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06/2017
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Fabrikgesetze

<b>Fabrikgesetze</b><br>Plakat zur Abstimmung vom 17. Februar 1924 zugunsten einer Erhöhung der Arbeitszeit, gestaltet von  Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach dem Ersten Weltkrieg änderten die eidgenössischen Räte den Artikel 41 des Fabrikgesetzes. Durch die als "Lex Schulthess" bekannte Revision sollte die wöchentliche Arbeitszeit von 48 auf 54 Stunden erhöht werden. Linke Parteien und Gewerkschaften ergriffen das Referendum und die Vorlage wurde bei einer Stimmbeteiligung von 77% abgelehnt.<BR/>

Fahnen

<b>Fahnen</b><br>Geflammte Ordonnanzfahne des in französischen Diensten stehenden Regiments von Diesbach (1764–85). Radierung von  Hubert François Gravelot (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/><b>Fahnen</b><br>Gewerkschaftsfahne mit Handwerkersymbolen, Ende 19. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Fahnen</b><br>Fahne zum 25-jährigen Jubiläum des Männerchors Industriequartier Zürich, um 1924 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Faido (TI)

<b>Faido</b><br>Ansicht des Nordosthangs der Leventina von der Brücke über den Tessin bei Faido aus. Bleistiftzeichnung von  Georg Lasius,  12. August 1883 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Zeichnung des Architekten Georg Lasius, Professor am Eidgenössischen Polytechnikum, entstand einige Monate nach der Eröffnung der Gotthardbahn. Lasius hielt fest, wie sich die Eisenbahnbauten in die Landschaft einfügten, namentlich der oberhalb von Faido aufgeschüttete Damm (rechts im Bild), der die Verbindung zum Tunnelausgang von Polmengo herstellte.<BR/>

Falk, Hans (1918-2002)

<b>Hans Falk</b><br>Plakat des Künstlers für die Tournee des Zirkus Knie im Jahr 1978 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Färberei

<b>Färberei</b><br>Der Färber. Holzschnitt aus dem "Ständebuch" (1568) von  Jost Ammann (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Faschismus

<b>Faschismus</b><br>Blattkopf der Wochenzeitschrift der Schweizerischen Faschistischen Bewegung, die zwischen 1933 und 1936 in drei Ausgaben mit je verschiedenen Untertiteln erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Favarger, Jean Samuel (1832-1891)

<b>Jean Samuel Favarger</b><br>Plakat für das Unternehmen Favarger-Foulquier, gedruckt in Zürich von J.J. Hofer, um 1900 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Federer, Heinrich (1866-1928)

<b>Heinrich Federer</b><br>Exkursion auf den Nufenenpass mit seinem Schriftstellerfreund Johannes Jegerlehner (rechts), 1908 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Feer [-Herzog], Carl (1820-1880)

<b>Carl Feer</b><br>Lithografie von  T. Meyerhofer,  um 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Fehraltorf (ZH)

<b>Fehraltorf</b><br>Trabrennen in Fehraltorf, April 1982  © KEYSTONE.<BR/>Seit 1934 strömen am Ostermontag zehntausende von Zuschauern nach Fehraltorf zu den Pferderennen, die im Zürcher Oberland die Wettkampfsaison eröffnen.<BR/>

Felber, René (1933-)

<b>René Felber</b><br>Pressekonferenz am Abend nach der Abstimmung über den Europäischen Wirtschaftsraum, 6. Dezember 1992  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>René Felber, Chef des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (in der Mitte), und seine beiden Bundesratskollegen Jean-Pascal Delamuraz (links) und Arnold Koller (rechts) kommentieren die Ablehnung des Beitritts zum Europäischen Wirtschaftsraum durch Volk und Stände. Die Bundesräte, die den Beitritt unterstützt hatten, empfanden die Entscheidung als grosse Niederlage.<BR/>

Feldmann, Markus (1897-1958)

<b>Markus Feldmann</b><br>Fotografie, um 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Feldprediger

<b>Feldprediger</b><br>"Darstellung des feierlichen Gottesdienstes bey dem Zürcherschen Feldlager im Hard den 6. May 1792". Aquatinta von  Franz Hegi (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Truppen stehen kurz vor dem Aufbruch an die Basler Grenze, die im ersten Koalitionskrieg durch französische Truppen bedroht wurde.<BR/>

