di Venezia" (Strassenhändler in der Stadt Venedig). Kupferstich von  Gaetano Zompini,   1753 (Rätisches Museum, Chur).<BR/>Dem gereimten Kommentar zufolge besassen die Bündner in Venedig das Privileg, sogenannte <I>buzzolai</I> (kleine süsse Hefekuchen) zu verkaufen sowie in allen Quartieren Zuckerbäckerläden zu eröffnen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Ruinen der ehemaligen Silberschmelzerei von S-charl. Foto von  Rudolf Zinggeler,  um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Zinggeler).<BR/>Der Bergbau ist in S-charl seit dem beginnenden 14. Jahrhundert mit zwei Privilegien belegt, die der Graf von Tirol einigen Engadiner Familien verliehen hatte. Das Silbererz wurde zunächst Richtung Meran, später nach Hall im Tirol ausgeführt. Die ersten Poch-, Wasch- und Schmelzanlagen wurden im 15. Jahrhundert errichtet, als die Mine ihre Blütezeit erlebte. Die im Vordergrund erkennbaren Ruinen stammen von nachfolgenden Wiederaufbauten am selben Ort an einem Kanal. Das Wohn- und Verwaltungsgebäude im Hintergrund hatte der Ingenieur Johann Hitz 1819 bauen lassen. Es beherbergt seit 1997 ein Bergbaumuseum.<BR/><b>Graubünden</b><br>Zolltarife in den Drei Bünden. Zusammenstellung von 51 Seiten, die 1756 in Chur von  Johannes Pfeffer  gedruckt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Verzeichnis listet die zahlreichen Abgaben auf, die für Personen, Vieh, Rohstoffe und Gewerbeprodukte auf der Durchreise durch das Bündner Gebiet zu leisten waren. Rechts abgebildet ist eine Seite mit den letzten Zeilen zu den Churer Zolltarifen. Diese wurden aufgrund des von den Ottonen verliehenen Privilegs zugunsten des Churer Bischofs erhoben, wie Ulrich de Mont, auf den die Neuredaktion der Churer Zolltafel von 1677 zurückgeht, in der Präambel anmerkt. Die Tarifliste gibt einen Einblick in die grosse Palette der Handelsgüter. So werden unter W unter anderem Winterthurer Bändel, Wetzstein, Welsche Früchte (Früchte aus Norditalien) und Wein aufgezählt, unter Z Zimt, Zwilch, Zucker, Zinn, Zandel (Sandelholz), Zinnober und Zwetschgen. Unten auf der Seite beginnt der italienischsprachige Vorspann zum Zoll der Talsperre von Castelmur im Bergell, dessen Einkünfte ebenfalls dem Bischof zugute kamen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Dreisprachiges Plakat für die Wahl der Bündner Nationalräte 1987,  Hatrick-Werbung,  Domat/Ems (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Graubünden</b><br>Von  Christian Gottlob Richter  gemaltes Porträt Jakob Ulrich Sprechers von Bernegg. Gouache auf Karton, erstes Viertel des 19. Jahrhunderts (Rätisches Museum, Chur).<BR/>Als Mitglied der Consulta in Paris 1802–1803 spielte der Porträtierte bei der Schaffung des Kantons Graubünden eine entscheidende Rolle. 1803 präsidierte er die Eröffnungssitzung des neu geschaffenen Bündner Grossrats.<BR/><b>Graubünden</b><br>Das 1813 bis 1848 verwendete Schild der Bündner Kantonalpost mit dem Wappen der Drei Bünde  (Rätisches Museum, Chur).<BR/>Der kantonale Postdienst, zunächst auf den Briefverkehr beschränkt, beförderte ab 1835 auch Passagiere. 1848 übernahm die Eidgenossenschaft das Postwesen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Das Postkutschenschild der Eidgenossenschaft, welches das Schild der Bündner Kantonalpost 1848 abgelöst hat (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>Der kantonale Postdienst, zunächst auf den Briefverkehr beschränkt, beförderte ab 1835 auch Passagiere. 1848 übernahm die Eidgenossenschaft das Postwesen.<BR/><BR/><b>Graubünden</b><br>Plakat von  Otto Morach,  1928 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die auf Antrieb des Leiters des Davoser Verkehrsbüros Willem Jan Holsboer ab 1888 innerhalb von zwei Jahren gebaute Eisenbahnlinie verband den Luftkurort mit dem Bahnnetz der SBB in Landquart und gab damit den entscheidenden Impuls für den Bau des Schienennetzes der Rhätischen Bahn (RhB).<BR/><b>Graubünden</b><br>Transport von Reisegepäck in St. Moritz, um 1900. Foto von  Rudolf Zinggeler (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Zinggeler).<BR/>In der Zeit des beschleunigten Übergangs von der Agrarwirtschaft zur Dienstleistungsgesellschaft behielt das Hotelpersonal oftmals einen Fuss in der Landwirtschaft. Das in der Landwirtschaft genutzte Pferdegespann konnte problemlos für die Beförderung des Gepäcks der Gäste, die in den Hotelpalästen logierten, umfunktioniert werden.<BR/>

