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10/2017
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Gadmen

<b>Gadmen</b><br>Pfarrhaus und Kirche auf dem Bühl, um 1823. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Pfarrhäuser galten auf der Berner Landschaft als eigentliche Zentren der Verwaltung. Der Pfarrer als Vertreter des Staates notierte hier die Geburten, Todesfälle und Eheschliessungen. Hier nächtigten auch die ersten ausländischen Touristen und Künstler, die im Oberland und in den Berner Alpen malerische Sujets zu entdecken hofften.<BR/>

Gagliardi, Ernst

<b>Ernst Gagliardi</b><br>Fotografie, um 1910 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gais

<b>Gais</b><br>Werbeplakat für die St. Gallen–Gais–Appenzell-Bahn, 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gallati, Kaspar

<b>Kaspar Gallati</b><br>Porträt als Oberst des Schweizer Garderegiments. Öl auf Leinwand, um 1660 (Schweizerisches Nationalmuseum, Haus Zum Langen Stadelhof, Zürich).<BR/>Das Gemälde gehört zu einer Sammlung von 54 Porträts von französischen Königen, Adligen und Militärpersonen, mit denen der Herrensitz des Zürcher Obersten Heinrich Lochmann in Stadelhofen ausgestattet war. Heute befindet sich eine Rekonstruktion dieses Hauses im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich.<BR/>

Galli-Valerio, Bruno

<b>Bruno Galli-Valerio</b><br>Der Professor für Mikrobiologie in seinem Labor in Lausanne. Fotografiert von  Charles Messaz & Edouard Garraud,  1928 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gandria

<b>Gandria</b><br>Ansicht des Dorfes von Süden, um 1920 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Begrenzt vom Luganersee und vom steilen Abhang des Monte Brè entging Gandria im 20. Jahrhundert der Verstädterung innerhalb der Agglomeration des benachbarten Lugano.<BR/>

Gangyner, Georg Anton

<b>Georg Anton Gangyner</b><br>Porträt des zehnjährigen Johann Baptist Gaudy, Öl auf Leinwand, 1841 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Ganzoni, Robert

<b>Robert Ganzoni</b><br>Kopf der zweimal wöchentlich erscheinenden Zeitung "Fögl d'Engiadina", die Ganzoni 1937–45 redigierte  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gartenbau

<b>Gartenbau</b><br>Geranienanzucht im Gewächshaus eines Gartencenters in Langnau am Albis, April 2004  © KEYSTONE / Gaëtan Bally.<BR/>In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Gartenbau, zuvor entweder Versorgungs- oder aber Luxuskultur, zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Den Massenbedarf an Beet- und Topfpflanzen decken verkehrsgünstig gelegene Grossgärtnereien und Gartencenter.<BR/><b>Gartenbau</b><br>Erntearbeiterinnen schneiden Kohl auf einem Feld bei Galmiz am Rande vom Grossen Moos, Dezember 2004  © KEYSTONE / Lukas Lehmann.<BR/>Die weite Ebene zwischen Neuenburger- und Murtensee, ein ehemaliges Torfmoor auf lehmigem Untergrund, wurde durch Meliorations- und Drainagearbeiten zu einem der fruchtbarsten Anbaugebiete der Schweiz für Gemüse, Zuckerrüben, Kartoffeln und Getreide.<BR/>

Gasetta Romontscha

<b>Gasetta Romontscha</b><br>Kopf der rätoromanischen Wochenzeitung zwischen 1857 und 1866 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gastgewerbe

<b>Gastgewerbe</b><br>Plakat für das Basler Hotel Victoria National von 1930, entworfen von   Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Luxushotellerie beauftragte nicht selten die namhaftesten zeitgenössischen Grafiker mit der Werbung für ihre Häuser.<BR/>

Gatschet, Albert Samuel

<b>Albert Samuel Gatschet</b><br>Ideografische Felsinschrift der Pueblo-Indianer aus dem Südosten der Moqui-Mesas in Arizona, 1873. Tafel aus dem Werk "Zwölf Sprachen aus dem Südwesten Nordamerikas" des Berner Ethnolinguisten (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Gatschet interpretiert diese Figuren als Kriegszug oder als Jagdexpedition, deren Teilnehmer durch ihre Totems dargestellt werden.<BR/>

Gauchat, Pierre

<b>Pierre Gauchat</b><br>Plakat für die Bundesfeier 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gaudard, Jules

<b>Jules Gaudard</b><br>Perspektivische Ansicht, Grundriss und Schnitte der Luzerner Seebrücke, die das Ingenieurbüro  Gaudard & Cuénod  aus Lausanne 1869–1870 erbaute. Stich von  E. Pérot,   abgebildet in den "Annales des Ponts et Chaussées", Paris 1873 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die technische Schwierigkeit beim Bau der 145 m langen und dicht über der Wasseroberfläche liegenden Brücke bestand in der geringen zur Verfügung stehenden statischen Höhe. Mit sechs Brückenpfeilern gelang es den Ingenieuren, die Dicke der Fahrbahn auf nur einen Meter zu reduzieren.<BR/>

Gaussen, Louis

<b>Louis Gaussen</b><br>Aufnahme des Genfer Malers und Fotografen  François Vuagnat,  um 1850 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gautier, Emile

<b>Emile Gautier</b><br>Postumes Reiterbildnis des Obersten und Astronomen vor seiner Villa in Cologny, 1892. Kaltnadelradierung von  Evert van Muyden (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gazette de Lausanne

<b>Gazette de Lausanne</b><br>"Die grosse Westschweizer Tageszeitung", Plakat von 1943, signiert  Richmond (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gebühren

<b>Gebühren</b><br>Die erste Autobahn-Vignette, realisiert vom Grafiker  Roland Hirter  © KEYSTONE.<BR/>In der Abstimmung vom 26.2.1984 stimmte das Volk der Einführung einer Gebühr für die Benutzung der Nationalstrassen mit 53% Jastimmen zu. Damals kostete die ein Jahr lang gültige Vignette 30 Franken, ab 1995 betrug ihr Preis 40 Franken. Nur mit Vignette versehene Fahrzeuge und Anhänger sind auf dem Schweizer Autobahnnetz zugelassen.<BR/>

Gedenkfeiern

<b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat für die Feier zum Eintritt des Kantons Schaffhausen in den Bund vor 400 Jahren, gestaltet 1901 von  Jean Affeltranger (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat für die Feier zum Eintritt des Kantons Tessin in den Bund vor 100 Jahren, 1903 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat zum hundertjährigen Bestehen von Republik und Kanton Neuenburg 1948, gestaltet von  P. A. Junod (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gedenkfeiern</b><br>Plakat zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft, gestaltet von  Jean Tinguely (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gefängnisse

<b>Gefängnisse</b><br>Die 1870 eröffnete Kantonale Strafanstalt auf dem Hügel Saarberg in Neuenburg, aus der Vogelperspektive, nach Plänen von  Samuel Vaucher (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Plan übernimmt das panoptische System Jeremy Benthams, dessen Werke von Etienne Dumont zu Beginn des 19. Jahrhunderts übersetzt und in Genf publiziert wurden. Das Gebäude wurde auf Betreiben der ansässigen Unternehmer, die sich vom wirtschaftlichen Erfolg der Gefängniswerkstätten konkurrenziert sahen, schon 1909 zweckentfremdet. Die Insassen wurden dank interkantonaler Übereinkommen in Lausanne und Bern untergebracht.<BR/>

Geflügel

<b>Geflügel</b><br>Illustration des Hahns in  Konrad Gessners   "Vogelbuch", das 1557 bei Christoph Froschauer in Zürich publiziert wurde (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>