Feldschlösschen

<b>Feldschlösschen</b><br>Undatiertes Plakat von  Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Feller, Richard (1877-1958)

<b>Richard Feller</b><br>Fotografie, um 1950 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ferien

<b>Ferien</b><br>Camping am Türlersee im Reppischtal, Mai 1964  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Wegen der vielen Camper, die vor allem aus den Regionen Zug und Zürich an den kleinen, von Magerwiesen und Sumpfwäldern umgebenen Türlersee strömten, wurden 1944 die ersten Verordnungen zum Schutz dieses Naturgebiets erlassen, die 1988 weiter verschärft wurden.<BR/>

Feste

<b>Feste</b><br>Eidgenössisches Schützenfest in Wiedikon bei Zürich vom 13. bis 19. Juli 1834. Kolorierte Aquatinta von  Johann Jakob Sperli (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>

Feuerpolizei

<b>Feuerpolizei</b><br>Werbeplakat der Agentur  Diggelmann und Mennel,   Zürich, 1971 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Neben den herkömmlichen Aufgaben der Feuerpolizei, nämlich der Kontrolle von Feuerungseinrichtungen und dem Vollzug von Brandschutzgesetzen, spielt seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Aufklärung der Bevölkerung über die Brandgefahren eine immer wichtigere Rolle. 1957 gründeten die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen und der Schweizerische Versicherungsverband die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB). Die BfB führt schweizweite Kampagnen durch, in denen sie die Bevölkerung über die mit dem Gebrauch von Elektrizität, Gas, Brennstoffen oder Chemikalien verbundenen Risiken informiert.<BR/><BR/>

Feuerwehr

<b>Feuerwehr</b><br>Plakat für die Notfallnummer der Feuerwehr. Zweifarbige Lithografie von   Otto Baumberger,   1928 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Notfallnummer 18 wurde am 18. August 1929 in Betrieb genommen. Am 27. April 1974 wurde sie durch die Nummer 118 ersetzt. <BR/>

Filmfestival

<b>Filmfestival</b><br>Plakat für das internationale Festival der Filmkomödie 1984, gestaltet von  Werner Jeker (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach etwa zwanzigjährigem Bestehen orientierte sich das Festival der Filmkomödie um und wurde zum Festival Images (mit Fotografie, Kino und Multimedia). Seit 2002 verleiht es den "Grand prix européen des premiers films".<BR/>

Filmproduktion

<b>Filmproduktion</b><br>Plakat für den Film "Wachtmeister Studer", der 1939 von der Praesens Film AG Zürich produziert wurde (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit der Verfilmung des gleichnamigen Kriminalromans von Friedrich Glauser durch den Regisseur Leopold Lindtberg erlangte der Schauspieler Heinrich Gretler als Wachtmeister Studer landesweite Berühmtheit.<BR/>

Fischerei

<b>Fischerei</b><br>Der Fischer. Holzschnitt aus dem "Ständebuch" (1568) von   Jost Ammann (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Fischer benutzt Senknetz und Reuse.<BR/><b>Fischerei</b><br>Votivbild der Fischer- und Schifferbruderschaft von Lachen, gemalt 1687 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Ansicht der Insel Ufenau im Zürichsee. Zwei Boote haben ein Netz ausgeworfen. Ein grösseres führt auf dem Segel das Motiv der Fahne mit den Attributen der Bruderschaft und des Klosters Einsiedeln, dem die Insel Ufenau gehört: die beiden vom heiligen Meinrad gezähmten Raben über dem Schifferstachel.<BR/><BR/>

Fischli, Hans (1909-1989)

<b>Hans Fischli</b><br>Vergnügungspalais an der Landesausstellung 1939 in Zürich  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Hans Fischli benutzte bei diesem Bau die Gelegenheit, seinen drei Neigungen Architektur, Malerei und Skulptur nachzugehen. Er war ausserdem Adjunkt des leitenden Architekten Hans Hofmann für die gesamten Bauten der Landi.<BR/>

Fleckenstein, Heinrich (ca. 1578-1664)

<b>Heinrich Fleckenstein</b><br>Porträt mit dem Familienwappen. Öl auf Leinwand von 1618,  Caspar Meglinger  zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Flüelapass (GR)