Grauer Bund

<b>Grauer Bund</b><br>Plakat von  Otto Baumberger  zur 500-Jahrfeier des Grauen Bunds in Trun im Juni 1924 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Hinter dem Ahornbaum, unter dem der Sage nach 1424 die Erweiterung des Bundes feierlich beschworen worden ist, erkennt man die Kapelle St. Anna von Trun. Die Lokalisierung der Zeremonie unter einem Gerichtsbaum verweist, obwohl legendenhaft, auf eines der wichtigsten Ziele des Bundes, der die lokalen Rechtspraktiken vereinheitlichte und reformierte.<BR/>

Grebel, von

<b>Von Grebel</b><br>Familienwappen mit Helmzier im Wappenbuch der Adeligen Gesellschaft, um 1590 (Staatsarchiv Zürich, Archiv der Gesellschaft zur Constaffel, W I 15 41a, S. 53).<BR/>Das Wappen zeigt auf Rot einen silbernen halben Löwen mit rotem Stern auf der Brust. Die von Grebel stiessen als führende Familie der Stadt Zürich in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zur Konstaffel, die sich nach der Reformation zur sogenannten Adeligen Gesellschaft wandelte. Das um 1590 angelegte Wappenbuch unterstützte das neue adlige Leit- und Geschichtsbild.<BR/>

Greifensee (Gemeinde)

<b>Greifensee (Gemeinde)</b><br>Belagerung der Stadt während des Alten Zürichkriegs im Mai 1444. Illustration aus der Chronik von   Johann Jakob Wick (Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Wickiana, Ms. F 13, Fol. 49r).<BR/>

Greifensee (See)

<b>Greifensee (See)</b><br>Aussicht vom Schloss Greifensee auf den See, 1754. Radierung im Werk "Neue und vollständige Topographie der Eydgnoßschaft" (1754–1777) von  David Herrliberger (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Der Blick gleitet vom Schloss gegen Südwesten über den See, in Richtung Pfannenstiel und Forch. Am gegenüberliegenden Ufer ist links Maur mit dem Schloss zu erkennen.<BR/><BR/>

Greith, Carl Johann

<b>Carl Johann Greith</b><br>Auf dem hölzernen Schaukelpferd. Karikatur von  Jakob Albrecht  im humoristisch-satirischen Volksblatt "Der Inspekter" vom 1. Juni 1861 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Obschon er ab 1853 nicht mehr Mitglied des Grossen Rats von St. Gallen war, hatte Carl Johann Greith innerhalb der konservativen Partei noch immer grossen Einfluss. Der Karikaturist stempelt ihn zu deren Repräsentanten und stattet den damaligen Domdekan mit der Halsbinde der Jesuiten aus. Er lässt ihn laut Wegweiser über Feldkirch, die benachbarte Niederlassung der Jesuiten, nach Rom reiten.<BR/><BR/>