Geheeb, Paul

<b>Paul Geheeb</b><br>An seinem 90. Geburtstag in Goldern, Gemeinde Hasliberg  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Geiger, Ernst

<b>Ernst Geiger</b><br>Werbeplakat für die Standseilbahn Ligerz-Tessenberg, 1930 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Ansicht von oben auf die Kirche von Ligerz und die St. Petersinsel mit dem Panorama der Berner Alpen im Hintergrund.<BR/>

Geigy, Karl

<b>Karl Geigy</b><br>Nach einem Gemälde gefertigter Kupferstich von  Friedrich Weber,  1861 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Geiler von Kaysersberg, Johannes

<b>Johannes Geiler von Kaysersberg</b><br>Der Prediger als älterer Mann. Holzschnitt eines unbekannten Künstlers, 16. Jahrhundert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bildnis ist eine der zahlreichen Kopien des vom Strassburger Künstler Hans Wechtlin gefertigten Holzschnitts, der 1522 auf dem Titelblatt der "Postille" Geiler von Kaysersbergs erstmals erschien und in der Folge zum populärsten Bild des Theologen wurde.<BR/>

Geistige Landesverteidigung

<b>Geistige Landesverteidigung</b><br>Karikatur aus der "Schweizer Radiozeitung", 1939, Nr. 31 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Vertreter der Volksmusik, der Klassik und des Jazz prügeln sich im Namen der Geistigen Landesverteidigung. Die Karikatur weist darauf hin, dass sich unterschiedliche kulturelle und politische Gruppen auf die Geistige Landesverteidigung beriefen.<BR/>

Geistliche Spiele

<b>Geistliche Spiele</b><br>Plakat von   Otto Baumberger  für das "Grosse Welttheater" Calderóns in Einsiedeln,  1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Geldwechsel

<b>Geldwechsel</b><br>Wechslerwaage aus Genf, hergestellt um 1700 von  Jacques Blanc (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hauptsächlich Münzwechsler und Kaufleute benützten solche Waagen zu Kontrollzwecken. Die verschiedenen Gewichte im kleinen Holzkasten entsprachen denjenigen der wichtigsten international zirkulierenden Münzen.<BR/>

Gemeinde

<b>Gemeinde</b><br>Die Wappenpyramide der Schweizer Gemeinden an der Landesausstellung von 1964 in Lausanne. Foto von  Robert Schnell (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die Lausanner Pyramide erinnert an den Fahnenwald an der Landi 1939 in Zürich.<BR/>

Gemperlin, Abraham

<b>Abraham Gemperlin</b><br>"Abschrifft eines Japponischen Brieffs sampt dess Lands eignen vund seltzamen Buchstaben". Seite aus dem "Warhafftigen Bericht von den Newerfundnen Japponischen Inseln vnd Königreichen..." von Renward Cysat, 1586 vom Freiburger Drucker publiziert (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Genealogie

<b>Genealogie</b><br>Stammbaum der Familie Sinner, Aquarell um 1795 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Der Baum zeigt die vierzehn Generationen männlicher Nachkommenschaft des 1325 geborenen Rudolf Sinner bis 1795. Das Hochformat eignete sich gut für eine Familie, die sich nicht in zu viele Nebenlinien verzweigte. Die meisten patrizischen Familien der Schweiz strebten dies an, um das Familienvermögen nicht zu verzetteln.<BR/>

General Motors (GM)

<b>General Motors (GM)</b><br>Plakat des Grafikers  Alex Walter Diggelmann   für die Wanderausstellung der neuen Modelle von General Motors Suisse SA Biel. Chromolithografie, 1938 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Generalstab

<b>Generalstab</b><br>General Henri Guisan (rechts) und der Generalstab bei Manövern in Graubünden, zwischen 1940 und 1944 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Links steht Bundesrat Karl Kobelt, der 1940 bis 1954 Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartements war.<BR/>

Genf (Gemeinde)

<b>Genf (Gemeinde)</b><br>Hauptsitz der Télévision suisse romande  © 2004 KEYSTONE / Laurent Gilliéron.<BR/>Am Boulevard Carl-Vogt, neben dem 1938 für das Radio errichteten Gebäude, wurden in den 1950er Jahren die ersten Studios des Westschweizer Fernsehens gebaut. In unmittelbarer Nähe (Quai Ernest-Ansermet 20), am Ufer der Arve, befindet sich als Erweiterung der bereits bestehenden Einrichtungen der neue Sitz des Fernsehens. Er wurde von Architekt Arthur Bugna ab 1963 etappenweise errichtet, der Turm wurde 1972 eingeweiht.<BR/>

Genf (Kanton)

<b>Genf (Kanton)</b><br>Der Künstler  Jean Huber  porträtiert Voltaire. Selbstbildnis in Pastell, um 1773  (Musée historique de Lausanne).<BR/>Der Genfer Maler Jean Huber, der den Übernamen "Huber-Voltaire" trug, hat seinen berühmten Nachbarn immer wieder porträtiert (Gemälde, Stiche und Schattenbilder). Voltaire kam 1754 im Alter von sechzig Jahren nach Genf. Er blieb zwanzig Jahre in der Genfer Landschaft, zuerst in Les Délices und im Schloss von Tournay, später in Ferney im Pays de Gex. In Genf verfasste und veröffentlichte er seine Romane und seine zahlreichen Pamphlete gegen jeglichen religiösen Fanatismus. Schriftsteller und Gelehrte aus ganz Europa suchten ihn dort auf.<BR/><b>Genf (Kanton)</b><br>Werbung von Edouard Elzingre für Stella-Automobile, 1908 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Compagnie de l'Industrie Electrique et Mécanique, Vorgängerin der Ateliers de Sécheron, begann 1906 mit der Fabrikation von Automobilen. Die Stella produzierte sie bis 1913.<BR/>

Genfersee

<b>Genfersee</b><br>Die "Carte chorographique du lac Léman et de ses environs" von   Jacques Goulart, 1606 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>In einer humanistisch geprägten, vom Studium antiker Geografen angeregten Sichtweise vermittelt die chorografische Karte eine Synthese der physischen und kulturgeografischen Aspekte, die eine Region charakterisieren. Der Genfer Kartograf hat eine frühere Darstellung des Syndic Jean Duvillard von 1588 überarbeitet.<BR/><BR/>

Genietruppen

<b>Genietruppen</b><br>Das Geniebataillon 27 bei einem Einsatz in Schlans im Bündner Oberland am 20. November 2002  © KEYSTONE / Peter De Jong.<BR/>Die Unwetter vom 16. und 17. November 2002 verursachten starke Schäden. Für die Aufräumarbeiten wurden rund 400 Mann des Geniebataillons 27 eingesetzt.<BR/>

Genoud, Léon

<b>Léon Genoud</b><br>Titelblatt des von Léon Genoud nach seinem Besuch der Weltausstellung in Chicago (1893) verfassten Berichts (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Text beschreibt die Berufsbildung im internationalen Vergleich. Sieben Jahre später verfasste Genoud anlässlich der Weltausstellung in Paris einen weiteren Bericht, in dem er die Entwicklungen auf diesem Gebiet darstellte.<BR/>

Geologie

<b>Geologie</b><br>Analyse der Bohrkerne aus dem Gotthard-Sondierstollen Piora bei Polmengo, Oktober 1997  © KEYSTONE / Karl Mathis.<BR/>Drei Kilometer beträgt die Länge der Gesteinsproben, die in dieser nicht mehr benutzten Telefonzentrale bei Faido gelagert werden. Ihre Untersuchung sollte zeigen, ob die Piora-Mulde auf das Niveau des im Rahmen der neuen Alpentransversale projektierten Gotthard-Basistunnels hinunterreicht.<BR/>

