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10/2017
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Fabrikgesetze

<b>Fabrikgesetze</b><br>Plakat zur Abstimmung vom 17. Februar 1924 zugunsten einer Erhöhung der Arbeitszeit, gestaltet von  Niklaus Stoecklin (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach dem Ersten Weltkrieg änderten die eidgenössischen Räte den Artikel 41 des Fabrikgesetzes. Durch die als "Lex Schulthess" bekannte Revision sollte die wöchentliche Arbeitszeit von 48 auf 54 Stunden erhöht werden. Linke Parteien und Gewerkschaften ergriffen das Referendum und die Vorlage wurde bei einer Stimmbeteiligung von 77% abgelehnt.<BR/>

Fahnen

<b>Fahnen</b><br>Eidgenössische Truppen in der Schlacht bei Arbedo 1422. Ausschnitt aus der "Luzerner Chronik" von   Diebold Schilling, 1513 (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/>Das eidgenössische dreieckige "Fähnli" begleitet die Banner der alten Orte.<BR/><b>Fahnen</b><br>Geflammte Ordonnanzfahne des in französischen Diensten stehenden Regiments von Diesbach (1764–85). Radierung von  Hubert François Gravelot (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/><b>Fahnen</b><br>Gewerkschaftsfahne mit Handwerkersymbolen, Ende 19. Jahrhundert (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/><b>Fahnen</b><br>Fahne zum 25-jährigen Jubiläum des Männerchors Industriequartier Zürich, um 1924 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Fahrende

<b>Fahrende</b><br>Blinder Musiker, geführt von einem Gehilfen. Ausschnitt aus einer Abbildung der "Amtlichen Berner Chronik" von  Diebold Schilling,   um 1483 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.3, S. 357).<BR/>

Faido

<b>Faido</b><br>Ansicht des Nordosthangs der Leventina von der Brücke über den Tessin bei Faido aus. Bleistiftzeichnung von  Georg Lasius,  12. August 1883 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Zeichnung des Architekten Georg Lasius, Professor am Eidgenössischen Polytechnikum, entstand einige Monate nach der Eröffnung der Gotthardbahn. Lasius hielt fest, wie sich die Eisenbahnbauten in die Landschaft einfügten, namentlich der oberhalb von Faido aufgeschüttete Damm (rechts im Bild), der die Verbindung zum Tunnelausgang von Polmengo herstellte.<BR/>

Falck, Peter

<b>Peter Falck</b><br>Als Schultheiss im "Totentanz" von Niklaus Manuel auf der Friedhofsmauer des Berner Dominikanerklosters, um 1519/1520. Originalgetreue Kopie in Gouache von  Albrecht Kauw (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Kauw kopierte die Totentanzszenen auf der Friedhofsmauer 1649 kurz vor ihrer vollständigen Zerstörung.<BR/>

Falk, Hans

<b>Hans Falk</b><br>Plakat des Künstlers für die Tournee des Zirkus Knie im Jahr 1978 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Familie

<b>Familie</b><br>"Abendsitz im Oberhasli, Kanton Bern". Kolorierte Aquatinta von  Franz Niklaus König,  1803 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Auch wenn die Genreszene im Stil der Biedermeier-Romantik das Landleben idealisiert, gibt sie doch ein realistisches Bild der Rollenverteilung innerhalb der Familie wieder.<BR/><b>Familie</b><br>Porträt der Familie Wolfgang-Adam Töpffer 1815. Kohlezeichnung von  Pierre-Louis Bouvier (Musée historique de Lausanne).<BR/>Der Zeichner zeigt dem Betrachter die Intimität einer Familie des Genfer Bürgertums: links der Vater, rechts sein Sohn Rodolphe, der sich auf die Lehne des Sessels seiner Mutter stützt, in der Mitte die beiden Töchter, Louise beim Lesen und Ninette an der Harfe.<BR/>

Faoug

<b>Faoug</b><br>Pfarrhaus und Kirche, 1827. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Färberei

<b>Färberei</b><br>Der Färber. Holzschnitt aus dem "Ständebuch" (1568) von  Jost Ammann (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Faschismus

<b>Faschismus</b><br>Blattkopf der Wochenzeitschrift der Schweizerischen Faschistischen Bewegung, die zwischen 1933 und 1936 in drei Ausgaben mit je verschiedenen Untertiteln erschien (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Fauquez, Aloys

<b>Aloys Fauquez</b><br>Foto von  Edmond Bornand,  um 1890 (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Favarger, Jean Samuel

<b>Jean Samuel Favarger</b><br>Plakat für das Unternehmen Favarger-Foulquier, gedruckt in Zürich von J.J. Hofer, um 1900 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Federer, Heinrich

<b>Heinrich Federer</b><br>Exkursion auf den Nufenenpass mit seinem Schriftstellerfreund Johannes Jegerlehner (rechts), 1908 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Feer, Carl

<b>Carl Feer-Herzog</b><br>Lithografie von  T. Meyerhofer,  um 1870 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Fehraltorf

<b>Fehraltorf</b><br>Trabrennen in Fehraltorf, April 1982  © KEYSTONE.<BR/>Seit 1934 strömen am Ostermontag zehntausende von Zuschauern nach Fehraltorf zu den Pferderennen, die im Zürcher Oberland die Wettkampfsaison eröffnen.<BR/>

Felber, René

<b>René Felber</b><br>Pressekonferenz am Abend nach der Abstimmung über den Europäischen Wirtschaftsraum, 6. Dezember 1992  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>René Felber, Chef des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (in der Mitte), und seine beiden Bundesratskollegen Jean-Pascal Delamuraz (links) und Arnold Koller (rechts) kommentieren die Ablehnung des Beitritts zum Europäischen Wirtschaftsraum durch Volk und Stände. Die Bundesräte, die den Beitritt unterstützt hatten, empfanden die Entscheidung als grosse Niederlage.<BR/>

Feldmann, Markus

<b>Markus Feldmann</b><br>Fotografie, um 1954  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Feldprediger

<b>Feldprediger</b><br>"Darstellung des feierlichen Gottesdienstes bey dem Zürcherschen Feldlager im Hard den 6. May 1792". Aquatinta von  Franz Hegi (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Truppen stehen kurz vor dem Aufbruch an die Basler Grenze, die im ersten Koalitionskrieg durch französische Truppen bedroht wurde.<BR/>

Feldschlösschen

<b>Feldschlösschen</b><br>Undatiertes Plakat von  Burkhard Mangold (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Felix V.