Grenchen

<b>Grenchen</b><br>Blick auf die Uhrenrohwerk-Fabrik Ebauches SA. Fotografie, nach 1926 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Photoglob).<BR/>Die etappenweise erweiterte Anlage wurde 1904 Sitz der Uhrenfabrik Adolf Michel, die sich 1926 mit den bedeutendsten Grenchner Rohwerk-Fabriken zur Ebauches SA vereinigte. Die Fotografie zeigt die 1918–1919 errichteten Flügel mit dem monumentalen konkaven Eckbau, der als Empfangstrakt reich gegliedert und von der Uhr als sprechendem Firmenschild bekrönt ist. Die Uhrenindustrie hat mit ihren kastenartigen und grosszügig befensterten Fabrikbauten das Siedlungsbild der Stadt entscheidend geprägt.<BR/>

Gretler, Heinrich

<b>Heinrich Gretler</b><br>Fotografie des Zürcher Schauspielers in der Gegend von Ovronnaz 1938, während der Dreharbeiten am Film "Farinet ou l'or dans la montagne" (Sammlung Cinémathèque suisse, alle Rechte vorbehalten).<BR/>Gretler, der die Rolle des Charrat spielte, versah das Porträt mit folgender französischer Widmung in deutscher Orthografie: "Pur mong schär Mettör ang Sähn, mong ami Max Haufler awägg mä mäjöhr wöh" (Für meinen lieben Regisseur und Freund Max Haufler mit meinen besten Wünschen).<BR/>

Greulich, Herman

<b>Herman Greulich</b><br>Fotografiert an der Delegiertenversammlung der Internationalen Vereinigung für gesetzlichen Arbeiterschutz, die vom 23. bis 25. September 1925 in Bern stattfand (Schweizerisches Sozialarchiv, F Fc-0003-01).<BR/>Herman Greulich (links) zusammen mit Vertretern der Vereinigung: dem Präsidenten Adrien Lachenal, Genfer Nationalrat (Mitte), und dem Generalsekretär Stephan Bauer, Professor für Wirtschaftspolitik .<BR/>

Greyerz (Gemeinde)

<b>Greyerz (Gemeinde)</b><br>Ansicht von der Ebene aus, um 1760. Radierung im Werk "Neue und vollständige Topographie der Eydgnoßschaft" (1754–1777) von  David Herrliberger (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Von links nach rechts erheben sich auf dem Hügelrücken das Schloss (A), das Rathaus, das Spital (B) und das Freiburgertor (C), auf das die steile Strasse von der ehemals sumpfigen Ebene zuführt.<BR/>

Greyerz (Grafschaft, Bezirk)

<b>Greyerz (Grafschaft, Bezirk)</b><br>Ausschnitt aus der 1578 entstandenen Karte des Standes Bern von  Thomas Schöpf  in einer Kopie von  Alfred Weitzel,  die 1916 in Freiburg erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die mit den Ortsnamen verbundenen Symbole spiegeln die Verwaltungshierarchie und enthalten keine Hinweise auf das effektive Siedlungsbild. Die schraffierte Linie im oberen Teil des Bildes markiert die Grenze, die mit der Teilung der Grafschaft Greyerz zwischen Bern und Freiburg 1555 gezogen worden war. Norden befindet sich unten.<BR/>

Grieder, Adolf

<b>Adolf Grieder</b><br>Plakat für das Seidengeschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse, gestaltet 1917 von  Karl Bickel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Griffon, Jean

<b>Jean Griffon</b><br>Rhinoplastie nach der Methode von Gaspare Tagliacozzi. Stich aus dem Werk "De Curtorum chirurgia per insitionem libri duo", Venedig 1597 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Wiederherstellung einer Nase mit Hilfe eines Hautfetzens vom Arm war eine der chirurgischen Kunstfertigkeiten Griffons, die ihm zum Erfolg verhalfen. Die meisten Militärchirurgen implantierten jedoch weiterhin nach dem Vorbild von Ambroise Paré künstliche Nasen aus Silber.<BR/>

Grimm, Robert

<b>Robert Grimm</b><br>Der Leiter der Sektion Kraft und Wärme (links) in der kriegswirtschaftlichen Administration im Gespräch mit einem Beamten, um 1944. Foto von   Theo Frey (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Frey).<BR/>

Grimselpass

<b>Grimselpass</b><br>Ein Postauto auf der Fahrt zum alten Grimselhospiz, um 1925 (Museum für Kommunikation, Bern).<BR/>