Gerbert, Martin

<b>Martin Gerbert</b><br>"Reisen durch Alemannien, Welschland und Frankreich". Titelblatt und Frontispiz mit Verfasserporträt der deutschen Erstausgabe von 1767 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der 1765 zuerst lateinisch veröffentlichte Reisebericht beschreibt bedeutende Handschriftenbestände der von Gerbert besuchten Bibliotheken. Der Kupferstich zeigt den gelehrten Fürstabt mit seinen kirchlichen Insignien in einer Bücherstube. Vor ihm liegen Manuskripte aus seinen beiden wichtigsten Forschungsgebieten, der Kirchenmusik und der Liturgie.<BR/>

Gerichtswesen

<b>Gerichtswesen</b><br>Das Gericht zu Bern versammelt sich 1470, um den sogenannten Twingherrenstreit beizulegen. Abbildung von 1483 aus der "Amtlichen Berner Chronik" von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.3, S. 94).<BR/>Am Tisch links im Bild sitzen der Richter (mit erhobenem Gerichtsstab), der Schreiber mit seinem Protokollbuch sowie der Fürsprecher (mit gesenktem Stab). Auf den beiden Bänken haben je fünf Beisitzer Platz genommen. Rechts sind die Twingherren dargestellt, die sich vor dem Gericht verantworten müssen. Die Sitzung findet im Freien statt, um die Öffentlichkeit der Verhandlungen sicherzustellen.<BR/>

Gernler, Lukas

<b>Lukas Gernler</b><br>Aquarelliertes Kupferstichporträt, gestochen von  Johann Jakob Thurneysen   nach einem um 1670 entstandenen Gemälde von Rudolf Werenfels (Universitätsbibliothek Basel, Porträtsammlung).<BR/>

Geroldswil

<b>Geroldswil</b><br>Die Ebene zwischen Dietikon (unten) am linken und Geroldswil am rechten Limmatufer. Luftaufnahme gegen Nordosten von  Walter Mittelholzer,  1930 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Stiftung Luftbild Schweiz, LBS_MH01-006003A).<BR/>Die Symbiose zwischen Geroldswil und der Limmat drückt sich im Ortswappen aus, das auf blauem Hintergrund die Geräte für den Lachsfang abbildet. Nach dem zerstörerischen Hochwasser von 1876 wurden Kanalisierungsarbeiten ausgeführt, deren negative Auswirkungen man seit 2005 zu korrigieren versucht. Das Flussbett mit seinen vormaligen Windungen ist mit der Modernisierung der Wettinger Staumauer und den entsprechenden ökologischen Kompensationsmassnahmen bereits renaturiert worden.<BR/>

Gersau

<b>Gersau</b><br>Dorfansicht in Richtung Osten mit der Hochflue im Hintergrund. Zeichnung von  Jakob Schwegler,  lithografiert von den Brüdern Eglin in Luzern, um 1837 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bild wirbt für das Hotel Drei Kronen, das von den Brüdern Camenzind geführt wurde. Ein Text in französischer und deutscher Sprache rühmt dessen touristische Vorzüge: Der Anblick des Pilatus sei malerisch, das Hotel mit dem Dampfschiff gut erreichbar und vor Ort gebe es versierte Fremdenführer und trittsichere Pferde für den Aufstieg auf die Rigi.<BR/>

Gerster, Georg

<b>Georg Gerster</b><br>Der St.-Andreas-Graben in Kalifornien, aufgenommen vom Fotografen und Globetrotter am 23. Juli 1999  © KEYSTONE.<BR/>

Gertsch, Franz

<b>Franz Gertsch</b><br>Einweihung des ihm gewidmeten Museums in Burgdorf, 24. Oktober 2002  © KEYSTONE / Jürg Müller.<BR/>Von links nach rechts: Franz Gertsch und Jean-Christophe Ammann, ehemaliger Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt und Mitglied des Stiftungsrats, sowie der Unternehmer und Initiator des Projekts Willy Michel vor dem Porträt "Silvia" anlässlich der Pressekonferenz.<BR/>

Gesamtarbeitsvertrag

<b>Gesamtarbeitsvertrag</b><br>Typografenzeitung, erschienen in Basel am 4. Januar 1907. In dieser Ausgabe wurde die Unterzeichnung des ersten nationalen Gesamtarbeitsvertrags im Druckereisektor angekündigt. <BR/>

Geschichte

<b>Geschichte</b><br>Titelblatt der Basler Chronik von Christian Wurstisen, publiziert in Basel, 1580 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Allegorien der Zeit (links) und der Geschichte (rechts) umrahmen den Titel des Werks.<BR/><b>Geschichte</b><br>"Les Suisses illustres". Ölgemälde des Pfarrers  Jean-Elie Dautun ,  um 1829 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der Künstler versammelt Männer verschiedener Epochen und verschiedenen Glaubens in einer fiktiven gotischen Kathedrale: Helden, Krieger, Theologen, Staatsmänner, Gelehrte, Schriftsteller und Künstler. Er präsentiert die aufklärerische Vorstellung einer gemeinsamen Geschichte, welche die politischen und konfessionellen Konflikte überwindet. Sein Historiengemälde ist ein Aufruf zu Einheit und Toleranz.<BR/><b>Geschichte</b><br>Plakat für Richard Dindos Film "Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg", 1973, von   Pierre Brauchli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts nahm das Interesse an der Zeitgeschichte stetig zu. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem auch Dokumentarfilme und Fernsehreportagen, die nicht nur Fachleute, sondern ein breites Publikum erreichten.<BR/>

Gesellen

<b>Gesellen</b><br>Arbeitsattest für einen wandernden Gesellen aus Freiburg im Breisgau, ausgestellt von der Luzerner Maurerzunft 1808. Vom Zuger Stecher  Jakob Joseph Clausner  gestaltetes Formular (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gesundheitswesen

<b>Gesundheitswesen</b><br>Reglement gegen Scharlatanerie im Gesundheitswesen, das die Berner Kanzlei am 6. September 1785 veröffentlichte (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Im 18. Jahrhundert war das Gesundheitswesen der Waadt dem Sanitätsrat der Berner Herrschaft unterstellt, der in Lausanne durch das Collegium medicum vertreten wurde. Zu seinen Aufgaben gehörte die Zulassung des Heilpersonals. Der Sanitätsrat rechtfertigte das Verbot sogenannt magischer Praktiken damit, dass solche mit tödlichen Gefahren verbunden seien.<BR/><b>Gesundheitswesen</b><br>Gesellschaftsscheibe der Scherer und Bader in Zürich, 1534 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In der Mitte der Scheibe blättert der links sitzende Arzt (in Blau) in einem Buch, derjenige rechts (in Rot) examiniert ein Uringlas. In der Badestube im Oberbild werden Massagen und Schröpfbehandlungen durchgeführt. In Zürich gehörte die Gesellschaft der Scherer und Bader zur Schmiedezunft und war in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens tätig, namentlich in der Einweisung in Krankenanstalten, der Seuchenbekämpfung und der Präventivmedizin.<BR/><b>Gesundheitswesen</b><br>Protestaktion des Pflegepersonals am Zürcher Universitätsspital, 2. Mai 2000  © KEYSTONE.<BR/>In etwa zwanzig Kliniken und Spitälern des Kantons Zürich protestierte im Mai 2000 das Pflegepersonal und verlangte bessere Arbeitsbedingungen sowie höhere Löhne im Gesundheitswesen.<BR/>