<b>Felix V.</b><br>Die Ankunft von Amadeus VIII. in Bern am 18. Juni 1440, dargestellt 1483 in der "Amtlichen Berner Chronik" von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.2, S. 7).<BR/>Der savoyische Herzog Amadeus VIII., der 1439 vom Basler Konzil zum Papst gewählt worden ist, begibt sich auf den 24. Juli 1440 zur Krönung nach Basel.<BR/>

Felix und Regula

<b>Felix und Regula</b><br>Martyrium der Heiligen Zürichs. Tempera auf Holz von  Hans Leu dem Älteren,  um 1500 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Das Gemälde befand sich ursprünglich in der Zwölf-Boten-Kapelle des Zürcher Grossmünsters, die der Überlieferung nach über der Grabstätte der beiden Märtyrer erbaut worden ist. Nur die obere Bildhälfte blieb vom Bildersturm von 1524 verschont, da man dem dargestellten Stadtpanorama offenbar dokumentarische Bedeutung zuerkannte. 1566 wurde die Szene des dreifachen Martyriums übermalt und 1936 bei Restaurationsarbeiten wieder freigelegt. Das Bild zeigt Felix, Regula und Exuperantius, wie sie (von rechts nach links) mit siedendem Öl gemartert, gerädert und enthauptet werden.<BR/>

Fellenberg, Daniel von

<b>Daniel von Fellenberg</b><br>Öl auf Leinwand von  Heinrich Oelenhainz,   1792 (Burgerbibliothek Bern).<BR/><BR/>

Fellenberg, Edmund von

<b>Edmund von Fellenberg</b><br>Porträt als 12-jähriger Schüler. Aquarell von   Johann Friedrich Dietler (Burgerbibliothek Bern).<BR/>

Fellenberg, Philipp Emanuel von

<b>Philipp Emanuel von Fellenberg</b><br>Der Hof des Grossen Hauses in Hofwil, um 1835. Lithografie von Engelmann nach einer Zeichnung von  Heinrich Triner (Burgerbibliothek Bern).<BR/><BR/>

Feller, Richard

<b>Richard Feller</b><br>Fotografie, um 1950 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Ferien

<b>Ferien</b><br>Camping am Türlersee im Reppischtal, Mai 1964  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Wegen der vielen Camper, die vor allem aus den Regionen Zug und Zürich an den kleinen, von Magerwiesen und Sumpfwäldern umgebenen Türlersee strömten, wurden 1944 die ersten Verordnungen zum Schutz dieses Naturgebiets erlassen, die 1988 weiter verschärft wurden.<BR/>

Feste

<b>Feste</b><br>Das Amphitheater von Avenches, 1790. Aquarell von  Erasmus Ritter (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.XXIa.91, S. 34).<BR/>Das Amphitheater, in römischer Zeit Ort der <I>ludi publici</I> oder öffentlichen Spiele, wird seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert wieder für Veranstaltungen genutzt.<BR/><b>Feste</b><br>Eidgenössisches Schützenfest in Wiedikon bei Zürich vom 13. bis 19. Juli 1834. Kolorierte Aquatinta von  Johann Jakob Sperli (Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung).<BR/>

Feuerpolizei

<b>Feuerpolizei</b><br>Werbeplakat der Agentur  Diggelmann und Mennel,   Zürich, 1971 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Neben den herkömmlichen Aufgaben der Feuerpolizei, nämlich der Kontrolle von Feuerungseinrichtungen und dem Vollzug von Brandschutzgesetzen, spielt seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Aufklärung der Bevölkerung über die Brandgefahren eine immer wichtigere Rolle. 1957 gründeten die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen und der Schweizerische Versicherungsverband die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB). Die BfB führt schweizweite Kampagnen durch, in denen sie die Bevölkerung über die mit dem Gebrauch von Elektrizität, Gas, Brennstoffen oder Chemikalien verbundenen Risiken informiert.<BR/><BR/>

Feuerwehr

<b>Feuerwehr</b><br>Plakat für die Notfallnummer der Feuerwehr. Zweifarbige Lithografie von   Otto Baumberger,   1928 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Notfallnummer 18 wurde am 18. August 1929 in Betrieb genommen. Am 27. April 1974 wurde sie durch die Nummer 118 ersetzt. <BR/>

Fiez

<b>Fiez</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1832. Kolorierte Radierung von  Samuel Weibel (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Figurentheater

<b>Figurentheater</b><br>Kasperlitheater um 1800 unter den Lauben in Bern. Lavierte Tuschzeichnung von  Gottfried Mind (Burgerbibliothek Bern).<BR/>

Filmfestival

<b>Filmfestival</b><br>Plakat für das internationale Festival der Filmkomödie 1984, gestaltet von  Werner Jeker (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach etwa zwanzigjährigem Bestehen orientierte sich das Festival der Filmkomödie um und wurde zum Festival Images (mit Fotografie, Kino und Multimedia). Seit 2002 verleiht es den "Grand prix européen des premiers films".<BR/>

Filmproduktion

<b>Filmproduktion</b><br>Plakat für den Film "Wachtmeister Studer", der 1939 von der Praesens Film AG Zürich produziert wurde (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit der Verfilmung des gleichnamigen Kriminalromans von Friedrich Glauser durch den Regisseur Leopold Lindtberg erlangte der Schauspieler Heinrich Gretler als Wachtmeister Studer landesweite Berühmtheit.<BR/>

Finanzausgleich

<b>Finanzausgleich</b><br>Plakat zur eidgenössischen Volksabstimmung vom 28. November 2004 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) wurde von Behindertenorganisationen bekämpft. Sie befürchteten einen Abbau der Unterstützungen, weil neu die Kantone für die Festlegung der Leistungen zuständig waren.<BR/>

Finnland

<b>Finnland</b><br>Bericht der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften, Nr. 37, 2004 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Seit den 1990er Jahren weist Finnland ein ausserordentliches Wachstum und eine hohe Wettbewerbsfähigkeit auf. Das Land hat früh eine Bildungs- und Forschungspolitik eingeführt, die auf der Vision einer wissensbasierten Gesellschaft gründet.<BR/>

Fischer, Emanuel Friedrich von

<b>Emanuel Friedrich von Fischer</b><br>Porträt als 6-jähriger Junge. Öl auf Leinwand von   Friedrich Oelenhainz,   1792 (Burgerbibliothek Bern).<BR/>In Bern spielte man wie in der Westschweiz mit französischen Karten, auch um ein Kartenhaus zu bauen.<BR/>

Fischer, Emanuel Friedrich

<b>Emanuel Friedrich Fischer</b><br>Porträt, um 1764. Öl auf Leinwand von   Johann Nikolaus de Grooth (Burgerbibliothek Bern).<BR/>

Fischerei

<b>Fischerei</b><br>Der Fischer. Holzschnitt aus dem "Ständebuch" (1568) von   Jost Ammann (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Fischer benutzt Senknetz und Reuse.<BR/><b>Fischerei</b><br>Votivbild der Fischer- und Schifferbruderschaft von Lachen, gemalt 1687 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Ansicht der Insel Ufenau im Zürichsee. Zwei Boote haben ein Netz ausgeworfen. Ein grösseres führt auf dem Segel das Motiv der Fahne mit den Attributen der Bruderschaft und des Klosters Einsiedeln, dem die Insel Ufenau gehört: die beiden vom heiligen Meinrad gezähmten Raben über dem Schifferstachel.<BR/><BR/>