<b>Flüelapass</b><br>Malerische Ansicht des Val Susasca und des Schwarzhorns (3150 m) mit den Kehren der Südrampe des Passes. Nach einem 1891 entstandenen Aquarell von  Johann Martin Steiger  gefertigter fotomechanischer Kupferdruck, veröffentlicht 1893 im Band "Die Schweizerischen Alpenpässe und die Postkurse im Gebirge" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese Tafel illustriert mit 155 anderen Bildern und 13 Karten den offiziellen Führer der Alpenstrecken, die mit Postkutschen bedient wurden.<BR/>

Flugblätter

<b>Flugblätter</b><br>Der Flugblatthändler auf einem Bauernhof. Hinterglasmalerei von  Cornel Suter,   um 1790 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hauptsächlich Hausierer verbreiteten kleine Drucksachen, Almanache und Kalender in Städten und Dörfern. Im Ancien Régime entging diese Form der Ideendiffusion häufig der Zensur.<BR/>

Flums (SG)

<b>Flums</b><br>Muttergottes mit Kind. Um 1180 entstandenes Glasgemälde aus der St. Jakobskapelle bei Gräpplang (Schweizerisches Nationalmuseum, IN-35).<BR/>Die "Muttergottes von Flums", einziges Zeugnis romanischer Glasmalerei in der Schweiz, schmückte im 12. Jahrhundert das Chorfenster der Kapelle.<BR/>

Fontanet, Noël (1898-1982)

<b>Noël Fontanet</b><br>Plakat zur eidgenössischen Abstimmung vom 3. Dezember 1922 über die Volksinitiative zur einmaligen Vermögensabgabe (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>"Stimmbürger! Wenn du für die Vermögensabgabe stimmst, so schaufelst du dir dein eigenes Grab, denn du untergräbst unsere Industrien. Bedenke das und stimme Nein".<BR/>

Forstgesetze

<b>Forstgesetze</b><br>Titelseite des von Elias Landolt 1862 verfassten Berichts zu den schweizerischen  Hochgebirgswaldungen, der dazu führte, dass dem Bund die Oberaufsicht über die Wälder übertragen wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Fotografie

<b>Fotografie</b><br>Umschlag der Zeitschrift "Camera", August 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese 1922–81 in Luzern publizierte Zeitschrift fand europaweit Verbreitung und widerspiegelt alle zeitgenössischen fotografischen Tendenzen von der Reportage bis zur Kunstfotografie, von der traditionell orientierten Fotografie bis hin zur Avantgarde.<BR/><b>Fotografie</b><br>Titelseite der "Zürcher Illustrierten", 20. Juli 1925  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die erste Seite der Wochenzeitschrift zeigt eine von Anton Krenn fotografierte Gesamtübung am Eidgenössischen Turnfest von Genf.<BR/>

Fraktionen

<b>Fraktionen</b><br>Empfang von Ruth Metzler-Arnold durch die Fraktion der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) am 1. März 1999  © KEYSTONE.<BR/>Der Genfer Jean-Philippe Maitre, Fraktionschef der CVP (links), und der Luzerner Franz Wicki, dessen Stellvertreter (rechts), empfangen ihre Parteikollegin zur Anhörung. Vor den Bundesratswahlen befragen die Fraktionen des Parlaments üblicherweise die Anwärterinnen und Anwärter sämtlicher Parteien.<BR/>

Frankreich

<b>Frankreich</b><br>"Die politische Schauckel". Karikatur (aquarellierte Radierung) von David Hess,   Februar 1802 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Napoleon Bonaparte vergnügt sich mit einer Schaukel, auf der ein föderalistisch gesinnter Patrizier und ein Anhänger der "einen und unteilbaren helvetischen Republik" sitzen. Sie stehen für die beiden Fraktionen, die Napoleon gegeneinander ausspielt. Der General blickt in Richtung Italien und steht auf einer Karte des Wallis, auf der die Route über den Grossen Sankt Bernhard eingetragen ist, den er im Mai 1800 überquert hatte. Sein zweiter schwarzer Handschuh rollt die Karte in Richtung des Simplonpasses auf, über den Napoleon eine Strasse bauen liess. Um dem berühmten englischen Karikaturisten James Gillray die Ehre zu erweisen – oder um die Zensur zu umgehen –, signierte David Hess seine Karikatur mit "Gillray junior".<BR/><b>Frankreich</b><br>Ferdi Kübler am Etappenziel in Lyon nach einem Zeitfahren der Tour de France, Juli 1950  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der Schweizer Radrennfahrer wurde in diesem Jahr Gesamtsieger der prestigeträchtigen Tour de France. Der Schweizer Radsport erlebte damals seine ruhmreichsten Stunden, denn auch 1951 gewann mit Hugo Koblet ein Schweizer die Tour.<BR/><b>Frankreich</b><br>Der TGV im Bahnhof von Sitten, 20. Dezember 1997   © KEYSTONE / Sacha Bittel.<BR/>Im Winter 1997–98 nahmen die SBB und die Société nationale des chemins de fer français für die französischen Touristen, die in die Walliser Ferienorte fuhren, die Linie Paris–Brig in Betrieb, die von nun an wöchentlich befahren wurde. Die erste TGV-Verbindung zwischen Frankreich und der Schweiz war 1984 diejenige von Paris via Vallorbe nach Lausanne.<BR/>