Getreidebau

<b>Getreidebau</b><br>Plakat von  Peter Birkhäuser,   1944  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gewässerkorrektionen

<b>Gewässerkorrektionen</b><br>Abtragsarbeiten am Durchschnitt für die Kanderkorrektion. Ölgemälde, 1714 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Links die Kander in ihrem alten Bett, rechts der Thunersee mit Thun im Hintergrund.<BR/>

Gewerbepflanzen

<b>Gewerbepflanzen</b><br>Produkte aus Hanf, fotografiert in einem Zürcher Hanfladen 1995  © KEYSTONE.<BR/>Hanf (<I>Cannabis sativa</I>) ist heute noch eine der vielseitigsten Gewerbepflanzen. Die Verwendungsmöglichkeiten reichen von der Öl-, Stoff- und Seilherstellung bis zur Produktion von Kosmetikartikeln, Getränken, Heil- und Rauschmitteln. Der Anbau von Cannabis hat in der Schweiz in den 1990er Jahren industrielle Züge angenommen. Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft stieg zwischen 1995 und 1998 allein die Anbaufläche des legal als Rohstoff angepflanzten Hanfs von 10 auf 60 Hektaren, diejenige für andere Nutzungen, vermutlich vor allem für die Produktion von "Drogen-Cannabis", schätzungsweise von 50 auf rund 250 Hektaren.<BR/>

Gewerbepolitik

<b>Gewerbepolitik</b><br>Plakat zur Abstimmung vom 20. Juni 1954 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Auf Initiative des Schweizerischen Gewerbeverbands beschloss das Parlament im Dezember 1953, für das Schuhmacher-, Coiffeur-, Sattler- und Wagnergewerbe einen Fähigkeitsausweis einzuführen. Der Landesring der Unabhängigen ergriff das Referendum, worauf der Beschluss mit grosser Mehrheit verworfen wurde.<BR/><b>Gewerbepolitik</b><br>"Für gute Arbeit: Ja zum Fähigkeitsausweis". Plakat zur Abstimmung vom 20. Juni 1954, das für ein Ja zum Bundesbeschluss über die Einführung eines Fähigkeitsausweises warb, gestaltet von  Pierre Monnerat (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gewerkschaft Bau und Holz (GBH)

<b>Gewerkschaft Bau und Holz (GBH)</b><br>Plakat, mit dem die Gewerkschaft in Lausanne 1979 für ihre Forderungen kämpfte (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Um die Arbeiter zum Eintritt in die Gewerkschaft – damals noch Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband SBHV – zu bewegen, stellt das Plakat die Lohnerhöhungen nebeneinander, die den verschiedenen Arbeitergruppen im Vorjahr zugestanden worden waren: "Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband SBHV 1978: Maler, Fliesenleger, Glaser usw. Weg: + 1.50 Franken, Lohn: + 25 Rappen; Maurer, Handlanger, Kranführer usw. Weg: + 0, Lohn: + 0. Wollen wir solche Ungerechtigkeiten noch lange hinnehmen? Treten wir dem SBHV bei!"<BR/>

Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (Smuv)

<b>Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (Smuv)</b><br>Der SMUV feiert sein 100-jähriges Bestehen im Berner Kursaal, November 1988  © KEYSTONE.<BR/>

Gewerkschaften

<b>Gewerkschaften</b><br>Einband der Statuten der Société typographique, Sektion Lausanne, 1852 (Musée historique de Lausanne, Collection Bridel).<BR/>1852 gründeten die Lausanner Typografen die Société typographique, eine kämpferische Gewerkschaft, die mit den Druckermeistern über die Tarife verhandeln sollte. 1868 schloss sie sich dem 1858 gegründeten Schweizerischen Typographenbund an.<BR/><b>Gewerkschaften</b><br>Plakat für die Versammlungen des Schweizerischen Verbands des Personals öffentlicher Dienste im Volkshaus Zürich, gestaltet 1935 von  Walter Käch (Museum für Gestaltung, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gewerkschaften</b><br>Demonstrierende der Gewerkschaft Bau und Holz in der Zürcher Bahnhofstrasse am 1. Mai 1978  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Giessbach

<b>Giessbach</b><br>Grandhotel, Wasserfall und Standseilbahn. Aquatinta von  Johann Rudolf Dikenmann,  um 1883 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nach dem Brand von 1883 wurde das Hotel nicht mehr als prunkvoller Hotelpalast aufgebaut. Man entschied sich vielmehr für eine Wiederbelebung der Holzbautradition, die als malerischer und dem Geist des Ortes angemessener erschien.<BR/>

Gimel

<b>Gimel</b><br>Kirche und Pfarrhaus, um 1828. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gingins

<b>Gingins</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1829.  Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Giornico

<b>Giornico</b><br>Sicht talaufwärts auf das Dorf in der Leventina. Kolorierte Aquatinta von   Rudolf Bodmer,  nach Wilhelm Rudolf Scheuchzer (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Diese malerische Aquatinta illustriert den 1833 bei Heinrich Füssli in Zürich erschienenen Reiseführer "Ansichten der neuen St. Gotthards-Strasse von Flüelen bis Lugano". Zu jener Zeit war Giornico eine wichtige Station auf dieser Strecke.<BR/>

Gisikon

<b>Gisikon</b><br>Das Gefecht vom 23. November 1847 während des Sonderbundskriegs. Holzschnitt, der am 17. April 1848 in der Nummer 14 der "Züricher Freitags-Zeitung" als Beilage erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Holzschnitt und Kommentar geben die Ereignisse aus der Perspektive der Sieger wieder. Die Zeitung ehrt die Mitbürger, die sich beim Sturm auf die Brücke von Gisikon – in der Bildlegende fälschlicherweise als Gislikon bezeichnet – unter dem Befehl des Zürcher Obersten und Regierungsrats Paul Karl Eduard Ziegler, Befehlshaber der 4. eidgenössischen Division, erfolgreich schlugen.<BR/>

Giubiasco

<b>Giubiasco</b><br>Gesamtplan der Nekropole mit den Ausgrabungsergebnissen von 1900, 1901 und 1905, aufgezeichnet vom Archäologen  Ferdinand Corradi   und ergänzt von seinem Kollegen  David Viollier.   Norden befindet sich links (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Links unten ist die Gotthardlinie dargestellt, deren Bau die ersten Spuren des Gräberfeldes zutage förderte. Die Farben verweisen auf eine erste Periodisierung der von Viollier 1905 erforschten Gräber. Nach 1906 veränderte der industrielle Aufschwung diese Randzone der Gemeinde vollständig und zerstörte die vormalige Agrarstruktur der Heckenlandschaft.<BR/>

Glarner, Fritz

<b>Fritz Glarner</b><br>Plakat für eine Einzelausstellung 1955 in der Galerie Louis Carré in Paris (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Diese Ausstellung trug in den 1950er Jahren massgeblich dazu bei, die Werke des Künstlers in Europa bekannt zu machen.<BR/>

Glarus (Kanton)

<b>Glarus (Kanton)</b><br>Werbeplakat für den Wintersport- und Kurort Braunwald von  Herbert Leupin,  1942 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Glas

<b>Glas</b><br>Plakat für die Glashütte Bülach, gestaltet 1933 von  Carl Böckli (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Flaschen und Einmachgläser für das Sterilisieren von Früchten und Gemüse gehörten zur Ausstattung vieler Haushalte, bis Ende der 1960er Jahre Tiefkühlprodukte das Eingemachte zu konkurrieren begannen. Die Glashütte Bülach schloss ihre Tore im Februar 2002.<BR/>