Fischli, Hans

<b>Hans Fischli</b><br>Vergnügungspalais an der Landesausstellung 1939 in Zürich  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Hans Fischli benutzte bei diesem Bau die Gelegenheit, seinen drei Neigungen Architektur, Malerei und Skulptur nachzugehen. Er war ausserdem Adjunkt des leitenden Architekten Hans Hofmann für die gesamten Bauten der Landi.<BR/>

Fleckenstein, Heinrich

<b>Heinrich Fleckenstein</b><br>Porträt mit dem Familienwappen. Öl auf Leinwand von 1618,  Caspar Meglinger  zugeschrieben (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Flüe, Niklaus von

<b>Niklaus von Flüe</b><br>Ein Pilger auf dem Jakobsweg besucht Bruder Klaus im Ranft. Holzschnitt aus der Chronik der Eidgenossenschaft von  Johannes Stumpf,  1548 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Flüelapass

<b>Flüelapass</b><br>Malerische Ansicht des Val Susasca und des Schwarzhorns (3150 m) mit den Kehren der Südrampe des Passes. Nach einem 1891 entstandenen Aquarell von  Johann Martin Steiger  gefertigter fotomechanischer Kupferdruck, veröffentlicht 1893 im Band "Die Schweizerischen Alpenpässe und die Postkurse im Gebirge" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese Tafel illustriert mit 155 anderen Bildern und 13 Karten den offiziellen Führer der Alpenstrecken, die mit Postkutschen bedient wurden.<BR/>

Flugblätter

<b>Flugblätter</b><br>Der Flugblatthändler auf einem Bauernhof. Hinterglasmalerei von  Cornel Suter,   um 1790 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Hauptsächlich Hausierer verbreiteten kleine Drucksachen, Almanache und Kalender in Städten und Dörfern. Im Ancien Régime entging diese Form der Ideendiffusion häufig der Zensur.<BR/>

Flums

<b>Flums</b><br>Muttergottes mit Kind. Um 1180 entstandenes Glasgemälde aus der St. Jakobskapelle bei Gräpplang (Schweizerisches Nationalmuseum, IN-35).<BR/>Die "Muttergottes von Flums", einziges Zeugnis romanischer Glasmalerei in der Schweiz, schmückte im 12. Jahrhundert das Chorfenster der Kapelle.<BR/>

Föderalismus

<b>Föderalismus</b><br>Titelblatt von "La République des Suisses", einer Übersetzung von Josias Simlers Abhandlung "De republica Helvetiorum". Holzschnitt der Ausgabe von 1578 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Bundesbrief, den Simler auf 1296 datiert, wird sinnbildlich dargestellt als Gründungsschwur (Mitte), als Gemeinschaft zwischen den nunmehr dreizehn Kantonen und ihren Zugewandten (Wappenkranz) und als dauerhaftes Ideal der Eintracht und des Friedens (Handschlag).<BR/>

Fontanet, Noël

<b>Noël Fontanet</b><br>Plakat zur eidgenössischen Abstimmung vom 3. Dezember 1922 über die Volksinitiative zur einmaligen Vermögensabgabe (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>"Stimmbürger! Wenn du für die Vermögensabgabe stimmst, so schaufelst du dir dein eigenes Grab, denn du untergräbst unsere Industrien. Bedenke das und stimme Nein".<BR/>

Fornerod, Constant

<b>Constant Fornerod</b><br>Porträt, aufgenommen um 1880 von einem unbekannten Fotografen (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Forstgesetze

<b>Forstgesetze</b><br>Titelseite des von Elias Landolt 1862 verfassten Berichts zu den schweizerischen  Hochgebirgswaldungen, der dazu führte, dass dem Bund die Oberaufsicht über die Wälder übertragen wurde (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Fotografie

<b>Fotografie</b><br>Selbstporträt von  Adrien Constant, um 1851. Stereoskopische, kolorierte Daguerreotypie  (Musée historique de Lausanne).<BR/>Das Bild wurde auf eine metallene, versilberte Platte gebannt, Joddämpfen ausgesetzt und dann im Quecksilberdampf entwickelt. Erste Versuche stereoskopischer Aufnahmen zur Erzeugung eines plastischen Effekts wurden 1850 unternommen.<BR/><b>Fotografie</b><br>André Schmid in seinem Lausanner Atelier, 1861, Kollodiumplatte (Musée historique de Lausanne).<BR/>Wie die meisten seiner Zeitgenossen benützte der Fotograf das Negativverfahren mit nassem Kollodium auf einer Glasplatte. Durch einen Albuminabzug stellte er ein Bildpositiv auf Papier her.<BR/><b>Fotografie</b><br>Umschlag der Zeitschrift "Camera", August 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese 1922–81 in Luzern publizierte Zeitschrift fand europaweit Verbreitung und widerspiegelt alle zeitgenössischen fotografischen Tendenzen von der Reportage bis zur Kunstfotografie, von der traditionell orientierten Fotografie bis hin zur Avantgarde.<BR/><b>Fotografie</b><br>Titelseite der "Zürcher Illustrierten", 20. Juli 1925  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die erste Seite der Wochenzeitschrift zeigt eine von Anton Krenn fotografierte Gesamtübung am Eidgenössischen Turnfest von Genf.<BR/>

Fraisse, William

<b>William Fraisse</b><br>Porträt, 1841. Lithografie nach einem Pastell von  Marc-Louis Arlaud (Musée historique de Lausanne).<BR/>

Fraktionen

<b>Fraktionen</b><br>Empfang von Ruth Metzler-Arnold durch die Fraktion der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) am 1. März 1999  © KEYSTONE.<BR/>Der Genfer Jean-Philippe Maitre, Fraktionschef der CVP (links), und der Luzerner Franz Wicki, dessen Stellvertreter (rechts), empfangen ihre Parteikollegin zur Anhörung. Vor den Bundesratswahlen befragen die Fraktionen des Parlaments üblicherweise die Anwärterinnen und Anwärter sämtlicher Parteien.<BR/>

Francillon

<b>Francillon</b><br>Das Tal des Flon in Lausanne, 1885 (Musée historique de Lausanne).<BR/>Unter dem Grand Pont wurde der Flon ab 1874 nach und nach zugeschüttet, um Lagerhallen zu errichten. Links unten im Bild erkennt man das Lager mit dem Firmenschild "Fers de construction, Francillon & Fils".<BR/>