Franzoni, Enrico (1920-2008)

<b>Enrico Franzoni</b><br>Enrico Franzoni, Gemeindepräsident von Muralto und Präsident des internationalen Filmfestivals von Locarno (rechts), fotografiert 1960 während des Galadiners mit Marlene Dietrich und dem Jury-Präsidenten Joseph von Sternberg  © KEYSTONE.<BR/>

Franzoseneinfall (1798)

<b>Franzoseneinfall</b><br>Das französische Expeditionskorps führt die Reichtümer Helvetiens fort. Radierung im Stil von  Balthasar Anton Dunker (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Karikatur betont in polemischer Weise die verheerenden Schäden, welche die französischen Soldaten anrichteten. Alle Stützen der alten Eidgenossenschaft werden vorgeführt: Zürichs Staatskasse (erster Wagen), Berns Korn (zweiter Wagen) sowie das Vieh der Alpen und Voralpen. Hinzu kommt die Berner Trommel (rechts), Zeichen der Souveränität der Herren von Bern.<BR/>

Französisch

<b>Französisch</b><br>Die Französischfibel, deren Buchdeckel  Marcel Vidoudez  gestaltet hat, war für die Schüler der ersten Klasse der Waadtländer Primarschule bestimmt, 1949 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese Neuausgabe eines 1908 entstandenen ähnlichen Lehrmittels mit gleichem Titel wurde von den Primarlehrerinnen Berthe Mury, Marie-Louise Piccard und Geneviève Trezzini unter Mithilfe der Dichterin Vio Martin vollständig überarbeitet und bis 1969 regelmässig nachgedruckt.<BR/>

Frauenbefreiungsbewegung (FBB)

<b>Frauenbefreiungsbewegung (FBB)</b><br>Titelseite des Quartalsblatts der autonomen Frauenbefreiungsbewegung Zürich, 1981 (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/><BR/>

Frauenbewegung

<b>Frauenbewegung</b><br>Plakat zur Abstimmung über das Frauenstimmrecht im Kanton Zürich von   Doro Hauth,   1920 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Frauenbewegung</b><br>Kongress der internationalen Vereinigung der Akademikerinnen in Genf, 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Frauenkappelen (BE)

<b>Frauenkappelen</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1827. Kolorierte Umrissradierung von   Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Frauenstimmrecht

<b>Frauenstimmrecht</b><br>Plakat von  Otto Baumberger (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Plakat wurde in der Deutschschweiz im Abstimmungskampf von 1920 in den Kantonen Basel-Stadt und Zürich eingesetzt. Das Frauenstimmrecht wurde mit einer sehr grossen Mehrheit abgelehnt.<BR/><b>Frauenstimmrecht</b><br>Plakat des Zürcher Kantonalkomitees gegen das Frauenstimmrecht, 1946 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Teppichklopfer verweist auf den Haushalt, auf den sich die Frauen nach Meinung des gegnerischen Komitees beschränken sollten. <BR/><b>Frauenstimmrecht</b><br>Plakat für eine vom Schweizerischen Verband für Frauenstimmrecht im Juni 1950 organisierte Matinée in Zürich  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Fraumünster (ZH)