Glasmalerei

<b>Glasmalerei</b><br>Scheibenriss mit der Darstellung einer Glasmaler- und Glaserwerkstatt. Federzeichnung aus dem Umkreis von  Jost Ammann,  1565-1567 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Im vorderen Teil der Werkstatt bearbeitet der Glasmaler an seiner Werkbank eine Wappenscheibe, die er nach einer Zeichnung an der Wand kopiert. Im Nebenraum passt der Glaser Butzenscheiben in Bleifassungen ein. Hinter ihm erkennt man eine offene Kohlepfanne, einen Blasbalg, einen Satz Löteisen und weitere Werkzeuge.<BR/>

Glattfelden

<b>Glattfelden</b><br>Das Scheuchzerhaus, das Gottfried Kellers Familie mütterlicherseits bewohnt hatte, fotografiert kurz vor dem Abbruch 1956  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Gottfried Keller verbrachte seine Kindheit zwischen seinem Elternhaus in Zürich und Glattfelden, dem Wohnsitz seines Onkels, der schon früh zu seinem Vormund ernannt wurde. Kellers Roman "Der grüne Heinrich" bezeugt seine Verbundenheit mit diesem vormals am Mühlebach gelegenen Haus. Die restaurierten Gebäude im Glattfelder Dorfkern, die seit 1985 das Gottfried-Keller-Zentrum beherbergen, stehen in keiner direkten Beziehung zu den Lebensräumen der Familie Keller-Scheuchzer.<BR/>

Gleichstellung

<b>Gleichstellung</b><br>"Ja zu gleichen Rechten in Familie, Ausbildung und Arbeitswelt". Plakat für die Abstimmung über den bundesrätlichen Gegenentwurf "Gleiche Rechte für Mann und Frau" vom 14. Juni 1981 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Gleichstellung</b><br>Plakat für den nationalen Frauenstreiktag vom 14. Juni 1991, von   Agnes Weber (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Motto des Streiks lautete: "Wenn Frau will, steht alles still."<BR/>

Gletscher

<b>Gletscher</b><br>Plakat für die Region des Aletschgletschers, auf Basis einer Fotografie von   Heinz Preisig,  1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gleyre, Charles

<b>Charles Gleyre</b><br>Porträt. Daguerreotypie, aufgenommen 1858 im Lausanner Studio von  Samuel Heer (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gloor, Kurt

<b>Kurt Gloor</b><br>Der Zürcher Filmemacher, links im Bild, und der Schauspieler Ettore Cella während der Dreharbeiten zum Fernsehspiel "Em Lehme si Letscht" (Lehmanns letzter Arbeitstag), auf einer Fotografie vom August 1977   © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Glücksspiele

<b>Glücksspiele</b><br>Spielergesellschaft im Hotel "Wilder Mann" in Basel. Karikatur des Münchner Malers  Adolf Mende,  Lithografie, 1851 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Bei den Porträtierten handelt es sich um Basler Persönlichkeiten aus Industrie, Finanz und Grosshandel. Das Spiel ermöglicht ihnen, wie es scheint, dem Verhaltenskodex bürgerlicher Vornehmheit für einige Stunden zu entrinnen.<BR/>

Gnägi, Rudolf

<b>Rudolf Gnägi</b><br>Der neue Bundesrat (links) am 4. Januar 1966 mit seinen Kollegen (von links nach rechts) Ludwig von Moos, Paul Chaudet und Hans Schaffner, dem Bundespräsidenten von 1966 (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Godard, Jean-Luc

<b>Jean-Luc Godard</b><br>Der Filmemacher und Vertreter der Nouvelle vague mit Ehefrau Anna Karina Anfang der 1960er Jahre. Fotografie von   Giancarlo Botti  © KEYSTONE.<BR/>1960 drehte Jean-Luc Godard mit Anna Karina seinen ersten Film mit dem Titel "Le petit soldat". Bis 1966 folgten sechs weitere Spielfilme. Die Schauspielerin und der Regisseur heirateten 1961 und trennten sich 1965 wieder.<BR/>

Goetz, Hermann

<b>Hermann Goetz</b><br>Porträt des Komponisten, Zürich 1874. Heliogravüre von  H. Feh,  Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Goldast, Melchior (von Haiminsfeld)

<b>Melchior Goldast</b><br>"Alamannicarum rerum scriptores aliquot vetusti". Titelblatt des ersten Bandes der Erstausgabe, gedruckt 1606 in der Offizin Wolfgang Richter in Frankfurt am Main (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Goldau

<b>Goldau</b><br>Der Bergsturz von 1806 vom Fuss der Rigi aus gesehen. Kolorierte Radierung von  David Alois Schmid (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>In der Bildmitte erhebt sich der Rossberg, von dem die Felsmassen abgerutscht sind. Ein Ausläufer der Schuttlawine reichte bis in den Lauerzersee (unten rechts), das Dorf Steinerberg (rechts) blieb verschont. Links im Hintergrund erkennt man den Zugersee.<BR/>

Goms (Zenden, Bezirk)

<b>Goms (Zenden, Bezirk)</b><br>Plakat, das 1935 ausgehend von einer Panoramafotografie der Agentur Photoglob/Wehrli entstand (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Goms (Zenden, Bezirk)</b><br>Plakat, gestaltet 1976 für das Tourismusbüro von Lax (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gondo

<b>Gondo</b><br>Fünf Inhaberaktien der Société suisse des mines d'or de Gondo im Wert von je 25 Franken. Sitten, 14. September 1895 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gonin, Jules

<b>Jules Gonin</b><br>Darstellung der Ignipunktur, eines vom Lausanner Augenarzt entwickelten Operationsverfahrens zur Heilung der Netzhautablösung. Illustration aus Gonins Synthese "Le décollement de rétine", 1934 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Ein Fetzen der Bindehaut wird dort, wo der Netzhautriss lokalisiert worden ist, aufgeschnitten und mittels eines Spreizers (unten rechts) offen gehalten. Dann wird der Augapfel mit Hilfe der Pinzette (links) ruhiggestellt und der Chirurg markiert auf der Lederhaut die genaue Lage des Risses. Ein kleiner Einschnitt ermöglicht es nun, den bis zur Weissglut erhitzten Thermokauter durch die Lederhaut auf die Netzhaut zu führen, den Riss auszubrennen und auf diese Weise den Verschluss des Risses durch Vernarbung herbeizuführen.<BR/>

Gossau (SG)

<b>Gossau (SG)</b><br>Plakat der Brauerei Stadtbühl. Lithografie, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Gottesdienst (reformiert)

<b>Gottesdienst (reformiert)</b><br>Abendmahl im Fraumünster. Tafel VII des Werks "Kurze Beschreibung der Gottesdienstlichen Gebräuche wie solche in der Reformierten Kirche der Stadt und Landschaft Zürich begangen werden", von   David Herrliberger, 1752 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Gotthelf, Jeremias

<b>Jeremias Gotthelf</b><br>Die Gotthelf-Stube in Lützelflüh, fotografiert im Oktober 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Museale Inszenierung an der letzten Wirkungsstätte des Pfarrers und Dichters: An der Wand hängt das berühmte, von Johann Friedrich Dietler 1844 gemalte Porträt Gotthelfs neben dem Bildnis seiner Frau. Das Sofa soll von Gotthelf selbst noch benutzt worden sein. Das kleine Museum wurde 1954 zu seinem 100. Todestag im Pfarrhausspeicher eingerichtet.<BR/>