Frankreich

<b>Frankreich</b><br>"Die politische Schauckel". Karikatur (aquarellierte Radierung) von David Hess,   Februar 1802 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Napoleon Bonaparte vergnügt sich mit einer Schaukel, auf der ein föderalistisch gesinnter Patrizier und ein Anhänger der "einen und unteilbaren helvetischen Republik" sitzen. Sie stehen für die beiden Fraktionen, die Napoleon gegeneinander ausspielt. Der General blickt in Richtung Italien und steht auf einer Karte des Wallis, auf der die Route über den Grossen Sankt Bernhard eingetragen ist, den er im Mai 1800 überquert hatte. Sein zweiter schwarzer Handschuh rollt die Karte in Richtung des Simplonpasses auf, über den Napoleon eine Strasse bauen liess. Um dem berühmten englischen Karikaturisten James Gillray die Ehre zu erweisen – oder um die Zensur zu umgehen –, signierte David Hess seine Karikatur mit "Gillray junior".<BR/><b>Frankreich</b><br>Ferdi Kübler am Etappenziel in Lyon nach einem Zeitfahren der Tour de France, Juli 1950  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Der Schweizer Radrennfahrer wurde in diesem Jahr Gesamtsieger der prestigeträchtigen Tour de France. Der Schweizer Radsport erlebte damals seine ruhmreichsten Stunden, denn auch 1951 gewann mit Hugo Koblet ein Schweizer die Tour.<BR/><b>Frankreich</b><br>Der TGV im Bahnhof von Sitten, 20. Dezember 1997   © KEYSTONE / Sacha Bittel.<BR/>Im Winter 1997–98 nahmen die SBB und die Société nationale des chemins de fer français für die französischen Touristen, die in die Walliser Ferienorte fuhren, die Linie Paris–Brig in Betrieb, die von nun an wöchentlich befahren wurde. Die erste TGV-Verbindung zwischen Frankreich und der Schweiz war 1984 diejenige von Paris via Vallorbe nach Lausanne.<BR/>

Franz I.

<b>Franz I.</b><br>Von Franz I. nach seinem Sieg über die Eidgenossen bei der Schlacht von Marignano 1515 geprägte Medaille. Zinnkopie des Originals, das sich im Cabinet royal des médailles in Paris befindet (Bernisches Historisches Museum).<BR/>Die lateinische Inschrift, die sich um den Kopf des geharnischten Herrschers windet, verkündet: "Franz, König der Franken, der Erste, der die Helvetier bezähmt hat". Die Medaille wurde 1760 vom Numismatiker Gottlieb Emanuel von Haller in Paris erworben.<BR/>

Franziskusorden

<b>Franziskusorden</b><br>Kloster und Kirche der Barfüsser in Basel, erstes Drittel des 14. Jahrhunderts. Rekonstruktion des vorreformatorischen Zustands durch den Architekten Christoph Riggenbach von 1843, als die Zerstörung der Klostergebäude einsetzte. Lithografie von  R. Rey  im Anhang zur Studie von Adolf Sarasin "Die Barfüsser-Klosterkirche in Basel", 1845 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Nach der Reformation 1529 wurde der mächtige Kirchenraum auf der Höhe des Lettners durch eine Zwischenwand zweigeteilt; der Chor wurde säkularisiert und diente als Fruchtschütte, während das Schiff für den reformierten Gottesdienst eingerichtet wurde. Mit der Nutzung als Kaufhaus (Zolllager) verlor das Gebäude 1794 endgültig seine religiöse Funktion. 1888 boten die Behörden des Kantons Basel-Stadt dem Bund das Bauwerk als Sitz des zukünftigen Landesmuseums an. Als dieses Zürich zugesprochen wurde, beschlossen die Basler, das Museumsprojekt selbst weiterzuverfolgen: 1894 wurde das Historische Museum Basel eingeweiht.<BR/>

Franzoni, Enrico

<b>Enrico Franzoni</b><br>Enrico Franzoni, Gemeindepräsident von Muralto und Präsident des internationalen Filmfestivals von Locarno (rechts), fotografiert 1960 während des Galadiners mit Marlene Dietrich und dem Jury-Präsidenten Joseph von Sternberg  © KEYSTONE.<BR/>

Franzoseneinfall

<b>Franzoseneinfall</b><br>Das französische Expeditionskorps führt die Reichtümer Helvetiens fort. Radierung im Stil von  Balthasar Anton Dunker (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Karikatur betont in polemischer Weise die verheerenden Schäden, welche die französischen Soldaten anrichteten. Alle Stützen der alten Eidgenossenschaft werden vorgeführt: Zürichs Staatskasse (erster Wagen), Berns Korn (zweiter Wagen) sowie das Vieh der Alpen und Voralpen. Hinzu kommt die Berner Trommel (rechts), Zeichen der Souveränität der Herren von Bern.<BR/>

Französisch

<b>Französisch</b><br>Titelseite der Abhandlung über die "Cacologie" von A. Péter, 1842 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Wort "Kakologie" setzt sich aus den griechischen Wörtern <I>kakos</I> (schlecht) und <I>logos</I> (Rede) zusammen. Das an die Jugend gerichtete Buch wollte den Gebrauch unreiner Ausdrücke in der französischen Sprache ausmerzen. Der in zwei Kolonnen dargestellte Text stellt systematisch – nach dem Prinzip "das sagt man nicht" beziehungsweise "so ist es richtig" – die falsche Wendung der korrekten gegenüber.<BR/><b>Französisch</b><br>Die Französischfibel, deren Buchdeckel  Marcel Vidoudez  gestaltet hat, war für die Schüler der ersten Klasse der Waadtländer Primarschule bestimmt, 1949 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Diese Neuausgabe eines 1908 entstandenen ähnlichen Lehrmittels mit gleichem Titel wurde von den Primarlehrerinnen Berthe Mury, Marie-Louise Piccard und Geneviève Trezzini unter Mithilfe der Dichterin Vio Martin vollständig überarbeitet und bis 1969 regelmässig nachgedruckt.<BR/><b>Französisch</b><br>Eine Seite aus Gustav Hubers Studie "Les appellations du traîneau et de ses parties dans les dialectes de la Suisse romane", publiziert in Heidelberg, 1916 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das allmähliche Verschwinden der Dialekte und der Niedergang der Berglandwirtschaft in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts veranlasste die Sprachforscher, das an die Sachkultur des alpinen Raums gebundene Vokabular zu inventarisieren. Lange verwendeten die Bergbauern ein Transportmittel, halb Karren halb Schlitten, das am Hang stabiler war als ein vierrädriger Wagen. Wegen seiner Kufen, die vorn zu einer Lenkstange hochgebogen sind, wurde dieses Fahrzeug als "Schnecke" bezeichnet, und zwar sowohl in den deutschen Sprachregionen (<I>Schnägg</I>) wie in den romanischen (<I>chargosse</I>, aus <I>tsergosse</I> = <I>escargot</I>).<BR/>

Französischsprachige Literatur

<b>Französischsprachige Literatur</b><br>Titelseite der in Lyon erschienenen Orginalausgabe von Pierre Virets Werk "Réponse aux questions proposées par Jean Ropitel", 1565  (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die sechs in diesem Werk erörterten Fragen betreffen die Kindertaufe, die Exkommunikation, die kirchliche Hierarchie, die Scheidung, die theologische Stellung und Beurteilung des Bösen und jener, die Böses tun, sowie die Berechtigung, die "Papisten" zu beleidigen.<BR/><b>Französischsprachige Literatur</b><br>Titelseite von "Julie ou La Nouvelle Héloïse: Lettres de deux amans, Habitans d’une petite Ville au pied des Alpes" (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Briefroman von Jean-Jacques Rousseau wurde 1761 in Amsterdam publiziert. Er trug dazu bei, dass Clarens zur Zeit der Romantik international bekannt wurde und einen touristischen Aufschwung erfuhr.<BR/><b>Französischsprachige Literatur</b><br>Illustration einer Episode aus dem Roman "Julie ou la Nouvelle Héloïse" von Jean-Jacques Rousseau, Radierung von  Hubert-François Bourguignon genannt Gravelot,  erschienen 1761 in Amsterdam bei Marc-Michel Rey (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Fraubrunnen (Gemeinde)