<b>Fraumünster</b><br>Ausschnitt aus dem Martyrium der Heiligen Felix und Regula mit einer Ansicht der Abtei um 1500, gemalt von  Hans Leu dem Älteren   für die Zwölfbotenkapelle im Zürcher Grossmünster. Tempera auf Holz (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Es handelt sich um die älteste erhaltene Darstellung des Fraumünsters. Der Chor der Kirche wird hier noch von zwei Türmen flankiert. Die Residenz der Äbtissin schliesst die Südost-Ecke der Klosterumfriedung ab. Links des Fraumünsters ist die St.-Nikolaus-Kapelle an ihrem weissen Giebel erkennbar. Im Hintergrund erstreckt sich der Albisforst, mit dem Ludwig der Deutsche das Kloster unter anderem ausgestattet hat.<BR/>

Freiamt (ZH)

<b>Freiamt</b><br>Amtsversammlung des Freiamts vom 26. März 1795 auf dem Platz des Rüteli in Mettmenstetten. Aquarellierter Kupferstich von   Johann Jakob Aschmann (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In einigen Landvogteien des Zürcher Stadtstaates schlossen sich die Gemeinden zu einer Herrschafts- oder Amtsgemeinde zusammen, die das eigene Amtsgut verwaltete und sich in der Regel jährlich zur sogenannte Rechnungsgemeinde traf. Die Amtsgemeinden der zürcherischen Herrschaften verfügten auch über ein gewisses Steuerrecht.<BR/>

Freiburg (Kanton)

<b>Freiburg (Kanton)</b><br>"Fragstuck Des Christlichen Glaubens an die neuwe Sectische Predigkandten", die deutsche Übersetzung Sebastian Werros der französischsprachigen anticalvinistischen Schmähschrift "Questions relatives à la religion chrétienne adressées aux nouveaux prédicateurs sectaires" des schottischen Jesuiten John Hay, 1585 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Es handelt sich um das erste in Freiburg gedruckte Buch, angefertigt in der Druckerei von Abraham Gemperlin. Die Rückseite des Titelblatts trägt das Wappen der Familie von Affry.<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>Plakat für den 20. internationalen Kongress der Pax romana 1946, gestaltet von  Oscar Cattani (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Kongress wurde veranstaltet zum 25-jährigen Bestehen der Pax romana, einer internationalen katholischen Studenten- und Akademikerorganisation.<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>Plakat für die 5. Internationale Triennale der Fotografie 1988, gestaltet vom Grafiker  Pierre Neumann  nach einer Fotografie von  Carl de Keyser,  Delhi, Serigrafie von  Albin Uldry (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Veranstaltung wurde unter anderem vom multinationalen Fotoproduktehersteller Ilford unterstützt, der ab Anfang der 1970er Jahre seinen Schweizer Sitz wie auch eine Produktionseinheit in Freiburg und Marly hatte.<BR/>

Freienstein-Teufen (ZH)

<b>Freienstein-Teufen</b><br>Die Ruine der mittelalterlichen Festung, die 1443 zerstört wurde, und die 1838 auf Initiative der Stiftung Evangelisches Schulheim errichtete Erziehungsanstalt. Kolorierte Aquatinta, herausgegeben von der Buchhandlung Hanke in Zürich, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Erlös aus dem Verkauf dieses Stichs war für die Rettungsanstalt für arme Kinder bestimmt. Seit 1997 heisst die Einrichtung, die sich auf die Behandlung verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher spezialisiert hat, Wohnschule auf dem Freienstein.<BR/>

Freihandel

<b>Freihandel</b><br>Paul R. Jolles, Leiter der Handelsabteilung, und Bundesrat Ernst Brugger (rechts) beim Unterzeichnen  des bilateralen Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft am 22. Juli 1972 in Brüssel(Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/><BR/>

Freimaurerei

<b>Freimaurerei</b><br>Plakat zur eidgenössischen Abstimmung vom 28. November 1937, gestaltet von  Noël Fontanet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>In der Westschweiz war der Text zum gleichen Plakat noch deutlicher formuliert: "Söhne Tells! Erhebt euch gegen die Tyrannei der Freimaurer: Ja".<BR/><b>Freimaurerei</b><br>"Die Initiative der Nationalen Front: Nein". Plakat zur Abstimmung vom 28. November 1937, gestaltet von  Hugo Laubi (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Auf dem Sockel der von einem Frontistenstiefel bedrohten Wilhelm-Tell-Statue steht auf Rätoromanisch: "Erhaltet die demokratischen Grundrechte".<BR/>

Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)

<b>Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)</b><br>Werbeplakat der waadtländischen FDP für die eidgenössischen Wahlen 1935 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/><b>Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)</b><br>Delegiertenversammlung der Freisinnig-Demokratischen Partei am 24. April 1993  © KEYSTONE.<BR/>Der damalige Präsident der Freisinnig-Demokratischen Partei Schweiz, Franz Steinegger, hält eine Rede. Neben ihm sitzen die freisinnigen Bundesräte Jean-Pascal Delamuraz und Kaspar Villiger sowie der spätere Bundesrat Pascal Couchepin (von links nach rechts).<BR/>

Freiwirtschaftliche Bewegung

<b>Freiwirtschaftliche Bewegung</b><br>Plakat für eine Kundgebung in Zürich, 1939 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Im "Fall Bernoulli", auf den das Plakat anspielt, ging es um den Basler Architekten und Städteplaner Hans Bernoulli, Mitglied der Freiwirtschaftlichen Bewegung. Ihm wurde 1938 die Lehrbefugnis an der ETH Zürich entzogen, weil er gegen die bundesrätliche Geldpolitik opponiert hatte.<BR/>

Freizeit

<b>Freizeit</b><br>Plakat zur Einweihung des neuen Strandbads von Arbon, 1933. Lithografie von  Arnold Bosshard (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Freizeit</b><br>Auf dem Lindenhof in Zürich. Ofenkachel von  Hans Heinrich Pfau,  um 1700 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Fremde Dienste

<b>Fremde Dienste</b><br>Allegorie auf die Verwerflichkeit der Solddienste und des Pensionenwesens, anonym, Öl auf Leinwand, um 1625 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Ein eidgenössischer Werbeoffizier mit Hellebarde und gestreiftem Gewand ist am Tor eines Fürstenhofs angekettet. Die fremden Herrscher schicken sich an, ihn zu verpflichten, indem sie seinen schon überquellenden Geldbeutel mit Talern füllen. Links stehen die kirchlichen, rechts die weltlichen Würdenträger, so der französische König, der Doge von Venedig, der Kaiser und der König von Spanien (in der Mitte von hinten).<BR/>

Frey [-Herosé], Friedrich (1801-1873)

<b>Friedrich Frey</b><br>Stich von  Friedrich Hasler, 1847 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Frey, Emil (1838-1922)

<b>Emil Frey</b><br>Der Bundesrat in der Uniform eines eidgenössischen Obersten, 1890. Fotografie von  Anton Krenn (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Frey, Friedrich (1882-1953)

<b>Friedrich Frey</b><br>Das Hotel Palace auf dem Bürgenstock mit der Rigi im Hintergrund, fotografiert am 17. März 2004, am Vortag der UNO-Konferenz über die Wiedervereinigung Zyperns  © KEYSTONE / Urs Flüeler.<BR/>Friedrich Frey und sein Sohn Fritz entwickelten die drei Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Hotels auf der Alp Tritt 1925–53 beziehungweise bis 1996 zu einem noblen Hoteldorf von 70 Hektaren. An diesem Ort residierten zahlreiche Staatsoberhäupter und finden weiterhin internationale diplomatische Konferenzen statt.<BR/>

Frey, Jean (1861-1951)

<b>Jean Frey</b><br>Jean Frey am Vortag seines neunzigsten Geburtstags, Juni 1951  © KEYSTONE / Jules Vogt.<BR/>

Frey, Theo (1908-1997)

<b>Theo Frey</b><br>Theo Frey an seinem Arbeitstisch in Weiningen, fotografiert von Michele Limina,  16. Januar 1997  © KEYSTONE.<BR/>Am gleichen Tag eröffnete das Kunsthaus Langenthal die Retrospektive "Reportagen aus der Schweiz". Drei Monate später starb der Fotoreporter Frey im Alter von 89 Jahren.<BR/>

Friedrich, Rudolf (1923-2013)

<b>Rudolf Friedrich</b><br>Bundesrat Rudolf Friedrich während der Frühlingssession der Bundesversammlung, 1984  © KEYSTONE.<BR/><BR/>

Friedrichshafen (D)

<b>Friedrichshafen</b><br>Bau eines Luftschiffs in den Zeppelinwerken, 7. Juli 1938  © KEYSTONE.<BR/>Das Luftschiff Graf Zeppelin II startete am 30. September 1938 zu seinem Jungfernflug. Die Luftschiff- und Flugzeugwerke von Zeppelin und Dornier waren zwischen 1941 und 1945 das Hauptziel der verschiedenen Bombenangriffe der Allierten auf Friedrichshafen-Manzell.<BR/><BR/>

Fries, Hans (ca. 1465-1523!)