Grindelwald

<b>Grindelwald</b><br>Panorama von Grindelwald 1669. Aquarell von  Albrecht Kauw (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Hinter dem Dorf erkennt man (von links nach rechts) das Wetterhorn, den Oberen Grindelwaldgletscher, den Mettenberg, den Unteren Grindelwaldgletscher und den Eiger. Das Aquarell Kauws gehört zu den frühen Beispielen von Gebirgspanoramen.<BR/><b>Grindelwald</b><br>Der Maler Ferdinand Hodler mit Valentine Godé-Darel in Grindelwald, Winter 1912  © KEYSTONE/Photopress.<BR/><BR/><b>Grindelwald</b><br>Tourismusplakat von  Armin Bieber,   1927 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Grock

<b>Grock</b><br>Der Clown tritt in die Manege seines eigenen Zirkus. Fotografie, entstanden zwischen 1952 und 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Grossbritannien

<b>Grossbritannien</b><br>"Allegorie Nr. 6: Lady Zwietracht treibt politische Alchemie". Kolorierte Lithografie, publiziert unter dem Namen  Patrioty,   veröffentlicht 1849 in Paris (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Karikatur, die zu einer Reihe von sechs Allegorien politischer Propaganda gehört, prangert die Unterstützung der radikalen Schweiz von 1848 durch Grossbritannien an: England (rechts) bezahlt einen finsteren Kerl, der mit einem Blasebalg das Feuer ("Bürgerkrieg") schürt und einen roten Lavastrom ("revolutionäre Propaganda") über Europa verbreitet. Ein grosser preussischer Feuerwehrmann versucht mit der Hilfe von Österreichern und Russen (links) das Lauffeuer zu löschen. Die Schweiz, symbolisiert durch eine kleine Alpenhirtin, kümmert sich nicht um die autokratischen Regime.<BR/><BR/><b>Grossbritannien</b><br>Ankunft von Winston Churchill in Zürich am 19. September 1946  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der ehemalige Premierminister begibt sich nach seiner Ankunft auf dem Flugplatz Dübendorf zur Universität, wo er eine Rede über die Notwendigkeit der Schaffung eines geeinten und starken Europas halten wird (<I>"Let Europe arise"</I>).<BR/>

Grossdietwil

<b>Grossdietwil</b><br>Das Dorf in einer Luftaufnahme von  Hugo Kopp,   1960 (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Kopp).<BR/>Das kleine Dorf wird dominiert von der katholischen Pfarrkirche, die um 1880 nach Plänen von Johann Meyer errichtet wurde. Von der mittelalterlichen Kirche ist der im Kern romanische Glockenturm erhalten geblieben. Unten links ist das 1959 erbaute zweite Schulhaus mit der Turnhalle zu erkennen.<BR/>

Grosser Sankt Bernhard (Hospiz)

<b>Grosser Sankt Bernhard (Hospiz)</b><br>Ansicht von der Walliser Seite aus in Richtung Süden . Kolorierte Aquatinta von  Sigismond Himely  nach einer Vorlage von  Gabriel Lory (Fils)  (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Abbildung aus Raoul Rochettes Werk "Voyage pittoresque dans la Vallée de Chamouni et autour du Mont-Blanc", das 1826 bei Jean-Frédéric d'Ostervald in Paris erschien, verweist auf die internationale Bekanntheit und touristische Bedeutung des bereits in der Antike genutzten Alpenübergangs. Das Hospiz zeigt sich in der Gestalt des zwischen 1671 und 1693 erfolgten Umbaus, bei dem die Kirche (im Osten) und die Wohnräume unter einem Dach vereinigt worden sind.<BR/>

Grosser Sankt Bernhard (Pass)

<b>Grosser Sankt Bernhard (Pass)</b><br>Autobus der italienischen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello stato auf der Passhöhe vor dem Hospiz, um 1910 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1905 wurde auf der italienischen Seite die Fahrstrasse, deren Bau 1893 auf Schweizer Seite begonnen worden war, fertiggestellt. Noch in der Vorkriegszeit konnte deshalb eine regelmässige Busverbindung zwischen Aosta und dem Pass eingerichtet werden.<BR/>