Gottstatt

<b>Gottstatt</b><br>Die ehemalige Abtei an der Zihl. Lavierte Tuschzeichnung von  Karl Ludwig Zehender,   1794 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Eine Schlaufe der unteren Zihl, die vor der Juragewässerkorrektion noch ihrem natürlichen Lauf folgte, bildet den Rahmen dieser ländlichen Szene. Im Hintergrund rechts erkennt man die Abtei und ihre Nebengebäude.<BR/>

Graffenried, Abraham von

<b>Abraham von Graffenried</b><br>Der Berner Schultheiss. Ölbildnis auf Holz, 1596 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Der Porträtierte posiert in Schultheissentracht vor einer Wand mit seinem Wappen und seinen Initialen. Der an ihn adressierte Brief in seiner rechten Hand und das Papiersiegel mit dem Berner Bären auf einem zweiten Brief weisen ihn als Amtsträger aus. Das aus der Inschrift zu erschliessende Geburtsjahr (1540) stimmt nicht mit seinen tatsächlichen Lebensdaten (1533–1601) überein.<BR/>

Graffenried, Christoph von

<b>Christoph von Graffenried</b><br>Reisetagebuch mit dem Plan der 1710 gegründeten Kolonie New Bern in North Carolina (Burgerbibliothek Bern, Mss.Mül.466[1], S. 6d).<BR/>Die neue Stadt für die Schweizer und Pfälzer Siedler entstand am Zusammenfluss der Flüsse River und Neuse. Graffenried residierte im sogenannten Hof an der unteren Spitze des dreieckigen Stadtgrundrisses. Flussaufwärts ist die sternförmige Schanze (im Plan "Redoute") eingezeichnet, die er zum Schutz gegen Indianerüberfälle aufwerfen liess.<BR/>

Graffenried, Toulo de

<b>Toulo de Graffenried</b><br>Der Schweizer Rennfahrer am Steuer seines Maserati 4CLT 48, anlässlich des Grossen Preises von Grossbritannien in Silverstone vom 14. Mai 1949  © KEYSTONE.<BR/>Neben dem Wagen stehen seine Frau Elsa de Graffenried, geborene Tacchini, Enrico Platè, der Chef des privaten Rennstalls Maserati, und ein unbekannter Zuschauer.<BR/>

Grafisches Gewerbe

<b>Grafisches Gewerbe</b><br>"Papier: eine neue Sprache der Kunst". Plakat des Grafikers Werner Jeker für eine Ausstellung im "Musée des arts décoratifs" Lausanne, 1983 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Kunstgewerbeschulen von Basel, Bern, Zürich und Lausanne, besonders deren grafische Abteilungen, sowie die Museen trugen im 20. Jahrhundert zum internationalen Ruf der schweizerischen grafischen Kunst bei.<BR/>

Grancy

<b>Grancy</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1830. Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>Die mittelalterliche Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts umgebaut, das Pfarrhaus 1738 errichtet.<BR/>

Grande Dixence

<b>Grande Dixence</b><br>Tourismusplakat des Walliser Verkehrsvereins, 1986 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Grandson (Gemeinde)

<b>Grandson (Gemeinde)</b><br>Blick auf Schloss und Städtchen um 1786 von Nordosten aus. Kolorierte Umrissradierung von  Balthasar Anton Dunker,  nach einer Zeichnung von  Niklaus Sprüngli,  Architekt der Berner Herrschaft (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Der Berner Drucker und Buchhändler Jakob Bürgi versah die Radierung mit einer Widmung an den "Herrn Pierre-Henri Bethman [geb. Metzler] von Grandson, von seinem ergebensten Diener". Bethman hatte in die auch in Bordeaux tätige Frankfurter Bankiers- und Kaufmannsfamilie eingeheiratet. 1795 wurde ihm das Bürgerrecht von Grandson verliehen.<BR/><b>Grandson (Gemeinde)</b><br>Werbeplakat für die Zigarettenmarke Maryland Vautier (1932), das Vorzeigeprodukt der von 1831 bis 1972 in Grandson angesiedelten Fabrik (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Grangeneuve

<b>Grangeneuve</b><br>Für die Schüler der Landwirtschaftsschule herausgegebene Postkarte, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Granges-près-Marnand

<b>Granges-près-Marnand</b><br>Das Pfarrhaus und die aus dem 14. Jahrhundert stammende vierte Kirche mit dem Kirchturm von 1808. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel,  um 1828 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Grasburg

<b>Grasburg</b><br>Die Burgruine um 1660. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>

Graubünden

<b>Graubünden</b><br>Seite aus der Chronik "Raetia" des Johannes Guler von Wyneck, 1616 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese acht Wappen der Herren von Rhäzüns, Vaz, Flums, Rietberg, Belmont, Montalt, Hewen und Falera beschliessen eine Auflistung von vierundzwanzig Herrschaften, deren Rivalitäten und wechselhafte Allianzen die Regionalgeschichte des 14. und 15. Jahrhunderts prägten.<BR/><b>Graubünden</b><br>Zolltarife in den Drei Bünden. Zusammenstellung von 51 Seiten, die 1756 in Chur von  Johannes Pfeffer  gedruckt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Verzeichnis listet die zahlreichen Abgaben auf, die für Personen, Vieh, Rohstoffe und Gewerbeprodukte auf der Durchreise durch das Bündner Gebiet zu leisten waren. Rechts abgebildet ist eine Seite mit den letzten Zeilen zu den Churer Zolltarifen. Diese wurden aufgrund des von den Ottonen verliehenen Privilegs zugunsten des Churer Bischofs erhoben, wie Ulrich de Mont, auf den die Neuredaktion der Churer Zolltafel von 1677 zurückgeht, in der Präambel anmerkt. Die Tarifliste gibt einen Einblick in die grosse Palette der Handelsgüter. So werden unter W unter anderem Winterthurer Bändel, Wetzstein, Welsche Früchte (Früchte aus Norditalien) und Wein aufgezählt, unter Z Zimt, Zwilch, Zucker, Zinn, Zandel (Sandelholz), Zinnober und Zwetschgen. Unten auf der Seite beginnt der italienischsprachige Vorspann zum Zoll der Talsperre von Castelmur im Bergell, dessen Einkünfte ebenfalls dem Bischof zugute kamen.<BR/><b>Graubünden</b><br>Dreisprachiges Plakat für die Wahl der Bündner Nationalräte 1987,  Hatrick-Werbung,  Domat/Ems (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Graubünden</b><br>Plakat von  Otto Morach,  1928 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die auf Antrieb des Leiters des Davoser Verkehrsbüros Willem Jan Holsboer ab 1888 innerhalb von zwei Jahren gebaute Eisenbahnlinie verband den Luftkurort mit dem Bahnnetz der SBB in Landquart und gab damit den entscheidenden Impuls für den Bau des Schienennetzes der Rhätischen Bahn (RhB).<BR/>

Grauer Bund

<b>Grauer Bund</b><br>Plakat von  Otto Baumberger  zur 500-Jahrfeier des Grauen Bunds in Trun im Juni 1924 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Hinter dem Ahornbaum, unter dem der Sage nach 1424 die Erweiterung des Bundes feierlich beschworen worden ist, erkennt man die Kapelle St. Anna von Trun. Die Lokalisierung der Zeremonie unter einem Gerichtsbaum verweist, obwohl legendenhaft, auf eines der wichtigsten Ziele des Bundes, der die lokalen Rechtspraktiken vereinheitlichte und reformierte.<BR/>