<b>Fraubrunnen (Gemeinde)</b><br>Der Angriff der Berner auf das Kloster im Dezember 1375. Illustration von 1485 aus  Diebold Schillings   "Spiezer Chronik" (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 408.)<BR/>Die Gugler, französische und englische Söldner, die 1375 ins Schweizer Mittelland einfielen, haben sich im Kloster verschanzt. Sie sind an ihren kapuzenförmigen Helmen erkennbar. Die zur Verstärkung der Ortsbevölkerung herbeigerufenen bernischen Truppen schlugen die Gugler und setzten dabei das Kloster in Brand, das dadurch grossen Schaden erlitt.<BR/>

Fraubrunnen (Kloster, Vogtei)

<b>Fraubrunnen (Kloster, Vogtei)</b><br>Das ehemalige Kloster als Landvogteisitz. Aquarell von  Albrecht Kauw,   um 1671 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>

Frauenbefreiungsbewegung (FBB)

<b>Frauenbefreiungsbewegung (FBB)</b><br>Titelseite des Quartalsblatts der autonomen Frauenbefreiungsbewegung Zürich, 1981 (Schweizerisches Nationalmuseum, Dokumentation).<BR/><BR/>

Frauenbewegung

<b>Frauenbewegung</b><br>Plakat zur Abstimmung über das Frauenstimmrecht im Kanton Zürich von   Dora Hauth,   1920 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Frauenbewegung</b><br>Kongress der internationalen Vereinigung der Akademikerinnen in Genf, 1929 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Frauenfeld

<b>Frauenfeld</b><br>Ansicht aus der Vogelperspektive von Nordwesten her auf die Stadt <I>intra muros</I> vor dem Brand von 1771. Ölgemälde eines unbekannten Künstlers nach dem 1762 von Josef Bieg realisierten Plan, 1771 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Die Burg der Herren von Frauenfeld-Wiesendangen, die älter ist als die Stadt aus dem 13. Jahrhundert, beherrscht die Murgbrücke. Die gegenüberliegende Ecke des Stadtgrundrisses (links im Bild) ist von der katholischen Kirche St. Nikolaus geprägt. Diese schliesst unmittelbar an das Obertor an, durch das die Hauptstrasse in Richtung Konstanz weiterführt. Die reformierte Kirche wurde 1645 an der Hintergasse erbaut, die parallel zur Hauptstrasse verläuft. Das Rathaus erscheint als Bindeglied zwischen Stadt und Burg. Im Süden verlängert das 1595 erbaute Kapuzinerkloster die Vorstadt, die sich der St.-Galler-Strasse entlang zieht. Rechts im Bild befindet sich das Gewerbeareal, das um die Bleiche einen Brückenkopf bildet.<BR/><b>Frauenfeld</b><br>Stadtansicht aus der Vogelperspektive nach dem Brand von 1771. Ölgemälde eines unbekannten Künstlers, 1771 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Zwischen dem Ober- und dem Holdertor ist der Stadtmauer ein breiter Graben vorgelagert. Dessen Wasservorrat reichte aber nicht aus, um den Brand zu löschen. Das Ausmass der Brandkatastrophe hängt mit der Ballung von Holzbauten in der nördlichen Stadthälfte zusammen.<BR/>

Frauenkappelen

<b>Frauenkappelen</b><br>Kirche und Pfarrhaus, 1827. Kolorierte Umrissradierung von   Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Frauenstimmrecht

<b>Frauenstimmrecht</b><br>Plakat von  Otto Baumberger (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Das Plakat wurde in der Deutschschweiz im Abstimmungskampf von 1920 in den Kantonen Basel-Stadt und Zürich eingesetzt. Das Frauenstimmrecht wurde mit einer sehr grossen Mehrheit abgelehnt.<BR/><b>Frauenstimmrecht</b><br>Plakat des Zürcher Kantonalkomitees gegen das Frauenstimmrecht, 1946 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Teppichklopfer verweist auf den Haushalt, auf den sich die Frauen nach Meinung des gegnerischen Komitees beschränken sollten. <BR/><b>Frauenstimmrecht</b><br>Plakat für eine vom Schweizerischen Verband für Frauenstimmrecht im Juni 1950 organisierte Matinée in Zürich  (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Fraumünster

<b>Fraumünster</b><br>Ausschnitt aus dem Martyrium der Heiligen Felix und Regula mit einer Ansicht der Abtei um 1500, gemalt von  Hans Leu dem Älteren   für die Zwölfbotenkapelle im Zürcher Grossmünster. Tempera auf Holz (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Es handelt sich um die älteste erhaltene Darstellung des Fraumünsters. Der Chor der Kirche wird hier noch von zwei Türmen flankiert. Die Residenz der Äbtissin schliesst die Südost-Ecke der Klosterumfriedung ab. Links des Fraumünsters ist die St.-Nikolaus-Kapelle an ihrem weissen Giebel erkennbar. Im Hintergrund erstreckt sich der Albisforst, mit dem Ludwig der Deutsche das Kloster unter anderem ausgestattet hat.<BR/>

Freiamt

<b>Freiamt</b><br>Amtsversammlung des Freiamts vom 26. März 1795 auf dem Platz des Rüteli in Mettmenstetten. Aquarellierter Kupferstich von   Johann Jakob Aschmann (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>In einigen Landvogteien des Zürcher Stadtstaates schlossen sich die Gemeinden zu einer Herrschafts- oder Amtsgemeinde zusammen, die das eigene Amtsgut verwaltete und sich in der Regel jährlich zur sogenannte Rechnungsgemeinde traf. Die Amtsgemeinden der zürcherischen Herrschaften verfügten auch über ein gewisses Steuerrecht.<BR/>

Freiburg (Gemeinde)

<b>Freiburg (Gemeinde)</b><br>Plakat für die Brauerei Cardinal aus dem Jahr 1905, als die neue Fabrik beim Bahnhof eröffnet wurde (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Freiburg (Kanton)