Grosses Moos

<b>Grosses Moos</b><br>Karikatur von  Heinrich von Arx,   um 1850 (Burgerbibliothek Bern).<BR/>Das Fass im Hintergrund ist als "Danaiden Fass" gekennzeichnet, eine Anspielung auf die Legende der fünfzig Töchter des Danaos, die auf ewig dazu verdammt waren, Wasser in ein Fass ohne Boden zu giessen.<BR/><BR/>

Grosses Schisma

<b>Grosses Schisma</b><br>Papst Martin V. auf dem Konzil von Konstanz im Kreis von Bischöfen und Kardinälen, dargestellt 1485 vom Illustrator der "Spiezer Chronik"  Diebold Schillings (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 665).<BR/>Der Chronist erinnert an die denkwürdige Wahl von Kardinal Oddone Colonna zum Papst Martin V. im November 1417.<BR/>

Grossmann, Marcel

<b>Marcel Grossmann</b><br>Fotografie, um 1935 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv).<BR/>

Grossmünster

<b>Grossmünster</b><br>Ansicht von Nordosten. Tuschzeichnung von  Gerold Escher,   um 1710 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>An den Chor der romanischen Kirche schliesst das dreiflügelige Stiftsgebäude mit dem Kreuzgang in der Mitte an. Nach der Reformation nahm es die Grossmünsterschule auf und der Kreuzgang wandelte sich vom Friedhof der Chorherren zur privilegierten Grabstätte der Oberschicht.<BR/><b>Grossmünster</b><br>Bücherverteilung an Studenten und Schüler in der Grossmünsterkirche. Kupferstich von  David Herrliberger,   1751 (Zentralbibliothek Zürich, Graphische Sammlung und Fotoarchiv).<BR/>Das Zeremoniell spielt sich vor dem Kanzellettner ab, der 1526 mit der Anpassung der Kirche an den reformatorischen Gottesdienst zwischen Schiff und Chor eingebaut worden war. Für den Boden der Lettnerbühne und des Kanzelkorbs hatte man Platten der abgebrochenen Altäre der Stadtkirchen verwendet. Die Bücher, die der Rektor verteilt, sind auf dem Taufstein gestapelt, der auch als Abendmahlstisch diente und mit der Kanzel die liturgische Achse des reformierten Predigtraums bildete.<BR/>

Grubenmann, Hans Ulrich

<b>Hans Ulrich Grubenmann</b><br>"Plan, Durchschnitt und Aufriss der berühmten Schaffhauser Brücke über den Rhein". Kupferstich nach den Originalplänen Grubenmanns von  Christian von Mechel,  veröffentlicht in Basel 1803 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die 1756–1758 errichtete Schaffhauser Brücke zählte bald zum Pflichtprogramm der europäischen Architekten und Ingenieure, die auf ihrer Grand Tour die Schweiz besuchten. Das Interesse an der Brücke überdauerte deren Zerstörung im Jahr 1799. Um die Neugier der Reisenden zu befriedigen, veröffentlichte Christian von Mechel diese Tafel zusammen mit zwei weiteren, welche die Limmatbrücke in Wettingen und die von Joseph Ritter erbaute Reussbrücke in Mellingen zeigen.<BR/>

Grundbesitz

<b>Grundbesitz</b><br>Plakat für die Abstimmung vom 2. Juli 1967 über die Volksinitiative gegen die Bodenspekulation (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1963 von der Sozialdemokratischen Partei und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund eingereichte Volksinitiative stiess auf heftigen Widerstand bei den Verteidigern des Eigentums, die zum Kampf gegen die "Verstaatlichung des Bodens" aufriefen. Die Stimmbevölkerung lehnte das Volksbegehren mit 67,3% Neinstimmen ab.<BR/><BR/>

Grundherrschaft

<b>Grundherrschaft</b><br>Zierinitialen und Illustrationen am Anfang eines Eintrags im Urbar von Louis de Chalon, Herr von Arlay und Grandson, für das Meieramt (métralie) von Provence, 16. März 1451  (Archives cantonales vaudoises, Fq 7, Foto Rémy Gindroz).<BR/>Die ältesten Urbare bestanden aus zusammengenähten Pergamenten (<I>rotuli</I>). Ab dem 15. Jahrhundert wurden sie, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, durch Bücher ersetzt.<BR/>