Greith, Carl Johann

<b>Carl Johann Greith</b><br>Auf dem hölzernen Schaukelpferd. Karikatur von  Jakob Albrecht  im humoristisch-satirischen Volksblatt "Der Inspekter" vom 1. Juni 1861 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Obschon er ab 1853 nicht mehr Mitglied des Grossen Rats von St. Gallen war, hatte Carl Johann Greith innerhalb der konservativen Partei noch immer grossen Einfluss. Der Karikaturist stempelt ihn zu deren Repräsentanten und stattet den damaligen Domdekan mit der Halsbinde der Jesuiten aus. Er lässt ihn laut Wegweiser über Feldkirch, die benachbarte Niederlassung der Jesuiten, nach Rom reiten.<BR/><BR/>

Greyerz (Gemeinde)

<b>Greyerz (Gemeinde)</b><br>Ansicht von der Ebene aus, um 1760. Radierung im Werk "Neue und vollständige Topographie der Eydgnoßschaft" (1754–1777) von  David Herrliberger (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Von links nach rechts erheben sich auf dem Hügelrücken das Schloss (A), das Rathaus, das Spital (B) und das Freiburgertor (C), auf das die steile Strasse von der ehemals sumpfigen Ebene zuführt.<BR/>

Greyerz (Grafschaft, Bezirk)

<b>Greyerz (Grafschaft, Bezirk)</b><br>Ausschnitt aus der 1578 entstandenen Karte des Standes Bern von  Thomas Schöpf  in einer Kopie von  Alfred Weitzel,  die 1916 in Freiburg erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die mit den Ortsnamen verbundenen Symbole spiegeln die Verwaltungshierarchie und enthalten keine Hinweise auf das effektive Siedlungsbild. Die schraffierte Linie im oberen Teil des Bildes markiert die Grenze, die mit der Teilung der Grafschaft Greyerz zwischen Bern und Freiburg 1555 gezogen worden war. Norden befindet sich unten.<BR/>

Grieder, Adolf

<b>Adolf Grieder</b><br>Plakat für das Seidengeschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse, gestaltet 1917 von  Karl Bickel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Griffon, Jean

<b>Jean Griffon</b><br>Rhinoplastie nach der Methode von Gaspare Tagliacozzi. Stich aus dem Werk "De Curtorum chirurgia per insitionem libri duo", Venedig 1597 (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Die Wiederherstellung einer Nase mit Hilfe eines Hautfetzens vom Arm war eine der chirurgischen Kunstfertigkeiten Griffons, die ihm zum Erfolg verhalfen. Die meisten Militärchirurgen implantierten jedoch weiterhin nach dem Vorbild von Ambroise Paré künstliche Nasen aus Silber.<BR/>

Grindelwald

<b>Grindelwald</b><br>Panorama von Grindelwald 1669. Aquarell von  Albrecht Kauw (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Hinter dem Dorf erkennt man (von links nach rechts) das Wetterhorn, den Oberen Grindelwaldgletscher, den Mettenberg, den Unteren Grindelwaldgletscher und den Eiger. Das Aquarell Kauws gehört zu den frühen Beispielen von Gebirgspanoramen.<BR/><b>Grindelwald</b><br>Der Maler Ferdinand Hodler mit Valentine Godé-Darel in Grindelwald, Winter 1912  © KEYSTONE/Photopress.<BR/><BR/><b>Grindelwald</b><br>Tourismusplakat von  Armin Bieber,   1927 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Grock

<b>Grock</b><br>Der Clown tritt in die Manege seines eigenen Zirkus. Fotografie, entstanden zwischen 1952 und 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Grossbritannien

<b>Grossbritannien</b><br>"Allegorie Nr. 6: Lady Zwietracht treibt politische Alchemie". Kolorierte Lithografie, publiziert unter dem Namen  Patrioty,   veröffentlicht 1849 in Paris (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Karikatur, die zu einer Reihe von sechs Allegorien politischer Propaganda gehört, prangert die Unterstützung der radikalen Schweiz von 1848 durch Grossbritannien an: England (rechts) bezahlt einen finsteren Kerl, der mit einem Blasebalg das Feuer ("Bürgerkrieg") schürt und einen roten Lavastrom ("revolutionäre Propaganda") über Europa verbreitet. Ein grosser preussischer Feuerwehrmann versucht mit der Hilfe von Österreichern und Russen (links) das Lauffeuer zu löschen. Die Schweiz, symbolisiert durch eine kleine Alpenhirtin, kümmert sich nicht um die autokratischen Regime.<BR/><BR/><b>Grossbritannien</b><br>Ankunft von Winston Churchill in Zürich am 19. September 1946  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der ehemalige Premierminister begibt sich nach seiner Ankunft auf dem Flugplatz Dübendorf zur Universität, wo er eine Rede über die Notwendigkeit der Schaffung eines geeinten und starken Europas halten wird (<I>"Let Europe arise"</I>).<BR/>

Grosser Sankt Bernhard (Hospiz)

<b>Grosser Sankt Bernhard (Hospiz)</b><br>Ansicht von der Walliser Seite aus in Richtung Süden . Kolorierte Aquatinta von  Sigismond Himely  nach einer Vorlage von  Gabriel Lory (Fils)  (Schweizerische Nationalbibliothek, Sammlung Gugelmann).<BR/>Die Abbildung aus Raoul Rochettes Werk "Voyage pittoresque dans la Vallée de Chamouni et autour du Mont-Blanc", das 1826 bei Jean-Frédéric d'Ostervald in Paris erschien, verweist auf die internationale Bekanntheit und touristische Bedeutung des bereits in der Antike genutzten Alpenübergangs. Das Hospiz zeigt sich in der Gestalt des zwischen 1671 und 1693 erfolgten Umbaus, bei dem die Kirche (im Osten) und die Wohnräume unter einem Dach vereinigt worden sind.<BR/>

Grosser Sankt Bernhard (Pass)

<b>Grosser Sankt Bernhard (Pass)</b><br>Autobus der italienischen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello stato auf der Passhöhe vor dem Hospiz, um 1910 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>1905 wurde auf der italienischen Seite die Fahrstrasse, deren Bau 1893 auf Schweizer Seite begonnen worden war, fertiggestellt. Noch in der Vorkriegszeit konnte deshalb eine regelmässige Busverbindung zwischen Aosta und dem Pass eingerichtet werden.<BR/>

Grosses Moos

<b>Grosses Moos</b><br>Karikatur von  Heinrich von Arx,   um 1850 (Burgerbibliothek Bern).<BR/>Das Fass im Hintergrund ist als "Danaiden Fass" gekennzeichnet, eine Anspielung auf die Legende der fünfzig Töchter des Danaos, die auf ewig dazu verdammt waren, Wasser in ein Fass ohne Boden zu giessen.<BR/><BR/>

Grosses Schisma

<b>Grosses Schisma</b><br>Papst Martin V. auf dem Konzil von Konstanz im Kreis von Bischöfen und Kardinälen, dargestellt 1485 vom Illustrator der "Spiezer Chronik"  Diebold Schillings (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 665).<BR/>Der Chronist erinnert an die denkwürdige Wahl von Kardinal Oddone Colonna zum Papst Martin V. im November 1417.<BR/>

Grubenmann, Hans Ulrich

<b>Hans Ulrich Grubenmann</b><br>"Plan, Durchschnitt und Aufriss der berühmten Schaffhauser Brücke über den Rhein". Kupferstich nach den Originalplänen Grubenmanns von  Christian von Mechel,  veröffentlicht in Basel 1803 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die 1756–1758 errichtete Schaffhauser Brücke zählte bald zum Pflichtprogramm der europäischen Architekten und Ingenieure, die auf ihrer Grand Tour die Schweiz besuchten. Das Interesse an der Brücke überdauerte deren Zerstörung im Jahr 1799. Um die Neugier der Reisenden zu befriedigen, veröffentlichte Christian von Mechel diese Tafel zusammen mit zwei weiteren, welche die Limmatbrücke in Wettingen und die von Joseph Ritter erbaute Reussbrücke in Mellingen zeigen.<BR/>