<b>Freiburg (Kanton)</b><br>Die Berner und Freiburger Truppen auf dem Feldzug gegen Savoyen 1308. Illustration aus der "Spiezer Chronik" (1485) von  Diebold Schilling (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 149).<BR/>Nach der Ermordung von König Albert I. versuchte Bern, sich durch verschiedene Bündnisse, unter anderem mit Freiburg, abzusichern. Als Ludwig von Savoyen, Herr der Waadt, die Stadt Freiburg unterwerfen wollte, half Bern seinem Verbündeten. Der Genfersee ist im Hintergrund dargestellt. Allerdings begnügten sich die Truppen mit einem Angriff auf die Stadt Moudon, worauf der Graf von Savoyen die Feindseligkeiten Ende 1308 beendete.<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>"Fragstuck Des Christlichen Glaubens an die neuwe Sectische Predigkandten", die deutsche Übersetzung Sebastian Werros der französischsprachigen anticalvinistischen Schmähschrift "Questions relatives à la religion chrétienne adressées aux nouveaux prédicateurs sectaires" des schottischen Jesuiten John Hay, 1585 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Es handelt sich um das erste in Freiburg gedruckte Buch, angefertigt in der Druckerei von Abraham Gemperlin. Die Rückseite des Titelblatts trägt das Wappen der Familie von Affry.<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>Karikatur zu den Grossratswahlen vom 3. Dezember 1911, erschienen in "Der Neue Postillon", 16. Dezember 1911 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die gewählten Behörden stossen eine Kuh, auf welcher der Staatsrat Georges Python sitzt. Das Tier trampelt einige Sozialdemokraten und Freisinnige nieder, um seinen Wahlzettel in die Urne zu werfen. Ein Senn melkt die Kuh (in den Freiburger Farben), die statt Milch auf wunderbare Weise Münzen produziert.<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>Werbeplakat für die Maschinenfabrik Gottfried Frey, die auf die Installation von Zentralheizungen spezialisiert war. Lithografie von A. Thellung, Zürich, um 1900 (Schweizerische Nationalbibliothek, Plakatsammlung).<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>Plakat für den 20. internationalen Kongress der Pax romana 1946, gestaltet von  Oscar Cattani (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Der Kongress wurde veranstaltet zum 25-jährigen Bestehen der Pax romana, einer internationalen katholischen Studenten- und Akademikerorganisation.<BR/><b>Freiburg (Kanton)</b><br>Plakat für die 5. Internationale Triennale der Fotografie 1988, gestaltet vom Grafiker  Pierre Neumann  nach einer Fotografie von  Carl de Keyser,  Delhi, Serigrafie von  Albin Uldry (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Veranstaltung wurde unter anderem vom multinationalen Fotoproduktehersteller Ilford unterstützt, der ab Anfang der 1970er Jahre seinen Schweizer Sitz wie auch eine Produktionseinheit in Freiburg und Marly hatte.<BR/>

Freienstein-Teufen

<b>Freienstein-Teufen</b><br>Die Ruine der mittelalterlichen Festung, die 1443 zerstört wurde, und die 1838 auf Initiative der Stiftung Evangelisches Schulheim errichtete Erziehungsanstalt. Kolorierte Aquatinta, herausgegeben von der Buchhandlung Hanke in Zürich, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Erlös aus dem Verkauf dieses Stichs war für die Rettungsanstalt für arme Kinder bestimmt. Seit 1997 heisst die Einrichtung, die sich auf die Behandlung verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher spezialisiert hat, Wohnschule auf dem Freienstein.<BR/>

Freigrafschaft Burgund

<b>Freigrafschaft Burgund</b><br>Karte von  Gerhard Mercator,  veröffentlicht in Amsterdam 1595 in seinem Werk "Atlas sive Cosmographiae Meditationes de Fabrica Mundi..." (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Karte, auf der sich die nördliche Himmelsrichtung rechts befindet, orientiert sich nach geomorphologischen Kriterien: Die höchsten Gebiete der Freigrafschaft, der Jura und die Vogesen, sind unten abgebildet, die am tiefsten gelegenen Gebiete, das Tal der Saône, oben. Deutlich wird so, wie die politischen Grenzen im Nordosten, im Osten und im Süden mit dem Einzugsgebiet der Saône übereinstimmen, die ihrerseits die Westgrenze bildet.<BR/>

Freihandel

<b>Freihandel</b><br>Paul R. Jolles, Leiter der Handelsabteilung, und Bundesrat Ernst Brugger (rechts) beim Unterzeichnen des bilateralen Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft am 22. Juli 1972 in Brüssel (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/><BR/>

Freiheit

<b>Freiheit</b><br>Der Sprung Wilhelm Tells. Radierung nach einer Jugendzeichnung Johann Heinrich Füsslis, veröffentlicht 1775 in der vierten Auflage der "Schweizer Lieder" von Johann Kaspar Lavater, dort Seite 120 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Bild zeigt Tell, wie er das Boot des Landvogts Gessler zurückstösst, kurz bevor er den Tyrannen tötet. Die Radierung erschien in einer Liedersammlung, deren erste Auflage, inspiriert von der Helvetischen Gesellschaft von Schinznach, auf das Jahr 1767 zurückgeht. Das wachsende Interesse an der Landesgeschichte und der Helvetismus der Aufklärung belebten die Legende von Wilhelm Tell, dem Freiheitssymbol par excellence.<BR/>

Freimaurerei

<b>Freimaurerei</b><br>"Die Freimaurer". Radierung von  David Herrliberger   aus seinem 1748 in Zürich erschienenen Werk "Heilige Ceremonien Gottes- und Götzen-Dienste aller Völker der Welt" (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>Rituale einer englischen Loge. Im Hintergrund die Beschreibung der Logen Grossbritanniens in der Reihenfolge ihrer Gründung, oben in der Mitte das Porträt von Sir Richard Steele, der am Anfang der 1717 gegründeten Grossloge von London steht.<BR/><b>Freimaurerei</b><br>Plakat zur eidgenössischen Abstimmung vom 28. November 1937, gestaltet von  Noël Fontanet (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>In der Westschweiz war der Text zum gleichen Plakat noch deutlicher formuliert: "Söhne Tells! Erhebt euch gegen die Tyrannei der Freimaurer: Ja".<BR/><b>Freimaurerei</b><br>"Die Initiative der Nationalen Front: Nein". Plakat zur Abstimmung vom 28. November 1937, gestaltet von  Hugo Laubi (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Auf dem Sockel der von einem Frontistenstiefel bedrohten Wilhelm-Tell-Statue steht auf Rätoromanisch: "Erhaltet die demokratischen Grundrechte".<BR/>

Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)

<b>Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)</b><br>Werbeplakat der waadtländischen FDP für die eidgenössischen Wahlen 1935 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/><b>Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)</b><br>Delegiertenversammlung der Freisinnig-Demokratischen Partei am 24. April 1993  © KEYSTONE.<BR/>Der Präsident der Freisinnig-Demokratischen Partei Schweiz, Franz Steinegger, hält eine Rede. Neben ihm sitzen die freisinnigen Bundesräte Jean-Pascal Delamuraz und Kaspar Villiger sowie der spätere Bundesrat Pascal Couchepin (von links nach rechts).<BR/>