Grüne Parteien

<b>Grüne Parteien</b><br>Plakat der Grünen Partei Freiburg für die Nationalratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Grüne Parteien</b><br>Plakat der Grünen Partei Baselland für die Nationalratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Grünenberg

<b>Grünenberg</b><br>Die Berner Truppen 1383 bei den Vorbereitungen zum Angriff auf die Feste Grünenberg. Illustration in der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 433).<BR/>Zwei Knechte entfernen sich von der Feste, um Holz zu sammeln (Bildvordergrund). Zwei Berner Soldaten stürzen sich auf das offen gebliebene Tor und bedeuten den im Wald versteckten Bernern und Solothurnern, zum Angriff überzugehen. Diese Episode des Burgdorfer Kriegs ist vom Chronisten Konrad Justinger überliefert, von dessen Darstellung sich der Illustrator inspirieren liess.<BR/>

Gruner, Gottlieb Sigmund

<b>Gottlieb Sigmund Gruner</b><br>Frontispiz und Titelseite des ersten Bandes seines Hauptwerks, das 1760 bei Abraham Wagner in Bern erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Kupferstich von Adrian Zingg nach einer Zeichnung von Johann Ludwig Aberli, der von zwei Gedichtversen Albrecht von Hallers begleitet wird, zeigt die Staubbachfälle im Lauterbrunnental. Es handelt sich um eine der ersten nach der Natur gezeichneten Alpenansichten. Die Begegnung zwischen dem Maler Aberli, dem Dichter und Naturforscher Haller und dem Gelehrten Gruner steht für die Wiederentdeckung der Schweizer Alpen, die von nun an Scharen von Reisenden aus ganz Europa anziehen sollten.<BR/>

Grütliverein

<b>Grütliverein</b><br>Titel der Erstausgabe der Genossenschaftszeitung vom 1. Oktober 1851 (Schweizerisches Sozialarchiv).<BR/>

Gryon

<b>Gryon</b><br>Pfarrhaus und Kirche, um 1828. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gschwind, Stefan

<b>Stefan Gschwind</b><br>Der Sozialdemokrat, aufgenommen von einem unbekannten Fotografen. Postkarte, um 1890 (Schweizerisches Sozialarchiv, F Ka-0002-025).<BR/>

Gstaad

<b>Gstaad</b><br>Tourismusplakat von  Alex Walter Diggelmann,   1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gubler, Max

<b>Max Gubler</b><br>Der Maler in seinem Atelier, um 1950. Foto von   Theo Frey (Schweizerische Nationalbibliothek, Eidgenössisches Archiv für Denkmalpflege, Sammlung Frey).<BR/>

Gugelberg von Moos

<b>Gugelberg von Moos</b><br>Schloss Salenegg. Lithografie von Karl Heinrich Gernler nach einer Fotografie von  Dietrich Jecklin,  publiziert in dessen Werk über die Burgen und Schlösser Rätiens von 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die lang gestreckte, dreigeschossige Anlage mit Turm geht weitgehend auf Erweiterungen und Ausbauten des 17. und 18. Jahrhunderts im Auftrag der Gugelberg von Moos zurück. Der in den Weinbergen über Maienfeld gelegene Herrschaftssitz, bis heute in Familienbesitz, gilt als eines der reizvollsten Patrizierhäuser Graubündens.<BR/>

Guggenheim, Alis

<b>Alis Guggenheim</b><br>Die Künstlerin bei sich zu Hause. Foto, um 1920 (Schweizerisches Sozialarchiv, F 5090-Fa-003).<BR/>

Gügler, Alois

<b>Alois Gügler</b><br>Porträt des Luzerner Theologen. Lithografie aus dem Jahr 1821 von  Bernhard Eglin (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, Sondersammlung).<BR/>

Guiguer, Charles-Jules (de Prangins)

<b>Charles-Jules Guiguer</b><br>Der General 1838 hoch zu Ross. Lithografie von  Louis Wegner,  veröffentlicht 1842 von F. Elgger in Luzern (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Guillimann, Franz