Grundbesitz

<b>Grundbesitz</b><br>Plakat für die Abstimmung vom 2. Juli 1967 über die Volksinitiative gegen die Bodenspekulation (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die 1963 von der Sozialdemokratischen Partei und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund eingereichte Volksinitiative stiess auf heftigen Widerstand bei den Verteidigern des Eigentums, die zum Kampf gegen die "Verstaatlichung des Bodens" aufriefen. Die Stimmbevölkerung lehnte das Volksbegehren mit 67,3% Neinstimmen ab.<BR/><BR/>

Grüne Parteien

<b>Grüne Parteien</b><br>Plakat der Grünen Partei Freiburg für die Nationalratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Grüne Parteien</b><br>Plakat der Grünen Partei Baselland für die Nationalratswahlen 1987 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Grünenberg

<b>Von Grünenberg</b><br>Die Berner Truppen 1383 bei den Vorbereitungen zum Angriff auf die Feste Grünenberg. Illustration in der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 433).<BR/>Zwei Knechte entfernen sich von der Feste, um Holz zu sammeln (Bildvordergrund). Zwei Berner Soldaten stürzen sich auf das offen gebliebene Tor und bedeuten den im Wald versteckten Bernern und Solothurnern, zum Angriff überzugehen. Diese Episode des Burgdorfer Kriegs ist vom Chronisten Konrad Justinger überliefert, von dessen Darstellung sich der Illustrator inspirieren liess.<BR/>

Gruner, Gottlieb Sigmund

<b>Gottlieb Sigmund Gruner</b><br>Frontispiz und Titelseite des ersten Bandes seines Hauptwerks, das 1760 bei Abraham Wagner in Bern erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Kupferstich von Adrian Zingg nach einer Zeichnung von Johann Ludwig Aberli, der von zwei Gedichtversen Albrecht von Hallers begleitet wird, zeigt die Staubbachfälle im Lauterbrunnental. Es handelt sich um eine der ersten nach der Natur gezeichneten Alpenansichten. Die Begegnung zwischen dem Maler Aberli, dem Dichter und Naturforscher Haller und dem Gelehrten Gruner steht für die Wiederentdeckung der Schweizer Alpen, die von nun an Scharen von Reisenden aus ganz Europa anziehen sollten.<BR/>

Gryon

<b>Gryon</b><br>Pfarrhaus und Kirche, um 1828. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Gstaad

<b>Gstaad</b><br>Tourismusplakat von  Alex Walter Diggelmann,   1933 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Gugelberg von Moos

<b>Gugelberg von Moos</b><br>Schloss Salenegg. Lithografie von Karl Heinrich Gernler nach einer Fotografie von  Dietrich Jecklin,  publiziert in dessen Werk über die Burgen und Schlösser Rätiens von 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die lang gestreckte, dreigeschossige Anlage mit Turm geht weitgehend auf Erweiterungen und Ausbauten des 17. und 18. Jahrhunderts im Auftrag der Gugelberg von Moos zurück. Der in den Weinbergen über Maienfeld gelegene Herrschaftssitz, bis heute in Familienbesitz, gilt als eines der reizvollsten Patrizierhäuser Graubündens.<BR/>

Guiguer, Charles-Jules (de Prangins)

<b>Charles-Jules Guiguer</b><br>Der General 1838 hoch zu Ross. Lithografie von  Louis Wegner,  veröffentlicht 1842 von F. Elgger in Luzern (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Guillimann, Franz

<b>Franz Guillimann</b><br>"Habsburgiaca sive de antiqua et vera origine domus Austriae". Titelblatt der 1605 in Mailand publizierten Geschichte des Hauses Habsburg (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Seine erste Studie zur Geschichte des Hauses Habsburg widmete der Autor Kaiser Rudolf II. Das Werk fand bei den Habsburgern Anklang und trug Guillimann die Förderung durch den Kaiser ein.<BR/>

Guler von Wyneck, Johannes

<b>Johannes Guler von Wyneck</b><br>Titelseite der Erstausgabe der Chronik "Raetia", die 1616 von Johann Rudolf Wolf in Zürich gedruckt wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Kopfvignette stellt Augsburg als Hauptstadt der Raetia Prima dar. Chur, Hauptstadt der Raetia Secunda, erscheint in der Fussvignette, eingerahmt von Allegorien des Rheins (links) und des Inns (rechts). Der vollständige Titel rühmt die Ausführlichkeit des Inhalts und die Fülle des Bildmaterials, das mehrere unter der Leitung des Autors eigens angefertigte Landkarten umfasst.<BR/><BR/>

Gümligen

<b>Gümligen</b><br>Das alte Schloss. Aquarell mit Federkonturen von  Albrecht Kauw,   1674 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Die Ansicht, von Nordosten Richtung Gurten, zeigt den Landsitz vor dem Umbau, den Beat von Fischer im 18. Jahrhundert veranlasst hat.<BR/>

Gümmenenkrieg

<b>Gümmenenkrieg</b><br>Die Belagerung von Gümmenen 1331. Illustration in der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 200).<BR/>Die Truppen sind unter den Mauern der Feste versammelt, die Fussknechte tragen die Banner Berns und seiner Verbündeten (Otto von Grandson, Thun, Biel, Aarberg, Stadt und Bischof von Basel, Solothurn). Hinter der Feste erscheinen am Horizont savoyische Kriegsleute hoch zu Ross, um den Freiburgern zu Hilfe zu eilen.<BR/>

Gute Dienste

<b>Gute Dienste</b><br>Bundesrat Karl Kobelt verabschiedet das zweite Kontingent der Schweizer Korea-Mission am Flughafen Zürich Kloten, Juli 1953  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Gutzwiller, Stephan

<b>Stephan Gutzwiller</b><br>Der Präsident des Verfassungsrats von Basel-Landschaft Stephan Gutzwiller, auf der Rednertribüne anlässlich des in Liestal begangenen ersten Jahrestages der Ereignisse vom 21. August 1831. Kolorierte Lithografie (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Volksfest erinnerte an alle diejenigen, die während der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Baselbieter Antiseparatisten und Separatisten unter der Führung von Gutzwiller ums Leben gekommen waren.<BR/>

Guyer, Adolf

<b>Adolf Guyer-Zeller</b><br>Reaktion auf den Machtwechsel bei der Schweizerischen Nordostbahn (NOB). Karikatur von  Johann Friedrich Boscovits  im "Nebelspalter" vom 4. August 1894 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Adolf Guyer-Zeller reitet der NOB als neuer Verwaltungsratspräsident voraus und schlägt den alten Verwaltungsrat und die alte Direktion in die Flucht.<BR/>

Gwalther, Rudolf

<b>Rudolf Gwalther</b><br>Titelseite des "Endtchrist", 1546 gedruckt bei Christoph Froschauer in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Dieses Pamphlet enthält fünf Predigten, mit denen Gwalther beweisen will, dass der Papst in Rom der eigentliche Antichrist sei.<BR/><b>Rudolf Gwalther</b><br>Illustration aus dem "Endtchrist", 1546 gedruckt bei Christoph Froschauer in Zürich(Schweizerische Nationalbibliothek).   <BR/>Das Pamphlet enthält fünf Predigten, mit denen Gwalther beweisen will, dass der Papst in Rom der eigentliche Antichrist sei. Der Holzschnitt am Schluss des Bändchens zeigt den Papst in Satansgestalt, die Bücher der Heiligen Schrift mit den Hufen traktierend.<BR/>

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z