Freiwirtschaftliche Bewegung

<b>Freiwirtschaftliche Bewegung</b><br>Plakat für eine Kundgebung in Zürich, 1939 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Im "Fall Bernoulli", auf den das Plakat anspielt, ging es um den Basler Architekten und Städteplaner Hans Bernoulli, Mitglied der Freiwirtschaftlichen Bewegung. Ihm wurde 1938 die Lehrbefugnis an der ETH Zürich entzogen, weil er gegen die bundesrätliche Geldpolitik opponiert hatte.<BR/>

Freizeit

<b>Freizeit</b><br>Plakat zur Einweihung des neuen Strandbads von Arbon, 1933. Lithografie von  Arnold Bosshard (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><b>Freizeit</b><br>Auf dem Lindenhof in Zürich. Ofenkachel von  Hans Heinrich Pfau,  um 1700 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Fremde Dienste

<b>Fremde Dienste</b><br>Allegorie auf die Verwerflichkeit der Solddienste und des Pensionenwesens, anonym, Öl auf Leinwand, um 1625 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Ein eidgenössischer Werbeoffizier mit Hellebarde und gestreiftem Gewand ist am Tor eines Fürstenhofs angekettet. Die fremden Herrscher schicken sich an, ihn zu verpflichten, indem sie seinen schon überquellenden Geldbeutel mit Talern füllen. Links stehen die kirchlichen, rechts die weltlichen Würdenträger, so der französische König, der Doge von Venedig, der Kaiser und der König von Spanien (in der Mitte von hinten).<BR/><b>Fremde Dienste</b><br>Tambourmajor der Schweizergarde in französischen Diensten in Paradeuniform, Aquarell nach einem Bild von  Nicolas Hoffmann,  1786 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><b>Fremde Dienste</b><br>Die Eroberung Catanias am 6. April 1849, Lithografie aus den "Souvenirs de la Campagne de Sicile en 1848 & 1849" von  Albrecht von Steiger (Burgerbibliothek Bern).<BR/>Karl Ludwig Albrecht von Steiger (1813-1888) war Hauptmann im vierten Schweizerregiment, das im Dienst Ferdinand II. von Bourbon in Neapel stand. Dieser führte einen Feldzug zur Unterwerfung der sizilianischen Städte, die sich gegen ihren Herrscher erhoben hatten.<BR/>

Fremdenfeindlichkeit

<b>Fremdenfeindlichkeit</b><br>Karikatur von   Werner Büchi,  erschienen im "Nebelspalter", Nr. 7, 1970. <BR/>"Die schweizerische Textilindustrie beschäftigt 50% Ausländerinnen. Der konsequente Fremdengegner: Ich legge us Prinzip nume na füfzg Prozänt aa." Die Karikatur zielt auf James Schwarzenbach, der zusammen mit der Nationalen Aktion eine Initiative zur Beschränkung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz einreichte. Die Initiative wurde am 7. Juni 1970 mit 54% der Stimmen abgelehnt.<BR/><BR/><b>Fremdenfeindlichkeit</b><br>Plakat von   Hans-Rudolf Abächerli  für die Zürcher Sektion der SVP, 1999 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Mit einer Abbildung, die das Schreckgespenst eines Netzwerks von ausländischen Kriminellen evozierte, nahm das Plakat die Angst vor dem Fremden (Xeno-Phobie) auf, um für die Verschärfung des Asylrechts zu werben. Das Plakat hatte eine hitzige öffentliche Debatte zur Folge.<BR/><BR/>

Freudenberger, Sigmund

<b>Sigmund Freudenberger</b><br>Radierung für das Werk "Heptaméron Français" von Margarete von Angoulême, der Königin von Navarra (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Rokoko liess die anzüglichen Themen des 15. Jahrhunderts gerne wieder aufleben. In der fünfzigsten Kurzgeschichte wird erzählt, wie ein Liebhaber nach einem Aderlass die Gunst seiner Geliebten erhielt – und starb, worauf seine schöne Freundin ihm wegen ihres erlittenen Schmerzes in den Tod folgte. Das Blatt stammt aus einer Serie, welche die Typographische Gesellschaft Berns anlässlich der Neuauflage von 1780 beim Künstler bestellt hatte.<BR/>

Frey, Emil

<b>Emil Frey</b><br>Der Bundesrat in der Uniform eines eidgenössischen Obersten, 1890. Fotografie von  Anton Krenn (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Frey, Friedrich

<b>Friedrich Frey</b><br>Das Hotel Palace auf dem Bürgenstock mit der Rigi im Hintergrund, fotografiert am 17. März 2004, am Vortag der UNO-Konferenz über die Wiedervereinigung Zyperns  © KEYSTONE / Urs Flüeler.<BR/>Friedrich Frey und sein Sohn Fritz entwickelten die drei Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen Hotels auf der Alp Tritt 1925–53 beziehungweise bis 1996 zu einem noblen Hoteldorf von 70 Hektaren. An diesem Ort residierten zahlreiche Staatsoberhäupter und finden weiterhin internationale diplomatische Konferenzen statt.<BR/>

Frey, Friedrich

<b>Friedrich Frey-Herosé</b><br>Stich von  Friedrich Hasler, 1847 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/>

Frey, Jean

<b>Jean Frey</b><br>Jean Frey am Vortag seines neunzigsten Geburtstags, Juni 1951  © KEYSTONE / Jules Vogt.<BR/>

Frey, Theo

<b>Theo Frey</b><br>Theo Frey an seinem Arbeitstisch in Weiningen, fotografiert von Michele Limina,  16. Januar 1997  © KEYSTONE.<BR/>Am gleichen Tag eröffnete das Kunsthaus Langenthal die Retrospektive "Reportagen aus der Schweiz". Drei Monate später starb der Fotoreporter Frey im Alter von 89 Jahren.<BR/>

Fricktal

<b>Fricktal</b><br>"Die Landschaft Basel und das Frickthal." Von   Wilhelm Haas  in Basel entworfene und gedruckte Karte, 1798  (Universitätsbibliothek Basel).<BR/>Zur Zeit der Herausgabe dieser Karte war das Fricktal de facto noch ein Teil Vorderösterreichs auf dem linken Rheinufer, obwohl es laut Vertrag von Campoformio von 1797 offiziell an Frankreich übergegangen war. Der Kanton Basel beanspruchte dieses Gebiet für sich, und die Karte ist ein Abbild der Verhandlungen, die zu diesem Zweck mit dem Direktorium aufgenommen wurden.<BR/><BR/>

Friedrich I. (Barbarossa)

<b>Friedrich I. (Barbarossa)</b><br>Der Kaiser auf dem dritten Kreuzzug 1189. Darstellung aus   Diebold Schillings   "Spiezer Chronik" (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 47).<BR/>Schilling bezieht sich oft auf europäische Herrscher und Grosse, um die Bedeutung der Zähringerstadt Bern hervorzustreichen. Die hier dargestellte Szene auf dem Meer ist symbolisch gemeint und spiegelt nicht die konkreten Reisebedingungen des ausgehenden 12. Jahrhunderts.<BR/>