<b>Franz Guillimann</b><br>"Habsburgiaca sive de antiqua et vera origine domus Austriae". Titelblatt der 1605 in Mailand publizierten Geschichte des Hauses Habsburg (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Seine erste Studie zur Geschichte des Hauses Habsburg widmete der Autor Kaiser Rudolf II. Das Werk fand bei den Habsburgern Anklang und trug Guillimann die Förderung durch den Kaiser ein.<BR/>

Guler von Wyneck, Johannes

<b>Johannes Guler von Wyneck</b><br>Titelseite der Erstausgabe der Chronik "Raetia", die 1616 von Johann Rudolf Wolf in Zürich gedruckt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Kopfvignette stellt Augsburg als Hauptstadt der Raetia Prima dar. Chur, Hauptstadt der Raetia Secunda, erscheint in der Fussvignette, eingerahmt von Allegorien des Rheins (links) und des Inns (rechts). Der vollständige Titel rühmt die Ausführlichkeit des Inhalts und die Fülle des Bildmaterials, das mehrere unter der Leitung des Autors eigens angefertigte Landkarten umfasst.<BR/><BR/>

Guler von Wyneck

<b>Guler von Wyneck</b><br>Der Landammann des Zehngerichtenbunds und Chronist Johannes Guler von Wyneck im Alter von 69 Jahren. Unsigniertes Ölporträt, 1631 (Rätisches Museum, Chur).<BR/><BR/>

Gümligen

<b>Gümligen</b><br>Das alte Schloss. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw,   1674 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Ansicht, von Nordosten Richtung Gurten, zeigt den Landsitz vor dem Umbau, den Beat von Fischer im 18. Jahrhundert veranlasst hat.<BR/>

Gümmenenkrieg

<b>Gümmenenkrieg</b><br>Die Belagerung von Gümmenen 1331. Illustration in der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 200).<BR/>Die Truppen sind unter den Mauern der Feste versammelt, die Fussknechte tragen die Banner Berns und seiner Verbündeten (Otto von Grandson, Thun, Biel, Aarberg, Stadt und Bischof von Basel, Solothurn). Hinter der Feste erscheinen am Horizont savoyische Kriegsleute hoch zu Ross, um den Freiburgern zu Hilfe zu eilen.<BR/>

Gute Dienste

<b>Gute Dienste</b><br>Bundesrat Karl Kobelt verabschiedet das zweite Kontingent der Schweizer Korea-Mission am Flughafen Zürich Kloten, Juli 1953  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Gutzwiller, Stephan

<b>Stephan Gutzwiller</b><br>Der Präsident des Verfassungsrats von Basel-Landschaft Stephan Gutzwiller, auf der Rednertribüne anlässlich des in Liestal begangenen ersten Jahrestages der Ereignisse vom 21. August 1831. Kolorierte Lithografie (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Volksfest erinnerte an alle diejenigen, die während der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Baselbieter Antiseparatisten und Separatisten unter der Führung von Gutzwiller ums Leben gekommen waren.<BR/>

Guyer, Adolf

<b>Adolf Guyer-Zeller</b><br>Reaktion auf den Machtwechsel bei der Schweizerischen Nordostbahn (NOB). Karikatur von  Johann Friedrich Boscovits  im "Nebelspalter" vom 4. August 1894 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Adolf Guyer-Zeller reitet der NOB als neuer Verwaltungsratspräsident voraus und schlägt den alten Verwaltungsrat und die alte Direktion in die Flucht.<BR/>

Gwalther, Rudolf

<b>Rudolf Gwalther</b><br>Titelseite des "Endtchrist", 1546 gedruckt bei Christoph Froschauer in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieses Pamphlet enthält fünf Predigten, mit denen Gwalther beweisen will, dass der Papst in Rom der eigentliche Antichrist sei.<BR/><b>Rudolf Gwalther</b><br>Illustration aus dem "Endtchrist", 1546 gedruckt bei Christoph Froschauer in Zürich(Schweizerische Nationalbibliothek).   <BR/>Das Pamphlet enthält fünf Predigten, mit denen Gwalther beweisen will, dass der Papst in Rom der eigentliche Antichrist sei. Der Holzschnitt am Schluss des Bändchens zeigt den Papst in Satansgestalt, die Bücher der Heiligen Schrift mit den Hufen traktierend.<BR/>

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