<b>Hans Fries</b><br>"Das Giftwunder". Flügel des kleinen Johannes-Altars von Freiburg, um 1506 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Bei geschlossenem Altar ist auf den Aussenseiten der Flügel in einer einheitlichen Komposition eine Episode der Legenda Aurea dargestellt. Ihr zufolge trank der heilige Johannes unbeschadet vom vergifteten Wein (links), den ihm der Oberpriester Aristodemos von Ephesos (rechts) zur Probe gereicht hatte. Zwei Verurteilte hingegen waren daran gestorben (unten).<BR/>

Fries, Johannes (1680-1759)

<b>Johannes Fries</b><br>Porträt des Zürcher Bürgermeisters von   Johann Caspar Füssli  , Öl auf Leinwand, 1743 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Frisch, Max (1911-1991)

<b>Max Frisch</b><br>In Salecina, 1976  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Anlässlich des vom Zürcher Buchhändler Theo Pinkus (hinten) veranstalteten Seminars in Graubünden unterhält sich Max Frisch (Mitte) mit dem Philosophen Herbert Marcuse (links).<BR/>

Frisco Findus

<b>Frisco Findus</b><br>Plakat von  Herbert Leupin,   Ende der 1940er Jahre (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Frölicher, Hans (1887-1961)

<b>Hans Frölicher</b><br>Fotografie, um 1940  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Frontenbewegung

<b>Frontenbewegung</b><br>Plakat für eine Kundgebung der Nationalen Front in Zürich, 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Als Redner waren der Landesführer der Nationalen Front Rolf Henne aus Schaffhausen und der Genfer Georges Oltramare, Chef der Union nationale, vorgesehen.<BR/><b>Frontenbewegung</b><br>Kundgebung der Frontisten im Grauholz bei Bern, 23. Mai 1937 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Grauholz-Denkmal erinnert an die Schlacht vom 5. März 1798, als die Berner Truppen unter dem Kommando General Karl Ludwig von Erlachs gegen die französischen Truppen unter General Schauenburg eine Niederlage erlitten. Mit diesem Datum ging das Ancien Régime zu Ende. Am Kopf des Zuges tragen die Frontisten eine Fahne mit einem durchgehenden weissen Kreuz mit sich, dem Wahrzeichen der alten Eidgenossenschaft.<BR/>

Frutigen (Gemeinde) (BE)

<b>Frutigen (Gemeinde)</b><br>Pfarrhaus und Kirche, um 1825. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Fuchs, Johannes (1903-1999)

<b>Johannes Fuchs</b><br>Verleihung des Kulturpreises der Stadt St. Gallen, 17. November 1974  © KEYSTONE.<BR/>Nach der Laudatio des Stadtammanns Alfred Hummler (rechts) nimmt der Musiker und Chorleiter Johannes Fuchs (links) seine Auszeichnung entgegen.<BR/>

Fully (VS)

<b>Fully</b><br>Sicht auf den Hauptort und die Kirche Saint Symphorien, Fotografie vor 1934 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das von Weinbergen umgebene Dorf liegt am Südhang des Rhonetals. Die Obst- und Gemüsekulturen erstrecken sich auf dem Schwemmland in der Ebene.<BR/>

Furka-Oberalp-Bahn (FO)

<b>Furka-Oberalp-Bahn (FO)</b><br>Werbeplakat von  Daniele Buzzi, 1926 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Furrer, Jonas (1805-1861)

<b>Jonas Furrer</b><br>Steinradierung von   Eduard Steiner,  1846 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Präsident der Regierung des Kantons Zürich und zukünftige Bundespräsident im Sessel des Zürcher Amtsbürgermeisters.<BR/>

Füssli, Johann Heinrich (1745-1832)

<b>Johann Heinrich Füssli</b><br>Kupferstich nach einer 1823 entstandenen Zeichnung von  Jakob Lips (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z