Friedrich, Rudolf

<b>Rudolf Friedrich</b><br>Bundesrat Rudolf Friedrich während der Frühlingssession der Bundesversammlung, 1984  © KEYSTONE.<BR/><BR/>

Friedrichshafen

<b>Friedrichshafen</b><br>Bau eines Luftschiffs in den Zeppelinwerken, 7. Juli 1938  © KEYSTONE.<BR/>Das Luftschiff Graf Zeppelin II startete am 30. September 1938 zu seinem Jungfernflug. Die Luftschiff- und Flugzeugwerke von Zeppelin und Dornier waren zwischen 1941 und 1945 das Hauptziel der verschiedenen Bombenangriffe der Allierten auf Friedrichshafen-Manzell.<BR/><BR/>

Frienisberg

<b>Frienisberg</b><br>Der bernische Landvogteisitz im ehemaligen Kloster. Aquarell von  Albrecht Kauw,   1671 (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/><BR/>

Fries, Hans

<b>Hans Fries</b><br>"Das Giftwunder". Flügel des kleinen Johannes-Altars von Freiburg, um 1506 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>Bei geschlossenem Altar ist auf den Aussenseiten der Flügel in einer einheitlichen Komposition eine Episode der Legenda Aurea dargestellt. Ihr zufolge trank der heilige Johannes unbeschadet vom vergifteten Wein (links), den ihm der Oberpriester Aristodemos von Ephesos (rechts) zur Probe gereicht hatte. Zwei Verurteilte hingegen waren daran gestorben (unten).<BR/>

Fries, Johannes

<b>Johannes Fries</b><br>Porträt des Zürcher Bürgermeisters von   Johann Caspar Füssli  , Öl auf Leinwand, 1743 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>

Friesenberg (BE)

<b>Friesenberg (BE)</b><br>Die Berner und die Solothurner Truppen nehmen 1383 die Feste Friesenberg ein. Illustration aus der "Spiezer Chronik" von  Diebold Schilling,   1485 (Burgerbibliothek Bern, Mss.h.h.I.16, S. 434).<BR/>Die Truppen versuchen, die Tore der Burg einzuschlagen, während bereits zwei Berner Soldaten von Pfeilen getroffen am Boden liegen. Die hölzerne Terrasse über dem schroffen Felsen ist eine Anspielung auf den Tod der beiden Ritter Peter von Thorberg und Kraft von Burgistein. Nachdem diese vergeblich versucht hatten, die Feste zu verteidigen, wurden sie gemäss dem Chronisten Konrad Justinger nach der Einnahme der Burg von den Festungsmauern in die Tiefe geworfen.<BR/>

Frisch, Max

<b>Max Frisch</b><br>In Salecina, 1976  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>Anlässlich des vom Zürcher Buchhändler Theo Pinkus (hinten) veranstalteten Seminars in Graubünden unterhält sich Max Frisch (Mitte) mit dem Philosophen Herbert Marcuse (links).<BR/>

Frisco Findus

<b>Frisco Findus</b><br>Plakat von  Herbert Leupin,   Ende der 1940er Jahre (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/><BR/>

Froebel, Friedrich

<b>Friedrich Froebel</b><br>Detailansicht einer zur Veranschaulichung dienenden Tafel, Beilage der Broschüre "Ein Ganzes von Spiel- und Beschäftigungskästen für Kindheit und Jugend: Zur Pflege des Familienlebens durch Pflege des Kinderthums und des Beschäftigungstriebes der Jugend", um 1835 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Die Tafel zeigt dreissig Handgriffe, mit denen die manuellen Fähigkeiten und die Koordination der Bewegungen des Kindes schrittweise geformt werden sollten.<BR/>

Frölicher, Hans

<b>Hans Frölicher</b><br>Fotografie, um 1940  © KEYSTONE/Photopress.<BR/>

Frontenbewegung

<b>Frontenbewegung</b><br>Plakat für eine Kundgebung der Nationalen Front in Zürich, 1937 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Als Redner waren der Landesführer der Nationalen Front Rolf Henne aus Schaffhausen und der Genfer Georges Oltramare, Chef der Union nationale, vorgesehen.<BR/><b>Frontenbewegung</b><br>Kundgebung der Frontisten im Grauholz bei Bern, 23. Mai 1937 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das Grauholz-Denkmal erinnert an die Schlacht vom 5. März 1798, als die Berner Truppen unter dem Kommando General Karl Ludwig von Erlachs gegen die französischen Truppen unter General Schauenburg eine Niederlage erlitten. Mit diesem Datum ging das Ancien Régime zu Ende. Am Kopf des Zuges tragen die Frontisten eine Fahne mit einem durchgehenden weissen Kreuz mit sich, dem Wahrzeichen der alten Eidgenossenschaft.<BR/>

Frutigen (Gemeinde)

<b>Frutigen (Gemeinde)</b><br>Pfarrhaus und Kirche, um 1825. Kolorierte Aquatinta von  Samuel Weibel (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/><BR/><b>Frutigen (Gemeinde)</b><br>In einem Steinbruch am Niesen zersägen zwei Arbeiter eine Schieferplatte, 1941 (Schweizerisches Nationalmuseum, Actualités suisses Lausanne).<BR/>

Fuchs, Johannes

<b>Johannes Fuchs</b><br>Verleihung des Kulturpreises der Stadt St. Gallen, 17. November 1974  © KEYSTONE.<BR/>Nach der Laudatio des Stadtammanns Alfred Hummler (rechts) nimmt der Musiker und Chorleiter Johannes Fuchs (links) seine Auszeichnung entgegen.<BR/>

Fully

<b>Fully</b><br>Sicht auf den Hauptort und die Kirche Saint Symphorien, Fotografie vor 1934 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Das von Weinbergen umgebene Dorf liegt am Südhang des Rhonetals. Die Obst- und Gemüsekulturen erstrecken sich auf dem Schwemmland in der Ebene.<BR/>

Fuog, Johann Georg

<b>Johann Georg Fuog</b><br>Porträt aus einer Lithografie, welche die Mitglieder des Nationalrats der Jahre 1848–1850 zeigt (Bernisches Historisches Museum) © Foto Stefan Rebsamen.<BR/>

Furka-Oberalp-Bahn (FO)

<b>Furka-Oberalp-Bahn (FO)</b><br>Werbeplakat von  Daniele Buzzi, 1926 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>

Furrer, Jonas

<b>Jonas Furrer</b><br>Steinradierung von   Eduard Steiner,  1846 (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>Der Präsident der Regierung des Kantons Zürich und zukünftige Bundespräsident im Sessel des Zürcher Amtsbürgermeisters.<BR/>

Fusio

<b>Fusio</b><br>Fotografiert zu Beginn der 1950er Jahre von   Willi Borelli,  Postkarte (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

Füssli, Johann Heinrich

<b>Johann Heinrich Füssli</b><br>Kupferstich nach einer 1823 entstandenen Zeichnung von  Jakob Lips (Schweizerische Nationalbibliothek).<BR/>

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